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Donnerstag, 16. November 2017

Chocolate-Junkie-Cookies



Hallo ihr Lieben,
draußen ist es nun schon wieder bitterkalt und der Winter naht mit großen Schritten. Was könnte es da Schöneres geben, als sich in eine warme Decke gehüllt auf die Couch zu legen und bei einem Tässchen Tee einen Cookie zu vernaschen? Nichts! Wer für diesen Anlass noch das passende Cookie-Rezept sucht, wird hier fündig. Mein Anlass war der Besuch einer Freundin und die Lust auf leckeren Kaffee (derzeit koffeinfrei #detox). Da muss natürlich was zum Knabbern her. Und da habe ich einfach alles in die Rührschüssel gepackt, was es meiner Meinung nach für einen richtigen Soulfood-Cookie braucht: Butter, Zucker, Nutella und Schoki….hm…Das Ergebnis hat mich mehr als überzeugt. Es ging ruckzuck (mit Backen habe ich unter 60 min gebraucht) und es schmeckt einfach fantastisch. Die saftige Konsistenz, in Cookie-Kreisen auch „chewy“ genannt, gelingt bei diesem Rezept perfekt. Probiert es doch einfach aus, bevor die Plätzchen in der Adventszeit wieder die Vorherrschaft an sich reißen.



Zutaten für ca. 20 Stück:
125 g zimmerwarme Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
2 gehäufte Teelöffel Nutella (o. a. Nuss-Nougat-Creme)
1 Prise Salz
150 g Mehl
50 g Kakao
1 TL Backpulver
50 g Zartbitterschokolade, gehackt



Und so wird’s gemacht:

  1. Butter und Zucker sowie Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Anschließend Ei und Nutella zugeben und eine Minute lang weiterrühren.
  2. Salz, Mehl, Kakao und Backpulver mischen.
  3. Die Mehlmischung zur Eimasse geben und portionsweise zügig unterrühren, bis ein glatter, cremiger Teig entstanden ist.
  4. Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Mit dem Teelöffel eine Portion abstechen und mit sauberen Händen zu einer Tischtennisball großen Kugel formen. Die Kugel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Kugel leicht andrücken und mit Schokostückchen bestreuen.
  6. Mit dem restlichen Teig auf die gleiche Weise verfahren und die Cookies in einigem Abstand zueinander auf dem Blech verteilen (maximal 9 Stück pro Blech!).
  7. Die Cookies für 10-12 min im Ofen backen. Beim Herausnehmen sind sie immer noch recht weich, das ist aber so gewollt, um später die „chewy“-Konsistenz zu erzielen.


Einfach mal ausprobieren und die fertigen Cookies selbst genießen und mit anderen teilen.

Alles Liebe, eure Lisa

Dienstag, 18. Juli 2017

Sündige Schokotarte



Hallo meine Lieben,

der Sommer kam mit großen Schritten und hat uns alle ins Schwitzen gebracht. Doch letzte Woche kühlte es ein wenig ab und ich nutzte die Gelegenheit, um mal wieder zu backen (und damit dann wieder meine Wohnung aufzuheizen…puh!). Doch nicht nur das mürrische Wetter brachte mich auf den Gedanken zu backen. Neulich habe ich groß geprahlt, ich könne eine ebenso gute Schokotarte backen wie mein Lieblingsitaliener und naja, wer so etwas behauptet, der muss sich natürlich auch beweisen. Das Ergebnis ist eine äußerst leckere Tarte für Schokoladenliebhaber.



Für den Mürbteig: 

150 g Mehl, gesiebt
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g kalte Butter + etwas weiche Butter zum Form fetten

Für die Füllung:

100 g Vollmilchschokolade
100 g Zartbitterschokolade
1 Pck. Vanillezucker
3 gestr. TL Speisestärke
200 ml Sahne
2 Eier



Und so wird’s gemacht:

