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Mittwoch, 2. November 2016

Quinoapfanne mit Pilzen und Erbsen

Hallo ihr Lieben,

wer sagt eigentlich, das Soulfood immer deftig und schwer sein muss? Es gibt auch eine leichte und doch herzhafte Kombination aus frischem Quinoa gemischt mit leckerem Gemüse in einer heißen Pfanne. Und das tollste daran ist, dass ihr das Rezept je nach Gusto abwandeln könnt. Also wer keine Pilze mag oder eine Erbsenphobie hat, der lässt diese Zutaten einfach weg oder ersetzt sie durch andere.



 
Zutaten für 2 Portionen:


1 Tasse Quinoa
2 Tassen Wasser
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
2 cm Ingwer, geschält und fein gewürfelt
8 Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
3 Karotten geschält und in Scheiben geschnitten
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 handvoll TK Erbsen
1 Ei
2 EL Sojasauce

 
Und so wird's gemacht:

  1.  Quinoa zusammen mit Wasser in einen Topf geben und aufkochen, dann ca. 10 min köcheln lassen. Wenn der Quinoa gar ist, abgießen und Beiseite stellen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zunächst Knoblauch und Ingwer darin 2-3 min andünsten, der Knoblauch soll keine Farbe nehmen. 
  3. Champignons und Karotten hinzufügen und 5-6 min unter Rühren anbraten. Alles ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Wenn das Gemüse fast gar ist, die tiefgekühlten Erbsen und den Quinoa hinzufügen. Alles kurz anbraten und dann das Ei in eine Kuhle in die Mitte geben. Mit dem Rest verrühren und stocken lassen. 
  5. Das Ganze am Schluss nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Sojasauce würzen. Heiß genießen!
Viel Spaß beim Nachkochen,
eure Lisa

Freitag, 30. Oktober 2015

Quinoa-Pfanne die erste (ich bin ein Fan :))

Nun gibt es unseren Blog ja schon eine ganze Weile. Wir haben viele tolle Rezepte veröffentlicht, aber auch viele wieder verworfen, da sie nicht gut genug waren. Wir sind selbst über uns hinaus gewachsen und haben so viele Zutaten kennen und lieben gelernt. Auch die verschiedensten Zubereitungsarten und Wiegemaße haben wir probiert.

Aber eines fehlte bis jetzt komplett: Das Quinoa

Einst das Grundnahrungsmittel der Inka - seit geraumer Zeit aber auch Bestandteil der deutschen Küche. Ich selbst habe Quinoa das erste mal auf einem Street-Food-Markt in der Münchner Innenstadt probiert. Mein Urteil: Irgendwie gut, aber nicht genug Geschmack. Daher wollte ich mich auch selbst mal am Quino versuchen. 

Mein erster Quinoa-Koch-Versuch war ein echter Knaller. Auch meine "Mitesser", die zunächst etwas sehr skeptisch waren, haben meine Quinoa-Pfanne gelobt. 



Rezept für 3-4 Portionen (als Hauptspeise):
(Achtung - auch ich war zunächst verwundert wie "wenig" es ist, aber Quinoa sättigt ungemein.)

250 g Quinoa (gewaschen - um Bitterstoffe auszuwaschen)
500 g Brokkoli (Röschen klein schneiden, Strunk habe ich nicht verwendet)
300 g Champignons (geputzt und gestückelt)
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Thymian
2 EL Frischkäse
Parmesan

Und so geht's: 
  1. Quinoa in 600 ml Wasser für 20 Mins köcheln lassen. Anschließend noch 5 Mins quellen lassen.
  2. Währenddessen die Brokkoli Röschen in einem großen Topf Salzwasser für 5 Mins kochen. Abtropfen und kalt abbrausen.
  3. Champignons in einer tiefen Pfanne in etwas Öl anbraten. Brokkoli zu den Champignons geben. Mit Salz, Pfeffer und getrockneten Thymian abschmecken. 2 EL Frischkäse einrühren. Quinoa unterrühren.
  4. Nach Geschmack mit Parmesan verfeinern.

Weight Watchers Punkte: 8 Punkte
(Hierbei habe ich das Öl nicht berechnet, da ich nur wenig Öl-Spray verwende. Verwendet ihr Parmesan, müsst ihr noch einen Punkt hinzurechnen.)



Nun verratet uns doch, wie euch Quinoa im allgemeinen schmeckt und wie ihr ihn zubereitet :)


Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Sonntag, 25. Oktober 2015

Bolognese-Variation: Chinesisch #2

Den heutigen Blogbeitrag starte ich erst mal mit einer Frage:
Was ist das häufigste Gericht das bei euch zu Hause auf den Tisch kommt? 

Bei mir ist es mit Abstand die "Pasta Bolognese". 
Meine Arbeitskollegen lachen mich schon aus, wenn ich wieder mit einem Schüsselchen der Reste vom Vorabend in die Arbeit komme :) Aber das ist das liebste Gericht, das wir alle essen. Und ja - das ist bei uns zu Hause wirklich schwer. Es gibt eine Vielzahl an Zutaten und Produktgruppen, die nicht jeder mag: Fisch, Milchprodukte, (grünes) Gemüse, asiatische Produkte, Reis, Kartoffelknödel,... Da bleibt also nicht mehr viel übrig.... Außer Bolognese natürlich :)

Aber manchmal kann auch ich die klassische italienische Bolognese nicht mehr sehen. Dann bereite ich eine Chinesische Bolognese zu, die ich euch bereits hier vorgestellt habe. Auch wenn sie nicht von allen gegessen wird... Diesmal aber mit weniger "außergewöhnlichen" Zutaten ;) 



Zutaten für 5 Personen:
10 g getrocknete Mu-Err-Pilze
1 halber Kopf Brokkoli
2 Bund Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
500 g Rinderhackfleisch
200 ml Rotwein
1 EL gelbe Currypaste
3 EL Soja Sauce
3 EL Balsamico
300 ml Gemüsebrühe
200 g Erbsen (TK)
250 g Mii Nudeln

Und so geht's:
  1. Mu-Err-Pilze in einer großen hitzebeständigen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und für 30 Minuten einweichen lassen. Achtung! Die Pilze nehmen wahnsinnig an Umfang zu! Anschließend Pilze in kleine Stücke geschnitten.
  2. Währenddessen das Gemüse schneiden: Brokkoli in mundgerechte Röschen teilen. Frühlingszwiebeln putzen und in kleine Ringe schneiden. Knoblauchzehen hacken. 
  3. Frühlingszwiebeln und Knoblauch in etwas Öl anbraten. Anschließend das Rinderhackfleisch zugeben und vollständig durchbraten. Nun den Rotwein zugießen und vollständig reduzieren lassen. Jetzt noch die Currypaste, Sojasauce, Balsamico und Mu-Err-Pilze in den Wok geben und kurz mitbraten lassen.
  4. Brühe zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Dann Erbsen zugeben und untermischen.
  5. Währenddessen Wasser aufkochen und darin die Mii Nudeln gemäß Packungsanleitung zubereiten. Die Nudeln sofort in den Wok geben und mit der Bolognese vermengen. Nochmals kurz für 2 Minuten erhitzen.


