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Samstag, 2. November 2013

{Buchvorstellung} Myriams Kuchen, Tartes & Co.

Der Buchtitel klingt schon sehr vielversprechend. „Kuchen, Tartes & Co.“. Da ich eine sehr neugierige Person bin, hat mich, beim lesen des Titels, gleich das „Co.“ interessiert. Kuchen und Tartes, klar weiß ich was das ist – sau lecker ;) Aber „Co.“? Was mag wohl alles dahinterstecken. Als das Buch vor ein paar Tagen dann bei mir eingetrudelt ist, erfuhr ich mehr darüber, wer oder was dieser oder dieses „Co.“ ist. Aber dazu später mehr...


 
 
Myriam Zumbühl: Myriams Kuchen, Tartes & Co. Süss und salzig Backen – Rezepte für das ganze Jahr. Aarau und München (AT Verlag), 2013, ISBN 978-3-03800-745-6

Zu Beginn des Buches kleidet die Autorin, Myriam Zmbühl, zunächst ihre Leidenschaft und Freude für das Backen in Worte. Man spürt beim lesen all die Liebe, die sie in ihre Gebäcke einbringt und das Herzblut, das hinter all dem steckt. Dabei legt sie besonderen Wert auf die Qualität der Produkte. Auch aus diesem Grund verwendet sie vor allem regionale und saisonale Produkte. Mit diesem Buch bäckt sie sich, wie sie selbst sagt, durch das ganze Gartenjahr. Dementsprechend hat sie ihr Buch in die vier Jahreszeiten: Frühling – Sommer – Herbst – Winter untergliedert.

Besonders schön finde ich ihre Einleitung vor jedem Kapitel, in dem sie kurz die Jahreszeit und deren prächtigen Früchte und Gemüsen schildert, die zu dieser Zeit wachsen. Auch andere Eindrücke der Natur, bringt sie liebevoll zum Ausdruck. Das Buch lädt also nicht nur zum backen, sondern auch zum träumen ein.


 
In jeder der vier Jahreszeiten habe ich die unterschiedlichsten Rezepte gefunden, beginnend mit einem Ricotta Cheesecake mit pochiertem Rhabarber, über eine Lauch-Calzone oder die Tomatengalette. Es locken Cherry-Pie, Erdbeer-Biskuitrolle und französische Eclairs, Cream-Cheese-Brownies und Schokoladen Frangipane.

Mmmm....das klingt alles sooo lecker!

Aber kommen wir zur Auflösung des Rätsels um das „Co.“. Wie ihr schon in meiner Rezeptliste im vorhergehenden Absatz lesen konntet, tauchen neben süßen Leckereien auch deftige Rezepte auf. Und das ist das Co. im Namen des Buches. Neben Torten und Kuchen finden sich auch zahlreiche Herzhafte Gebäcke, die ich zum Großteil noch gar nicht kannte,geschweige denn auf so eine tolle Zubereitung zu kommen. Diese Rezepte haben mir es wirklich besonders angetan, ich bin immer noch total begeistert....so viele neue Ideen. Da musste ich natürlich gleich eine deftige Backvariante austesten. Ich nahm die, unter der ich mir am wenigsten vorstellen konnte: den Bier-Cake. Mehr dazu? Findet ihr unten ;)

 

Neben toller und variantenreicher Rezeptvielfalt überzeugt das Buch mit wunderschönen Bildern mit liebevoll arrangierten Kuchen und Teilchen. Die kreativen Backideen sind in den Fotos schön wiedergegeben und die Symbiose aus süßen und herzhaften Gebäcken ist toll vereint.

So Vielfältig die Rezepte auch sind, so einfach sind sie mit etwas Backerfahrung auch nachzumachen. Die Anweisungen sind klar formuliert, alles wird chronologisch Step-by-step erklärt. Ein weiterer, positiver Punkt ist, dass bei den Zutaten in der Randspalte auch gleich dabeisteht, in welcher Form sie benötigt werden, z. B. „100 g zerlassene Butter“. So kann man schon gleich beim zusammensuchen der Zutaten alles bereitstellen und vorbereiten, damit man beim eigentlichen backen dann gleich richtig loslegen kann.

 

So, jetzt aber genug der Schwärmerei, jetzt wird gebacken!

Bier-Cake mit Steinpilzen und Thymian
 
 
 

Für eine Kastenform von ca. 30 cm Länge:

420 g Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Salz
50 g Zucker
1-2 handvoll getrocknete Steinpilze
2 EL Thymianblätter
350 ml Bier
120 geschmolzene
Butter für die Form

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Kastenform ausbuttern oder mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Die Steinpilze in einer Schüssel in Wasser einweichen, dann abtropfen lassen. Abgetropfte Steinpilze, Thymianblättchen und Bier zu den trockenen Zutaten geben und vermischen

Den Teig in die vorbereitete Form geben und die geschmolzene Butter darübergießen. Die Form auf ein Backblech stellen und im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 1 Stunde backen.

Aus dem Ofen nehmen und circa 15 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und servieren.




Ich sage euch: der Bier-Cake war der Hammer! Fand ich und auch der Rest meiner Familie. Unglaublich tolle Aromen, die hier vereint wurden! Macht ihn unbedingt nach.

So, jetzt muss ich aber los und das nächste, tolle Rezept von Myriam austesten!


