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Samstag, 23. Mai 2015

Kartoffelbrot

Endlich Pfingstferien! Wem es genauso geht, bitte "Hier!" rufen ;) Sicherlich sind viele Familien ebenso froh über eine Pause vom stressigen Schulalltag, wie ich. Als angehende Lehrerin bin ich doch recht eingespannt und somit froh, über die wohlverdiente Pause. Heute morgen, am ersten Ferientag, bin ich dann doch recht zeitig aufgestanden und habe mich auch gleich ans Werk gemacht. Ohne den Druck im Nacken, Unterricht für die kommende Woche vorbereiten zu müssen, konnte ich ganz entspannt in der Küche umherflitzen. Der Blick in den Kühlschrank verriet aber, das es wohl eher etwas Schlichtes geben würde. Der Grund für die gähnende Leere im Kühler: kommende Woche fahre ich heim nach Oberbayern, das heißt, ich möchte noch alles aufbrauchen, was sich derzeit in meinem Kühlschrank befindet, auch wenn das nicht mehr allzu viel ist. Aber dieses Problem kennen bestimmt einige unter euch. Da muss dann auch was gegessen werden, wo man im Moment so gaaar keine Lust hat. Gekochte Kartoffeln zum Beispiel. Da habe ich heute echt keine Lust drauf. Allerdings habe ich kein Brot mehr, so kam mir die perfekte Lösung: ein Kartoffelbrot backen. Gedacht, getan. Das Ergebnis dieses, aus der Not geborenen Backvorhabens, könnt ihr hier betrachten. Und, obwohl aus der Not heraus entstanden, ist es doch umso leckerer ;)




Zutaten für 1 Brot:
3 mittelgroße, gekochte Pellkartoffeln
1 EL Olivenöl
200 g Weizenmehl
1/2 Pckch. Backpulver
2 TL Salz
60 ml warmes Wasser

Und so wird's gemacht:
  1. Die gekochten Kartoffeln (am besten vom Vortag) zerstampfen und mit dem Olivenöl vermengen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Mehl, Backpulver, Salz und warmes Wasser zugeben und mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  4. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den fertigen Teig hineinlegen. 
  5. Das Brot zusammen mit einer Schüssel Wasser in den vorgeheizten Backofen stellen und 35 - 40 min backen. Achtung: Immer mal wieder kontrollieren, ob das Brot dunkel wird und gegebenenfalls mit Alufolie abdecken!
Das Brot schmeckt toll zu selbstgemachtem Frischkäse oder als Bruschetta-Unterlage ;)
Liebe Grüße,
eure Lisa

Montag, 30. März 2015

Kartoffel-Zucchini-Gratin - Sommervorbote im März

Für alle, denen ein normales Kartoffelgratin zu langweilig ist: hier eine Variante mit Zucchini. Zugegeben, es ist auch nicht das Allerneuste. Aber ich dachte, hey, lass' doch mal eine etwas weniger schwere Version des Ofen-Klassikers ausprobieren. Nachdem ich bei meinen Lieblingsblogs kein Rezept gefunden habe, dachte ich, ich probiers einfach mal selber aus. Und taddaaaa: es hat geklappt. Gut geschmeckt hat es außerdem. Einfach mal ein bisschen anders und nicht ganz so stopfend wie das übliche Kartoffelgratin. Besondere Leichtigkeit hat das Gericht auch dadurch bekommen, dass ich Sojasahne statt normaler Sahne verwendet habe. Für mich ist das eine echte Alternative. Wenn ihr das Ei weglasst, dann ist das Gericht sogar vegan. Einfach mal testen. Also auf die Plätze, fertig, ....hobeln!



Zutaten für 2 Personen:

1 Zucchini, gehobelt (ca. 3 mm)
3 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gehobelt (ca. 3 mm)
2 Konblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
150 ml Sojasahne (oder normal)
75 ml Gemüsebrühe
1 Ei
Salz
Pfeffer
Muskat
 


Und so wird's gemacht:
  1. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kartoffel- und Zucchinischeiben abwechselnd in eine ofenfeste Auflaufform schichten. Dann den Knoblauch gleichmäßig darüber verteilen. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen.
  3. Für den Guss Sahne, Brühe und das Ei mit dem Schneebesen verquirlen. Alles über den Gemüsescheiben in der Form gießen. Wer mag, kann noch geriebenen Käse darüber streuen.
  4. 50 - 60 min im vorgeheizten Backofen. Nach 30 min prüfen, ob die Kruste schon schwarz wird. Falls ja, einfach mit Alufolie abdecken und weiterbacken.


