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Samstag, 19. September 2015

Herbstlicher Linsensalat

Er kommt mit großen Schritten: der Herbst. In den nächsten Tagen genießen wir noch den Altweibersommer aber schon bald wird es dauerhaft kalt werden. Und in dieser Zeit sehnt man sich nach etwas schmackhaften, dass dennoch nicht schwer sein muss. Wem es da so geht wie mir, für den habe ich ein schnelles und leckeres Rezept für einen Linsensalat. Wie so oft taucht in diesem Rezept eines meiner Lieblingsgemüse, die Rote Bete auf. Linsen mag ich ja sowieso und dann auch noch süß-sauer angemacht?! Immer her damit. Also probiert es auch mal aus. Das Ganze dauert keine halbe Stunde!



Zutaten für 2 Vorspeisenportionen:
125 g Belugalinsen
1 Lorbeerblatt
1 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
1TL Ahornsirup
1 TL Senf
3 TL Apfelessig
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
250 g gegarte Rote Bete (vakuumiert)

Und so wirds gemacht:
  1. Linsen in ein Sieb geben und über der Spüle abbrausen. Zusammen mit dem Lorbeerblatt in einen Topf geben und mit Wasser bedecken, etwa zwei Finger breit. Alles aufkochen und zugedeckt 20 min köcheln lassen.
  2. Zitronenabrieb, Sirup, Senf, Essig, Öl, Salz und Pfeffer in ein Twist-Off-Glas geben, verschließen und gut schütteln. 
  3. Rote Bete abtropfen und in feine Spalten schneiden. Mit der Marinade begießen, umrühren und durchziehen lassen.
  4. Gegarte Linsen abgießen und warm zu den Rote Bete-Spalten geben und vermengen. Alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zu diesem einfachen Salat passt Weißbrot oder ein Klecks Ziegenfrischkäse.

Lasst es euch schmecken,
eure Lisa

Samstag, 6. Juni 2015

Einfacher Spargelsalat

Die Spargelzeit ist in vollem Gange und fast jeder von euch wird sich bereits an den feinen Spitzen gelabt haben. Ich finde, zu Beginn der Spargelzeit, möchte man seinen Spargel immer in der Variante essen, die man am Liebsten mag. Die einen genießen ihn klassisch mit Hollandaise und Kartoffeln, der nächste liebt die weißen Spitzen umhüllt von Schinken und Crèpes. Aber nachdem man sich diesen ersten (wohl größten) Genuss verschafft hat, möchte man auch mal wieder etwas neues ausprobieren. Und da habe ich doch glatt eine leichte, sommerliche Variante für euch. So mag ich meinen Spargel am Liebsten!



Zutaten für 2 Portionen:

1 EL Senf
3 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
1 TL Honig
1 EL Wasser
Salz, Pfeffer
Zucker
10 Stangen weißer Spargel, geschält
2 Stängel Thymian, gewaschen und abgetropft


Und so wird's gemacht:
  1. Zunächst wird das Dressing zubereitet. Senf, Essig, Öl und Honig zu einem Dressing verquirlen. Sollte es etwas kräftig sein, dann einfach etwas Wasser zugeben und nochmals umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Das Dressing in eine lange Form, z. B. Auflaufform, geben.
  3. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Mit einer Prise Salz und einer Prise Zucker würzen. Den Spargel im sprudelnden Wasser ca. 3-4 min garen. Anschließend das Wasser abgießen.
  4. Den heißen Spargel in die vorbereitete Form mit Dressing geben und darin wenden, sodass der Spargel gleichmäßig benetzt ist.
  5. Mit Thymian bestreuen und lauwarm servieren.
 Lasst es euch schmecken,
eure Lisa

Dienstag, 2. Juni 2015

Rhabarber-Himbeer-Küchlein

Ihr habt sicher schon sehnlichst darauf gewartet, dass ich ein Rhabarberrezept poste. Wird ja auch langsam Zeit. Schließlich wächst der leckere Geselle nicht ewig in Großmutters Garten vor sich hin. Über Pfingsten bin ich mal wieder in meiner Heimat Oberbayern und ringsum werden mir die leckersten Gemüse und Obst angeboten von Nachbarn, Freunden und Bekannten - herrlich. Da ist es doch echt mal wieder toll, auf dem Land zu sein, wo Lebensmittel getauscht und Kuchenstückchen geteilt werden. Das teilen und gemeinsame genießen fällt mit diesem tollen Rezept nicht schwer. Zum Einen kann man kleine Küchlein immer einfach aufteilen (jeder bekommt eins, zwei, drei....usw ;)) und zum Anderen laden sie zum gemeinsamen genießen und schnabulieren ein. Die Kombination aus Rhabarber und Himbeer ist einfach immer wieder der Knaller, das kann ich euch sagen. Also: ausprobieren!



Zutaten für 12 Stück:
300 g Rhabarber (geputzt gewogen)
50 g Zucker
2 Eier
250 g Himbeerjoghurt
50  g Zucker
75ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
250 g Mehl
2 TL Backpulver

Und so wird's gemacht:
  1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Silikonförmchen oder Papierförmchen im Muffinblech bereitstellen.
  2. Geputzten Rhabarber in 0,5 cm breite Scheiben schneiden. Mit Zucker bestreuen und ziehen lassen.
  3. Eier, Joghurt, Zucker und Öl zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
  4. Mehl und Backpulver separat mischen. Portionsweise unter die Eimasse rühren.
  5. Rhabarber mit dem Teigschaber vorsichtig unter den Teig ziehen.
  6. Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen. Die Küchlein ca. 25 - 30 min im vorgeheizten Backofen backen.
  7. Nach Ablauf der Backzeit die Garprobe mit dem Hölzchen durchführen. Sind die Muffins fertig, dann schnell aus dem Ofen holen und mindestens 10 min abkühlen lassen.
Diese leckeren Sommerboten schmecken lecker mit einem Klecks kühler Sahne.
Eure Lisa

Donnerstag, 14. Mai 2015

Frühlingsfrische Pasta mit Spinat

Spinat... Aus den Kindertagen kennt man meist "den mit dem Blubb" - oh wie ich ihn gehasst habe. Aber ich kann mit Stolz sagen, dass ich die beste Omi der Welt habe. Denn sie hat IMMER etwas Leckeres für meine Schwester und mich zusätzlich gekocht. 