Ihr wollt auch? Dann holt euch das Buch, es lohnt sich:


Eure Lisa

Bilder aus:
Myriam Zumbühl: Myriams Kuchen, Tartes & Co. Süss und salzig Backen – Rezepte für das ganze Jahr. Aarau und München (AT Verlag), 2013, ISBN 978-3-03800-745-6

© Tara Fisher Photography, London

Freitag, 1. November 2013

Challenge im Monat November 2013

"Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen". Wer kennt diesen Spruch nicht?
Was uns diesen Monat interessiert: Was kommt denn bei euch ins Töpfchen? Ob Linse, Kohl oder Kartoffel, wir wollen eure besten und leckersten Eintöpfe!
Heiß dampfend kommen sie daher und wärmen uns in der ungemütlichen Jahreszeit von innen. Schon unsere Mütter und Großmütter haben sie mit Liebe gekocht. Einfach eine tolle Zubereitungsart, der wir nun, mit dieser Challenge, unsere Aufmerksamkeit widmen:

Suppen & Eintöpfe
 

 
Zeigt uns, was ihr aus den tollsten Herbst- und Wintergemüsen so alles zaubern könnte. Experimentiert mit Aromen und Zutaten oder kocht einfach einen klassischen Eintopf. Verratet uns Omas Geheimrezept oder kreiert etwas ganz Neues.
 
Ihr habt schon tolle Ideen und seid voller Tatendrang? Na dann los!
 
So könnt ihr mitmachen:
  • Wenn ihr einen Blog habt, so schreibt einen Beitrag mit dem jeweiligen Rezept und bindet unser Challenge-Banner in euren Post ein, mit Link zu unserem Blog. Schickt uns den Link zu eurem Rezept per Email an: blogschokolade.butterpost@hotmail.de
  • Für die unter euch, die keinen Blog besitzen, schickt uns einfach eine Email mit eurem Rezept an die oben angegebene Mailadresse.
 

Viele Grüße
Ricki und Lisa
 
 
Das Banner für euch:
 
 
 


Mittwoch, 30. Oktober 2013

"Feuriges" Backhendl

Jetzt, wo der Herbst doch langsam ungemütlich wird, schmeckt doch nichts leckerer als ein heißes Hühnchen aus dem Ofen! Das dampfende "Giggerl" mit der knusprigen Haut - lecker! Damit es noch zusätzlich wärmt, hier das Rezept für ein feuriges Hühnchen, das auf zweierlei Arten einheizt ;)
 

Zutaten:

1 unbehandelte Zitrone
3 EL Olivenöl
1 EL grob gehackte Rosmarinnadeln
1 EL grob geschnittene sowie 4-6 ganze Salbeiblätter
4 abgezogene, fein gehackte Knoblauchzehen
1 TL Sambal Olek
Meersalz
1 Huhn von ca. 1,5 kg

Und so wird's gemacht:

1. Zunächst wird die Zitrone halbiert. Eine Hälfte Beiseite legen, von der anderen den Saft auspressen. Zitronensaft, Olivenöl, Rosmarin, den geschnittenen Salbei, Knoblauch, Salmbal Olek und Meersalz in den Mörser geben. Alles gut vermischen.

2. Nun wird das Huhn präpariert. Als erstes wird überschüssiges Fett vom Bürzel (Popo vom Huhn ;)) abschneiden. Vom unteren Keulenknochen etwa 2 cm Haut und Fett abschneiden, sodass der Knochen freiliegt.

3. Huhn auf den Rücken, mit der Brust nach oben, auf ein Brett legen. Vom Halsende des Huhns her die Haut leicht anheben und dehnen. Salbeiblätter vorsichtig unter die Haut schieben.



4. Jetzt wird das Huhn gleichmäßig mit Marinade eingerieben.

5. Das Huhn mit der Brust nach oben in einen Bräter legen und leicht salzen. Die Beiseite gelegte Zitronenhälfte in Scheiben schneiden, diese auf dem Huhn verteilen. Ofen auf 200 °C vorheizen und 90 min garen. Gegen Ende der Garzeit kontrollieren, ob sich ein Bodensatz gebildet hat. Bei Bedarf etwas Wasser zugeben, damit nichts anbrennt.




Dazu schmeckt buntes Gemüse und Kartoffelstampf.

Lasst euch das feurige Huhn schmecken!

Kikerikiiiii....eure Lisa

Montag, 28. Oktober 2013

{Buchvorstellung} Plätzchen-Zeit!

„Frö-hö-liche Weihnacht überall! Tönet durch die Lüfte froher Schall...lalalala....“. Ja so ist es, das Jahr 2013 ist schon fast wieder um, aber jetzt kommt ja erst noch die schönste Zeit im Jahr: die Vorweihnachtszeit. Ricki hat euch schon das tolle Weihnachtsbuch von Fräulein Klein vorgstellt, jetzt kommt noch ein weiteres Schmankerl in Sachen Plätzchenbacken daher.


Plätzchen-Zeit! von Annelie Wagenstaller, BLV Buchverlag GmbH & Co. KG

Ganz anders als das eben genannte Buch, vereint das Buch von Annelie Wagenstaller traditionelle, zum Teil bayrische, Plätzchenrezepte mit Geschichten und Liedern rund um Weihnachten. Das Buch lädt also nicht nur zum backen, sondern auch zum schwelgen und träumen von Weihnachten ein. Sozusagen ein kleines Stell-dich-ein auf den Heiligen Abend. Das Buch begleitet uns durch den Advent und schürt die Vorfreude auf den 24.