Liebe Leute, die 60 min Wartezeit zahlen sich aus. Genießt diesen leckeren Ofenschmaus,
eure Lisa

Montag, 3. November 2014

Kartoffel-Zucchini-Suppe mit Garnelenspieß



Sooo, was haben wir denn noch im Kühlschrank? Eine verlassene Zucchini hat mir entgegen geblinzelt, der letzte Rest im Gemüsefach. An dem kühlen Nachmittag war mir dann irgendwie nach Suppe, die schön wärmt und satt macht. Also entschied ich mich für eine Kombination aus Zucchini und Kartoffel. Für den extra Pfiff wählte ich dann orientalische Gewürze aus, die zusätlich von innen wärmen sollten. Im Gefrierschrank fand ich dann sogar noch ein paar Garnelen, die ich schnell marinierte und zur Suppe servierte. Ein schnelles und leichtes Mahl für alle, die leichte Herbstküche lieben und schätzen.


Zutaten für 4 Personen:

1 Zwiebel, abgezogen und fein gehackt
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
Erdnussöl zum anbraten
300 g Zucchini, in grobe Würfel
350 g Kartoffel, geschält und in grobe Würfel
½ TL Sambal Olek
2 TL Curry
2 TL Cumin
1 TL gemahlener Koriander       
750 ml Gemüsebrühe
160 ml Kokosmilch
1 EL Sojasauce
1 EL Balsamico
Saft ½ Limette
Salz
Pfeffer

8 Garnelen
1 EL Sojasauce
½ Knoblauchzehe, abgezogen und fein gehackt
Pfeffer


Und so wird’s gemacht: 

Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Sambal Olek, Curry, Cumin und Koriander kurz mit anrösten. Dann Zucchini und Kartoffeln zugeben, alles anbraten und mit aufgesetztem Deckel 5 min dünsten.
Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen, aufkochen und auf kleiner Hitze 15 min köcheln. Anschließend Pürieren und mit Sojasauce, Balsamico und Limettensaft abschmecken. Mit Salz und Pfeffer abwürzen.
Garnelen in Sojasauce und Knoblauch marinieren, mit Pfeffer würzen. Je vier Garnelen auf einen Schaschlikspieß stecken und die Marinade etwas abtropfen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Garnelen von beiden Seiten scharf anbraten, nach ca. 3 min aus der Pfanne nehmen und ziehen lassen.
Suppe in Schalen füllen. Den Spieß darüber legen und servieren.

Guten Appetit,
eure Lisa

Mittwoch, 1. Oktober 2014

{Buchvorstellung} Seelenfutter vegetarisch - Susanne Bodensteiner | Sabine Schlimm

Seelenfutter oder auch Soulfood – diese Wörter sind momentan in aller Munde, dabei versteht jeder etwas anderes darunter. Was alle Meinungen vereint ist das Ziel dieser Gerichte: sie sollen uns glücklich und zufrieden machen. Dieser Aufgabe haben sich auch die beiden Autorinnen Susanne Bodensteiner und Sabine Schlimm gewidmet. Bereits mit ihrem ersten Buch „Seelenfutter“ konnten sie zahlreiche Köchinnen und Köche begeistern. Nun erscheint ihr zweites Buch, das nun auch die Herbivoren unter den Feinschmeckern ansprechen soll. Das Kochbuch mit dem Titel „Seelenfutter vegetarisch“ hat gleich mein Interesse geweckt, als ich es in den Regalen stehen sah. Bereits von ihrem ersten Buch war ich mehr als begeistert, so konnte ich nicht umhin mir auch das zweite Buch zuzulegen. Gerade jetzt, wo ich ausgezogen bin, koche ich natürlich viel einfacher und häufig auch fleischlos, da es sich für eine Person oft nicht „lohnt“ - da werden mir sicher einige unter euch Lesern zustimmen. Das Buch begeistert mich durch seine vielfältigen Rezepte, teils neu aufgesetzte Klassiker oder aber Fleischrezepte, die selbst ohne Ersatzprodukte, perfekt „vegetarisiert“ wurden. Vom deftigen Kaspressknödel über den ausgefallenen Lauchcrumble mit Backpflaumen oder aber süßen Kokos-Milchreis mit Mango ist für jede Feinschmecker-Seele etwas dabei.