Diese Abscheu vor Spinat hat sich dann auch bis vor einer Woche gehalten. Oder anders: man kann es eigentlich gar nicht Abscheu nennen. Ich wollte ihn halt einfach nicht essen ;) 

Aber dann - ganz urplötzlich - hatte ich unglaublichen Heißhunger auf Pasta mit Spinat. Also ab in den nächsten Supermarkt. Dort gab es ihn aber nur in der großen Familien-XXL-Jahresvorrats-Packung. Ach was solls... Ich wollte ja Spinat-Esser werden... Also ab in den Einkaufskorb damit und los geht's.

Ich habe also einfach mal ausprobiert und war von dem Ergebnis wahnsinnig begeistert. Der Spinat ist in Reinform absolut nicht vergleichbar mit dem "Blubb".



Zutaten für 4 Personen:
1 Gemüsezwiebel (gehackt)
2 Zehen Knoblauch (gehackt)
1/2 EL braunen Zucker
400 g weiße Champignons (geviertelt)
50 ml Weißwein
5 EL Balsamico
300 ml Sahne
130 g Spinat (ggf. in grobe Streifen schneiden)
500 g Nudeln (gekocht)
Salz, Pfeffer

Und so geht's:
  1. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne glasig anbraten. Dann braunen Zucker zugeben und die Zwiebeln karamelisieren lassen. Champignons mit in die Pfanne geben und ebenfalls anbraten. 
  2. Weißwein und Balsamico zugeben und einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend Sahne zugießen und cremig einkochen. 
  3. Gekochte Nudeln und Spinat einrühren. Der Spinat soll dabei etwas zusammen fallen. Sofort servieren.

Nun habe ich euch mein lieblings Gericht mit Spinat verraten. (ok, es ist bis jetzt auch das einzige ;)) aber nehmt es nicht so genau - es ist wirklich sau lecker.) Verratet uns doch, was ihr mit Spinat kocht. 

Die gleiche Frage stellt euch auch die Mädchenküche aktuell. Dort werde ich mir bestimmt noch weitere Anregungen holen - vielen Dank Mädls für die tollen Rezepte!

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Montag, 20. Oktober 2014

Bayrisches Kürbisgröstl

Ihr könnt euch unter dem Gericht nichts vorstellen? Dann will ich euch mal auf die Sprünge helfen. Hierbei handelt es sich um die herbstliche Version eines bayrischen Gröstls. Das ist eine deftige Pfanne mit Kartoffeln, Zwiebeln und Fleisch. In der Regel ist es Fleisch vom Vortag oder Wurst, die mal verarbeitet werden muss. Ihr seht schon, es handelt sich um ein richtiges Resteessen. Und so war es auch bei mir. Ich hatte noch Leberkäse von einer Feier übrig und dazu noch leckeren Hokkaido daheim. Also warum nicht einfach mal eine neue Kombi wagen?
Hätte es nicht geschmeckt, dann würde das Rezept nun nicht hier stehen ;) Also traut euch ruhig an diese etwas außergewöhnliche Mischung.



Für zwei Personen:

500 g Hokkaido geputzt, in 1 cm Würfeln
1 Zwiebel abgezogen, in Scheiben geschnitten
1 – 2 Scheiben Leberkäse in 1 cm Würfeln
Butter zum braten
Salz
Pfeffer



Und so wird’s gemacht:
  1. Den Kürbis in wenig Salzwasser 5 Minuten kochen. Anschließend das Wasser abgießen und beiseite stellen.
  2. Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln 2 – 3 min dünsten. Dann Kürbis- und Leberkäsewürfel dazugeben. 4 min auf höchster Stufe anbraten. Erst dann vorsichtig wenden. Die Würfel nochmals 3 min auf der anderen Seite weiterbraten.
  3. Alles mit Salz und Pfeffer nach Belieben abschmecken. Wer mag, isst dazu scharfen Senf.

Einfach und deftig – perfekt für den Herbst.

Liebe Grüße,
eure Lisa

PS: Danke Marge, für den Kürbis und danke Icey, für den Leberkäse ;)

Sonntag, 12. Oktober 2014

Kürbis-Pasta-Salat

Kürbis-Kohldampf! Ich liebe Kürbis, vor allem den guten alten Hokkaido. Einfach toll, dass man ihn nicht schälen muss. Über diese Vorzüge hatte ich auch auf dem Blogger-Event letzten Samstag mit Barbara von Barbaras Spielwiese geschwärmt. Hier auf dem Blog habt ihr ja schon einige Anregungen zum Thema Kürbis finden können. Aber ich möchte euch noch weitere Ideen zeigen. Zum Beispiel meine herbstliche Interpretation des Nudelsalats. Einfache Zutaten, toll kombiniert! Oder wärt ihr mal auf die Idee gekommen, Kapern in ein Dressing für Kürbissalat zu geben? Ich auch nicht. Aber wozu holt man sich denn die zahlreichen Kochzeitschriften und Bücher ins Haus - nur so kommen die Inspirationen in den Kochtopf. Probiert dieses simple und schnelle Gericht. Es macht satt und ist dabei lecker frisches Soulfood für ungemütliche Herbsttage!

Verzeiht mir die etwas lieblose Anrichteweise, hatte Kohldampf! ;)


Zutaten für 4 Personen:


3 EL Kapern, gehackt
4 Frühlingszwiebeln, geputzt, in Scheiben geschnitten
4 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
1/2 Hokkaidokürbis, waschen, entkernen, in 2 cm große Würfel geschnitten
Olivenöl zum anbraten
Salz, Pfeffer
500 g Penne
Salz

Und so wird's gemacht:
  1. Für die Vinaigrette Kapern zusammen mit den Frühlingszwiebeln in eine große Schüssel geben. Mit Essig und Öl vermischen, anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Öl in einer breiten Pfanne erhitzen. Kürbis hineinegeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 12 min weich dünsten, gelegentlich umrühren. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Salzwasser zum kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung garen. Anschließend abgießen.
  4. Die heißen Nudeln und den Kürbis zur Vinaigrette geben und alles gut vermengen. Mit weiterem Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.
 Einfach, schnell, aber mal was anderes!