In diesem Backbuch verrät uns die Autorin, Annelie Wagenstaller, ehemals zur jüngsten Müllermeistern Deutschlands gekürt, ihre Familienrezepte und die Lieblingsrezepte ihrer Kunden. Dabei werden zu Beginn erst einmal Backgrundlagen, betreffend Aufbewahrung und Lagerung von Plätzchen sowie verschiedene Backzutaten, Glasuren und Triebmittel eingeführt. Es folgen drei Grundrezepte für Mürbeteig, da ist für jeden Plätzchenliebhaber das richtige dabei.

Die Gliederung der Rezepte in diesem Buch ist sehr pragmatisch und sinnvoll gewählt, nämlich nach der Haltbarkeit der Plätzchen und thematisch, passend zu den vorweihnachtlichen Feiertagen, wie z. B. Nikolaus:

1. Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst eins...
2. … dann zwei …
3. … dann drei …
4. … dann vier.
5. Dann steht das Christkind vor der Tür.




Es finden sich viele klassische Rezepte wieder, wie beispielsweise die heiß-begehrten Vanille-Kipferl und die süßen Spitzbuben. Honiglebkuchen und das traditionelle Spritzgebäck haben ebenfalls Einzug in dieses Buch erhalten. Doch auch neue Ideen, wie die After-Eight-Schnittchen finden sich hie und da im Buch. Die Anleitung ist dabei ebenfalls klassisch: am Seitenrand finden sich die Zutaten, in der Mitte wird die Zubereitung erläutert.

Bei dem Buch „Plätzchen-Zeit“ von Annelie Wagenstaller handelt es sich um ein Standardwerk des Plätzchen backens, das in keinem Kochbuchregal fehlen sollte. Endlich habe ich auch eins – juhuu! Wir finden all unsere Kekslieblinge wieder, die wir in der Adventszeit nur allzu gerne vernaschen. Liebevoll aufbereitet mit tollen Gedichten, Texten und Liedern stimmt das Buch ganz wunderschön auf die besinnlichste Zeit im Jahr ein und begleitet uns durch den Advent. Schon jetzt gerate ich in Weihnachtsstimmung und beginne mich auf die leckeren Düfte in der Wohnung zu freuen, die „Weihnachten!“ zu rufen scheinen. Kerzen, Plätzchenduft und Tannennadeln – hach....

Am Ende des Buchs gibt die Autorin noch einen kleinen Überblick über die nötigen Utensilien und über alle Rezepte.

Annelie Wagenstaller betreibt in fünfter Generation eine idyllisch gelegene, historische Mühle im Chiemgau, die man in Führungen besichtigen kann. Im angegliederten Naturkostladen werden – neben Mehl und Brot – auch andere Produkte der Region verkauft.

Nach so vielen Informationen wollt ihr doch sicher mal sehen, für welches Rezept ich mich entschieden habe, oder? Na logo. Es war gar nicht so eifach ein Rezept zu finden, da ich einfach ALLE Plätzchen liebe. Am Ende konnte ich mich dann aber doch entscheiden, und zwar für die Elisenlebkuchen.
 
 


Zutaten:

500 g Honig
140 g Margarine
5 Eier
400 g Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Pekannüsse)
200 g Rosinen, etwas in Rum eingeweicht
100 g Zitronat
100 g Orangeat
2 TL Kakao
2 TL Zimt
2 Messerspitzen Nelken
500 g Dinkelmehl
2 Päckchen Backpulver

Backoblaten

1. Den Honig schmelzen lassen – er sollte schon flüssig, aber nicht wärmer als Zimmertemperatur sein. Margarine schaumig rühren, den Honig löffelweise einrühren und die Eier abwechselnd hinzufügen.

2. Nüsse, Rosinen, Orangeat, Zitronat, Kakao und Gewürze einarbeiten und zuletzt das mit Backpulver gemischte, gesiebte Mehl unterheben. Wenn der Teig zu fest ist, etwas Milch zugeben. Der Teig sollte schwer vom Löffel fallen.

3. Einen Esslöffel Teig auf eine runde, mittelgroße Oblate setzen und bei 180 °C auf der Mittelschiene 20 – 30 Minuten backen.


Und so sieht mein Resultat aus:


 


Ihr seid, wie ich, total begeistert von all den tollen Plätzchenklassikern? Dann schlagt gleich zu:
https://www.blv.de/buchdetails/titel/978-3-8354-1152-4-plaetzchen-zeit/

Eure Lisa



Bilder aus:

Annelie Wagenstaller: Plätzchen-Zeit. Weihnachten mit der Müllermeisterin,
München (blv), 2013, 168 S., Hardcover, ca. 120 Farbfotos, ISBN: 978-3-8354-1152-4
©Elmar Kinninger/BLV Buchverlag





Sonntag, 27. Oktober 2013

Spekulatius Streuselkuchen mit Zimt-Äpfeln

... und weiter geht's mit jede Menge leckerer SÜßER Rezepte ;) Wie sollte es auch anders sein? Das können wir einfach am besten. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass wir nicht auch kochen können ;) Aber backen ist einfach Entspannung pur. Das läuft bei uns einfach so neben her. Kochen ist da dann doch immer eher ein *Muss*