Das Thema Diät spielt in meinem Leben eigentlich keine große Rolle. Ehrlich gesagt habe ich meine erste Diät auch erst vor zwei Jahren begonnen. Und das aber mit einem WAHNSINNS Erfolg: Ich habe innerhalb kürzester Zeit 13 Kilo (!!) abgenommen. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen wie glücklich mich das gemacht hat. Endlich wieder schlank! Der Traum einer jeden Frau - die nicht mit einem hammer Stoffwechsel gesegnet ist.
Und dann habe ich mit dem Stressfressen während meines Abendstudiums begonnen... Hier etwas Schokolade, da ein paar Kekse... Dadurch habe ich natürlich wieder etwas zugelegt... 

Aber für eine Diät muss es bei mir einfach "klick" machen. Genau dieses "Klick" hat mich nun wieder überkommen und ich hoffe das es noch eine Weile bleibt. Denn ja: Ich habe wieder eine "Diät" angefangen. Bei einer Diät ist mir vor allem wichtig, dass ich nicht auf alles verzichten muss. Denn was ist schon ein Leben ohne Kohlenhydrate oder Süßes :) 
Daher habe ich nun angefangen Punkte zu zählen. Wisst ihr welche Diät ich meine? Genau - Weight Watchers. Hierbei hat man ein tägliches Punkte Konto und erhält obendrauf noch ein Wochenextra. Demnach tragt ihr online oder in einer App alles was ihr täglich zu euch nehmt in euer tägliches Tagebuch ein. Auch Aktiv-Punkte für Sport - aber auch den Hausputz oder die Gartenarbeit - können gesammelt werden und so euer wöchentliches Punktekonto aufputschen. Essen und trinken - alles ist erlaubt; hauptsache ihr bewegt euch in eurem persönlichen Punkte-Budget. Aber Achtung: Bei Pizza und Co. kann dieses auch Mittags schon aufgebraucht sein ;)

Vorerst werde ich euch daher zu den meisten meiner Rezepte auch die Anzahl der Weight Watchers-Punkte verraten. Beachtet aber, dass ich das Öl, das ich zum anbraten verwende in der Regel nicht zähle, da ich nur einen kurzen Spritzer eines Öl-Sprayers verwende. Das ergibt nicht mal einen Teelöffel Öl ;)
Für dieses Rezept müsst ihr zum Beispiel pro Portion 12 Punkte aufwenden.

Und nun: Lasst es euch schmecken, 
Eure Ricki

Montag, 31. August 2015

Geschnetzeltes Züricher Art

Ja, sehr wohl, ich fahre diese Woche in die Schweiz. Wohin genau? Natürlich nach Zürich. Zuerst jedoch besuche ich Freunde, die ich im Zuge meiner Teilnahme bei der Küchenschalcht vor ca. einem Jahr kennengelernt habe. Enzo besitzt eine Bäckerei in der Schweiz und ich bin gespannt, was es dort alles zu sehen gibt. Ich freue mich schon sehr darauf, mal hinter die Kulissen blicken zu dürfen. Außerdem freue ich mich natürlich, die beiden und ihre zwei süßen Töchter zu treffen und näher kennenzulernen. Da mich also das Schweiz-Fieber gepackt hat, musste ich gleich entsprechend kochen. Als ich dann beim Metzger stand, viel die Wahl nicht schwer: Geschnetzeltes sollte es sein. Eigentlich wird das Original mit Kalbsgeschnetzeltem gemacht, aber ich bevorzuge Schwein. Ich habe das Geschnetzelte daher "Züricher Art" genannt, da es sonst eben nicht gaaaanz korrekt wäre. Ihr dürft natürlich wählen, was euch besser schmeckt. Ich kannte das Geschnetzelte bisher nur mit Sahne und Brühe. Diesmal habe ich noch einen guten Schuss Weißwein dazu gegeben und festgestellt, dass das nochmal eine ganz andere Geschmacksnote mit hineinbringt. Gerade im Sommer, wird das doch recht defitge Fleischgericht viel frischer. Also traut euch und gebt ruhig einen Schuss Weißwein dazu....

... hier nun also das Rezept. Nach meinem Urlaub in der Schweiz, werden hier dann auch noch ein paar Fotos von meinem Trip landen.




Zutaten für 4 Portionen:
500 g Schweinegeschnetzeltes
Olivenöl zum Braten
Salz, Pfeffer
1 Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
250 g Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
1 großes Glas Weißwein
1 großes Glas Rinderbrühe (instant)
1 Schuss Sahne oder SojaCuisine oder mehr nach Belieben
1 TL Speisestärke