  1. Die Teigzutaten in einer Rührschüssel zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1 Stunde im Kühlschrank lagern.
  2. Ein Topf mit wenig Wasser erhitzen und eine Schüssel daraufstellen. Die Schokolade zerkleinert zusammen mit dem Vanillezucker im Wasserbad geschmeidig rühren. Wenn eine gleichmäßige Masse entstanden ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen und abkühlen lassen. Die Speisestärke mit 3 EL Sahne glatt rühren. Ist die Schokomasse abgekühlt, so wird die Sahne eingerührt. Es folgen die Eier und die angerührte Speisestärke, die mit einem Schneebesen eingerührt werden. 
  3. Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Eine Tarteform (d = 24-26 cm) ausbuttern. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 2/3 davon nochmal durchkneten und als Boden für die Tarte in der Form ausrollen. Den Boden mit einer Gabel einstechen. Den restlichen Teig zu einer Rolle formen und als Rand in die Tarteform drücken. Die Schokofüllung in die Form geben, den Teigrand gegebenenfalls noch etwas nach unten ziehen.
  5. Die Tarte ca. 30 – 35 min backen. Sollte sie etwas dunkel werden, einfach mit einer Alufolie abdecken und weiterbacken. Anschließend mindestens 20 min auskühlen lassen. Nach Belieben verzieren.

Kann denn Schokolade Sünde sein? Ja kann sie, die Tarte ist der Beweis. 

Viel Spaß beim Sündigen,
eure Lisa

Mittwoch, 1. März 2017

Zupfkuchen Muffins



Hallo ihr Lieben,
endlich mal wieder Ferien! Das bedeutet auch endlich mal wieder Zeit für die schönen Dinge des Lebens. In den Ferien nehme ich mir mehr Zeit um zu kochen, zu backen und natürlich auch zu bloggen. Unter der Zeit schaffe ich es kaum mich hinzusetzen und einen Blogeintrag zu schreiben….aber das wisst ihr als Leser natürlich am besten. Heute Morgen war ich gleich total motiviert zu backen und legte gleich nach dem Aufstehen los. Beim Durchlesen kam mir das Mürbeteigrezept gleich komisch vor und ich fand beim Kneten schnell heraus: aha, da fehlt das EI! Also schnell ein Ei reingehauen und schon klappte es perfekt und der Mürbeteig hatte die richtige Konsistenz. Dann ging alles Ruckzuck und das Ergebnis seht ihr hier:


Für den Mürbeteig:
100 g kalte Butter
100 g Zucker
150 g Mehl
3 EL Kakao
2 TL Backpulver
1 Ei

Für die Creme:
2 Eier
100 g Zucker
100 g zerlassene Butter (abgekühlt)
200 g Magerquark
½ Päckchen Puddingpulver



Und so wird’s gemacht:

  1. Die Mürbeteigzutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten. 2/3 davon auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen und am Boden andrücken. Tipp: Den Teig zuvor schon in 12 Teile schneiden und portionieren.
  2. Den Backofen auf 150 °C Heißluft vorheizen.
  3. Die Eier in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Dann Zucker und die abgekühlte, zerlassene Butter damit verquirlen. Nun Magerquark und Puddingpulver einrühren.
  4. Jetzt wird die Creme auf die 12 Mulden verteilt. Anschließend wird der restliche Mürbeteig auf die Creme verteilt. Dazu „zupft“ man Teigflocken ab und verteilt sie auf der Creme in den Mulden.
  5. Nun werden die Muffins 20-25 min im Backofen gebacken. Nach 20 min mit einem Hölzchen in einen Muffin stechen um den Gargrad zu testen. Bleibt kein Teig am Hölzchen haften, so ist der Muffin fertig.
  6. Die Muffins ca. 20 min auskühlen lassen.


Viel Spaß beim Nachbacken,
eure Lisa

Dienstag, 12. Juli 2016

Galette mit Tomaten und Auberginen

Hallo ihr Lieben,

mein Job erlaubte mir kürzlich ein verlängertes Wochenende in Würzburg. Die Stadt, in der ich ein Jahr gelebt habe, ist meine Lieblingsstadt, nicht zuletzt aufgrund der vielen lieben Menschen die ich dort kenne. Am Samstagmorgen kam ich im sonnigen Würzburg an und wurde gleich herzlich von meinen Stammtischfreunden begrüßt. Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt machte ich mich auf zu einem Kumpel, um mit ihm zu kochen. Gemeinsam wagten wir uns an unser beider ersten Galettes. Zuerst wurde gewogen und geknetet, bis schließlich ein salziger Mürbeteig in den Kühlschrank verfrachtet werden konnte. Wie es weitergeht? Hier ...