Aber wie auch immer... Heute habe ich noch ein Rezept aus dem tollen Buch von *Fräulein Klein* für euch: *Spekulatius Streuselkuchen mit Zimt-Äpfeln*
Die Zubereitungsart hat mich dabei aber ein bisschen aus dem Konzept gebracht. Beim Durchlesen des Titels und Ansehen des Bildes dachte ich noch: "Aha. Mürbeteig - Äpfel (zuvor gekocht) drauf - Streusel drauf - backen - fertig". Aber dem war weit gefehlt. Wofür ich doch unwahrscheinlich dankbar war. Denn es handelt sich bei dem Boden um keinen Mürbeteig, sondern ganz einfach um einen klassischen Rührteig. Auch die Äpfel wurden nicht gekocht. Sondern nur mit Zimt vermischt und auf den Rührteig gegeben. Somit war es mal wieder ein ganz anderer Kuchen für mich, mit einer ganz neuen Herangehensweise. Ich muss mal sagen: "Diesen Kuchen gibt es bestimmt öfter in meiner Küche." Aber jetzt los. Weiter zum Rezept ;)

 
Dieses Rezept gibt es diesmal in drei verschiedenen Gramm-Angaben. Dies hat den Hintergrund, dass ich die große Kuchenform mit in die Arbeit genommen habe. Aber da natürlich die Daheimgebliebenen auch etwas probieren wollten, habe ich noch 6 kleine Auflaufförmchen gemacht. Auch diese sind eine super Portion. Und als nachtisch völlig ausreichend. Also sucht euch aus, welche Menge ihr machen wollt.
 
Zutaten für eine Kuchenform (24 cm Durchmesser) und 6 Auflaufförmchen (9 cm Durchmesser):

(= Menge für eine Kuchenform)
{= Menge für 6 Auflaufförmchen}
 
Für den Rührteig:
1/2 (3/4) {1/4} Vanilleschote
125 g (190 g) {65 g} Butter
110 g (165 g) {55 g} Zucker
2 (3) {1} Eier
125 g (190 g) {65 g} Mehl
1 TL (1,5 TL) {0,5 TL} Backpulver
1 TL (1,5 TL) {0,5 TL} Spekulatiusgewürz
1 TL (1,5 TL) {0,5 TL} Abrieb einer Orange
 
Für die Zimt-Äpfel:
4 (6) {2} große Äpfel
2 TL (3 TL) {1 TL} Zimt
 
Für die Streusel:
100 g (150 g) {50 g} Mehl
60 g (90 g) {30 g} Zucker
65 g (100 g) {35 g} Butter
1/3 (1/2) {1/3} Vanilleschote
  
Und so geht's:
  1. Ofen auf 180° vorheizen.
  2. (Rührteig) Vanilleschote auskratzen. Butter, Zucker und Vanillemark schaumig schlagen. Eier zufügen und unterrühren. Mehl, Backpulver und Spekulatiusgewürz in einer separaten Schüssel mischen und mit der Orangenschale zu der Eimasse geben. Den Teig in in einer ausgefetteten Kuchenform verteilen.
  3. (Zimt-Äpfel) Äpfel entkernen, schälen und vierteln. In dünne Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit den Zimt mischen. Auf dem Rührteig verteilen.
  4. (Streusel) Mehl mit Zucker, Butter und Vanillemark zügig zu streuseln verarbeiten. Sie sollten nicht zu fein werden. Auf den Äpfeln verteilen.
  5. Kuchen im vorgeheizten Backofen für 45 Minuten Backen. Hölzchenprobe durchführen.  
 

Na was sagt ihr zu diesem tollen Rezept?

Zur Erinnerung: Dieses Rezept ist gleichzeitig mal wieder eine kleine Inspiration zu unserer Challenge diesen Monat. Außerdem möchte ich damit auch beim Apfel-Blog-Event von *Ein Keks für Unterwegs* teilnehmen.

Lasst es euch schmecken!
Ricki

Samstag, 26. Oktober 2013

Pasta mit Salbei Butter

Schon lange wurde auf unserem Blog nicht mehr gekocht. Damit ist jetzt aber Schluss.  Wir haben uns einen weiteren "Pasta-Klassiker", nach denen Marie von *Schätze aus meiner Küche* gerade sucht, für euch ausgedacht:
 
Pasta mit Salbei Butter
 
Das tolle daran ist, dass sie nicht nur wunderbar frisch schmecken, nein - sie sind auch noch unglaublich schnell gemacht. Daher kommen sie in meiner Küche relativ oft in den Topf. Zum anderen ist meine Mama ein großer Salbei Fan. Sie wünscht sich daher die Nudeln ziemlich oft ;) Wie gut, dass uns nur der Hof zwischen den beiden Häusern trennt ;)
 

Zutaten für 4 Personen:
500 g Nudeln
1 großes Stück Butter
1 EL Fenchelsamen
25 Salbeiblätter
Salz, Pfeffer
Parmesan

Und so geht's:
  1. Nudeln gemäß Packungsanleitung kochen. Ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit mit der Sauce beginnen.
  2. Butter in einer großen Pfanne schmelzen.
  3. Währenddessen Fenchelsamen in einem Mörser zerstampfen.
  4. Fenchelsamen und Salbeiblätter zur Butter geben und alles leicht andünsten.
  5. Nudeln abtropfen lassen und zur Salbeibutter geben. Solange umrühren, bis die Nudeln mit der Salbeibutter benetzt sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Parmesan darüber geben und servieren.
Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Freitag, 25. Oktober 2013

