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Samstag, 12. November 2016

Spinatlasagne - oder mein persönliches Ofenglück

Hey ihr Lieben,

ihr fragt euch sicher, was es mit dem Titel "mein persönliches Ofenglück" auf sich hat? Naja, sagen wir mal so, wer, wie ich, 1 Jahr lang ohne Backofen auskommen musste, der hat gerade jetzt in Herbst und Winter so einiges nachzuholen. Endlich kann ich all die Ideen für Rezepte wieder in die Tat umsetzen ohne jegliche Kompromisse. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich mich meine neue Küche macht und ich bin so froh, dass meine Kochleidenschaft aufs neue geweckt wurde. Darum seht ihr nun langsam auch wieder mehr Rezeptbeiträge auf dem Blog. Die Idee für die Lasagne kam mir, als ich vor kurzem 2 Monate lang komplett auf Fleisch verzichtete. Wie ihr wisst, habe ich ja nie viel mit Fleisch gekocht, aber auch, dass ich ein Fan von allen Gerichten bin die gut gemacht sind, ob nun sehr gerne mit aber auch ohne Fleisch. Daher suchte ich gezielt nach vegetarischen Gerichten und stieß auf die Spinatlasagne. Ich ließ mich von einem Rezept inspirieren und wandelte es dann nach meinen eigenen Wünschen ab. Und nach dieser (wahrscheinlich erst) 2. selbst gekochten Lasagne meines Lebens komme ich zu der Erkenntnis: Lasagne geht wirklich super einfach und schmeckt dabei richtig lecker - das perfekte Seelenfutter für einen tristen Herbsttag im November. Also probiert es doch auch einmal aus und berichtet mir dann davon!





Zutaten für 2 Portionen:
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
1 kleine Zwiebel, abgezogen und fein gehackt
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
450 g TK-Spinat
150 ml Instantgemüsebrühe
1 EL Mehl
1 Becher Schlagsahne
Salz, Pfeffer
Frisch geriebene Muskatnuss
100 g geriebener Mozzarella
6 Lasagneblätter



Und so wird’s gemacht:

  1. Für die Spinatsauce Olivenöl in einem Topf erwärmen und Knoblauch- und Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Den noch gefrorenen TK-Spinat hinzufügen und ca. 100 ml Wasser, sodass der Spinat schneller auftaut. Alles aufkochen und offen ca. 10 min köcheln lassen. Die Spinatsauce soll nicht mehr allzu viel Flüssigkeit haben. Dann mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Für die Béchamelsauce die Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Dann das Mehl darüber streuen und mit dem Schneebesen verrühren, kurz anbraten. Dann mit Brühe und Sahne ablöschen und aufkochen. Sofort mit dem Schneebesen gut umrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Sauce solange kochen, bis eine Bindung entsteht und die Sauce dicker wird. Sobald eine samtige Konsistenz erreicht ist, die Sauce mit ordentlich Salz, Pfeffer und frischem Muskat abschmecken.
  3. Nun den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  4. In die Auflaufform zunächst eine dünne Schicht Béchamelsauce geben. Dann eine Schicht aus 2 Lasagneplatten (bei einer quadratischen Form wie meiner). Nun die Hälfte der Spinatsauce darauf verteilen und darauf eine Schicht Béchamelsauce. Wieder 2 Lasagneplatten darauf, den Rest der Spinatsauce darauf schichten und erneut Béchamelsauce. Zum Schluss kommt eine letzte Schicht von 2 Lasagneplatten eine Béchamelsaucenschicht. Den Abschluss bildet der Mozzarella, der final über die Lasagne gestreuselt wird.
  5. Ab in den Ofen für ca. 30 min. Nach 20 min die Bräune kontrollieren und gegebenenfalls mit Alufolie abdecken um zu verhindern, dass der Käse verbrennt. Vor dem Servieren 10 min abkühlen lassen.