Zutaten für 4 Galettes:

Für den Mürbeteig
150 g Weizenmehl
1/2 TL Salz
75 kalte Butter
2 EL kaltes Wasser
2 EL geriebener Käse


Für die Füllung
200 g Auberginen
Olivenöl
200 g Tomaten
100 g geriebener Käse
Salz und Pfeffer


Auf dem Balkon in der Sonne genießen :)
 Und so wird's gemacht:
  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 min in den Kühlschrank legen.
  2. Auberginen putzen, Enden abschneiden. Anschließend in 5 mm breite Scheiben schneiden. Ca. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Auberginenscheiben darin 2-3 min von jeder Seite anbraten. Gegebenenfalls portionsweise anbraten.
  3. Die Tomaten putzen. Ebenfalls in 5 mm breite Scheiben schneiden.
  4. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den Teig vierteln. Ein Teigstück zu einer Kugel formen, platt drücken und direkt auf einem mit Backpapier belegten Blech zu einem etwa Ø 16 cm großen Kreis ausrollen. Mit dem restlichen Teig entsprechend verfahren.
  6. Die Teigkreise mit 3/4 des Käses bestreuen und dabei einen 2-3 cm breiten Rand lassen. Nun die Auberginen- und Tomatenscheiben dachziegelartig im Kreis darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und dem restlichen Käse bestreuen. Nun die Seiten des Teiges zur Mitte klappen.
  7. Die Galettes in den Ofen schieben (mittlere Schiene) und ca. 20 min goldbraun backen.

Die Galettes sehen nicht nur toll aus, sondern überzeugen auch mit ihrem leckeren, knusprig-buttrigen Geschmack. Probiert es auch mal aus!

Liebe Grüße, eure Lisa

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Bagels - für das Weihnachtsfrühstück

Hallo liebe Blog-Fans,
jaaaa dieser Blogpost ist mehr als überfällig. Ich habe nun schon seit einiger Zeit nichts mehr gepostet, da ich durch die Arbeit und die vorweihnachtlichen Vorbereitung sehr stark eingespannt war und noch bin. An Weihnachten finde ich endlich wieder einmal ein wenig Zeit zu backen und darüber zu schreiben. In meinem zweiten Referendarsjahr habe ich nun wieder einiges zu tun. Diesmal hat es mich nach Schrobenhausen in Oberbayern verschlagen. Viele kennen diese "Stadt" wahrscheinlich als Spargelstadt. Auf das kommende Frühjahr freue ich mich daher schon sehr auf die leckeren, bleichen Stangen ;) Der kleine bzw. mittelgroße Wermutstropfen: in meiner jetzigen Wohnung habe ich leider nur eine Mini-Kochnische und keinen Backofen. Das ist für mich natrülich schon etwas traurig, aber iiiiirgendwann, iiiirgendwann hol' ich mir mal ne riesige Küche, Leute, versprochen. Dann habe ich hoffentlich auch wieder mehr Zeit und Muße für das Bloggen. Aber jetzt genug Trübsal geblasen. Hier das Rezept für meine Bagels.





Zutaten für 8 Stk.:
500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Zucker
1 TL Salz
300 ml Wasser

Deko:
Schwarzkümmel
Sesam
Italienische Kräuter



Und so wird's gemacht:
  1. Aus den Teigzutaten einen geschmeidigen Hefeteig kneten. In einer luftdichten Schüssel an einem warmen Ort 40 min gehen lassen.
  2. Dann den Teig in 8 Teile teilen. Jedes Teigstück mit etwas Mehl nochmals geschmeidig kneten und zu einer Kugel formen. Mit einem Kochlöffel ein Loch durch die Kugel stechen und das Loch auf etwa 3 cm vergrößern. Die vorbereiteten Bagels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, nochmals 30 min gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 225 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 
  4. In einem Topf Wasser sprudelnd aufkochen lassen und je einen Bagel ins kochende Wasser legen. Nach 30 Sekunden umdrehen und weitere 30 Sekunden kochen lassen. Bagel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, auf einem Tuch abtropfen lassen und auf das Blech legen. 
  5. Nun werden die Bagels mit dem gewünschten Dekor besträut. Für besseren Halt, können die Bagels zuvor mit frischen Eigelb bestrichen und dann bestreut werden.
  6. Auf der mittleren Schiene in 20 bis 25 Minuten goldbraun backen.