Und so wird's gemacht:
  1. Das Schweinegeschnetzelte unter fließendem Wasser abwaschen, anschließend trocken tupfen. 
  2. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen. Schweinegeschnetzeltes hineingeben, mit Salz und  Pfeffer würzen. Das Wasser, das aus dem Fleisch austritt verkochen und das Fleisch von allen Seiten knusprig braten. Anschließend aus der Pfanne nehmen.
  3. Nochmal etwas Öl in die Pfanne geben. Die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Anschließend die Champignonscheiben dazugeben und das Gemüse ca. 3 min unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer - geringer Hitze anbraten.
  4. Nun mit Weißwein ablöschen, aufkochen und mindestens 1 Minute köcheln lassen. Nun Brühe und Sahne hinzugeben und alles 3 Minuten lang leise köcheln.
  5. Jetzt wird das vormals angebratene Schweinefleisch zur Soße zurück in die Pfanne gegeben und aufgekocht. Sollte die Soße nach einigen Minuten noch nicht die gewünschte Konsistenz haben, so dickt man mit Speisestärke an. Dazu 1 EL von der Soße abnehmen und in eine kleine Schüssel geben. Die Speißestärke hinzugeben und mit dem Schneebesen verquirlen. Die gelöste Stärke zum Kochgut geben und mehrere Minuten lang köcheln. Die Stärke zieht dann nach und nach an und die Soße wird sämiger.
  6. Am Schluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zu diesem leckeren Geschnetzelten passt dampfender Reis.
Lasst euch den deftigen Klassiker schmecken,

eure Lisa

Mittwoch, 17. Juni 2015

Stir-Fry mit Rind

Sooo liebe Freunde vom Bloggerstammtisch. Neeeeein, hier gibt's keinen veganen Schinkenspicker, sondern leckerste Rinderhüfte aus dem Wok. Dazu frisches Gemüse in einer asiatischen Marinade.
Warum dieser Vorspann? Ich musste mir von meinen Bloggerfreunden anfangs immer Hänseleien anhören, es gäbe nicht genügend Fleischrezepte auf dem Blog. Hm, stimmt, das meiste was Ricki und ich kochen, ist tatsächlich vegetarisch. Vor kurzem ist am Stammtisch dann eine Diskussion entbrannt, was das Fleischthema angeht. Wir haben uns kollektiv über die veganen Schinkenspicker-Produkte amüsiert. Um mich also von solchem künstlichen Essen zu distanzieren, hier ein waschechtes Fleischgericht mit gutem Fleisch aus der Region. Rein optisch kann das Gericht nicht wirklich glänzen. Dafür schmeckt es umso leckerer und ist genau das Richtige für den Sommer.



Für zwei Personen:

200 g Rinderhüfte, in dünne Streifen geschnitten
Salz, Pfeffer
Mehl zum Bestäuben
2 handvoll Champignons, geputzt und geviertelt
2 Frühlingszwiebeln, gewaschen und in 3 cm Streifen geschnitten
3 Karotten, geschält und in 3 cm Streifen geschnitten
50 g gesalzene Erdnüsse, geröstet
1 TL Sambal Olek
1 Knoblauchzehe, abgezogen, in feinen Scheiben
3 EL Sojasauce
1 EL Zucker

Olivenöl

Und so wird's gemacht:
  1.  Das Fleisch salzen und pfeffern, in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
  2. Sambal Olek, Knoblauch, Sojasauce und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  3. Olivenöl im Wok oder einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen. Das Fleisch von beiden Seiten auf höchster Stufe ca. 1-2 min anbraten, bis es knusprig braun ist. Danach aus der Pfanne nehmen.
  4. Einen Esslöffel Öl in den Wok geben. Das Gemüse hineingeben und ca. 3 min auf mittlerer Stufe unter ständigem Rühren anbraten. Mit der Sojamarinade ablöschen und eine Minute kochen.
  5. Zum Schluss, Fleisch und Erdnüsse dazugeben, alles nochmals umrühren und sofort servieren.
Dazu passt leckerer Duftreis oder Reisnudeln.

Lasst es euch schmecken,
eure Lisa

Donnerstag, 14. Mai 2015

Frühlingsfrische Pasta mit Spinat

Spinat... Aus den Kindertagen kennt man meist "den mit dem Blubb" - oh wie ich ihn gehasst habe. Aber ich kann mit Stolz sagen, dass ich die beste Omi der Welt habe. Denn sie hat IMMER etwas Leckeres für meine Schwester und mich zusätzlich gekocht. 

Diese Abscheu vor Spinat hat sich dann auch bis vor einer Woche gehalten. Oder anders: man kann es eigentlich gar nicht Abscheu nennen. Ich wollte ihn halt einfach nicht essen ;) 

Aber dann - ganz urplötzlich - hatte ich unglaublichen Heißhunger auf Pasta mit Spinat. Also ab in den nächsten Supermarkt. Dort gab es ihn aber nur in der großen Familien-XXL-Jahresvorrats-Packung. Ach was solls... Ich wollte ja Spinat-Esser werden... Also ab in den Einkaufskorb damit und los geht's.

Ich habe also einfach mal ausprobiert und war von dem Ergebnis wahnsinnig begeistert. Der Spinat ist in Reinform absolut nicht vergleichbar mit dem "Blubb".



Zutaten für 4 Personen:
1 Gemüsezwiebel (gehackt)
2 Zehen Knoblauch (gehackt)
1/2 EL braunen Zucker
400 g weiße Champignons (geviertelt)
50 ml Weißwein
5 EL Balsamico
300 ml Sahne
130 g Spinat (ggf. in grobe Streifen schneiden)
500 g Nudeln (gekocht)
Salz, Pfeffer

Und so geht's:
  1. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne glasig anbraten. Dann braunen Zucker zugeben und die Zwiebeln karamelisieren lassen. Champignons mit in die Pfanne geben und ebenfalls anbraten. 
  2. Weißwein und Balsamico zugeben und einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend Sahne zugießen und cremig einkochen. 
  3. Gekochte Nudeln und Spinat einrühren. Der Spinat soll dabei etwas zusammen fallen. Sofort servieren.

Nun habe ich euch mein lieblings Gericht mit Spinat verraten. (ok, es ist bis jetzt auch das einzige ;)) aber nehmt es nicht so genau - es ist wirklich sau lecker.) Verratet uns doch, was ihr mit Spinat kocht. 

Die gleiche Frage stellt euch auch die Mädchenküche aktuell. Dort werde ich mir bestimmt noch weitere Anregungen holen - vielen Dank Mädls für die tollen Rezepte!