Guten Appetit bei diesem Seelentröster an einem so grauen Herbsttag!
Eure Lisa

Sonntag, 9. Oktober 2016

Kürbis-Spinat-Burek

Hallo zusammen,

neulich habe ich gleich um die Ecke den Türkischen Laden entdeckt. Da zögerte ich natürlich nicht lange und bin sofort hinein. Ich liebe ja türkisches Essen und die orientalischen Zutaten sowieso. Beim Flanieren durch die Regale erspähte ich dann den Yufkateig. Gleich eingepackt und beim heimradeln überlegt, was man daraus machen könnte. Ziemlich schnell kam ich auf das in Deutschland vor allem als Fastfood bekannte Burek. Klassisch sind darin jede Menge Spinat und Feta. Ich hatte allerdings die Idee, dem ganzen noch einen herbstlichen Touch zu verleihen und packte kurzerhand noch etwas Kürbis mit hinein. Wirklich eine köstliche Kombination, so viel kann ich euch sagen. Für mehr lest ihr am Besten einfach das Rezept und probiert dann selbst einmal aus.




Zutaten für 4 Portionen:
750 g TK-Spinat
250 g Hokkaido, entkernt und fein gewürfelt
1 Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gewürfelt
2 EL Olivenöl
Salz
1 Packung Yufkateig (360g)
125 g Feta, fein gewürfelt
125 g Frischkäse
1 Ei
Pfeffer
Muskat
125 g Butter



Und so wird’s gemacht:

  1. TK-Spinat in einem Sieb auftauen lassen, ggf. in einer Pfanne langsam erhitzen um den Prozess zu beschleunigen ;)
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Kürbis, Zwiebel und Knoblauch darin 3 min dünsten. Ordentlich mit Salz würzen und Beiseite stellen.
  3. Filoteig bei Zimmertemperatur ungeöffnet ca. 10 min liegen lassen. Nun Feta, Frischkäse und das Ei in einer Schüssel verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  4. Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd zerlassen. Den aufgetauten und ggf. erhitzten Spinat sorgfältig über der Spüle portionsweise ausdrücken. Eine Raine mit Butter ausfetten und den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.


  1. Ein Geschirrtuch anfeuchten und auf die Arbeitsplatte legen. Darauf kommt ein trockenes Geschirrtuch. Ein Yufkateigblatt darauf legen. Mit zerlassener Butter bestreichen und ein weiteres Teigblatt deckungsgleich darauf legen. Ebenso mit zwei weiteren Teigblättern verfahren. Nun Spinat auf den Teig geben, platt drücken und mindestens 4 cm Platz zum Rand lassen. 1-2 EL der Käse-Ei-Masse auf den Spinat geben, ebenfalls verteilen und schließlich 1-2 EL Kürbis drauf geben. Die Seiten des Teiges zur Mitte einschlagen und den Yufkateig von der breiten zur schmalen Seite hin rollen. Mit den restlichen Burek-Rollen genauso verfahren.
  2. Die Burek-Rollen dicht an dicht in die Auflaufform legen und mit dem Rest der zerlassenen Butter bestreichen. Die Rollen im Backofen auf mittlerer Schiene 35 min backen, heiß oder kalt genießen.


Lasst euch dieses Gericht schmecken!
Eure Lisa

Sonntag, 28. August 2016

Spinat-Ricotta-Röllchen


Endlich, endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden, um mal wieder richtig schön zu kochen. Anfang August war ich 2 Wochen im Urlaub in Portugal und letzte Woche ging es dann noch kurz ins Allgäu. Das heißt Zeit zum Surfen, Entspannen und Runterkommen. Aber jetzt bin ich wieder Zuhause und ich habe wieder Lust mich selbst an den Herd zu stellen und zu kochen. Nachdem momentan Zucchinizeit ist und mir langsam die Ideen ausgehen, hier mal eine etwas andere Zucchini-Variante.