Ich wünsche euch allen eine frohe Weihnacht und besinnliche Festtage.
Eure Lisa

Freitag, 21. August 2015

Quiche des légumes pour mes amis

Herz und Seele weinen - ich muss meine neue Heimat Würzburg nach nur einem Jahr Aufenthalt wieder verlassen. Der bayrische Staat schickt mich zurück nach Oberbayern. Gerne wäre ich noch länger im "Knoblauchsland Franken" geblieben. Natürlich hat mich die Kulinarik und der leckere Wein in Franken fasziniert. Vielmehr sind es jedoch die lieben Menschen die ich kennenlernen durfte, die  ich vermissen werde... Gott sei Dank gibt es social media und ich werde auch weiterhin mit allen vernetzt bleiben. Dennoch widme ich dieses Rezept, wenn auch fleischlos *hihi*, meinen lieben Bloggerfreunden, die mein Leben in Würzburg sehr bereichert haben. Danke für das tolle Jahr und die vielen schönen Momente, die wir teilen konnten. Meine erste Knäudele-Erfahrung beim Worschtessen, das 'gewötzelt' werden, die Liste der Wörter die wir öfter oder nie wieder verwenden wollen, das Jungs-Nerven an Championsleague-Spieltagen, das andere-Gäste-durch-unser-lautes-Gequake-Vertreiben und vieles vieles mehr werde ich nie vergessen. Ich habe euch alle sehr ins Herz geschlossen. Ich werde rührselig....also lieber schnell zum Quiche-Rezept rübergeschwenkt ;)



Zutaten für eine Quicheform (d = 26 cm):
Für den Teig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter, in Würfeln
1/2 TL Salz
1 TL getrockneter Oregano

Für den Belag:
2 Koblauchzehen, abgezogen und fein gewürfelt
1 mittelgroße Zucchini, gewaschen und grob geraspelt
2 mittelgroße Karotten, geschält und fein geraspelt
Olivenöl zum Braten
Salz, Pfeffer
Italienische Gewürze nach Belieben
100 g geriebener Käse
2 Eier
200 g saure Sahne
Salz, Pfeffer



Und so wird's gemacht:
  1. Für den Teig alle Zutaten und 1-2 EL Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend in eine Frischhaltefolie verpacken und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Währenddessen Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Zucchini- und Karottenraspel zugeben und anbraten. Mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen. Gemüsemix Beiseite stellen und abkühlen lassen.
  3. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf die Größe der  Quicheform ausrollen. Den Teig am Rand mit den Fingern hochziehen.
  4. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Für den Guss Käse, Eier und saure Sahne vermischen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Gegebenenfalls noch etwas Milch zugeben, falls der Guss sehr fest ist.
  6. Gemüsemischung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig in der Form verteilen und den Guss darüber geben. Die Quiche im vorgeheizten Backofen ca. 40 min goldgelb backen.
Genießt diesen heißen Seelenschmeichler :)
Liebe Grüße
eure Lisa

Montag, 22. Juni 2015

Paprika-Tarte-Tatin

Ich habe es endlich mal gewagt! Meine erste Tarte-Tatin. Zu meiner eigenen Überraschung ist sie nicht mal schlecht gelungen. Und geschmeckt hat sie auch noch. Eine Tarte-Tatin besteht, grob gesagt, aus einem Mürbeteig und karamellisiertem Obst oder Gemüse. Traditionell wird sie mit Apfelspalten zubereitet. Das besondere daran: die Machart erinnert an Upside-Down-Cakes, die "über-Kopf" gebacken und anschließend gestürzt werden. Mittlerweile gibt allerdings tausende Variationen davon. Ich habe mich für die gemüsige Form entschieden. Wenngleich selbst diese äußerst süß war. Da ich jedoch süß und deftig in Kombination durchaus reizvoll finde, hat mir auch dieses Gericht super geschmeckt.