Mascarpone-Panna-Cotta mit Toffee-Bratäpfeln

Bereits hier habe ich euch schon das tolle Buch von Fräulein Klein vorgestellt und auch schon verraten, dass ich mit dem backen gar nicht mehr aufhören konnte. Satte 5 Rezepte habe ich an einem Wochenende nachgemacht. Da war es super, dass mein Cousin mit Frau und Kind vorbei gekommen ist um beim Essen zu helfen ;) Danke also an euch drei :)
Freundlicherweise hat mir der Callwey Verlag erlaubt, euch noch ein paar mehr Rezepte zu zeigen. Das mache ich natürlich gerne. Denn alle Rezepte die ich gemacht habe, haben sich super umsetzten lassen und haben einfach sau lecker geschmeckt.

Das Rezept, dass ich euch also heute vorstellen möchte ist eine super leckere Mascarpone Panna Cotta mit Apfel-Topping.

Wenn ihr euch jetzt so wie ich denkt: "Geil - aber Panna Cotta ist doch sicher nicht so leicht zu machen", der irrt sich. Denn es ist wirklich easy-peasy. Außerdem ist es super zum vorbereiten am Vortag geeignet. So habe ich zum Beispiel beide Bestandteile am Abend zuvor vorbereitet und am Morgen, kurz bevor ich in die Arbeit gegangen bin, habe ich nur noch das Apfel-Topping auf die Panna Cotta gegeben, Deckelchen drauf und *fertig*. Es hat sogar in der "Ich muss eine ganze Mannschaft"-Methode geklappt. Ich habe sage und schreibe 13 Gläser gemacht! Das sind 750 g Mascarpone, 750 g Sahne und 3 Vanilleschoten!!


Zutaten für 4 Gläser à 230 ml:
4,5 Blatt Gelatine (laut Rezept reichen 4 Blätter ebenfalls)
250 g Mascarpone
250 g Sahne
70 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Msp. gemahlener Kardamon
1/2 TL gemahlener Zimt

2 große Äpfel
1 EL brauner Zucker
1/2 TL gemahlener Zimt
60 ml Apfelsaft

Und so geht's:
  1. Gelatine gemäß Packungsbeilage in kalten Wasser einweichen.
  2. Mascarpone, Sahne, Zucker, Mark der Vanilleschote und die Schote selbst, Kardamon und Zimt in einen Topf geben und mit dem Schneebesen verrühren. Unter rühren aufkochen lassen.
  3. 5 Minuten ziehen lassen und dann die Vanilleschote entfernen.
  4. Gelatine mit 3 EL der Panna Cotta Masse in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze vermischen bis sich die Gelatine vollständig gelöst hat. Gelatine in den Topf geben und verrühren.
  5. In Weckgläser füllen (je 3-4 Saucenkellen) und abkühlen lassen. Sobald die Panna Cotta Zimmertemperatur erreicht hat, in den Kühlschrank stellen und dort fest werden lassen.
     
  6. Apfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  7. Zucker in einer kleinen Pfanne mit hohen Rand (oder ähnlichem) schmelzen lassen. Apfel zugeben und rundrum mit dem Zucker benetzen. Zimt zugeben. Mit Saft ablöschen.
  8. Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze einköcheln lassen. Solange bis nur noch wenig Saft vorhanden ist. Dies dauert ca. 10-13 Minuten.
  9. Abkühlen lassen und auf der festen Panna Cotta verteilen.
Na, habt ihr nun Appetit bekommen? Versucht es! Es schmeckt einfach köstlich.

Viele Grüße
Ricki

Mittwoch, 23. Oktober 2013

{Buchvorstellung} Geschenke aus der Landküche

Wie ihr ja wisst, sind Ricki und ich echte Einmach-Fans. In der Kategorie „Einmachen“ finden sich viele, viele Rezepte von uns beiden. Den ganzen Sommer über waren wir tatkräftig. Es macht einfach so viel Spaß, selbst etwas zu kreieren, das sich zudem noch als tolles Mitbringsel oder Geschenk für Freunde und Bekannte eignet. Zu sehen, wie sie sich über Selbstgemachtes freuen, ist einfach das schönste! Das findet auch die Autorin von „Geschenke aus der Landküche“, Gabriele Gugetzer. Auch für die Reise- und Foodjournalistin hat selber machen einen hohen Wert. In ihrem Buch formuliert sie es mit den schönen Worten:

„Selber machen heißt, Zeit zu investieren – in einer Zeit, in der wir alle scheinbar überhaupt keine Zeit mehr haben.“ Gabriele Gugetzer


Ich finde, damit trifft sie den Nagel auf den Kopf. Die Rohmaterialien mögen einfach und günstig sein, aber das Herzblut darin ist unbezahlbar.


Geschenke aus der Landküche von Gabriele Gugetzer, BLV Buchverlag GmbH & Co. KG

Am Anfang des Buches, das eine Kombination aus Koch- und Bastelbuch darstellt, spricht sie genau von diesen Dingen: Zeit investieren um etwas Schönes zu kreieren. Ihr kommt es nicht auf ausgefallenes und teure Zutaten an. Ihre Rezepte und Bastelideen sind für jedermann – man braucht lediglich eine normale Küchenausstattung und einen „ordentlichen Ofen“. Zum verpacken der Geschenke reichen auch einfache Dinge, die sogar vielleicht schon mal ausrangiert wurden und jetzt eine neue Verwendung finden. Im Sinne der Nachhaltigkeit eine tolle Sache.