Zutaten für 4 Portionen:
2 Zucchini, längs in 3 mm dicke Scheiben gehobelt
200 g frischer Spinat, gewaschen und geputzt
Salz
Pfeffer
Olivenöl
375 g Mozzarella, fein gewürfelt
350 g Ricotta
1 Zwiebel, abgezogen und fein gehackt
1 EL Zucker
2 EL Weißweinessig
1 Dose stückige Tomaten
3 Stiele Basilikum

1 Auflaufform (ca. 2 L)

 


Und so wird’s gemacht:

  1. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zucchinischeiben portionsweise von beiden Seiten ca. 2 min anbraten und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Dann herausnehmen und die restlichen Scheiben ebenso anbraten.
  2. Erneut etwas Öl erhitzen und den Spinat 2-3 min andünsten, sodass er zusammenfällt. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Hälfte der Mozzarellawürfel und den gesamten Ricotta miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Mit dem Zucker bestreuen, karamellisieren und schließlich mit dem Essig sowie den Tomaten ablöschen. Die Soße zum Köcheln bringen und 4 min leicht köcheln lassen. Am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Für die Röllchen eine Zucchinischeibe dünn mit der Ricotta-Mozzarella-Masse bestreichen, etwas Spinat darauf verteilen und anschließend vorsichtig aufrollen. Das fertige Röllchen vorsichtig aufrecht in die Auflaufform stellen. Bei den anderen Röllchen ebenso verfahren und diese dicht an dicht in die Form stellen.
  6. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann wird die Tomatensoße in die verbleibenden Lücken der Auflaufform gefüllt, sodass keine Zwischenräume mehr zwischen den Röllchen sind. Zum Schluss den restlichen Mozzarella über die Röllchen geben und 15 min lang im Ofen gratinieren. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit Basilikumblättern garnieren.


Ich bin sehr begeistert von diesen leck’ren Röllchen. Probiert das Rezept doch auch mal aus.

Eure Lisa

Samstag, 13. Juni 2015

Spinat Pesto

Vor kurzem habe ich euch noch von einem anderen Pasta-Rezept erzählt. In Verbindung damit habe ich euch auch von meiner neu entdeckten Gaumenfreude berichtet: Dem Spinat. 

Damals hatte ich glücklicherweise nur eine Familien-Jahresvorrats-Packung an Spinat erwerben können. Was im nachhinein echt klasse war, denn so konnte (und musste ;)) ich am gleichen Wochenende noch ein weiteres Gericht mit Spinat kochen. Und damit verrate ich euch nun wahrscheinlich das einfachste und kürzeste Rezept aller Zeiten ;)
Nichts desto trotz steht diese weitere grüne Pesto-Variante dem allerseits bekannten Basilikum Pesto in nichts nach, denn der Geschmack des Spinat Pestos ist viel milder als der des rassigen Basilikum-Pestos.




Zutaten für 6-8 Portionen:
200 g Spinat
1/2 Topf Basilikum
2 Zehen Knoblauch
60 g Parmesan
40 ml Olivenöl
30 g Macadamianüsse
30 g Pinienkerne
2 EL Kräuterfrischkäse

Und so geht's:
  1. Alle Zutaten mit dem Stabmixer fein pürieren. Dabei das Olivenöl und die Pinienkerne zum Schluss erst zugeben. Anschließend den Kräuterfrischkäse einrühren und zum Beispiel zu Nudeln servieren. 



Lasst es euch schmecken, 
Eure Ricki

Donnerstag, 14. Mai 2015

Frühlingsfrische Pasta mit Spinat

Spinat... Aus den Kindertagen kennt man meist "den mit dem Blubb" - oh wie ich ihn gehasst habe. Aber ich kann mit Stolz sagen, dass ich die beste Omi der Welt habe. Denn sie hat IMMER etwas Leckeres für meine Schwester und mich zusätzlich gekocht. 