Für 2 Personen:

Für den Teig:
100 g Mehl
50 g kalte Butter, in Flöckchen
1 TL Salz

Für den Belag:
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 Zwiebel, abgezogen und in Halbringe geschnitten
Olivenöl zum Braten
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe, abgezogen und in Scheiben geschnitten
2 EL Balsamico
1 EL Honig
2 TL Kapern, abgetropft

1 Tarteform (d = ca. 20 cm)

Und so wird's gemacht:
  1. Für den Teig Mehl, Butter, Salz und 2 EL Wasser rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 20 - 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Paprikaschoten waschen und jeweils den "Deckel" abschneiden. Die Schoten entkernen und in 1cm breite Scheiben schneiden. 
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Paprikaringe zusammen mit den Zwiebelscheiben bei mittlerer Hitze 5 min dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Anschließend den Knoblauch dazugeben und alles mit Balsamico ablöschen. Den Honig zugeben und alles karamellisieren. Nun wird das Gemüse in die Tarteform gegeben.
  6. Kapern über dem Gemüse in der Tarteform verteilen.
  7. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwa auf die Größe der Tarteform ausrollen. Die Teigplatte über die Paprika in der Form legen und die Teigränder in Form biegen. Die Teigdecke mit der Gabel mehrmals einstechen.
  8. Nun kommt die Tarteform in den Ofen und wird auf mittlerer Schiene 35 min gebacken, bis der Teig eine goldbraune Farbe angenommen hat.
  9. Die Tarte-Tatin aus dem Ofen nehmen. Das Stürzen der Tarte am besten über der Spüle vornehmen und die Topflappen nicht vergessen. Einen großen Teller auf die Tarteform legen und mit einem Ruck umdrehen und die Tarte darauf stürzen. Gleich heiß servieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim genüsslichen Vertilgen dieser außergewöhnlich leckeren Speise!

Eure Lisa

Dienstag, 2. Juni 2015

Rhabarber-Himbeer-Küchlein

Ihr habt sicher schon sehnlichst darauf gewartet, dass ich ein Rhabarberrezept poste. Wird ja auch langsam Zeit. Schließlich wächst der leckere Geselle nicht ewig in Großmutters Garten vor sich hin. Über Pfingsten bin ich mal wieder in meiner Heimat Oberbayern und ringsum werden mir die leckersten Gemüse und Obst angeboten von Nachbarn, Freunden und Bekannten - herrlich. Da ist es doch echt mal wieder toll, auf dem Land zu sein, wo Lebensmittel getauscht und Kuchenstückchen geteilt werden. Das teilen und gemeinsame genießen fällt mit diesem tollen Rezept nicht schwer. Zum Einen kann man kleine Küchlein immer einfach aufteilen (jeder bekommt eins, zwei, drei....usw ;)) und zum Anderen laden sie zum gemeinsamen genießen und schnabulieren ein. Die Kombination aus Rhabarber und Himbeer ist einfach immer wieder der Knaller, das kann ich euch sagen. Also: ausprobieren!



Zutaten für 12 Stück:
300 g Rhabarber (geputzt gewogen)
50 g Zucker
2 Eier
250 g Himbeerjoghurt
50  g Zucker
75ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
250 g Mehl
2 TL Backpulver

Und so wird's gemacht:
  1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Silikonförmchen oder Papierförmchen im Muffinblech bereitstellen.
  2. Geputzten Rhabarber in 0,5 cm breite Scheiben schneiden. Mit Zucker bestreuen und ziehen lassen.
  3. Eier, Joghurt, Zucker und Öl zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
  4. Mehl und Backpulver separat mischen. Portionsweise unter die Eimasse rühren.
  5. Rhabarber mit dem Teigschaber vorsichtig unter den Teig ziehen.
  6. Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen. Die Küchlein ca. 25 - 30 min im vorgeheizten Backofen backen.
  7. Nach Ablauf der Backzeit die Garprobe mit dem Hölzchen durchführen. Sind die Muffins fertig, dann schnell aus dem Ofen holen und mindestens 10 min abkühlen lassen.
Diese leckeren Sommerboten schmecken lecker mit einem Klecks kühler Sahne.
Eure Lisa

Sonntag, 26. April 2015

Blitzmuffins mit Sternchen

Hört, hört, Lisa hat mal wieder Muffins gebacken. Endlich habe ich mal wieder Zeit für ein bisschen Backen gefunden. Der Anlass: ein paar Aufmunterungs-Goodies. Ich dachte, so ein paar süße Muffins können viel wieder gut machen. Daher habe ich gestern Abend ganz spontan den Quirl in die Hand genommen und Butter, Eier, Zucker und Mehl zu einem weichen Teig aufgeschlagen und dann gebacken. Schließlich habe ich die Kleinen dann noch etwas verziert. Es hat mal wieder Spaß gemacht zu backen und zu dekorieren. Dann auch noch ein paar schöne Fotos schießen....so könnte jeder freie, sonnige Sonntag sein. Dann noch ein Eis oder einen Kaffee in der Stadt genießen - herrlich. Genießt jede freie Minute!