Susanne Bodensteiner, Sabine Schlimm - Seelenfutter vegetarisch - Grüne Rezepte, die glücklich machen 
192 Seiten mit ca. 90 Farbfotos, Format: 18,5 x 24,2 cm. Hardcover,
ISBN: 978-3-8338-4177-4 (GU Gräfe und Unzer Verlag)

Zum Aufbau:

Nach einem kurzen Vorspann, der sich genau mit dem oben genannten Thema „Seelenfutter“ oder „Wie man sich zufrieden isst“ beschäftigt folgen auch schon zahlreiche leckere Rezepte. Den Einstieg machen die „Snacks und Salate“, gefolgt von „Suppen und Eintöpfen“, eine meiner Lieblingskategorien ;) Natürlich darf in einem vegetarischen Kochbuch eine Knolle und deren Verwandte nicht fehlen: „Kartoffeln und Gemüse“. Gefolgt von weiteren leckeren Sattmachern, finden sich im Kapitel „Nudeln, Reis & Co“ tolle Rezepte zu den beliebten Kohlehydraten. Mit dem Kapitel „Soja und Seitan“ richten die Autorinnen auch den Blick auf Ersatzprodukte, die sehr vielseitig einsetzbar sind und tolle neue Variationen von Gerichten ermöglichen. Das Beste kommt wie immer zum Schluss: „Süßes“.
Meiner Meinung nach ist diese Einteilung perfekt, denn wem geht es nicht genau so: „Boah, jetzt hätte ich total Lust auf.....“ Und dann schlägt man dieses Lieblingskochbuch auf und findet im richtigen Kapitel garantiert ein tolles Rezept zur gewünschten Zutat.


Zu den Rezepten:

In der Einleitung ist es bereits angeklungen: wie auch in ihrem ersten Buch „Seelenfutter“, ebenfalls im GU-Verlag erschienen, zeigen Frau Bodensteiner und Frau Schlimm tolle Rezeptvarianten die zum nachkochen einladen. Ich habe bereits mehrere Gerichte aus dem Buch gekocht und werde euch später eines davon, „Omas Kartoffelgulasch“, präsentieren.
Im ersten Kapitel brillieren beispielsweise die Quesadilla mit Pilzen und Guacamole oder aber Rahmfleckerl mit Kürbis und Lauch. Verführerische Suppen, wie die ausgefallene Käse-Mais-Suppe mit Chili-Popcorn, machen bereits beim ersten durchblättern Appetit. Das klingt alles sehr deftig, aber auch asiatische Einschläge, beispielsweise bei den Pakoras mit Mangochutney, finden sich in diesem Buch. Neben dem Möhrenrisotto mit Radicchio lassen auch die Polenta-Nocken mit Fenchel-Pilz-Ragout das Herz eines jeden neugierigen Hobbykochs höher schlagen, ob nun Vegetarier oder Allesfresser! Hättet ihr zum Beispiel gedacht, das man Kohlpäckchen mit Steinpilzen auch ohne Hack machen kann? Das geht und zwar mit Sojaschnetzel. Diese und ähnliche Ideen machen das Buch so spannend und lesenswert. Ich könnte stundenlang die Rezepte mit den liebevoll gestalteten, bunten Fotos durchblättern und mir dabei Appetit holen. Wenn ich dann bei der Seite mit den Naschereien anlange, ist es um mich geschehen: jetzt muss ich aber wirklich an den Herd und tolle Double Chocolate Brownies backen oder ein Tiramisu classico zubereiten. So wird es euch auch gehen, versprochen!

Zur Zubereitung:

Ich bin ein bekennender GU-Fan und wie ich es bereits aus anderen Kochbüchern dieses Verlags gewohnt bin, zeichnet sich auch dieses Buch dadurch aus, das Mengenangaben stets korrekt sind. Die Anleitung ist leicht verständlich, nummeriert und gibt Schritt für Schritt an, was zu tun ist – kinderleicht also. Hervorzuheben ist die „GU-Qualitätsgarantie“, mit der gewährleistet wird, dass jedes Rezept mindestens dreifach getestet wurde und die Fotos authentisch sind. Das heißt: auch ihr könnt das Gericht zaubern, ganz einfach, step by step und es wird genauso toll aussehen.



Zum Layout:

Die Fotos sind, wie gewohnt, sehr ansprechend und bunt. Sie machen Lust auf nachkochen und wecken Freude auf die Gerichte. Für mich sind diese Kochbücher auch immer wie Bildbände, die ich gerne anschaue, auch wenn ich nicht nach Rezepten suche.

Fazit:

Ihr habt es schon gemerkt: ich bin mal wieder begeistert. Das Buch bietet viele tolle Ideen, mit modernen Zutaten auf einfache Art und Weise tolle Gerichte zu kochen. Sie gehen, auch aufgrund der verständlichen Anleitung, leicht von der Hand und machen einfach nur Spaß. Im Anschluss an die Rezension stelle ich euch das Rezept vor, das ich nachgekocht habe.
Aber vorher noch meine Empfehlung: kauft euch dieses Buch, wenn ihr Gemüse mögt, neue Inspirationen sucht und Lust am kochen habt.