Diese Abscheu vor Spinat hat sich dann auch bis vor einer Woche gehalten. Oder anders: man kann es eigentlich gar nicht Abscheu nennen. Ich wollte ihn halt einfach nicht essen ;) 

Aber dann - ganz urplötzlich - hatte ich unglaublichen Heißhunger auf Pasta mit Spinat. Also ab in den nächsten Supermarkt. Dort gab es ihn aber nur in der großen Familien-XXL-Jahresvorrats-Packung. Ach was solls... Ich wollte ja Spinat-Esser werden... Also ab in den Einkaufskorb damit und los geht's.

Ich habe also einfach mal ausprobiert und war von dem Ergebnis wahnsinnig begeistert. Der Spinat ist in Reinform absolut nicht vergleichbar mit dem "Blubb".



Zutaten für 4 Personen:
1 Gemüsezwiebel (gehackt)
2 Zehen Knoblauch (gehackt)
1/2 EL braunen Zucker
400 g weiße Champignons (geviertelt)
50 ml Weißwein
5 EL Balsamico
300 ml Sahne
130 g Spinat (ggf. in grobe Streifen schneiden)
500 g Nudeln (gekocht)
Salz, Pfeffer

Und so geht's:
  1. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne glasig anbraten. Dann braunen Zucker zugeben und die Zwiebeln karamelisieren lassen. Champignons mit in die Pfanne geben und ebenfalls anbraten. 
  2. Weißwein und Balsamico zugeben und einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend Sahne zugießen und cremig einkochen. 
  3. Gekochte Nudeln und Spinat einrühren. Der Spinat soll dabei etwas zusammen fallen. Sofort servieren.

Nun habe ich euch mein lieblings Gericht mit Spinat verraten. (ok, es ist bis jetzt auch das einzige ;)) aber nehmt es nicht so genau - es ist wirklich sau lecker.) Verratet uns doch, was ihr mit Spinat kocht. 

Die gleiche Frage stellt euch auch die Mädchenküche aktuell. Dort werde ich mir bestimmt noch weitere Anregungen holen - vielen Dank Mädls für die tollen Rezepte!

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Montag, 28. Juli 2014

Linsen-Spinat-Curry mit Kartoffeln

„Drei gute Dinge auf dem Teller“, dieses Buch habe ich euch erst kürzlich vorgestellt und schon kommt es wieder zum Einsatz. Nachdem ich heute meine 10,4 km (!!!) Jogging-Strecke absolivert hatte, stand mir der Sinn nach PROTEINEN ^^ Nein, das war nur ein Scherz. Ehrlich gesagt hatte ich nur mächtig Kohldampf, dementsprechend sollte es schnell gehen, gesund und nahrhaft sein. Daher blätterte ich kurzerhand in meinem neuen Kochbuch und wurde auch sogleich fündig. Ich entschied mich für das Rezept „Linsen, Spinat, Kartoffeln“ und wandelte es von seiner ursprünglichen Form etwas ab. Es entstand ein einfaches seeeehr schmackhaftes Gemüsecurry, das satt und glücklich macht. Nach Sport und Essen konnte ich mich also guten Gewissens auf die Couch fläzen und diesen schönen Tag mit einem Buch und einer oder zwei Tassen schwarzen Tees genießen. Ich wünsche euch auch eine angenehme und wunderbare Woche. Ich habe jetzt nämlich erstmal vier Tage frei und genieße den schönen, bayrischen Wald.