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Sonntag, 11. Januar 2015

Mie-Nudeln mit Hackfleisch und Gemüse

Das neue Jahr ist nun schon 11 Tage "alt" - höchste Zeit endlich mal wieder etwas herzhaftes auf den Tisch zu bringen. Schokolade, Marzipan und Plätzchen kann ich schon lange nicht mehr riechen ;)

Da kam mir spontan in den Sinn, dass ich vor einiger Zeit mal leckere Mie-Nudeln mit Hackfleisch im Wok gemacht hatte. Diese habe ich leider nie fotografiert - geschweige denn gepostet. Daher möchte ich das heute dringend nachholen.
Probiert es mal aus - die Nudeln sind einfach köstlich :)



Zutaten für 4 Personen:
10 g getrocknete Mu-Err Pilze
200 g Chinakohl
200 g Zuckerschoten
3-4 Frühlingszwiebeln
2 Zehen Knoblauch
200 g Bambussprossen (Glas/Abtropfgewicht)
300 g Mie-Nudeln
500 g Hackfleisch
Erdnussöl
Sojasauce

Und so geht's:
  1. Mu-Err-Pilze nach Packungsanweisung (ca. 20 Minuten) in kochendem Wasser einweichen.
  2. Gemüse putzen und scheiden:
    Chinakohl in feine (ca. 0,5 cm breit) Streifen;
    Zuckerschoten halbieren;
    Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden;
    Knoblauch fein würfeln;
    Mu-Err-Pilze ebenfalls in feine Streifen schneiden.
  3. Bambussprossen in ein Sieb geben und kalt abbrausen.
  4. Mie-Nudeln nach Packungsanweisung garen; abgießen und beiseite stellen.
  5. Währenddessen das Hackfleisch mit Olivenöl krümelig anbraten. Mit Sojasauce (ca. 2 EL), Pfeffer und etwas Salz abschmecken; aus der Pfanne/ dem Wok nehmen und beiseite stellen.
  6. Erdnussöl in die Pfanne/Wok geben und sämtliches Gemüse darin für ca. 5 Minuten anbraten.
  7. Hackfleisch und Mie-Nudeln unter das Gemüse heben. Nochmals 3-4 Minuten zusammen anbraten. Mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken; anschließend servieren.

So lange dauert es: ca. 50-60 Minuten


Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Dienstag, 23. September 2014

Pasta mit Mohn, Zitrone und ganz viel Wald-Feeling

Kürzlich hatte ich euch die wunderschönen Waldbilder von meinem sonntäglichen Spaziergang gezeigt. Noch dazu hatte ich euch den Tipp gegeben, die dort gesammelten Schwammerl einzufrieren. Über diese tolle Möglichkeit, welche ich im "www" entdeckt hatte, war ich unglaublich glücklich, denn meist besuche ich nach dem Schwammerl-Suchen noch eine gmiatliche Forstwirtschaft. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass ich Abends nicht mehr viel zum Essen brauche ;)

Daher wurde ein Großteil Schwammerl in der Vergangenheit meist getrocknet. Aber das Einfrieren gefällt mir deutlich besser ;) Und es hat auch unglaublich gut funktioniert. Die Schwammerl haben nicht mal an Konsistenz verloren - was natürlich das wichtigste an diesem Experiment war. 

Bei meinem "Experiment" handelt es sich übrigens um Pasta mit Mohn, Zitronenzesten und - wie sollte es auch anders sein - mit Schwammerl natürlich ;)
Diese kamen auch bei meiner "Esserschaft" sehr gut an. 



Zutaten für 4 Personen: 
2 EL Mohn
125 g Speck
1 große Zwiebel
400 g Schwammerl (z.B. Maronenröhrlinge vom letzten Wald-Spaziergang)
150 ml Weißwein
200 ml Sahne
1 Zitrone, Zesten davon
400 g Nudeln
7 Stängel Basilikum
Salz, Pfeffer

Und so geht's:
  1. Mohn in einer kleinen Pfanne ohne Öl rösten. Dann vorerst beiseite stellen. 
  2. Speck in einer großen Pfanne ohne Öl knusprig anbraten. Währenddessen die Zwiebel in feine Würfel schneiden und ebenfalls zusammen mit dem Speck golden anbraten. Schwammerl putzen und würfeln. Pilz-Würfel zum Speck und den Zwiebeln in die Pfanne geben und ca. 8 Minuten mit anbraten. Anschließend Weißwein und Sahne zugeben und einköcheln lassen. Zitronenzesten und gerösteten Mohn einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
  3. In der Zwischenzeit nicht vergessen, die Nudeln nach Packungsanleitung zu garen.
  4. Sobald auch die Nudeln al dente sind, diese mit ein wenig Nudelwasser und der Pilz-Speck-Pfanne mischen. Für ca. zwei Minuten ziehen lassen. 
  5. Basilikumblätter in dünne Streifen schneiden und ebenfalls mit einrühren. Anschließend servieren.
 So lange dauert es: ca. 35 Minuten
 Tipp's
1. Schwammerl, welche ihr bei eurem Waldspaziergang sammelt, könnt ihr auch ohne Probleme einfrieren. Wie das funktioniert, habe ich erst kürzlich hier gezeigt.
2. Schwammerl wenn möglich NIE mit Wasser waschen, denn sonst ziehen sie zu viel Wasser. Am besten funktioniert das Putzen mit einer Bürste oder einem relativ rauen Putztuch.

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Samstag, 6. September 2014

Vegetarisch gefüllte Paprika

Wir hatten auf unserem Blog bereits ein Rezept zu gefüllten Paprika. Es war der Gastblogger-Eintrag von Heidi, Rickis Mama. Diesmal kommt aber kein Hackfleisch in das mediterrane Gemüse, nein, diesmal werden sie gefüllt mit Couscous, Pilzen, Erbsen und Feta. Ebenso deftig und bodenständig, aber diesmal vegetarisch.
Gekocht habe ich diesmal zusammen mit meiner Freundin Sarah aus Ulm. Mit ihr treffe ich mich alle halbe Jahre, einmal bei ihr in Ulm und einmal bei mir, dieses Mal zum ersten mal in Würzburg. Wir hatten tolle drei Tage und haben viel in Würzburg unternommen. Aber wie es bei Foodbloggern nunmal so ist, darf das Essen dabei nicht zu kurz kommen - und auch das kochen nicht ;)
Für den heutigen Tag hatten wir uns leckere, gefüllte Paprika vorgenommen. Mit vier Händen waren die Vorbereitungen natürlich noch schneller erledigt, als wenn man allein kocht, und so waren schwupps die wupps vier Schoten gefüllt und in den Ofen verfrachtet. Dann hieß es warten und anschließend genießen.
Wer die eine oder andere Zutat der Füllung nicht mag, kann diese auch gerne ersetzen, beispielsweise durch Oliven, getrocknete Tomaten, Mais, Kidneybohnen oder was das Herz sonst noch begehrt. Viel Spaß beim nachkochen!