Eure Lisa

Samstag, 27. September 2014

Herbstsoulfood: Kartoffel-Kürbis-Eintopf

Ein wundervoller Samstagvormittag: angenehme 17 °C, Sonnenstrahlen kitzeln die Nase und ich genieße den Frühherbst zusammen mit meiner Kollegin auf dem Flohmarkt. Dafür bin ich am Samstag sogar extra schon um halb 8 aufgestanden, krass, oder ;) Dann also ab auf den Adalbero-Flohmarkt in Würzburg. Nach meinem Streifzug war der Geldbeutel lediglich um 8 € leichter, dennoch war die Tasche voll - dabei kann ich gar nicht feilschen. Glücklich und zufrieden sind Anja und ich dann zurück geschlendert. Zuhause wurde dann gleich gekocht: ausgeguggt hatte ich mir ein Eintopf-Rezept mit asiatischer Note. Da ich noch leckeren Hokkaido von meiner Mitbewohnerin Marge im Kühlschrank gebunkert hatte, wurde das Rezept kurz abgeändert und schon ging es los. Anja hat mich tatkräftig beim schnibbeln unterstützt. Am Herd habe ich mir dann, nach Amazonen-Art (gell, Ralf ;)), das Zepter natürlich nicht aus der Hand nehmen lassen und: TADAAA! Das Ergebnis war ein super leckerer und frischer Eintopf, der das Zeug zum Soulfood hat. Probiert ihn doch auch mal aus.


Zutaten für 2 Personen:

1 Zwiebel, abgezogen, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, abgezogen, fein gewürfelt
3 cm Ingwer, geschält, fein gewürfelt
1 TL Sambal Olek
Olivenöl zum anbraten
250 g Hokkaido, geputzt und gewürfelt
200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
Salz
200 ml Kokosmilch
350 g Hühnerbrust, gewaschen, in Würfeln
1 rote Paprikaschote, gewaschen, klein gewürfelt
Pfeffer

Und so wird's gemacht:
  1. Öl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Sambal Olek in den Topf geben und 3 min bei mittlerer Hitze dünsten, stetig rühren.
  2. Die Kürbis- und Kartoffelstücke hinzugeben und weitere 2 min unter Rühren anbraten, mit Salz würzen. 
  3. Nun mit Kokosmilch und 400 ml Wasser aufgießen, den Deckel aufsetzen und aufkochen. Den Eintopf 15 min bei kleinster Stufe köcheln lassen. 
  4. Zum Schluss werden die Hühner- und Paprikawürfel hinzugefügt, erneut aufgekocht und weitere 5 min gegart. Abschließend mit Salz und Pfeffer, eventuell noch etwas Sambal Olek abschmecken.

Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

Eure Lisa 

Dienstag, 2. September 2014

Lauwarmer Bohnensalat

Was für eine turbulente Woche! Zuerst der tränenreiche Abschied von den Kollegen meiner Werkstudentenarbeit und dann, gleich am Abend, mit dem Flieger ab nach Hamburg zum Küchenschlacht-Dreh! Man war das alles spannend und aufregend, das könnt ihr mir glauben. Als Begleitung hatte ich meine liebe Schwester dabei. Zusammen haben wir drei tolle Tage in der Hansestadt verbracht und wahnsinnig viele Erfahrungen sammeln können. Am Samstag bin ich dann wieder in München gelandet und habe dann noch eine Nacht bei meinen Eltern in meinem alten Zimmer verbracht. Am Sonntag gings dann mit Sack und Pack in mein neues Zuhause in Würzburg. Da bin ich.
Als ich dann gestern den gähnend leeren Kühlschrank gesehen habe, war klar: ich muss einkaufen. Was sahen da meine Äuglein: Brechbohnen (I love them!) im Angebot. Haha, gleich mal zugeschlagen. Daraus habe ich heute, in Ahnlehnung an ein tolles Rezept von Jamie Oliver, einen leckeren Salat gezaubert. Probiert ihn doch auch mal aus!
Dazu habe ich das leckere Steak (medium ;)) verpeist, das Mutti mir noch eingepackt hat ^^ Hach, Mama ist einfach die Beste. Eine tolle Woche euch allen!
Mit diesem Rezept geh ich gleich nochmal ins Rennen für das Event von LanisLeckerEcke. Macht doch auch mit!



Zutaten für 2 Personen:

250 g Brechbohnen, geputzt und halbiert
2 TL Senf
3 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
1 EL Wasser
1 EL Essiggurkensud
1/2 Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
1/2 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gehackt
1 Essiggurke, in klein gewürfelt
Salz
Pfeffer



Und so wird's gemacht:
  1. Wasser in einem Topf zum kochen bringen und kräftig salzen. Die Bohnen im kochenden Wasser 4 - 5 min garen.
  2. Währenddessen Senf, Essig, Öl, Wasser und Gurkensud zu einem homogenen Dressing verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Zwiebelwürfel, Knoblauch und Essiggurke in das Dressing geben und ziehen lassen.
  4. Sobald die Bohnen gar, aber noch bissfest sind, das Wasser abgießen und die Bohnen in eine Schüssel geben. Alles mit der Marinade übergießen und vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, lauwarm servieren.
 
Dieser herrlich leichte und doch raffinierte Salat eignet sich perfekt als Beilage zu Steak (ich kanns bezeugen ;)) aber z. B. auch zu geröstetem Schwarzbrot mit Rührei, wer es rustikal und vegetarisch mag!

Liebe Grüße aus Würzburg!
Eure Lisa :)




Samstag, 30. August 2014

Karamellisiertes Apfel-Honig-Mus

Äpfel wo hin das Auge fällt. Unser ganzer Garten ist übersäht von dieser wunderbaren Herbstfrucht. Nachdem ich mittlerweile meinen Hunger auf frische Äpfel gestillt habe, stellt sich natürlich die Frage, was tun mit dem ganzen Rest? Hier bietet sich natürlich das gute alte Apfelmus an, das wir alle so lieben. Diesmal habe ich eine recht gesunde Variante mit Honig statt Zucker ausprobiert, die wirklich ganz vorzüglich schmeckt. Nachdem die Schäl- und Putzarbeit erledigt ist, geht das ganze auch recht schnell von der Hand mit einem tollen Ergebnis. Also auf auf und ab an den Apfelpflücker.
Ganz nebenbei nehme ich mit diesem schönen Rezept noch an dem Event von LanisLeckerEcke teil. Sie möchte den Sommer mit tollen Rezepten celebrieren oder in Gläsern konservieren und animiert unter anderem mich, aber auch euch, dazu, das frische Obst aus dem Garten zu holen und gleich etwas wunderbares daraus zu kochen.