Bei den Rezepten zu ihrem Buch lies sich die Journalistin von unterschiedlichen Ländern inspirieren, es finden sich französische, englische, irische und auch amerikanische Einflüsse wieder. Die unterschiedlichen Kochanweisungen wurden in drei Schwierigkeitsgrade untergliedert:

- schnell und unkompliziert
- etwas anspruchsvoller
- zeit- und arbeitsintensiv

Diese Aufteilung gefällt mir gut, da auch auf den zeitlichen Aspekt verwiesen wird, und wir alle wissen was passiert, wenn man sich etwas vornimmt und es dann viiiiiel länger dauert als erwartet. Dann verliert man nämlich die Lust.

 

Allgemein gliedert sich das Buch in vier Abschnitte:

- Süße Verführungen
- Herzhaftes aus der Landküche
- Wunderbar würzig
- Winter auf dem Land

Es findet sich ein bunter Mix aus tollen Rezepten und Ideen. Besonders ins Auge gefallen sind mir neue Rezepteinfälle wie zum Beispiel das Vanillesalz in einem Sektglas verpackt oder die kandierten Knabberstangen aus Orangenschalen. Auch Winterklassiker wie der Glühwein oder die Zimtsterne finden sich in dem Buch. Witzige Ideen, wie das Walnussbrot im Blumentopf oder das Karamell-Mandel-Popcorn haben aber auch ihren Reiz und kommen, nett verpackt sicher gut bei den Lieben an.



Am Ende des Buchs finden sich dann noch ein paar Bastelvorlagen sowie Tipps, wo es das ein oder andere Material zu kaufen gibt, sollte man es nicht Zuhause haben. Außerdem gibt’s am Schluss noch eine Übersicht zu allen Rezepten im Buch.

Nachdem ich das Buch ein paar mal durchgeblättert hatte, wollte ich auch gleich mit dem Geschenkebasteln loslegen. Besonders gefallen haben mir, schon beim ersten Anschauen des Buchs, die „Kandierten Knabberstangen mit Zitrusaroma“. Noch nie habe ich davon gehört, das man sowas selbst machen kann. Also hab ich gleich losgelegt, hier also das Rezept für euch:


 
Kandierte Knabberstangen:


Zutaten für etwa 60 Stangen

2 unbehandelte Orangen
3 unbehandelte Grapefruits
350 g Zucker


Material zum Verpacken

Gläschen
Zellophanbeutel oder -papier
Bänder in Blau und Weiß
festes Papier für Etiketten

 

Zubereitung:

1 Die Früchte von oben nach unten in einer Breite von etwa ½ cm bis ins Fruchtfleisch einschneiden. Die Schale abziehen. Das Weiße mit einem Grapefruitlöffel oder einem anderen, passenden Löffel herauskratzen.

2 Die Schale in einem passenden Topf mit 300 ml Wasser bedecken und mit 300 g Zucker bestreuen. Einmal aufwallen lassen, dann abdeckt etwa 30 Minuten weich köcheln; zwischendurch den Wasserstrand überprüfen.

3 Den restlichen Zucker in eine kleine Schale geben. Einen großen Streifen Alufolie zum Trocknen der Zitrusschalen ausbreiten.

4 Die weich gekochten Schalen mit einem Schaumlöffel aus dem Sirup heben, abtropfen lassen, im Zucker wälzen. Vorsicht dabei: Der Zuckersirup ist noch sehr heiß und kann Verbrennungen verursachen. Die Schalen 60 Minuten auf der Alufolie trocknen lassen.


Zum Verpacken

1 Die fertigen Zitrusstäbchen in Gläser stellen, mit Zellophanpapier verschnüren und mit blauen und weißen Bändern verschnüren.

2 Auf Pergamentpapier eine Botschaft an den Empfänger schreiben, z. B. „Sauer macht lustig“. Das Pergamentpapier einrollen und mit Band an einem Zellophanbeutel befestigen.

 

Bei mir waren die Stangen nach 1 Stunde leider noch nicht trocken. Ich habe sie dann für 45 min bei 50 °C Umluft im Ofen fertig getrocknet ;)

Klingt toll? Ist es auch! Die kleinen Dinger waren recht schnell gemacht und machen einiges her. Es ist mal was neues, nicht immer nur Muffins oder Kekse. Echt eine witzige Idee, die einfach umzusetzen ist!

Mehr Rezepte und Informationen zu dem Buch findet ihr unter:




Eure Lisa :)


Bilder aus:
Gabriele Gugetzer: Geschenke aus der Landküche. Mit Liebe gemacht - mit Freude verpackt, München (blv), 2013, 128 S., Hardcover, ca. 65 Farbfotos, ISBN: 978-3-8354-1178-4

©Frauke Antholz/BLV Buchverlag

Apfeltarte aus der Normandie

Uuuh....une tarte des pommes - très bien! Hier kommt endlich mal wieder ein Apfelrezept, passend zu unserer Oktober-Challenge mit dem Thema Äpfel, um die Ecke geflitzt.
Jaaaa, ich war wirklich fleißig am backen dieses Wochenende! Ab Montag muss ich mich dann echt mal wieder auf meinen Hosenboden setzen und fleißig für die Uni lernen. Aber am Wochenende lässt die Motivation standardmäßig zu wünschen übrig :D Ihr kennt das sicherlich auch. Da in meinem Garten immernoch Apfelflut herrscht, habe ich mich für Apfelkuchen entschieden. Diesmal aber nicht für die deutsche Variante, sondern für die klassische, französische Tarte.