Zutaten für 2 Personen:

125 g Couscous
300 ml Brühe
4 rote, große Paprikaschoten
100 g Champignons
Olivenöl
Thymian
1/2 Dose Erbsen
150 g Feta
Salz
Pfeffer
Zitronensaft

 
Und so wird's gemacht:
  1. Couscous mit 150 ml kochender Brühe übergießen und 10 min zugedeckt quellen lassen.
  2. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Paprika waschen und den Deckel abschneiden. Das Kerngehäuse herausschneiden und alle Trennwände entfernen. Die Schoten vollständig aushöhlen.
  4. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze hineingeben. Circa 4 - 5 min anbraten und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Pilze abkühlen lassen.
  5. Die Erbsen durch ein Sieb abgießen.
  6. Fetakäse in Würfel schneiden.
  7. Couscous, Champignons, Erbsen und Feta in einer Schüssel mischen. Zitronensaft nach Belieben über die Füllung geben und gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung in die vorbereiteten Schoten füllen und den Deckel aufsetzen.
  8. Die Paprikaschoten in eine Auflaufform stellen und die restliche Brühe in die Form gießen. Nun die gefüllten Schoten auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen 30 - 35 min garen.


Zu diesen leckeren Paprika schmeckt ein frischer Joghurt-Dip und Salat.

Eure Lisa


Mittwoch, 20. August 2014

Schwammerl sammeln und einfrieren

Am Sonntag war ich zusammen mit meinen Eltern im Wald - an unserer ganz geheimen Stelle - und haben wie jedes Jahr Schwammerl gesammelt. Dort war meine liebe Mama schon als kleines Kind mit Ihrem Papa. Auch dieser war ein passionierter Sammler. Damals hat es wohl richtige "Challenges" zwischen ihm und seinen Freunden und Bekannten gegeben. Jeder hatte damals seine eigenen Verstecke - welche natürlich nicht verraten wurden. Und wenn, dann nur an seine eigenen Nachkommen - natürlich unter der Auflage, dass der Platz niemals verraten werden durfte.

 


  
Dabei galt es bei meinem Opa so früh wie möglich aufzustehen (teils sogar um 5 Uhr in der Früh!) um die schönsten und meisten Schwammerl zu finden. So wurde auch an meine Schwester und mich diese wundervolle Tradition weiter gegeben. Nur mit einem einzigen Unterschied: Wir stehen "erst" gegen 7:30 Uhr auf.


Da ich immer so viel Spaß dabei habe, durch den Wald zu schlendern und wie ein Fuchs auf alles um mich herum zu achten, möchte ich auch euch ans Herz legen, euch mit eurer Familie oder euren Freunden aufzumachen und Schwammerl zu suchen.
Achtet, aber bitte immer darauf nur die Schwammerl zu sammeln, die ihr auch wirklich kennt! Wir sind und bei vielen Schwammerl auch nicht ganz sicher, daher sammeln wir vor allem Maronenröhrlinge. Diese erkennt ihr an den dunkelbraunen Kappen. Wir gehen hier so vor: Erst mal die Pilze finden, die KEINE Lamellen an der Unterseite der Kappe aufweisen. Anschließend noch kurz an der Unterseite der Kappe die "Schleckprobe" durchführen. Viele Schwammerl (diese sind etwas heller als die Maronenröhrlinge) schmecken stark nach Pfeffer und würden euch somit das ganze Gericht ruinieren. Daher sortiert diese Pilze am besten gleich aus.  
 

Wir haben dieses Mal sogar 1.200 g gefunden. Wahnsinn - Die nächsten Mahlzeiten sind damit gesichert =D Wir haben sogar 6 Steinpilze gefunden - einer davon hatte ein stolzes Kampfgewicht von 150 (!) g. Leider sind Steinpilze in unseren Wäldern leider eine Rarität; oder wir sind einfach zu spät dran ;) 

 
Bis dato haben wir die Schwammerl zunächst gesäubert, einige davon sofort verbraten und der Rest wurde in dünne Scheiben geschnitten, getrocknet und dann luftdicht bis zum nächsten Einsatz gelagert.  

 
Dieses Jahr haben wir jedoch eine ganz "neue" Möglichkeit für uns entdeckt: Das Einfrieren. 

Für alle, die das noch nicht kennen, erkläre ich euch kurz wie das am besten funktioniert:
  1. Schwammerl putzen und schälen (mit einer weichen Bürste bzw. einem feuchten Tuch die Kappe reinigen und mit einem scharfen Messer den Stiel leicht abschaben)
  2. Nun die Schwammerl in Stücke schneiden - am besten so, wie ihr sie später verwenden wollt - und dabei die ggf. wurmigen Teile beseitigen
  3. Stücke auf einem Geschirrtuch über Nacht (mind. 6 Stunden lang) trocknen lassen. 
  4. Stücke in gewünschter Menge in Gefrierdosen packen und einfrieren. 

So, nun habt ihr wieder ein Stück mehr über mich erfahren. Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Schwammerl sammeln. Und vergesst eure Kamera nicht ;) Bei dem tollen Licht könnt ihr wundervolle Bilder machen. 


Rezepte, welche ich mit meinen Schwammerl zubereitet habe, zeige ich euch bestimmt bald. Mir schwebt schon das ein oder andere Gericht vor. 

Viele Grüße 
Eure Ricki

Mittwoch, 13. August 2014

Spaghetti mit Pfifferlingen und Aioli

Bei dem Wetter, dass bei uns gerade herrscht, wird mir schon sehr herbstlich zumute. Aber wen wundert's auch bei Dauerregen, düsterer Atmosphäre draußen und gerade mal 15 Grad auf der Wetterstation...? Letzte Woche habe ich mich noch bei 39 Grad (!!!) auf dem Liegestuhl am Meer geräkelt... Ach, war das herrlich. Aber man muss schließlich anpassungsfähig bleiben ;)

Daher gibt es für euch heute ein (herbstlich angehauchtes) Pasta Gericht mit Schwammerl und Aioli.