Das getestete Gericht:

Omas Kartoffelgulasch



Zutaten für 2 Personen:

1 kleines Bund Suppengrün (Möhre, Lauch, Sellerie; zusammen 150 g)
200 g Zwiebeln
½ Bund Schnittlauch
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
½ TL Kümmelsamen
400 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Tomatenmark
1 – 2 EL edelsüßes oder rosenscharfes Paprikapulver
(je nach gewünschter Schärfe)
ca. ½ TL Chilischrot
50 ml Rotwein oder roter Traubensaft
500 ml gut gewürzte Gemüsebrühe
(Instant oder selbst gekocht)
je 1 kleine rote und grüne Paprikaschote
Salz | schwarzer Pfeffer
2 EL Schmand (nach Belieben)


  1. Das Suppengrün schälen beziehungsweise waschen und putzen. Möhre, Lauch und Selleriestücke sehr fein würfeln. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls sehr fein würfeln. Den Schnittlauch kalt abbrausen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden; in einer Schale knapp die Hälfte davon mit gut ½ TL Zitronenschale und den Kümmelsamen mischen. Die Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Im Schmortopf (ich habe einen normalen Topf verwendet) das Öl erhitzen. Die Zwiebel- und Gemüsewürfelchen darin bei mittlerer bis starker Hitze in ca. 10 Min. hellbraun anbraten, aber keinesfalls dunkel rösten. Die Kartoffelwürfel und das Tomatenmark unter das Gemüse rühren und kurz mitanbraten.
  3. Alles mit Paprikapulver und dem Chilischrot bestreuen und mit dem Rotwein oder Traubensaft ablöschen. Die Schnittlauch-Kümmel-Mischung über das Gemüse streuen, dann die Gemüsebrühe angießen und aufkochen. Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze zugedeckt in 15 – 20 Min. weich dünsten. Inzwischen die Paprikaschoten waschen, putzen und in 1 cm große Stücke schneiden. Diese nach ca. 10 Min. zum Gulasch geben und mindestens 5 Min. mitgaren.
  4. Das fertige Gulasch mit Salz, Pfeffer und nach Belieben noch etwas Zitronenschale abschmecken. Auf zwei Schalen oder Suppenteller verteilen, je 1 Klecks Schmand daraufgeben und den übrigen Schnittlauch darüberstreuen. Dazu schmeckt dunkles Bauernbrot. Bei großem Hunger können Sie Semmelknödel dazu genießen.

Viel Spaß beim nachkochen. Wenn's euch schmeckt, lohnt es sich vielleicht wirklich, das Buch mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Liebe Grüße
eure Lisa

Samstag, 27. September 2014

Herbstsoulfood: Kartoffel-Kürbis-Eintopf

Ein wundervoller Samstagvormittag: angenehme 17 °C, Sonnenstrahlen kitzeln die Nase und ich genieße den Frühherbst zusammen mit meiner Kollegin auf dem Flohmarkt. Dafür bin ich am Samstag sogar extra schon um halb 8 aufgestanden, krass, oder ;) Dann also ab auf den Adalbero-Flohmarkt in Würzburg. Nach meinem Streifzug war der Geldbeutel lediglich um 8 € leichter, dennoch war die Tasche voll - dabei kann ich gar nicht feilschen. Glücklich und zufrieden sind Anja und ich dann zurück geschlendert. Zuhause wurde dann gleich gekocht: ausgeguggt hatte ich mir ein Eintopf-Rezept mit asiatischer Note. Da ich noch leckeren Hokkaido von meiner Mitbewohnerin Marge im Kühlschrank gebunkert hatte, wurde das Rezept kurz abgeändert und schon ging es los. Anja hat mich tatkräftig beim schnibbeln unterstützt. Am Herd habe ich mir dann, nach Amazonen-Art (gell, Ralf ;)), das Zepter natürlich nicht aus der Hand nehmen lassen und: TADAAA! Das Ergebnis war ein super leckerer und frischer Eintopf, der das Zeug zum Soulfood hat. Probiert ihn doch auch mal aus.


Zutaten für 2 Personen:

1 Zwiebel, abgezogen, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, abgezogen, fein gewürfelt
3 cm Ingwer, geschält, fein gewürfelt
1 TL Sambal Olek
Olivenöl zum anbraten
250 g Hokkaido, geputzt und gewürfelt
200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
Salz
200 ml Kokosmilch
350 g Hühnerbrust, gewaschen, in Würfeln
1 rote Paprikaschote, gewaschen, klein gewürfelt
Pfeffer

Und so wird's gemacht:
  1. Öl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Sambal Olek in den Topf geben und 3 min bei mittlerer Hitze dünsten, stetig rühren.
  2. Die Kürbis- und Kartoffelstücke hinzugeben und weitere 2 min unter Rühren anbraten, mit Salz würzen. 
  3. Nun mit Kokosmilch und 400 ml Wasser aufgießen, den Deckel aufsetzen und aufkochen. Den Eintopf 15 min bei kleinster Stufe köcheln lassen. 
  4. Zum Schluss werden die Hühner- und Paprikawürfel hinzugefügt, erneut aufgekocht und weitere 5 min gegart. Abschließend mit Salz und Pfeffer, eventuell noch etwas Sambal Olek abschmecken.

Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

Eure Lisa 

Donnerstag, 11. September 2014

Karotten-Süßkartoffel-Suppe

Karotten. Ein sehr dankbares Gemüse, das so unterschiedlich eingsetzt werden kann. Ob im Salat, als Gemüse oder in Suppen. Die Karotte verleiht eine herrliche, feine Süße in jedem deftigen Gericht. Ich liebe die orangenen Wurzeln sehr. Daher greife ich im Gemüseregal gerne zu. Erst neulich habe ich es wieder getan. Bei dem Schmuddelwetter hatte ich dann gleich an eine Karottensuppe gedacht, wollte aber nicht den klassischen Mix aus Karotte und Kartoffel. Also ging ich in meinen neu entdeckten Asialaden und kaufte eine Süßkartoffel. Oder zumindest stand das auf dem Schild an der Kiste, in der die lila (?) farbene Knolle lag. Naja, vielleicht ist das ja eine besondere Sorte, so dachte ich. Also ab ins Körbchen und Heim mit der Beute. Zuhause legte ich gleich los. Es kam mir echt komisch vor, als ich die lila "Süßkartoffel" schälte, und diese innen fast weiß war....hm...aber ich habe sie einfach trotzdem verarbeitet und die Suppe war wirklich sehr lecker. Also keine Scheu und ran an den Suppentopf!



Zutaten für 4 Portionen:

1 große Zwiebel, abgezogen und grob gehackt
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
3 cm Ingwer, geschält und fein gehackt
Olivenöl zum braten
1 große Süßkartoffel, geschält, in groben Stücken
5 mittelgroße Karotten, geschält, in groben Stücken
1 L Gemüsebrühe
Saft 1/2 Limette
1 TL Sojasauce
Salz
Pfeffer



Und so wird's gemacht:
  1. Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hinzufügen und kurz andünsten.
  2. Süßkartoffel- und Karottenstücke hinzufügen und bei mittlerer Hitze unter stetigem rühren ca. 4 min mit anbraten.
  3. Anschließend mit der Brühe aufgießen, Deckel aufsetzen und aufkochen. Nun auf kleinste Stufe zurückschalten und die Suppe 15 min köcheln lassen.
  4. Die Suppe pürieren und mit Limettensaft, Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
Zu dieser einfachen Suppe schmeckt leckeres Ciabatta oder auch Naan-Brot.

Liebe Grüße
eure Lisa

Montag, 28. Juli 2014

Linsen-Spinat-Curry mit Kartoffeln

„Drei gute Dinge auf dem Teller“, dieses Buch habe ich euch erst kürzlich vorgestellt und schon kommt es wieder zum Einsatz. Nachdem ich heute meine 10,4 km (!!!) Jogging-Strecke absolivert hatte, stand mir der Sinn nach PROTEINEN ^^ Nein, das war nur ein Scherz. Ehrlich gesagt hatte ich nur mächtig Kohldampf, dementsprechend sollte es schnell gehen, gesund und nahrhaft sein. Daher blätterte ich kurzerhand in meinem neuen Kochbuch und wurde auch sogleich fündig. Ich entschied mich für das Rezept „Linsen, Spinat, Kartoffeln“ und wandelte es von seiner ursprünglichen Form etwas ab. Es entstand ein einfaches seeeehr schmackhaftes Gemüsecurry, das satt und glücklich macht. Nach Sport und Essen konnte ich mich also guten Gewissens auf die Couch fläzen und diesen schönen Tag mit einem Buch und einer oder zwei Tassen schwarzen Tees genießen. Ich wünsche euch auch eine angenehme und wunderbare Woche. Ich habe jetzt nämlich erstmal vier Tage frei und genieße den schönen, bayrischen Wald.