Zutaten für 4 Personen:

250 g rote Linsen, abgespült
ca. 1 L Gemüsbrühe
400 g gekochte Kartoffeln
2 EL Sonnenblumenöl
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
1 gehäufter TL Curry
250 g TK-Spinat, aufgetaut und ausgedrückt
Saft ½ Zitrone
Salz
Pfeffer


Und so wird’s gemacht:
  1. Linsen in 800 ml Brühe aufkochen und gut umrühren. Anschließend 15 min leise köcheln lassen und stetig mit einem Schneebesen umrühren, so das eine cremige Konsistenz entsteht. Bei Bedarf, weiter Brühe hinzufügen.
  2. Die kalten, gekochten und gepellten Kartoffeln in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben darin etwa 10 min anrösten, dabei 2-3 mal wenden und darauf achten, das die Scheiben nicht zu stark zerfallen und schön kross werden. Knoblauch und Curry hinzufügen und alles gut vermischen. Die Hitze reduzieren und weitere 1-2 min braten, bevor die Kartoffeln zu den Linsen gegeben werden.
  3. Den Spinat in derselben Pfanne erwärmen, gegebenenfalls etwas Brühe zugeben. Nun wird der Kartoffel-Linsen-Mix wieder zum Spinat in die Pfanne gegeben und vorsichtig umgerührt, schließlich wollen wir kein Kartoffelpüree. Final mit Salz, Pfeffer, weiterem Curry sowie Zitronensaft abschmecken und servieren.
Lasst euch diese lecker deftige Curryvariante schmecken!

Eure Lisa

Mittwoch, 9. Juli 2014

Spinat-Kichererbsen mit Tomaten

 Es ist verrückt! Ein Blogevent jagt das nächste. Aber es ist natürlich Ehrensache, das ich fleißig daran teilnehme! Schließlich macht es das Ganze umso spannender, je mehr mitmachen. Außerdem gibt es, als kleines Goodie, auch noch etwas zu gewinnen. Bei der Challenge der Herzensköchin dreht sich alles um Hirse, Bulgur & Co., anlässlich ihres ersten Bloggeburtstages! Das heißt, sie hat nur kurze Zeit nach Ricki und mir mit dem bloggen angefangen, was uns natürlich noch mehr verbindet. Ich hoffe ich kann euch mit meinem Kichererbseneintopf Lust machen, auch an dem Wettbewerb teilzunehmen. Das Rezept zu diesem Gericht stammt, mal wieder, von Ramona aka Frl. Moonstruck! Es war schnell zubereitet und schmeckt echt lecker. Der Clou: Man hat die Zutaten immer Zuhause, das heißt ein ideales Sonntagsessen, sollte der Kühlschrank unerwartet gähnende Leere offenbaren.



Zutaten für 2 Portionen:

80 g getrocknete Kichererbsen
200 g TK Spinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 cm frischer Ingwer
Erdnussöl zum anbraten
1 Dose Tomaten (à 400 g)
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
1 TL Cayennepfeffer
1 Prise Muskat
3 Stängel frische Petersilie
Salz
Pfeffer



Und so wird's gemacht:
  1. Kichererbsen in reichlich Wasser über Nacht einweichen und quellen lassen. Anschließend ca. 60 min köcheln, bis sie gar sind. Abgießen und ausdampfen lassen.
  2. Spinat auftauen und ausdrücken.
  3. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und alles in feine Würfel schneiden.
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin glasig dünsten. Kichererbsen und Gewürze zugeben, kurz rösten. Spinat und Tomaten dazugeben und alles 10 min bei geschlossenem Deckel leise köcheln lassen.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Zum fertigen Gemüse geben und unterheben. Mit leckerem Pitabrot oder Schwarzbrot genießen.
Lasst euch es euch schmecken!

Eure Lisa




Samstag, 7. Juni 2014

Spinat-Champignon-Tarte

Wie ich euch schon in dem Post zu meiner leckeren, veganen Gemüsequiche erzählt habe, liegt schon seit dem 24.12.2013 eine rechteckige Tarte-Form in meinem Schrank und wartet darauf, endlich ausgepackt und benutzt zu werden. 
Heute war es dann endlich so weit. Ich hatte mich mit der lieben Natalie zum kochen in ihrer neuen Wohnung verabredet. Nach der Wohnungsbesichtigung wurde dann gleich mit dem Teig losgelegt. Nach einem kurzen Päuschen am See, machten wir uns dann gleich an die Füllung und den Guss. 
Als dann alles in den Startlöchern war, hieß es für die Tarte: "Ab in den Ofen!" Wir konnten die 60 min kaum abwarten, bis die Tarte dann endlich bereit zum Verzehr war. Das ich mir beim lösen der Tarte aus der Form die Finger verbrannt habe, war nebensächlich und das leckere Ergebnis war es wert. 
(Als besonders praktisch hat sich der Lift-Off-Boden meiner Form herausgestellt - echt klasse! Die Form gebe ich niemals wieder her!!!)
 