... Aioli... Für die unter euch, die sich gerade fragen: "Was war das denn gleich??", kommt hier vorab die Erklärung: "Aioli [...] ist eine aus dem Mittelmeerraum stammende kalte Creme, die vor allem aus Knoblauch, Olivenöl und Salz besteht. Aioli wird als Vorspeise mit Brot oder Oliven sowie als Beigabe zu Fleisch, Fisch und Gemüse serviert." (siehe hier: Wikipedia)

Pappalapapp - Wir waren gerade noch beim herbstlichen Gericht! Da gehen Mittelmeer-Gedanken und "kalte Creme" überhaupt gar nicht...! Daher gibt's die Aioli hier warm und unter die Nudeln sowie die Schwammerl gerührt.

Probiert es aus! Es schmeckt mindestens genauso gut ;)

 
Zutaten für 4 Portionen: 
2-3 große Knoblauchzehen
1 Ei
1 TL mittelscharfer Senf
100 ml Olivenöl
150 g Sahne
150 g Schinkenwürfel
250 g Pfifferlinge
1 große Zwiebel
3 Thymianzweige
100 ml Weißwein
400 g Tagliatelle
Salz, Pfeffer, Zucker

Und so geht's:
  1. Für die Aioli: Knoblauchzehen schälen und vierteln. Zusammen mit dem Ei und dem Senf in einem hohen Gefäß pürieren. Öl langsam einfließen lassen und mit der Creme im Püriergefäß pürieren. Sahne ebenfalls zufließen lassen und nochmals kurz auf höchster Stufe pürieren, sodass sich alles gut verbindet. Mit Salz, Pfeffer und 2 Prisen Zucker abschmecken.
  2. Schinkenwürfel in einer großen Pfanne scharf anbraten. Währenddessen Pfifferlinge putzen und ggf. halbieren/vierteln. In die Pfanne geben und mitanbraten - mindestens 8 bis 10 Minuten. In der Zwischenzeit nun auch die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zum Speck und den Pfifferlingen geben und anbraten, bis auch die Zwiebel eine goldige Farbe annimmt. Thymian abrebeln und mit dem Weißwein in die Pfanne geben. Köcheln lassen, bis der Weißwein verdampft ist.
  3. Während die Zutaten in der Pfanne schmoren, werden die Tagliatelle in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe gegart.
  4. Nudeln abgießen und zusammen mit der Aioli in der Schwammerl-Pfanne vermischen. Nochmals 5 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen. Dann servieren. 

So lange dauert es: ca. 40 Minuten
 

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Sonntag, 13. Juli 2014

Stullen-Time: Vollkornbrot mit Champignons und Mozzarella

Mhmmm schön, wenn ich mal mit Omi allein zu Haus bin. Da gibt es immer leckere Gerichte. So wie zum Beispiel Heute. Ich hatte total Lust auf eine Scheibe Brot. Aber wie abends üblich, musste es warm sein. Da mein Kühlschrank derzeit richtig gut gefüllt ist, habe ich mich für einen Champignon-Mozarella Belag entschieden. Was erst mal nicht sehr spektakulär klingt, hat aber unglaublich lecker geschmeckt. 

Darüber hinaus ruft auch Ina gerade wieder auf ihrem Blog *what ina loves* auf, zusammen zu kochen. Diesem Aufruf bin ich natürlich gleich gefolgt und reiche hierfür dieses Rezept ein :)


 
Zutaten für zwei Personen:
8 weiße Champignons 
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen 
2 Stängel Basilikum
Butter
1,5 Bälle Mozzarella
4 Vollkornbrotscheiben
Salz und Pfeffer (am Besten frisch aus der Mühle)


Und so geht's:
  1. Gemüse für die weitere Verarbeitung vorbereiten: Champignons putzen und würfeln. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Das Weiße dabei vom Grünen trennen. Knoblauchzehen fein würfeln. Basilikum in dünne Streifen schneiden. 
  2. Butter (reichlich. Ca. 1 EL) in einer kleinen Pfanne schmelzen. Das Weiße der Frühlingszwiebeln sowie den Knoblauch darin ca 1 Minute lang anbraten. Dann auch die Champignons zugeben und weitere 5 Minuten braten bis die Pilze goldig braun sind. Mit Salz und Pfeffer würzen. Gemüse aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel zwischen lagern. In der restlichen, in der Pfanne verbliebenen Pilz-Butter, den Käse schmelzen. Sobald der Käse flüssig ist, die Pilze wieder mit in die Pfanne geben. Die Zutaten gut mischen. 
  3. Währenddessen das Brot im Toaster toasten. Sobald dieses fertig ist, den Mozzarella auf das getoastete Brot streichen. Mit dem Grün der Frühlingszwiebeln sowie dem Mozarella garnieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

So lange dauert es: ca. 20 Minuten

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Freitag, 20. Juni 2014

Champignon-Suppe zum Tierfreitag

Pilzeeee! Ja, die Mycobionta und ich sind erst seit kurzem Freunde. Aber wir wachsen immer mehr zusammen. Erst heute habe ich anlässlich des Tierfreitag, dem tollen Projekt von Katharina Seiser, der Autorin von esskultur, eine Pilzsuppe gekocht. Sie kommt aufgrund herrlicher Zutaten ganz ohne tierische Produkte jeglicher Art aus. Das beste daran: du brauchst nicht einmal Tofu, Soja-Sahne oder ähnliches, also keine "typischen" veganen Ersatzprodukte, um diese leckere Suppe zu kochen. Denn auch das gehört zu den Grundsätzen des Tierfreitags: vegan genießen, ohne über eine Veganer-Zusatzausrüstung verfügen zu müssen. Schließlich hält die Natur genügend Nahrungsmittel und Pflanzen bereit, mit denen man tolle, vollwertige Gerichte zaubern kann.
Zugegebenermaßen sieht die Suppe nicht besonders ansprechend aus, aber sie ist es! Ihr müsst mir jetzt einfach mal, am besten BLIND, vertrauen das sie schmeckt!