Zutaten für 2 große Gläser:

80 g Honig
800 g geschälte, geputzte Äpfel in groben Stücken
200 ml Wasser
Saft 1 Zitrone
1/8 TL gemahlene Vanille

2 sterile Twist-Off-Gläser

Und so wird's gemacht.
  1. Den Honig in einem Topf karamellisieren. Die Apfelstücke kurz mitdünsten.
  2. Mit Wasser und Zitronensaft aufgießen und die Vanille dazugeben. Alles aufkochen und auf geringster Stufe köcheln, bis die Äpfel weich sind.
  3. Nun mit dem Pürierstab zu einem glatten Mus mixen und in sterile, heiß ausgewaschene Einmachgläser füllen. Die Gläser sofort fest verschließen und auf den Kopf stellen.
Dass Mus schmeckt zu Kartoffelpuffern aber auch zu Vanilleeis. Lasst es euch munden, jetzt oder im Winter zu einem leckeren Kaiserschmarrn.

Eure Lisa :)


Sonntag, 17. August 2014

Hallo Hokkaido und hallo Würzburg!

Nach über 24 Jahren ist es nun so weit: ich ziehe aus. Ich kehre dem schönen Oberbayern den Rücken und ziehe nach Würzburg. Beziehungsweise, ich bin schon nach Würzburg umgezogen, von wo ich euch gerade aus der WG-Küche (natürlich Küche, wo auch sonst ;)) schreibe. Vor genau einer Woche habe ich erfahren, dass ich zum Referendariat an eine Schule in Würzburg komme und habe mich total gefreut, denn das war mein Wunsch. Sofort habe ich mit der Wohnungssuche begonnen. Am Montag drauf hatte ich schon die ersten Besichtigungen und prompt wurde ich von meiner Wunsch-Traum-WG genommen. Ist das nicht fantastisch? Innerhalb von zwei Tagen bin ich mit Sack und Pack nach Würzburg gekommen, was ich nur Dank der Hilfe meiner Eltern und einem guten Freund geschafft habe. Nun kann das leben endlich richtig losgehen.
Warum erzähle ich euch das alles? Weil ihr, als Leser, ebenfalls zu meinem Leben und meinem Freundeskreis zählt, daher muss ich euch über solche Ereignisse natürlich informieren ;D Und ich kann euch versichern, das auch hier von Franken aus genauso kochen, bloggen und schreiben werde wie sonst - für euch bleibt also alles beim alten.

 Hier ein paar Eindrücke von meiner neuen Heimat, inklusive des Blicks aus meinem Zimmerfenster (Bild Nummer eins ;))



Nun aber zum Rezept. Es geht mit großen Schritten gen Herbst, denn irgendwie ist dieses Jahr alles etwas verfrüht. Mit der dritten Jahreszeit gibt es nun auch endlich wieder KÜRBIS :) Hurra, endlich können die vielen tollen Rezepte ausprobiert werden, die schon so lange in zahlreichen Kochbüchern darauf warten, ausprobiert zu werden. Ich habe mich für den "Kürbis für Faule" entschieden - den guten alten Hokkaido. Da man ihn nicht schälen muss, spart man sich ein wenig Zeit und Nerven. Allerdings habe ich trotzdem einige Zeit gebraucht um das Ding zu teilen und klein zu schneiden, da der Kürbis echt hart ist. Schließlich habe ich es doch geschafft und ein wunderbares Herbst-Mahl in meinem neuen Zuhause gekocht. Das Haus und die Küche stehen noch, keine Sorge.



Zutaten für 2-3 Personen:

1 EL flüssiger Honig
5 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 frische Chilischote
1 Hokkaido-Kürbis
200 g Feta



 Und so wird's gemacht:
  1. Für die Marinade Honig, Essig und Olivenöl in ein Schraubglas geben und gut durchschütteln. Chili waschen und, wer es nicht so scharf mag, entkernen. Die Chili in feine Ringe schneiden und zur Marinade geben, nochmals schütteln.
  2. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Den Hokkaido halbieren und mit einem Suppenlöffel entkernen. Anschließend die Hälften nochmals vierteln und die Spalten in 2 cm breite Stücke schneiden.
  4. Die Kürbisstücke auf ein eingeöltes, tieferes Blech geben und die Marinade darüber verteilen. Nun mit einem Löffel alles nochmal wenden und durchrühren, damit alle Teile mit der Marinade bedeckt sind.
  5. Jetzt kommt der Kürbis für ca. 30 - 35 min in den vorgeheizten Backofen.
  6. Währenddessen den Feta in 1 x 1 cm große Würfel schneiden.
  7. Nach Ablauf der Backzeit mit der Gabel in den Kürbis stechen und prüfen, ob er schon weich ist. Ansonsten die Backzeit noch etwas verlängern.
  8. Das Blech aus dem Ofen nehmen, den Kürbis auf Teller verteilen und noch heiß mit den Fetawürfel bestreuen.

Das Rezept geht so herrlich einfach und macht sich fast wie von selbst. Leider erfordert es auch ein wenig Geduld, aber die Zeit lässt sich leicht mit einem guten Buch und einer Tasse Tee vertreiben.
Genießt den Herbstanfang ihre Lieben!

Herzliche Grüße aus Würzburg,
eure Lisa <3

Dienstag, 12. August 2014

Pfirsich Gazpacho

Pfirsich in der Suppe? Ja und ob! Zuerst klang das für mich auch sehr ungewöhnlich, aber dann habe ich gedacht, ich probiere es einfach mal aus. Ich hatte noch ein paar Weinbergspfirsiche in meiner Obstschale und eine frische Gurke aus der eigenen Aufzucht aus dem Garten. Wie es der Zufall wollte, war auch noch altes Baguette da (ok, ALTES Baguette hat man meistens Zuhause ;)), daher kam mir das Rezept sehr gelegen. Das Gericht war sehr schnell gekocht und muss nicht mal aufgewärmt werden zum genießen. Das macht es zum perfekten Essen für die Mittagspause was auch Nadine von Dreierlei Liebelei angemerkt hat, von der ich das Rezept, mit ein paar kleinen Abwandlungen, übernommen habe.
PS: Man beachte das tolle Schälchen. Das habe ich in meinem Urlaub im bayrischen Wald in einer Glashütte erstanden und bin ganz stolz drauf!