Das Rezept stammt von dem vegetarischen Blog Frl. Moonstruck kocht!, den ich schon lang verfolge und auf dem ich schon so manches tolle Rezept entdeckt habe. 


 
Zutaten für 2-3 Personen:
 
Für den Teig:
60 g grobe Haferflocken
3 EL Sesam
120 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Salz
etwas Pfeffer
80 ml Wasser
80 ml Olivenöl


350 g TK-Spinat
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
7 getrocknete, eingelegte Tomaten
150 g Champignons
Olivenöl zum anbraten 
110 g Ziegenfrischkäse
150 ml Milch
3 Eier
Salz, Pfeffer
 

Und so wird's gemacht:
  1. Haferflocken und Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten. Anschließend abkühlen lassen und in der Küchenmaschine fein mahlen. Zusammen mit Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer in einer Rührschüssel mischen und mit Wasser sowie Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Kühlstellen.
  2. Den Spinat auftauen und kräftig auspressen. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. Die getrockneten Tomaten sorgfältig mit einem Küchenkrepp abtupfen und in kleine Stücke schneiden. Pilze putzen, halbieren und in Scheiben schneiden.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Champignons anbraten und etwas Farbe nehmen lassen. Anschließend Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, kurz mitdünsten. Spinat und Tomaten unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  5. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in der gefetteten (!!!) Tarteform auslegen, dabei die Ränder leicht andrücken. Die Spinat-Pilz-Masse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.
  6. Für den Guss Ziegenkäse, Milch und Eier sorgfältig verquirlen, kräftig salzen und pfeffern. Anschließend den Guss in die Form über die Gemüsemischung gießen. Nun kommt die Tarte für 50 min in den Ofen. Nach Ablauf der Backzeit herausnehmen und mindestens 10 min auskühlen lassen.
 
Die Tarte war wirklich ober-lecker! Sie hat es auf meine "Muss-ich-dringend-wieder-machen"-Liste geschafft! Danke liebe Ramona, für das wunderbare Rezept!
 
Liebe Grüße,
Lisa 

Mittwoch, 29. Januar 2014

Spinatnocken (laktosefrei)

Warum laktosefrei, fragt ihr euch? Ich führe seit längerem schon eine "Lebensmitteldiät" durch, bei der ich gezielt auf Kuhmilchprodukte verzichte. Daher bleibt mir nicht viel, außer Ziegen- oder Schafskäse, wenn ich auf Milchprodukte nicht verzichten will. Ich habe das Glück, das ich jederzeit, mit ein paar Einschränkungen, laktosehaltige Produkte essen kann, aber andere leider nicht. Da ich nun vermehrt einen Blick für gerichte OHNE Kuhmilch entwickelt habe, fällt mir erstmal auf, wieviele Rezepte von vornherein wegfallen, denkt nur an all die Quiches oder Cremetoppings?! Das ist echt schade, und auch beim folgenden Rezept war ich beim lesen der Zutatenliste zunächst enttäuscht: Na toll, Ricotta und Parmesan. Aber ich wollte solche Nocken schon lange mal testen, darum habe ich diese zwei Produkte einfach ersetzt? Ihr wollt mehr wissen? Dann lest weiter ;)



Zutaten für 2 Personen:

200 g TK-Spinat
Salz
1/2 Bund Basilikum
100 g Ziegenhartkäse
100 g Ziegenfrischkäse
2 Eier
90 g Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat
Abrieb einer halben Zitrone