Das tolle Geschirrtuch (obligatorisch) ist ein Geschenk meiner lieben Schwester ;)



Zutaten (Springform d = 17 cm):

Für den Mürbeteig:

100 g Mehl
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
50 g kalte Butter
Butter und Mehl zum Ausstäuben der Form

Für die Füllung:

400 g säuerliche Äpfel (geputzt)
3 EL Zucker
40 g Butter
3 EL Amaretto
2 TL Zimt
2 TL Zitronensaft


Und so wird's gemacht:

1. Mehl auf einer Arbeitsfläche aufhäufen. Eine Mulde in die Mitte drücken und Zucker, Salz sowie das Eigelb hineingeben. Die Butter in kleinen Stücken auf dem Rand verteilen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Mürbeteig zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen. Springform ausfetten und dann mit etwas Mehl ausstäuben. Ausgerollten Teig hineinlegen. Dazu zunächst die obere Folie abziehen und umgedreht in die Springform legen. Dann die zweite Folie abziehen und den Teig etwas andrücken und den Rand, etwa 2,5 cm hoch, formen. Teigboden mit einer Gabel einstechen und für 20 min im vorgeheizten Backofen backen.



3. Währenddessen die säuerlichen Äpfel, bis auf einen, schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit 20 g Butter und 1 EL Zucker in einen Topf geben, erhitzen und 10 min köcheln, bis ein weiches Kompott entstanden ist. Mit Amaretto und Zimt abschmecken. Den ungeschälten Apfel entkernen und in feine Ringe schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.

4. Nun wird das Kompott auf dem vorgebackenen Boden verteilt und glatt gestrichen. Anschließend die dünnen Apfelscheiben in einem Kreis darauf anordnen. Restliche Butter in Flöckchen auf der Oberfläche verteilen und mit 2 EL Zucker bestreuen. Im Ofen für 25 min backen.



Nach dem Backen, Kuchen komplett auskühlen lassen, aus der Springform lösen und am besten mit Vanilleeis genießen...hmmm....


Ihr habt auch noch tolle Apfelrezepte in petto? Dann immer her damit! Die Apfel-Challenge läuft noch bis 31.10. um 0:00 Uhr!

Eure Lisa :)

Dienstag, 22. Oktober 2013

{Buchvorstellung} Weihnachten mit Fräulein Klein

Euch wird doch hier nicht langweilig, oder? Nein - das können wir uns kaum vorstellen! Dennoch haben wir uns etwas neues für euch ausgedacht: Wir möchten euch nun regelmäßig Koch- und Backbücher vorstellen.

Da wir selbst (viel zu viele) Bücher und Zeitschriften als Inspiration und zum stöbern kaufen, möchten wir euch gerne vorstellen, was uns jeden Tag aufs neue inspiriert.

Anfangen will ich dabei mit dem tollen Buch von Yvonne Bauer, welches im Callwey Verlag erschienen ist:

Der erste Eindruck zu diesem Buch festigte sich sehr schnell bei mir: Ein geniales Backbuch, dass nicht nur zum Backen einlädt - nein auch zum BASTELN! Ja wirklich! Wir bekommen hier viele tolle Ideen gezeigt, wie man zum Beispiel wundervolle Adventskalender selbst herstellt. Allesamt eingebettet in liebevoll gestaltete Seitenlayouts, welche mit wunderschönen Bildern unterlegt wurden. Die Rezepte und Ideen sind jeweils für jung und alt, Mann und Frau, Weihnachtsfest oder abendliche Naschattacke ausgelegt. Also kurz gesagt für jedermann.

Yvonne überrascht uns in ihrem Buch mit vielen Dekoideen für die Advents- und Weihnachtszeit, Nikolausideen, Bastelideen mit Kindern, Plätzchenrezepten, Geschenken aus der Küche und vielem mehr.


Allein durch die persönliche und ehrliche Einleitung bekommt man total Lust auf die Advents- und Weihnachtszeit, denn Yvonne beschreibt hier ihre eigenen Adventsvorbereitungen in Verbindung mit "tausend" Adjektiven, wie Düften und Gefühlen. Bei mir hats definitiv geklappt: *Ich will Weihnachten!* Und zwar JETZT! Die ganze Palette. Inklusive Christkindlmarkt, heißer Schoki auf der Couch inkl. der alljährlichen Lieblingsweihnachtsfilmen, Plätzchen, Geschenkestress & familiärer Gemütlichkeit. Und das auch bei Sonnenschein und 20°C Mitte Obtober.


Kaum hatte ich das Buch dann endlich in den Fingern, musste ich es während des gemeinsamen Abendessens gleich in mich aufsaugen. Dabei habe ich mir vor allem einen Überblick über die Rezepte verschaffen wollen. Am liebsten hätte ich natürlich sofort los gelegt. Spätestens jedes dritte Rezept aus dem Buch MUSS ich nach machen - sie klingen einfach alle so lecker. Und das obwohl ich ziemlich wählerisch bin. Beim Durchblättern des Buches ist mir aufgefallen, dass besonders viele Apfelrezepte dabei waren. Das kommt mir aufgrund unserer dies monatigen Challenge & meinem riesen Apfelbaum natürlich sehr gelegen ;) Aber auch für alle Äpfel-Verschmäher unter euch sind reichlich tolle Rezepte vorhanden.

Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass die Rezepte und Bastelanleitungen mit kleinen Anekdoten und persönlichen Hinweisen für Veränderungen gespickt sind.


Aber nun zu dem, was ich nachgemacht habe - und das ist einiges, denn ich konnte mich einfach nicht entscheiden ;) Also habe ich an EINEM Wochenende FÜNF (!!!) Rezepte nachgebacken! Dazu zählen noch drei weitere Gerichte die ich "nebenbei" noch gekocht hatte!

Also los: Bei mir gab es die "winterliche Mascarpone-Panna-Cotta mit Toffee-Bratäpfeln", "Cranberry-Hafer-Cookies", "Spekulatius-Streuselkuchen mit Äpfeln", "Spekulatius-Orangen-Küchlein" und eine "Lebkuchentorte mit Gewürzkirschen und weisser Schokolade". Na läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen? Mir auf jeden Fall schon. Denn es hat einfach alles fantastisch geschmeckt.

Gerne zeige ich euch schon mal das Rezept für die
"Lebkuchentorte mit Gewürzkirschen und weisser Schokolade"



Zutaten für eine Torte mit 18 cm Durchmesser:

Biskuitteig:
3 Eier
eine Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
80 g Zucker
3 EL lauwarmes Wasser
50 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Speisestärke
50 g Mandeln
1 TL Lebkuchengewürz

Gewürzkirschen:
1 Glas Schattenmorellen (Inhalt 340 g)
1 Orange
1 Zimtstange
1/2 Vanilleschote
1 TL Speisestärke

Weisse Schokoladencreme:
75 g weisse Schokolade
200 g Sahne
1 Pck. Vanillezucker
125 g Mascarpone
1 EL Zucker

Schokoladenfrosting:
100 g Zartbitterschokolade
70 g Butter
70 g Puderzucker
2 EL Kakao
125 g Mascarpone
1 Pck. Vanillezucker
200 g Sahne

Und so geht's:
  1. Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen.
  2. Eigelb mit Vanillezucker, Zucker und Wasser cremig schlagen. Mehl, Backpulver, Speisestärke, Mandeln und Lebkuchengewürz vermischen und in die Eigelbmasse sieben. Eiweiß unterheben.
  3. Teig in eine gefettete und mit Semmelbrösel/Mehl/Zucker ausgekleidete Springform füllen. Bei 180° für ca. 30 Minuten im Ofen backen. Hölzchenprobe durchführen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
     
  4. Schattenmorellen abtropfen lassen und in einen Topf geben. Die Orange mit dem Sparschäler schälen. Saft der Orange auspressen. Orangenschale und -Saft zu den Kirschen geben. Mit Zimtstange und Mark der Vanilleschote sowie der Schote selbst aufkochen lassen. Anschließend 4 Minuten köcheln lassen.
  5. Vanilleschote, Orangenschale und Zimtstange entfernen. Mit Speisestärke binden. Gewürzkirschen abkühlen lassen.
     
  6. Die weisse Schokolade schmelzen und abkühlen lassen. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Mascarpone mit 1 EL Zucker cremig rühren. Schokolade einrühren und Sahne unterheben.
  7. Tortenboden einmal mittig waagrecht durchschneiden. Am besten nun noch mal den Tortenring um die untere Hälfte des Kuchens legen. Gewürzkirschen auf diesem Teil verteilen und mit der Schokoladencreme bestreichen. Obere Hälfte des Kuchens darauf setzen und mindestens für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit alles schön fest wird.
     
  8. Zartbitterschokolade schmelzen und abkühlen lassen.
  9. Butter mit Puderzucker, Kakao und Mascarpone cremig rühren. Schokolade einfließen lassen und verrühren.
  10. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und unter die Schokoladencreme mischen.
  11. Nun das Schokoladenfrosting schön auf die Torte streichen.
  12. Nach Wunsch verzieren. Entweder wie hier mit Kirschen oder wie Fräulein Klein, dass auch sehr schön mit einer Wimpelkette gemacht hat.
Na was sagt ihr? Sieht das nicht lecker aus?


Mein Fazit zu diesem Buch:
Ich denke, da muss ich nicht mehr viel sagen. Ihr habt sicher mitbekommen, dass ich schwer begeistert bin von *Weihnachten mit Fräulein Klein*. Gerne würde ich mich bei ihr Zuhause einnisten und noch weitere tolle Rezepte ausspähen, denn diese habe ich sicher bald durch ;)
An diesem Buch gefällt mir vor allem die Vielfalt an Rezepten, welche gespickt sind mit tollen Dekoideen. Und auch die Einbringung der Bastelrezepte finde ich große klasse. Denn seien wir mal ehrlich - Weihnachten & Backen & Dekorieren/Basteln gehört einfach zusammen. Wieso also nicht alles in ein Buch packen?
Außerdem habe ich glaube ich noch nie ein einzelnes Backbuch innerhalb von einer Woche 11 oder 12 Mal durchgelesen ;)

Viele Grüße
Ricki


Dieses wundervolle Buch wurde uns freundlicherweise vom Callwey Verlag zur Verfügung gestellt. Schaut doch auch mal hier nach, dort könnt ihr es bestellen.