Zutaten für 4 Personen:

250 g rote Linsen, abgespült
ca. 1 L Gemüsbrühe
400 g gekochte Kartoffeln
2 EL Sonnenblumenöl
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
1 gehäufter TL Curry
250 g TK-Spinat, aufgetaut und ausgedrückt
Saft ½ Zitrone
Salz
Pfeffer


Und so wird’s gemacht:
  1. Linsen in 800 ml Brühe aufkochen und gut umrühren. Anschließend 15 min leise köcheln lassen und stetig mit einem Schneebesen umrühren, so das eine cremige Konsistenz entsteht. Bei Bedarf, weiter Brühe hinzufügen.
  2. Die kalten, gekochten und gepellten Kartoffeln in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben darin etwa 10 min anrösten, dabei 2-3 mal wenden und darauf achten, das die Scheiben nicht zu stark zerfallen und schön kross werden. Knoblauch und Curry hinzufügen und alles gut vermischen. Die Hitze reduzieren und weitere 1-2 min braten, bevor die Kartoffeln zu den Linsen gegeben werden.
  3. Den Spinat in derselben Pfanne erwärmen, gegebenenfalls etwas Brühe zugeben. Nun wird der Kartoffel-Linsen-Mix wieder zum Spinat in die Pfanne gegeben und vorsichtig umgerührt, schließlich wollen wir kein Kartoffelpüree. Final mit Salz, Pfeffer, weiterem Curry sowie Zitronensaft abschmecken und servieren.
Lasst euch diese lecker deftige Curryvariante schmecken!

Eure Lisa

Samstag, 18. Januar 2014

Linseneintopf auf Italienisch

Gerne erinnere ich mich an früher zurück. In der Herbst- und Winterzeit kam bei Papa, Oma und mir oft ein leckerer Linseneintopf auf den Tisch. Den gab es damals aber nur aus der Dose. Ich darf es ja gar nicht laut sagen - aber ich finde ihn auch heute noch super! Dennoch habe ich schon lange mit dem Gedanken gespielt, selbst einen Linseneintopf aufzusetzen. Selbstgemacht ist doch immer besser ;) Und als ich dann noch in einer meiner Lieblings Zeitschriften ein Rezept für einen Italienischen Linseneintopf gefunden habe, war es um mich geschehen. Den wollte ich auch am liebsten sofort essen.

Mein Papa sträubte sich jedoch erst mal dagegen! Ja wirklich! Er meinte, der aus der Dose ist immer noch der Beste. Er würde lieber diesen Essen. *grumml* Ich bin gekränkt!! Könnt ihr euch das vorstellen??
Also dachte ich erst einmal... "Nur für zwei Personen einen riesen Topf zubereiten?!? - Hmmm neee..."

Letztendlich hat aber dann doch mein knurrender Magen gewonnen, der sich nach diesem tollen Linseneintopf gesehnt hat. Das hat sich auf alle Fälle gelohnt. Der Eintopf war einfach der Hammer und die Salsicce hat dem ganzen nochmal das Gewisse etwas sowie den letzten Kick verliehen.


Zutaten für 4-5 Personen:
250 g Linsen (hellbraun)
500 g Suppengrün (Inhalt: 200 g Karotten, 200 g Knollensellerie, 100 g Lauch, Petersilie)
1,5 Gemüsezwiebeln
3 Knoblauchzehen
150 g mehlige Kartoffeln
500 ml Geflügelfond
600 g Salsicce
1 EL Butter
150 g Speck
2 Lorbeerblätter
500 ml Rotwein
getrockneter Thymian
Salz, Pfeffer, Zucker
3 EL Balsamico

Und so geht's:
  1. Linsen in einem Topf mit 1,5 l kaltem Wasser aufkochen. Für ca. 20 Minuten auf mittlerer Hitze bissfest kochen.
  2. Währenddessen Karotten, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln putzen und fein würfeln. Salsicce aus der Haut pellen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Fond in einem kleinen Topf erhitzen. Linsen in einem Sieb abtropfen und abschrecken.
  4. Salsicce mit der Butter scharf in einem großen Topf anbraten, bis sie etwas Farbe annimmt. Dann aus dem Topf nehmen. Speck, Karotten und Sellerie in dem Bratensatz der Bratwurst gut dünsten. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und mit braten. Lorbeerblätter, Lauch und Linsen zugeben und ebenfalls mit anbraten.
  5. 200 ml Rotwein zugeben und einköcheln lassen. Anschließend den Geflügelfond und Salsicce zugeben. Den Linseneintopf für 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Nach und nach den restlichen Rotwein zugeben.
  6. 5 Minuten vor Ende der Garzeit den Thymian zugeben. Während der letzten Minuten noch die Petersilienblätter fein hacken.
  7. Linseneintopf mit Salz, Pfeffer, Zucker und Balsamico abschmecken. In tiefe Teller geben und mit Petersilie bestreut servieren.