Zutaten für 10 - 12 Stück:

100 g weiche Butter
140 g Zucker
1 Pckch. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
3 Tropfen Bittermandelaroma
200 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
200 ml Milch

Puderzucker
Zitronensaft
Dekor-Sternchen


Und so wird's gemacht:
  1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Eier nach und nach zugeben, pro Ei eine Minute rühren.
  3. Mehl und Backpulver separat mischen. Mehlmischung abwechselnd mit der Milch portionsweise zum Teig geben und zügig unterrühren, bis ein einheitlicher Teig entstanden ist.
  4. Muffinförmchen in das Muffinblech setzen. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
  5. Die Muffins in den Ofen geben und 20 - 25 min gold-gelb backen. Mit der Hölzchenprobe testen, ob die Muffins fertig sind. Dazu mit einem Schaschlickspieß in einen Muffin stechen. Die Muffins sind gar, wenn beim Herausziehen des Hölzchens kein Teig mehr am Spieß haften bleibt.
  6. Die fertigen Muffins aus dem Ofen holen und mindestens 10 min auskühlen lassen.
  7. Für den Zuckerguss Puderzucker mit wenig (!!!) Zitronensaft vermengen, sodass eine zähfließende Masse entsteht. Die erkalteten Muffins damit bestreichen und mit Dekor-Sternchen bestreuen. Fertig!

Beglückt eure Lieben oder beißt selbst hinein.
Sonnige Grüße,
eure Lisa

Mittwoch, 6. August 2014

Zucchini-Schoko-Muffins

Wir sind schon mitten im Sommer, der Garten grünt und ich habe noch kein einziges Rezept mit Zucchini gepostet? Das geht ja mal gar nicht. Leider spielt sich auch bei diesem Gericht nicht die Hauptrolle, ist aber ein unverzichtbarer Bestandteil für die wohl saftigsten Muffins aller Zeiten. Heute morgen hat mich einfach mal wieder die Backlust gepackt, nachdem ich nun schon wirklich lange nicht mehr am Backofen stand. Ja, ich schäme mich auch ein bisschen, das ich das Thema backen in letzter Zeit etwas stiefmütterlich behandelt habe. Aber jetzt geht’s wieder auf. Den Anfang machen meine Zucchini-Schoko-Muffins, die selbstverständlich mit den tollen Zucchini aus dem eigenen Garten hergestellt wurden ;) Das Rezept geht wirklich leicht von der Hand und liefert wirklich, wirklich frische, saftige Muffins....yummi! Und dabei stutzen die meisten erstmal, wenn sie hören das Gemüse im Muffin ist - wenn sie dann aber erstmal reingebissen haben und merken, wie locker und spongy die kleinen Dinger sind, werden alle Vorbehalte über Bord geworfen. Solche und ähnliche "Geschmacksverirrungen" sind Teil des Blogevents von Ninas kleinem Foodblog mit dem Thema: Nichts ist wie es scheint. Hier geht es darum, dass die Wahrnehmung sozusagen getäuscht wird und etwas ganz anderes drin steckt, als zuerst vermutet, wie bei meinen Muffins.



Zutaten für 12 Stück:

3 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
130 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
100 g gemahlene Mandeln
½ TL Zimt
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Kakao
200 g fein geraspelte Zucchini
100 g Schokoraspel



Und so wird’s gemacht:
  1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Förmchen bestücken.
  2. Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren. Dabei die Eier nach und nach zugeben, pro Ei ca. 1 min rühren.
  3. Rapsöl hinzufügen und einrühren.
  4. Mandeln, Zimt, Mehl, Backpulver und Kakao separat mischen. Zügig unter die Zucker-Ei-Masse rühren.
  5. Die geraspelten Zucchini unter den Teig heben. Anschließend die Schokoraspel hinzufügen, ebenfalls unterziehen.
  6. Nun wird der fertige Teig auf die Muffinblechmulden verteilt. Dann kommen die Muffins für ca. 25 min in den Ofen, bis sie eine goldbraune Farbe haben. Nach Ablauf der Backzeit mit einem Hölzchen testen, ob die Muffins fertig sind. Herausnehmen und mindestens 10 min auskühlen lassen.

Die perfekten Gebäcke für den Sommer. Am besten mit einem Klecks Sahne und einem Latte Macchiato auf der Terasse genießen.