Zutaten für 2 Personen:

2 EL getrocknete Steinpilze
350 g braune Champignons
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
300 ml Gemüsebrühe
2 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
1 Stängel Thymian

Und so wird's gemacht:
  1. Steinpilze mit 150 ml heißem Wasser übergießen und 15 min quellen lassen, Beiseite stellen.
  2. Champignons putzen und grob klein schneiden. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und jeweils fein würfeln. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen.
  3. Öl in einem Topf erhitzen und die Pilze darin scharf anbraten. Anschließend Zwiebeln, Knoblauch und Thymian hinzufügen, kurz mitbraten. 
  4. Die vorbereiteten Steinpilze samt Einweichwasser hinzugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Salzen, Pfeffern, alles aufkochen und zugedeckt auf kleinster Stufe 20 min köcheln lassen.
  5. Dann 2/3 der Suppe abschöpfen und fein pürieren, anschließend wieder zur restlichen Suppe in den Topf geben und nochmals aufkochen. Anschließend mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Diese Suppe ist schnell gemacht und doch raffiniert, durch die tollen Aromen von Knoblauch, Thymian und Co. Dazu schmeckt Ciabatta!

Lasst es euch schmecken, an diesem herrlichen Tierfreitag!
Eure Lisa

Samstag, 7. Juni 2014

Spinat-Champignon-Tarte

Wie ich euch schon in dem Post zu meiner leckeren, veganen Gemüsequiche erzählt habe, liegt schon seit dem 24.12.2013 eine rechteckige Tarte-Form in meinem Schrank und wartet darauf, endlich ausgepackt und benutzt zu werden. 
Heute war es dann endlich so weit. Ich hatte mich mit der lieben Natalie zum kochen in ihrer neuen Wohnung verabredet. Nach der Wohnungsbesichtigung wurde dann gleich mit dem Teig losgelegt. Nach einem kurzen Päuschen am See, machten wir uns dann gleich an die Füllung und den Guss. 
Als dann alles in den Startlöchern war, hieß es für die Tarte: "Ab in den Ofen!" Wir konnten die 60 min kaum abwarten, bis die Tarte dann endlich bereit zum Verzehr war. Das ich mir beim lösen der Tarte aus der Form die Finger verbrannt habe, war nebensächlich und das leckere Ergebnis war es wert. 
(Als besonders praktisch hat sich der Lift-Off-Boden meiner Form herausgestellt - echt klasse! Die Form gebe ich niemals wieder her!!!)
 
Das Rezept stammt von dem vegetarischen Blog Frl. Moonstruck kocht!, den ich schon lang verfolge und auf dem ich schon so manches tolle Rezept entdeckt habe. 


 
Zutaten für 2-3 Personen:
 
Für den Teig:
60 g grobe Haferflocken
3 EL Sesam
120 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Salz
etwas Pfeffer
80 ml Wasser
80 ml Olivenöl


350 g TK-Spinat
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
7 getrocknete, eingelegte Tomaten
150 g Champignons
Olivenöl zum anbraten 
110 g Ziegenfrischkäse
150 ml Milch
3 Eier
Salz, Pfeffer
 

Und so wird's gemacht:
  1. Haferflocken und Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten. Anschließend abkühlen lassen und in der Küchenmaschine fein mahlen. Zusammen mit Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer in einer Rührschüssel mischen und mit Wasser sowie Olivenöl zu einem glatten Teig verkneten. Kühlstellen.
  2. Den Spinat auftauen und kräftig auspressen. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. Die getrockneten Tomaten sorgfältig mit einem Küchenkrepp abtupfen und in kleine Stücke schneiden. Pilze putzen, halbieren und in Scheiben schneiden.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Champignons anbraten und etwas Farbe nehmen lassen. Anschließend Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, kurz mitdünsten. Spinat und Tomaten unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  5. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in der gefetteten (!!!) Tarteform auslegen, dabei die Ränder leicht andrücken. Die Spinat-Pilz-Masse gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.
  6. Für den Guss Ziegenkäse, Milch und Eier sorgfältig verquirlen, kräftig salzen und pfeffern. Anschließend den Guss in die Form über die Gemüsemischung gießen. Nun kommt die Tarte für 50 min in den Ofen. Nach Ablauf der Backzeit herausnehmen und mindestens 10 min auskühlen lassen.
 
Die Tarte war wirklich ober-lecker! Sie hat es auf meine "Muss-ich-dringend-wieder-machen"-Liste geschafft! Danke liebe Ramona, für das wunderbare Rezept!
 
Liebe Grüße,
Lisa 

Mittwoch, 30. April 2014

{Buchvorstellung} Vegan vom Feinsten von Nicole Just | Martin Kintrup

 
Nicole Just / Martin Kintrup
Vegan vom Feinsten
192 Seiten, mit ca. 130 Farbfotos
Format: 21,0 x 27,0 cm, Hardcover
24,99 € (D) / 25,70 € (A) / 35,50 CHF (SFr.)
ISBN: 978-3-8338-3780-7

Kein Fleisch, keine Eier und keine Milch, für die meisten von uns ist es nur schwer vorstellbar auf all das zu verzichten. In dem Buch „Vegan vom Feinsten“ zeigen uns Nicole Just und Martin Kintrup in eindrucksvoller Weise, dass ein Leben ohne tierische Produkte aber nicht unbedingt mit einem Verzicht gleichzusetzen ist. Vegan essen bedeutet nicht, nur Gemüse essen zu müssen. Das Buch zeigt zahlreiche Rezepte die viel mehr Potential haben, als einfach nur „satt zu machen“. Dabei führen die beiden Autoren nicht nur in die Grundkenntnisse der veganen Küche ein, sondern nehmen uns mit auf 



eine kulinarische Weltreise. Seit jeher kochen die verschiedensten Völker und Kulturen vegan und fleischlose Kochkunst gehört zum Alltag. Übertragen auf europäische Kochkunst und an etwas an den deutschen Gaumen angepasste Rezepte führen so in die Geschmäcker anderer Kulturen ein.
Dabei wird auch der saisonale Aspekt bei den Rezepten berücksichtigt und es gibt sowohl Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintergerichte. Eines ist jedoch allen Rezepten, ob aus Fernost oder Deutschland, ob saisonal oder regional, gemein, sie sind „vom Feinsten“:

„Vom Feinsten“ darf auch mal schnell und unkompliziert sein, nur eines auf gar keinen Fall – langweilig.





Dieses Buch hat sofort meinen Entdeckergeist geweckt und mich gefangen genommen. Viele Inspirationen haben Einzug in meine Alltagsküche genommen und ich koche mittlerweile gerne auch mal vegan!