So lange dauert's: Steht in 1,5 Stunden auf dem Tisch. - Ohne viel Hektik, dafür ganz viel Gemütlichkeit ;)


Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Freitag, 27. Dezember 2013

*Gewinner/in der November-Challenge*

Hallo ihr Lieben,

der November - und somit auch unsere letzte Challenge ist nun schon seit einiger Zeit vorbei. Um jedoch euch und unseren Blog durch den Adventskalender nicht völlig zu überfordern, wollten wir mit der Veröffentlichung der Einsendungen zur Challenge *Suppen & Eintöpfe* noch ein wenig warten. Außerdem sollten natürlich die Einsendungen zur Challenge nicht unter den ganzen süßen Sachen unter gehen. Und somit freuen wir uns, dass wir euch heute die Einsendung zu unserer Challenge präsentieren können :)

Nun wollen wir euch aber nicht länger auf die Folter spannen - Leider gab es diesen Monat nur eine Einsendung. Über diese habe ich mich aber besonders gefreut, denn es ist eine Rote-Beete-Suppe. Dieses "Trendgemüse" schmeckt auch mir im Moment besonders gut.
 
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Alina mit ihrem Blog *Wo die Liebe den Tisch deckt*
Rote Beete-Suppe


Zutaten für 4 Personen:
800g Rote Beete
100g Kartoffeln
1 rote Zwiebel
15g Ingwer
½ rote Chilischote
½ TL Koriandersaat
2 EL Öl
600ml Wasser
300ml Rote Beete-Saft
Zucker
Salz

Und so geht's:
Zunächst, soweit keine in Vakuum verpackte Rote Beete verwendet wird, die Rote Beete in kochendem Salzwasser ca. 1 Stunde weich kochen.

Währenddessen die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls schälen und grob würfeln. Ingwer schälen, Chilischote putzen und beides fein hacken. Die Koriandersaat grob zerstoßen.

Nun die Rote Beete abgießen, ausdämpfen lassen, schälen und grob schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen und die vorbereiteten Zutaten hinein geben und dünsten. Wasser und Rote Beete-Saft dazu geben und mit jeweils 1 Prise Salz und Zucker würzen.

Das ganze aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze ca. 25min köcheln lassen.

Schließlich mit Hilfe einer Küchenmaschine oder eines Pürierstabs die Suppe fein pürieren und durch ein nicht zu feines Sieb in einen anderen Topf streichen.
Quelle: essen&trinken Spezial: Vegetarische Lieblinge, 3/2013
 
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Und das sind unsere Inspirationen gewesen:

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Nun aber zu der für uns etwas "traurigen" Neuigkeit... Aufgrund privater Verpflichtungen haben wir uns vorerst dazu entschieden, die  Challenge-Reihe nicht weiter zu verfolgen. Es hat uns zwar immer sehr viel Spaß gemacht. Und auch eure Resonanz hat uns sehr gefreut. Vielen Dank dafür nochmals an dieser Stelle. Aber es war doch auch immer sehr aufwändig und stressig sich jeden Monat aufs neue besonders an einer Zutat bzw. einer Zubereitungsart zu orientieren. Wir möchten aber gerne weiter experimentierfreudig bleiben und euch viele verschiedene Sachen zeigen. Daher möchten wir uns (wenn hoffentlich auch nur vorerst) von den Challenges verabschieden.


Viele Grüße
Ricki & Lisa

Freitag, 15. November 2013

Homemade Gnocchi mit Tomaten-Oliven-Sugo

Aaaah, bella Italia! Durch die tolle Pasta-Challenge auf dem tollen Blog Schätze aus meiner Küche, bei dem wir einen der tollen Preise mit unseren Penne alla Broccolo abgesahnt haben, sind wir wieder voll im Pasta und Gnocchi Fieber.
Außerdem habe ich zu meinem Geburtstag von einem lieben Freund ein tolles Kochbuch bekommen, aus dem ich das Gnocchirezept mit ein paar kleinen Veränderungen hie und da, nachgekocht habe. Das Sugo stammt aus meiner eigenen Feder und hat perfekt mit den weichen Gnocchi harmoniert. Da ist echt ein Unterschied wie Tag und Nacht, zwischen den selbstgemachten und den trockenen, gekauften. Dabei ist es gar nicht so viel Arbeit! Also probiert es doch einfach auch mal aus :)


Zutaten für 2 Portionen:

Für die Gnocchi:

400 g mehligkochende Kartoffeln, gekocht und gepellt
1 Eigelb
80 g Mehl
50 g Hartweizengrieß
Salz, Pfeffer
Muskat, frisch gerieben


Für das Tomaten-Oliven-Sugo:

Olivenöl
1 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gewürfelt
1 Dose grüne Oliven (Abtropfgewicht: 85 g), abgeseiht und halbiert
1 Dose geschälte Tomaten (400g)
Salz, Pfeffer
Basilikumblätter, gewaschen und zerkleinert