Lasst es euch schmecken,
eure Lisa

Sonntag, 20. Juli 2014

Wurzelgemüse-Quiche

Ich weiß auch nicht was mit mir los ist, aber irgendwie fahre ich im Moment total auf Quiche ab. Einmal angefangen, kann ich gar nicht mehr aufhören, immer wieder neue Kreationen zu testen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind aber auch schier unerschöpflich. Gestern allerdings, dem heißesten Tag der Woche, wäre ich mit einem anderen Gericht wohl besser beraten gewesen. Es war jedenfalls nicht sehr angenehm in der Küche zu arbeiten, in der es ohnehin schon heiß war, während der Ofen auf 200 °C vorheizt. Aber ihr kennt mich: wenn ich mir etwas vornehme, dann mache ich das auch - basta! Gesagt getan. Ich hatte also erst fleißig Teig geknetet und alles Gemüse geschnibbelt und schon waren alle Vorbereitungen getroffen, alles ab in die Form und ab in den Ofen - FERTIG!
  Auch bei diesem Gericht gilt wieder: einfache, leckere und günstige Zutaten. Momentan schaue ich nämlich ein bisschen darauf, auch mal günstiger zu kochen, wobei mir Qualität noch immer sehr wichtig ist. Es darf auch mal die Karotte und der Lauch sein, nicht immer ist schließlich die Avocado oder die Süßkartoffel nötig. Der Grund für meine Sparmaßnahmen ist, dass ich bald ausziehen werde und mich schon mal darauf einstelle, nicht mehr so viel Geld für Lebensmittel übrig zu haben. Da ich, wie schon gesagt, nicht auf gute Produkte verzichten möchte, muss also eine andere Lösung her. Diese habe ich in günstigem Wurzelgemüse, aber auch in Reis und Linsen gefunden. Allesamt Dinge, die toll zu kombinieren sind und satt machen. Also ran an den Herd meine Lieben und staunt, wie man mit kleinem Geld, Tolles zaubern kann :)


Zutaten für eine Spring-/Tarteform d = 26 cm:

125 g Weizenmehl
125 g Weizenvollkornmehl
175 g kalte Butter
Salz
3 Eier
3 Karotten, geschält und klein gewürfelt
¼ - ½ Knollensellerie, geschält und klein gewürfelt
4 Stangen Staudensellerie, in 1 cm breite Scheiben
1 Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
Öl zum anbraten
Pfeffer
200 ml Sahne
100 g Feta, zerkrümelt



Und so wird’s gemacht:
  1. Mehl, Butterflöckchen, 2 EL kaltes Wasser, 1 TL Salz und ein Ei in eine Rührschüssel geben. Alles zu einem glatten Mürbeteig verkneten, gegebenenfalls noch Mehl zugeben. Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und 30 min im Kühlschrank kaltstellen.
  2. Öl in einer Pfanner erhitzen. Karotten, Knollen- und Staudensellerie sowie die Zwiebel in die Pfanne geben und 7 min dünsten. Anschließend vom Herd nehmen.
  3. Spring- oder Quicheform ausbuttern. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Für den Guss zwei Eier und die Sahne verquirlen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den zerkrümelten Feta untermischen.
  5. 2/3 des Mürbeteigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Den Boden der Backform damit auskleiden und mit der Gabel einstechen. Der Quiche-Boden wird 12 min im heißen Backofen vor gebacken. Nach Ablauf der Backzeit die Form herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Den restlichen Teig zu einer Wurst formen. Die Rolle in der Form auslegen und den Rand daraus formen. Dazu leicht andrücken und am Rand ca. 3 cm hochziehen.
  6. Nun wird die Quicheform befüllt: zuerst wird das Wurzelgemüse gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Anschließend den Guss darüber geben und alles nochmals kräftig salzen und pfeffern. Jetzt kommt die Quiche in den Ofen und wird 30 min gebacken. Danach mindestens 20 min abkühlen lassen. Warm oder kalt (so mag ich sie lieber ;)) genießen.

So ihr lieben, lasst euch dieses wunderbare Teil französischer Backkunst schmecken. Am besten mundet eine Quiche, wenn sie schon einen Tag alt ist, dann sind die Aromen gut durchgezogen und der Geschmack entfaltet sich noch besser!

Bises, Lisa <3