Zutaten für 2 Portionen (Vorspeise):

60 g Baguette vom Vortag
75 ml kaltes Leitungswasser
2 Weinbergspfirsiche
2 sehr reife Tomaten
1/2  Gurke 
1 Knoblauchzehe
3 EL Weißweinessig
1 EL Olivenöl
Salz , Pfeffer
frischer Thymian
50 g Fetakäse zum Garnieren 


Und so wird's gemacht:
  1. Baguette grob zerpflücken und im Wasser einweichen. Die Pfirsiche waschen, entkernen, vierteln und zum Brot geben. 
  2. Die Tomaten kreuzweise einschneiden, mit heißem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen und häuten. Das Grün entfernen und vierteln. Zu Brot und Pfirsich in ein hohes Gefäß geben.
  3. Gurke schälen, in grobe Stücke schneiden. Knoblauch abziehen und grob zerkleinern. Beides zu Brot,Tomate und Pfirsich geben.
  4. Essig und Öl hinzufügen und mit einem Pürierstab zu einer glatten Suppe mixen. 
  5. Thymian waschen und trocken schütteln. Blättchen abzupfen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. In den Kühlschrank stellen und durchkühlen.
  6. Die Suppe kalt servieren und mit Fetawürfeln garnieren.
Diese Kaltschale ist eine sommerliche Alternative zur heißen Suppe und schmeckt sehr erfrischend.

Eure Lisa

Sonntag, 3. August 2014

Tomate-Mozzarella-Häppchen mit Basilikum-Gremolata

Ist euch an diesen heißen Sommertagen auch nach einem frischen Snack zumute? Dann versucht es doch mal wieder mit Caprese?! Ja, das ist nicht gerade der allerneuste Schrei, aber ich habe ein Rezept überlegt, um das ganze etwas aufzupeppen. Warum soll man den Vorspeisenklassiker nicht einfach mal als Canapé servieren? Der Geschmack wird zu diesem Zwecke noch etwas verfeinert und aufgepimpt. Statt dem üblichen Balsamico-Olivenöldressing kommt hier eine leckere Gremolata zum Einsatz. Natürlich eignet sich dieser Leckerbissen auch für ein tolles Picknick. Zu diesem Thema findet derzeit ein Blogevent bei Meine Küchenschlacht statt. Einfach eine tolle Idee, die bei dieser Jahreszeit einfach super passt. Ich mache natürlich mit - Ehrensache! Jetzt aber ran ans Schneidebrett und losgehackt. Sicher freut sich die liebe Stephie, wenn ihr auch am Event teilnehmt, auch das kann ich euch nur ans Herz legen.



Zutaten für 12 Spieße:

12 Cocktailtomaten, gewaschen und halbiert
1 Mozzarella (à 125 g)
1 unbehandelte Zitrone, Abrieb
1/2 Bund Basilikum, gewaschen und fein gehackt
1 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gehackt
natives Olivenöl nach Belieben
Salz
Pfeffer
optional: Balsamico bianco

12 Zahnstocher
runder Plätzchenausstecher (~ Durchmesser d. Cocktailtomate)
z. B. Weck-Gläschen zum Anrichten

Und so wird's gemacht:
  1. Die große Mozzarellakugel der Länge nach halbieren. Mit dem Ausstecher drei Kreise ausstechen, diese jeweils nochmal der Länge nach halbieren, sodass 12 (2 x 6 je Scheibe) flache Mozzarellascheiben entstehen.
  2. Zwischen die Hälften der Cocktailtomaten kommt jeweils eine Tranche Mozzarella. Das kleine Türmchen mit einem Zahnstocher fixieren und in ein Gläschen stellen.
  3. Für die Gremolata den Knoblauch, das Basilikum und die Zitronenzesten zusammen auf einem Brett nochmals mit einem sehr scharfen Messer fein hacken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Über die Tomate-Mozzarella-Spieße etwas Olivenöl träufeln, mit Gremolata bestreuen und nochmals mit Salz und Pfeffer leicht würzen. Wer nicht auf den Balsamico verzichten möchte, wählt, auch der Optik halber, einen Balsamico bianco zum abschmecken.

Lasst euch diese leichte Köstlichkeit schmecken. Super geeignet für Picknicks oder als Mitbringsel für die Einladung zum grillen - und dabei noch mit Pfiff und Raffinesse!

Eure Lisa

Hier noch das Banner zum Event:

Donnerstag, 3. Juli 2014

Fruchtig-herbe Erdbeer-Orangen-Konfitüre & Die glückliche Gewinnerin

Letzte Woche hieß es: Ab aufs Erdbeerfeld. Schnell das Fahrrad gesattelt und schon gings los. Ausgerüstet mit einer Packtasche, Schüssel und Eimer machten wir uns auf den Weg. Angekommen am Feld, blinzelten uns schon die ersten roten Früchte zwischen den grünen Blättern der Erdbeersträucher entgegen. Schnell noch die Eimer am Kassenhäuschen gewogen und schwupps gings aufs Feld. Wie ihr alle wisst, darf man beim Erdbeer-Selberpflücken so viele Beerlein essen wie man will. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen, Obstfreak, der ich ja bekanntermaßen bin. Das Resultat der Pflückaktion waren 5 kg Erdbeeren und eine bis zum Rand mit Erdbeeren vollgestopfte, aber dennoch zufriedene Lisa.



Zuhause angekommen wurde auch gleich mit dem einmachen angefangen. Heraus kamen 3 Varianten: einmal die klassische Erdbeermarmelade mit 100 % Erdbeer, eine Erdbeer-Vanille-Konfitüre und die Erdbeer-Orangen-Konfitüre, die ich euch hier ans Herz lege. Insgesamt waren es dann 4 kg Erdbeeren, die wir zu 18 Gläsern Marmelade verarbeitet haben. Ich denke, das kann sich sehen lassen!


Zutaten für 4 Gläser (à 250 ml):

1 kg frische Erdbeeren
2 Bio-Orangen
500 g Gelierzucker 2:1
1 Sternanis

4 sterile Twist-Off-Gläser

Und so wird's gemacht:
  1. Erdbeeren waschen, putzen und pürieren.
  2. Orangen heiß waschen und trocknen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen. 
  3. Erdbeerpüree, Orangensaft und Gelierzucker in einem breiten Topf mischen und aufkochen.
  4. Alles 4 min sprudelnd kochen und 1 min vor Ende die Orangenzesten zugeben. 
  5. Am Ende die Gelierprobe durchführen und die heiße Marmelade in die sterilen Gläser bis zum Rand füllen. Das Glas mit dem Deckel verschließen und für mindestens 5 min auf den Kopf stellen.
  6. Vollständig auskühlen lassen, beschriften und lagern oder gleich genießen!
So startet ihr perfekt in den Tag!