Zum Aufbau des Buches

Service
  • Würzmittel und Kräuter: Hier werden unterschiedliche Kräuter und deren Einsatz beschrieben
  • Räuchern im Topf: Wie man Räuchertofu oder ähnliches herstellt, erfahrt ihr hier!
  • Mangosenf, Tapenade & Co. : unterschiedliche vegane Saucen und Dips, eine leckerer als die andere


Rezepte
  • Kalte Vorspeisen und Salate: ob Fenchelcarpaccio mit Granatapfle oder getrüffelte Rote-Bete-Röllchen mit Meerettichreis, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
  • Warme Vorspeisen und Suppen: Tomaten-Linsen-Confit mit Kichererbsenplätchen oder hübsche Mangold-Polenta-Plätzchen, für jeden erlesenen Geschmack ist was dabei
  • Hauptgerichte: von der Auberginen-Piccata mit Kartoffel-Zitronen-Stampf bis zur fernöstlichen Variante der deftigen Schupfnudel aus Süßkartoffel mit orientalischem Sauerkraut – die Möglichkeiten und neuen Kreationen sind der Wahnsinn
  • Desserts: vegane Schoko-Nougat-Mousse mit Mangoschaum oder Johannisbeer-Tonka-Terrine im Crêpemantel, wer vegan esse möchte muss auf wenig verzichten und kann ebenso genießen!


Neben zahlreichen und variantenreichen Rezepten werden auch Menüvorschläge gemacht, mit den dazu passenden Getränken. Darunter findet sich z. B. ein Sommermenü aber auch das mediterrane Kräutermenü.
Da für viele das vegane kochen gleichzeitig kulinarisches Neuland bedeutet, findet sich ein ausführliches Nachschlagewerk typisch veganer Produkte, deren Eigenschaften und auch Beschaffungsmöglichkeiten. Um sich bei der Vielzahl an Rezepten noch zurecht zu finden, gibt es am Ende des Buches zusätzlich ein Register mit allen Rezepten im Überblick.


Zum Layout

Die Aufmachung des Buches ist sehr modern und ansprechend. Die Bilder sind sehr schön inszeniert und machen Lust aufs nachkochen! Bei Rezepten mit etwas anspruchsvolleren Arbeitsschritten werden diese in Form einer Bilderfolge Schritt-für-Schritt erklärt.
Die Rezepte und Zutaten sind klassisch in zwei Spalten aufgeteilt und auf der gegenüberliegenden Seite findet sich das entsprechende Rezeptbild. In der Zutatenliste finden sich immer wieder „*“, diese kennzeichnen Zutaten, die im Nachschlagewerk zu finden sind, wo näherer Informationen zur Zutat gegeben werden.



Einige Rezepte sind außerdem mit Abwandlungsmöglichkeiten versehen, z. B. mit andern Ingredienzien oder Beilagen. Ob eigentliches Rezept oder Variation, alle Rezeptanleitungen sind genau und doch übersichtlich formuliert. Nacheinander werden die Arbeitsschritte genau formuliert und helfen auch Kochneulingen, tolle Gerichte zu zaubern.
Bleibt etwas vom Essen übrig oder wird nur ein Teil der benötigten Paste verwendet? Kein Problem, auch Aufbewahrungs- und Lagerungstipps sind in diesem Buch enthalten.

Alles in allem ein sehr ansprechendes Buch, dass auf eindrucksvolle Weise zeigt, das vegane Küche keine Küche des Verzichts ist. Es gibt 1000ende Möglichkeiten wundervolle und auch spannende Gerichte zu zaubern, ganz ohne Fleisch oder tierische Produkte. Die vielfältigen Variationen müssen dabei nicht immer zeitaufwendig oder kompliziert sein, auch schnelle Gerichte oder Snacks sind mit dabei.
Ich möchte dieses Buch auch Nicht-Veganern ans Herz legen, denn was ist schon falsch daran, sich mehr mit dem was man isst auseinander zu setzen. Man muss nicht Veganer werden, doch lehrt einen dieses Buch auch, bewusster mit dem Essen umzugehen und sich zu ernähren.

Also ab in den Buchladen und sofort schmökern – ihr werdet eure wahre Freude daran haben!


….aber vorher noch das Rezept, das ich nachgekocht habe:

Pastinakengnocchi mit Pfifferlingrahm (bzw. Champignongrahm)




Zutaten für 4 Personen:

Für die Gnocchi
350 g festkochende Kartoffeln
Salz
250 g Pastinaken
frisch geriebener Muskat
60 g Weizenmehl (Typ 405)
60 g Speisestärke

Für den Champignon(Pfifferling)rahm
300 g Champignons
4 Schalotten
2 EL neutrales Pflanzenöl
Zimtpulver
40 ml trockener Weißwein
200 ml Gemüsebrühe
400 ml Hafersahne (oder Sojacuisine)
2 EL Aceto balsamico bianco
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 – 2 TL Agavendicksaft

Und so wird’s gemacht:

  1. Für die Gnocchi die Kartoffeln schälen, vierteln und mit Salzwasser bedeckt in ca. 15 Min. gar kochen. Die Pastinaken putzen, schälen, in dicke Scheiben schneiden und 10 Min. mitkochen. Beides in ein Sieb abgießen, etwas abkühlen lassen und gründlich zerstampfen. Das Mus mit 1 knappen TL Salz und Muskatnuss würzen und mit Mehl und Stärke zu einem Teig verkneten. Den Teig zu vier Rollen formen, in 1-2 cm lange Stücke schneiden und den Gnocchi mit Gabelzinken die charakteristischen Rillen verleihen.
  2. Für den Champignonrahm die Pilze gründlich putzen, gegebenenfalls waschen und trocken tupfen. Große Pilze halbieren. Die Schalotten schälen und fein würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen und Schalotten und Pfifferlinge mit 1 Prise Zimt darin 5 Min. anbraten. Alles mit Wein ablöschen, die Brühe angießen, zum Kochen bringen und kurz köcheln lassen. Die Sahne zugeben und die Sauce in 5-7 Min. dicklich einköcheln lassen.
  3. Die Gnocchi im leicht siedenden Salzwasser in ca. 5 Min. gar ziehen lassen. Den Essig unter den Champignonrahm rühren und die Sauce mit Salz, Pfeffer und Agavendicksaft abschmecken. Die Gnocchi mit einer Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen. Den Rahm auf Teller verteilen, die Gnocchi darauf anrichten.

Guten (tierfreien) Appetit ;D

Eure Lisa