Und so wird's gemacht:

  1. Den Spinat ca. 15 min bei Auftaustufe in der Mikrowelle auftauen. Anschließend das Tauwasser abgießen, Spinat kräftig ausdrücken und mit einem Küchenpapier abtupfen. Grob schneiden und in eine Rührschüssel geben.
  2. Salzwasser in einem großen Topf zum kochen bringen.
    Basilikum waschen, trockenschütteln und grob hacken. Ziegenhartkäse fein reiben. Basilikum, die Hälfte des geriebenen Käses und den Ziegenfrischkäse zum Spinat in die Schüssel geben. Eier und Mehl hinzufügen. Alles gut verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Abrieb einer halben Zitrone zugeben. Nochmal alles gut vermengen.
  3. Mit zwei Esslöffeln Nocken formen und in das kochende Salzwasser geben. Zerfällt die Nocke, Teig mit etwa 1 bis 2 EL Mehl abbinden.
    Nocke für Nocke abstechen und zügig ins kochende Wasser geben. Dann die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch simmert. 15 min ziehen lassen, bis die Nocken aufschwimmen.
  4. Die Nocken mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und heiß servieren.

Serviervorschlag: Schmeckt gigantisch mit einer frisch-fruchtigen Tomatensoße oder gebräunter Butter (Achtung --> Lactose ;))

Viel Spaß beim nachmachen!
Eure Lisa :)

Samstag, 3. August 2013

Spanische Kichererbsensuppe

Hallo meine lieben Challenge-Freunde!

Hier kommt nun mein Beitrag zur Juni-Challenge. Ich habe mich für eine etwas andere Zubereitungs Art als die gängigen 'Chickpea Salads' entschieden, da zur Zeit im WWW kursieren. Ich lies mich zu einer Kichererbsensuppe inspirieren, ein ums andere Mal von Jamie Oliver, meinem Koch-Idol, wenn man so will. Seine Art zu kochen und vor allem zu aromatisieren fasziniert mich immer wieder. Hier also ein Rezept für eine defitg-schmackhafte Suppe, die bei starken Regenfällen und kühlen Temperaturen Kraft und Wärme spendet. Lasst sie euch schmecken.




Zutaten
für 4 Portionen:

150 g  Kabanossi, gehackt
Olivenöl
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
2 Stangen Staudensellerie, gehackt
300 g tiefgekühlter Spinat, gehackt
8  Tomaten, von Samen befreit, grob gewürfelt
400 g Kichererbsen aus dem Glas
1,25 L Gemüsefond
Salz, Pfeffer
50 g geräucherter Schinken, fein gehackt
1 Saft einer halben Zitrone
1 TL Sambal Olek

Und so wird's gemacht:

1. Kabanossi in eine heiße Pfanne mit Olivenöl geben und Fett auslassen. Zwiebel, Knoblauch und Sellerie dazu geben und bei mittlerer Hitze mit aufgesetztem Deckel 15 min dünsten, die Zwiebel soll aber keine Farbe annehmen. Dann den Deckel abnehmen und anbraten lassen, es soll ein bisschen Farbe bekommen. Spinat, Tomaten, Kichererbsen und Brühe hinzugeben, aufkochen und 40 min bei geschlossenem Deckel auf kleinster Stufe leise köcheln lassen.

2. Circa ein Drittel der Suppe herausschöpfen und pürieren, anschließend zurück in den Topf gießen. Alles umrühren und mit Salz und Pfeffer, Sambal Olek abschmecken. Mit Zitronensaft beträufeln. Topf vom Herd nehmen und  den Schinken einrühren. Nun einfach servieren.

Guten Appetit!
Eure Lisa

PS: Meine Familie war von der Suppe restlos begeistert :) Sie wird sogar ins Rezept-Sortiment aufgenommen, das will schon was heißen ^^

Rezept in leichter Abwandlung von Jamie Oliver :)