Apropos perfekter Tag....
Über das wunderschöne Buch "Geschenke aus dem Obstgarten" darf sich Dami von www.schokokussundzuckerperle.blogspot.com freuen! Ermittelt wurde sie als Gewinnerin durch das das Webtool tool.superanton.de/gewinnspiel-ausloser.php

 

Eure Lisa

Dienstag, 29. April 2014

Rhabarber-Erdbeer-Marmelade

Aprilfrisch! So lautet das Motto der Geburtstagschallenge von Simone von S-Küche. Erst vor kurzem habe ich ihren Blog entdeckt und war gleich von dem Challengethema begeistert. Regionales und saisonales soll verkocht werden. Genau mein Ding.  Jaaa, jetzt kommt wieder die alte Leier vom Rhabarber, die kennt ihr ja nun mittlerweile bestens von mir. Aber tadaaa! Da ist er auch schon wieder. Diesmal geht er eine Liaison mit der Erdbeere ein - himmlisch! Einige erinnern sich bestimmt noch an meine Rhabarber-Himbeer-Marmelade vom letzten Jahr. Sehr ähnlich kommt diese Fruchtkombi daher, aber nicht minder lecker. Den Rhabarber habe ich von einer Nachbarin, die Erdbeeren leider aus dem Supermarkt. Dafür aber welche aus Bayern ;D Die Erdbeer-Selbstpflück-Felder sind ja leider noch nicht eröffnet. Solange müssen eben die Supermarktbeeren herhalten.




Zutaten für ca. 4 Gläser (à 250 ml)

750 g Mus von reifen Erdbeeren, passiert
250 g geputzter Rhabarber, in 1 x 1 cm Stücke geschnitten
1 Vanilleschote
500 g Gelierzucker 2:1
2 EL frischer Zitronensaft

Und so wird's gemacht:
  1. Mark aus der Vanilleschote kratzen. Erdbeermus und Rhabarberstücke zusammen mit  Vanillemark und Schote in einen breiten Topf geben. Gelierzucker zugeben, alles gut vermengen und ca. 1 Stunde ziehen lassen.
  2. Zitronensaft in den Topf geben. Das Gemisch unter vorsichtigem Rühren aufkochen und 4 min sprudelnd kochen. Gelierprobe durchführen.
  3. Vanilleschote entfernen. Heiße Marmelade randvoll in die vorbereiteten, heiß ausgewaschenen Schraubdeckelgläser füllen und sofort fest verschließen. Verschlossene Gläser für 10 min auf den Kopf stellen, damit sie dicht und steril sind. Anschließend wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen. Nach Lust und Laune beschriften.


Rhabarber is all i need . . .

eure Lisa <3


Freitag, 4. April 2014

Salsa Verde mal anders...

Liebe Grillfreunde,

da ich mich mit dem Marinieren und Räuchern nicht so auskenne, beschränkt sich meine Aufgabe beim Grillen meist auf die Zubereitung der Beilagen. Darunter zum Beispiel die Zucchinibrote, deren Rezept ihr auch auf unserem Blog finden könnt. Doch fast genauso wichtig, wie ein leckeres Brot oder Baguette, sind die Saucen und Dips.
Als ich neulich in einer Zeitschrift geblättert habe, ist mir eine tolle Salsa ins Auge gefallen: eine Salsa Verde mit Essiggurken und Kapern. Davon hatte ich noch nie was gehört. Das hat mich natürlich gleich mal angespornt und ich hab die Salsa ausgetestet und natürlich noch verfeinert (hier das Originalrezept auf ESSBAR)! Dafür habe ich keine 20 min gebraucht, es geht also blitzschnell und schmeckt bombastisch. Eine echte Geschmacksexplosion bei diesen tollen und aromatischen Zutaten. Also einfach Schneidbrett rausholen und loshacken!




Zutaten für 4 Personen:

1 Knoblauchzehe, geschält
1 EL Kapern
4 Essiggurken
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Basilikum
1 Bund Minze
1 EL mittelscharfer Senf
3 EL Weißweinessig
1 TL Essiggurkensud
1 TL Kapernwasser
1 EL Olivenöl
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer

Und so wird's gemacht:

Knoblauch, Kapern, Essiggurken und die Kräuter sehr fein hacken (nicht pürieren!). Nur so kommen die Aromen optimal zur Geltung und können sich miteinander verbinden. Das Kleingeschnittene kommt in eine Schüssel oder gleich in ein Einmachglas (zur besseren Aufbewahrung, v.a. wenn man die Salsa schon einen Tag vorher vorbereitet). Nun werden Senf, Essig, Sud, Kapernwasser  und Olivenöl zugegeben und das Ganze kräftig vermengt. Probieren und dann erst mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, denn der Essig und der Senf sind schon sehr scharf.
Fertig!

Schmeckt lecker zu Fleisch oder Geflügel, egal ob vom Grill, vom Herd oder aus dem Ofen!

Variante: Wer mag, kann auch noch 4 - 6 eingelegte Sardellenfilets dazugeben. Diese, genau wie Knoblauch, Kräuter, etc. hacken und in die Salsa geben. Aber Achtung beim Würzen: Die Sardellenfilets sind schon recht salzig!

Viel Spaß beim schnibbeln & schlemmen,

eure Lisa

Freitag, 28. März 2014

Rhabarber-Chocolate-Tartelettes

Dies hier ist mein zweiter Beitrag zur Wintersoul-Food-Challenge einer befreundeten Bloggerin.
(Mehr dazu auf: http://www.bushcook.de)
Klingt irgendwie grotesk, Wintersoul-Food und Rhabarber? Zu verdanken haben wir das wohl dem sehr milden "Winter" diesen Jahres, das es das leckere Obst/Gemüse jetzt schon zu kaufen gibt. Und mein Herz schlägt ja für Rhabarber :)
Als ich dann den ersten Rhabarber auf dem Markt entdeckte, musste ich natürlich gleich zuschlagen. Ehrlich gesagt wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was ich damit anfangen würde. Aber dann kam eine gute Freundin mit der Idee, mal Tartelettes zu machen. Da war ich sofort dabei. Mir fiel auch gleich ein Rezept ein, natürlich mit Rhabarber.
Was soll ich euch sagen? Ein echtes Träumchen. Meine ersten Tartelettes und dann gleich so ein Hit (jaaaa, Eigenlob stinkt ;)) Das waren sicher nicht meine letzten! Ihr dürft also gespannt sein, was da noch so kommen wird!