Und so wird's gemacht:

Gnocchi:

  1. Für den Grundteig werden die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel gedrückt und mit dem Eigelb, ca. 2/3 des Mehls, dem Hartweizengrieß, einer kräftigen Prise Salz, Pfeffer und Muskat vermengt und geknetet. Je nach Konsistenz, mehr Mehl zugeben. Teig ruhen lassen. Währenddessen mit dem Sugo beginnen.
  2. Restliches Mehl auf eine Arbeitsfläche geben. Teig portionsweise zu ca. daumengroßen Rollen formen und ca. daumenbreite Stücke abschneiden. Mit einer Gabel, Rillen in den Teig drücken.
  3. 1 Liter gesalzenes Wasser in einem großen Topf erhitzen. Währenddessen, Sugo fertig machen.
  4. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, Gnocchi hineingeben, Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und die Gnocchi 10 Minuten gar ziehen lassen.


Sugo:

  1. Olivenöl in einem breiten Topf oder Pfanne erhitzen. Knoblauch hineingeben und 2 Minuten anbraten. Hitze reduzieren und die Oliven zugeben. 3 Minuten mitbraten.
  2. Mit den Tomaten aus der Dose ablöschen und offen bei geringer Hitze für ca. 15 - 20 min köcheln lassen, sodass möglichst viel Flüssigkeit verdampft. Gelegentlich umrühren. Währenddessen mit den Gnocchi weiterverfahren (bei "2.").
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Kurz vor dem servieren das Basilikum hinzufügen und kurz umrühren.


Gnocchi mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und zusammen mit dem Sugo servieren.

Viel Spaß beim schlemmen!

Eure Lisa

Freitag, 18. Oktober 2013

Mini-Ofenkartoffeln mit Rote Bete & Frischkäse

Huuuu, jetzt ists doch schon wieder ganz schön frisch da draußen. Was wäre da besser als heimzukommen und sich leckere, dampfende Ofenkartoffeln zu machen? Richtig heiß kommen sie aus dem Backrohr und erwärmen die ganze Küche. Ich finde das ist eine herrliche Vorstellung. Dennoch soll das Ganze nicht so schnöde und langweilig um die Ecke kommen, wie so manche in einen Alumantel gehüllte Riesenkartoffel im Bistro, vollgeklatscht mit Fertig-Sour-Cream. Ich hab mir da schon was ganz anderes ausgedacht. Passend zur Saison habe ich Rote-Bete-Würfel auf meiner heißen Kartoffel drapiert. Die Cremigkeit erhält das leckere Erdäpfelchen durch Ziegenfrischkäse,...hmmm...lecker! Wer also bis gerade eben noch nicht wusste, was er sich heute Abend zu essen kochen soll, der hat hiermit einen Plan. Das Rezept ist einfach und erfordert etwas Geduld. Während die Kartöffelchen im Ofen backen, könnt ihr euch ja schon mal mental auf die zwei freien Tage (= Wochenende) einstimmen und Pläne schmieden. Ab Samstag startet zum Beispiel die Herbst-Auer-Dult in München. Dort gibt es einen bunten Mix aus Neuem und Altem, schaut bei diesem herrlichen Wetter doch einfach mal vorbei. Oh?! Was höre ich da? Hat der Wecker geklingelt? Ja, die Kartoffeln sind schon fertig....das ging aber fix ;)




Zutaten (Beilage für 4 Personen):

1 kg Kartoffeln, alle gleich groß (bzw. klein - so um die 5 - 7 cm groß)
1/2 Packung vorgekochte Rote Bete, in 1x1 cm große Würfel geschnitten
Meersalz
Olivenöl
Blätter von 3 Rosmarinstängeln
3 ungeschälte Knoblauchzehen, angedrückt
Frischkäse nach Belieben
Blätter von 3 Basilikumstängeln

Und so wird's gemacht:

1. Ofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

2. Die Kartoffeln putzen und mit der Gabel von allen Seiten anstechen. In eine Schüsselgeben und mit Meersalz, Olivenöl und Rosmarinblättern schön vermengen.



3. Marinierte Kartoffeln gleichmäßig auf dem Blech verteilen und die Knoblauchzehen mit  aufs Blech legen.  

4. Kartoffeln in den Ofen schieben und ca. 45 - 50 min im Ofen garen, bis sie innen weich und außen kross sind. Blech aus dem Ofen nehmen und die Kartoffeln zum Servieren aufbrechen. Mit Frischkäse und roter Bete anrichten und Basilikum garnieren.

So einfach und lecker :)
Guten Appetit,

Lisa