Zutaten für 6 Tartelettes:
Für den Teig

200 g Mehl
1 Eigelb
150 g kalte Butter
70 g Puderzucker
70 g gemahlene Haselnüsse
Mark von ½ Vanilleschote

Für die Füllung

50 g Zartbitterschokolade
350 g Frischkäse (laktosefrei: Ziegenfrischkäse)
1 Ei
30 g Zucker
1 TL Mehl
Mark von ½ Vanilleschote
250 g Rhabarber



Und so wird’s gemacht:
  1. Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und alles zu einem glatten, festen Mürbeteig verkneten. Ist der Teig etwas zu weich, einfach ein wenig mehr Mehl zugeben.
  2. Den Mürbeteig in eine Frischhaltefolie verpacken und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Rhabarber für die Füllung schälen und in 1 x 1 cm große Stückchen schneiden und beiseite stellen.
  4. Die Schokolade mit einem großen Messer fein hacken.
  5. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Frischkäse, Ei, Schokolade, Zucker, Mehl und Vanille in eine Rührschüssel geben und mit dem Quirl zu einer gleichmäßigen Creme verrühren.
  7. Anschließend den Rhabarber unterheben.
  8. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen. Die Tartelette-Förmchen umgedreht darauf legen und mit dem Messer mit einer Zugabe von ca. 5 mm einen Kreis um das Förmchen ziehen. Den ausgeschnittenen Teig vorsichtig in das Förmchen legen und den Überschuss am Rand abschneiden.
  9. Nun wird die Füllung in die Tartelettes gefüllt. Die Förmchen auf ein Backblech setzen und bei 180 °C im vorgeheizten Ofen ca. 30 – 35 min backen.
  10. Sobald der Rand der Tartelettes leicht braun und knusprig aussieht, sind sie fertig. Aus dem Ofen nehmen und gut eine halbe Stunde auskühlen lassen. Erst dann können die kleinen Tartes aus den Förmchen genommen werden, sonst zerfallen sie.

Der Aufwand für diese himmlischen Leckerbissen hat sich wirklich gelohnt: die herrliche Säure des Rhabarbers, vereint mit dem süßen Schokoladengeschmack, einfach ein Traum!

Probiert es doch auch mal aus!

Eure Lisa

Sonntag, 9. März 2014

Lavendel-Himbeer-Konfitüre mit 'Clou'

LAVENDEL, LAVENDEL, L A V E N D E L!!!!

Ja, ich liebe IHN - den Lavendel natürlich :) Am liebsten würde ich alles damit machen, aber leider ist er nicht so kompatibel mit anderen Zutaten, da er ja doch recht dominant ist im Geschmack. Aber zum Aromatisieren eignet er sich wunderbar. So wurde meine, mittlerweile zweite (hier der Link zur Ersten), Himbeer-Konfitüre mit etwas Lavendel veredelt. Die Süße der Himbeere und die Frische des Lavendels passen einfach toll zusammen. Also wer Lust bekommen hat, mal wieder etwas einzumachen - probiert diese Kombi aus, sie ist fantastisch!



Zutaten (für ca. 5 - 6 Gläser):

1000 g frische oder TK-Himbeeren

Saft einer Zitrone

500 g Gelierzucker 2:1

2-3 TL getrocknete Lavendelblüten

5-6 Schraubgläser
(Gläser vorbereiten: mit heißem Spülwasser gut auswaschen und mit klarem Wasser nachspülen; abtrocknen)



Und so wird's gemacht:

1. Tiefkühlhimbeeren auftauen lassen.

2. Himbeeren zusammen mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf sprudelnd aufkochen.

3. Lavendel hinzugeben und das Gemisch 4 min sprudelnd kochen lassen! Gelierprobe durchführen.

4. Fertige Konfitüre in mit einem Schöpflöffel in die sterilisierten Gläser füllen, bis zum Rand (wirklich RANDVOLL, mindestens bis
5 mm unter dem Rand voll machen). Rand mit einem sauberen Tuch reinigen und fest mit dem Deckel verschließen. Glas sofort auf den Kopf stellen. Nach 5 min wieder umdrehen - nun ist das Glas luftdicht und die Konfitüre lange haltbar.


Der versprochene 'Clou': ihr könnt sie das ganze Jahr über machen, mit TK-Himbeeren und dem getrocknetem Lavendel habt ihr ganzjährig alle wichtigen Zutaten zur Hand ;)

Viel Spaß beim nachmachen!
Eure Lisa <3

Montag, 11. November 2013

Blaukrautsuppe

Einigen unserer Leser hab ich diese Suppe schon im Voraus angekündigt und endlich ist sie da: Die Blaukrautsuppe. Saisonaler geht es ja wohl nicht oder? Und wie passend zu unserer diesmonatigen Challenge :) Ich hab mich also daran gemacht, das lila Ungetüm zu bezwingen. Sowohl meine Finger als auch meine Spüle erhielten dadurch einen flieder Touch :) Aber das bin ich von der Rote Beete ja schon gewohnt, ne? Ich liebe einfach farbige Suppen, die einem in der trüben Jahreszeit so viel Kraft und Wärme spenden. Also porbiert sie doch gleich aus.



Zutaten für 4 Personen:

1 Blaukrautkopf
2 Zwiebeln
2 EL Sonnenblumenöl
3 EL Balsamicoessig
Salz, Pfeffer
3 EL Zucker
2 TL Zimt
1 TL Kreuzkümmel
750 ml Gemüsebrühe
1 EL Johannisbeergelee

Und so wird's gemacht:

1. Blaukraut vierteln und den Strunk herausschneiden. In feine Streifen schneiden. Zwiebeln abziehen und in grobe Würfel schneiden.

2. Öl in einem breiten, relativ großen Topf erhitzen und Zwiebeln sowie Kohlstreifen darin dünsten. Hitze reduzieren und ca. 40 min dünsten, bis der Kohl weich ist. Glegentlich umrühren.

3. Mit dem Balsamico ablöschen. Salz, Pfeffer, Zucker, Zimt und Kreuzkümmel zugeben. Mit der Brühe aufgießen, aufkochen und 10 min auf niedrigster Stufe köcheln lassen.

4. Alles pürieren und anschließend durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Aufgefangene Suppe zurück in den (sauberen ;)) Topf und erneut aufkochen. Gelee hinzufügen und unter Rühren auflösen. Final abschmecken, fertig!

Lasst es euch schmecken!
Eure Lisa

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Apfel-Zimt-Cupcakes mit Sahne

Dieses Jahr habe ich meine Tante an ihrem Geburtstag in ihrer Heimat, dem wunderschönen Allgäu, besucht. An einem sonnigen Septembertag reiste ich an, auch um ihr bei den Vorbereitungen zu helfen. Angesichts der Äpfelmengen in ihrem Garten wurde ich natürlich gleich von Rezeptideen in meinem Kopf überschwemmt. Die "gewöhnlichen" Rezepte, die einem als erstes in den Sinn kommen, habe ich gleich verworfen. Am Geburtstag darf es dann schon mal was etwas ausgefalleneres bzw. aufwendigeres sein. Also hab ich erstmal Brainstorming betrieben, ehe ich mich ans Rezept konzipieren gewagt habe. Es ging dann aber doch recht schnell, zumal ich mich für die klassische Apfel-Zimt-Kombi entschlossen habe. Daher musste der Cupcake noch gepimpt werden, damit es kein "Standard"-Muffin wird. Was bei dem Tuning rausgekommen ist, seht ihr hier:



Zutaten für 12 Stück:

Für den Teig:

55g weiche Butter
60ml Öl
80g weißer Zucker
80g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1 1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
265g Mehl
240ml Milch

Für die Füllung:

2 säuerliche Kochäpfel
15 g Ingwer
1 EL Butter
3 EL Zucker
3 TL Zimt

Für die Zimtsahne:

100 g Schlagsahne
1 TL Zimt
1/2 Päckchen Vanillezucker

Und so wird's gemacht:

1. Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papiermanschetten bestücken.

2. Butter, Öl, braunen und weißen Zucker sowie Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und alles schaumig schlagen. Die Eier nach und nach zugeben, pro Ei eine Minute rühren.

3. Backpulver, Natron, Zimt und das Salz werden zur Eimasse gegeben und gut untergerührt.

4. Nun werden auch Mehl und Milch zum Teig gegeben und zügig eingerührt. Anschließend wird der Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilt und 15 min auf mittlerer Schiene im Ofen gebacken.



5. Währenddessen wird das Apfelkompott für die Füllung zubereitet. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine, ca. 1 x 1 cm große Würfel schneiden. Ingwer schälen und in fein würfeln oder reiben. Butter in einer Pfanne zerlassen und den Ingwer kurz darin anbraten. Äpfel zugeben und kurz mitandünsten. Zucker und Zimt darüber streuen und umrühren. Alles 8 min auf niedriger Stufe zugedeckt schmoren. Ab und zu umrühren. Auskühlen lassen.

6. Nach Ablauf der Backzeit der Muffins die Hölzchenprobe durchführen. Muffins aus dem Ofen nehmen und mindestens 15 min auskühlen lassen. Dann werden die Muffins "enthauptet", in dem die Haube, die über den Manschettenrand hinausragt, mit einem scharfen Messer abgeschnitten wird. Muffindeckel Beiseite legen.

7. Muffin mit einem spitzen Gerät, z. B. Apfelentkerner, aushöhlen. Nun wird der Muffin mit dem kalten Apfelkompott gefüllt.



8. Für das Topping bzw. die Füllung, Sahne mit dem Zimt und dem Vanillezucker steif schlagen. Zimt-Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und einen Kringel auf die gefüllten Muffins spritzen. Nun den abgeschnittenen Deckel wieder auf den Muffin setzen, leicht andrücken, fertig!

Diese kleinen Köstlichkeiten machen sich gut auf jedem herbstlich gedeckten Kaffeetisch, schmecken aber auch super zum morgendlichen Tee (oder als Mitternachtssnack ;))

Genießt sie!

Eure Lisa

PS: Wie sich bei einem Bloggertreffen neulich rausgestellt hat, hat auch Stephanie von LUSt, eine andere liebe Bloggerin, das Thema "Apfel" zu ihrem Eventthema erklärt :) Da hab ich mir gedacht, ok, da mach ich gleich mit, schließlich ist das wirklich ein Thema mit vielen Facetten.

Samstag, 5. Oktober 2013

Mini-Apfelkuchen

Mini, mini, mini - Autos (also "der" MINI ;)), Röcke, Mini(e)-Mäuse und Mini-Springformen!
Endlich bin ich auch in Besitz einer kleinen feinen Springform von nur 17 cm Durchmesser. Lange habe ich schon damit geliebäugelt, konnte mich dann aber doch nie dazu entschließen eine zu kaufen - man hat ja doch schon diverse Backbleche und -formen Zuhause herumstehen, von denen man dann doch immer wieder die gleichen, einfachen verwendet. BIS vorgestern ein Coupon in meinen Briefkasten geflattert kam. Und was stand da drauf: "Eine gratis Mini-Springform für Sie!" Juhuuu! Das war echt mal ne super Sache. Gleich heute musste ich zu dem Supermarkt, der diese Aktion geschaltet hatte und mir eine Springform sichern, Ehrensache. Also "pedal to the metal" und losgebraust in den Nachbarort damit ich auch ja noch eine Mini-Form ergattern konnte. Natüüüürlich hab ich noch eine gecatcht und habe sie, Zuhause angekommen, gleich mal ausgetestet. Passend zur Apfelchallenge gab's einen einfachen Apfelkuchen, häufig auch Schlupfkuchen genannt. Ein Klassiker, den ich bis dato aber noch nicht gebacken hatte. Dafür bin ich aber recht zufrieden mit mir selbst ^^



Zutaten für eine Springform (d = 17 cm):

500 g säuerliche Äpfel
40 g weiche Butter
45 g Zucker
1 1/2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
etwas Paniermehl
Zimt zum Bestäuben

Und so wird's gemacht:

1. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform mit Butter ausfetten und mit etwas Paniermehl ausstäuben.

2. Für den Teig Butter und Zucker sowie Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend nach und nach die beiden Eier zugeben und kräftig verquirlen (pro Ei eine Minute rühren!).

3. Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben und vermischen. Portionsweise zur Eimasse geben und zügig unterrühren.

4. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden.

5. Teig in der ausgefetteten Springform verteilen und die Apfelspalten fächerförmig hineinlegen und etwas andrücken. Die Spalten dürfen sich ruhig überlappen, je mehr Äpfel umso saftiger und leckerer das Ganze ;)

6. Den Kuchen auf mittlerer Schiene 35 min backen. Nach Ablauf der Backzeit die Hölzchenprobe durchführen und gegebenenfalls weitere 5 min backen. Kuchen herausnehmen und mit Zimt bestäuben, vollständig abkühlen lassen.

7. Ist der Kuchen ausgekühlt, so kann er aus der Springform gelöst werden. Mit Puderzucker und Schlagsahne servieren.

Der Kuchen ist was für Kurzentschlossene und Backneulinge, weil er einfach und schnell geht. Das Resultat hat überzeugt!

Liebe Grüße,
eure Lisa