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Sonntag, 24. September 2017

Bastis Bolognese

Hallo ihr Lieben,

an diesem wunderschönen Septembersonntag kam nochmal das Gefühl von Sommer auf - das lag zum einen am tollen Sonnenschein, aber auch an der leckeren, italienischen Bolognese die mein Basti für mich gekocht hat. Wie ihr wisst, bin ich passionierte Hobbyköchin, aber es war sehr schön, den Kochlöffel auch mal abgeben zu können (Löffel abgeben - haha...). Beim Schnippeln habe ich noch ein wenig geholfen und dann durfte ich es mir auf der Couch gemütlich machen. Basti hat lange in der Küche gewerkelt, schließlich besteht das Rezept für dieses Gericht doch aus einigen Schritten. Wer mich kennt weiß, dass es bei mir eher schnell gehen muss, weshalb meine Rezepte selten länger als 30 min Kochdauer haben. Umso besser, wenn einem solche vergleichsweise aufwendigen Gerichte abgenommen werden. Und das Ergebenis war eine leckere Bolognese....hmmmm....ich liebe Bolognese sowieso, aber die war besonders gut ;) Der Aufwand lohnt sich wirklich, also probiert sie doch auch mal aus.



Zutaten für 6 - 8 Portionen:



80 g Butter
Olivenöl zum Dünsten
3 Karotten, geschält und fein gehobelt
3 Stangen Staudensellerie, geputzt und fein gehobelt
2 große Zwiebeln, abgezogen und gewürfelt
1 kg Rinderhackfleisch
Sonnenblumenöl zum Braten
100 ml trockener Weißwein
200 ml Milch
3 Dosentomaten, ganze (à 400 g)
3 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gewürfelt
3 Peperoncini, geputzt und fein gehackt
Salz, Pfeffer
Instanthühnerbrühe




Und so wird’s gemacht:

  1. Die Basis der „echten“ Bolognese ist das sogenannte "Soffritto". Dazu wird  die Butter mit wenig Olivenöl in eine Pfanne gegeben. Zwiebeln, Karotten und Staudensellerie in die heiße Pfanne geben und ca. 30 min dünsten, ohne dass es Farbe nimmt.
  2. In einer zweiten Pfanne etwas Sonnenblumenöl erhitzen und das Rinderhack (ggf. protionsweise) anbraten. Nach kurzer Zeit zieht das Fleisch Wasser. Dieses muss unbedingt verdampfen. Man muss weiterbraten bis das Fleisch anfängt zu karamellisieren. Dann wird mit Weißwein abgelöscht, sodass sich der Bodensatz löst. Nun werden noch 200 ml Milch hinzugegeben und die Hackfleischmischung wird aufgekocht. Dann kommen die Dosentomaten dazu und man es muss erneut zum Kochen gebracht werden.
  3. Jetzt kommt das Soffritto zum Hackfleisch, ebenso wie Knoblauch und Peperoncini. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls mit Hühnerbrühe abschmecken. Anschließend die fertige Sauce zum Kochen bringen und mindestens 2 Stunden auf niedrigster Stufe mit geschlossenem Deckel kochen lassen. Die Sauce schmeckt aufgewärmt noch besser, daher am besten über Nacht ziehen lassen.


Dazu schmecken die klassischen Spaghetti und frisch geriebener Parmesan.

Liebe Grüße und Dank an Basti,
eure Lisa
 

Mittwoch, 2. November 2016

Quinoapfanne mit Pilzen und Erbsen

Hallo ihr Lieben,

wer sagt eigentlich, das Soulfood immer deftig und schwer sein muss? Es gibt auch eine leichte und doch herzhafte Kombination aus frischem Quinoa gemischt mit leckerem Gemüse in einer heißen Pfanne. Und das tollste daran ist, dass ihr das Rezept je nach Gusto abwandeln könnt. Also wer keine Pilze mag oder eine Erbsenphobie hat, der lässt diese Zutaten einfach weg oder ersetzt sie durch andere.



 
Zutaten für 2 Portionen:


1 Tasse Quinoa
2 Tassen Wasser
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
2 cm Ingwer, geschält und fein gewürfelt
8 Champignons, geputzt und in Scheiben geschnitten
3 Karotten geschält und in Scheiben geschnitten
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 handvoll TK Erbsen
1 Ei
2 EL Sojasauce

 
Und so wird's gemacht:

  1.  Quinoa zusammen mit Wasser in einen Topf geben und aufkochen, dann ca. 10 min köcheln lassen. Wenn der Quinoa gar ist, abgießen und Beiseite stellen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zunächst Knoblauch und Ingwer darin 2-3 min andünsten, der Knoblauch soll keine Farbe nehmen. 
  3. Champignons und Karotten hinzufügen und 5-6 min unter Rühren anbraten. Alles ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Wenn das Gemüse fast gar ist, die tiefgekühlten Erbsen und den Quinoa hinzufügen. Alles kurz anbraten und dann das Ei in eine Kuhle in die Mitte geben. Mit dem Rest verrühren und stocken lassen. 
  5. Das Ganze am Schluss nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Sojasauce würzen. Heiß genießen!
Viel Spaß beim Nachkochen,
eure Lisa

Samstag, 30. April 2016

Pistazien-Falafel auf gegrilltem Gemüse

Hallo liebe Blog-Fans,

lange, lange Zeit musstet ihr auf einen neuen Blogeintrag warten, aber nun sind wir endlich wieder zurück! Letzte Woche hatte ich die letzten Prüfungen meines Referendariats und es fühlt sich einfach herrlich an, feritg zu sein. Endlich ist neben der Arbeit wieder Zeit für Hobbies, die in letzter Zeit leider VIEL zu kurz gekommen sind. Eines dieser Hobbies ist, na klar, das Kochen und das Bloggen :) Und ja, ich habe euch auch vermisst! Aber jetzt bin ich wieder da, aus der Versenkung wieder aufgetaucht, und möchte euch wieder öfter mit neuen Rezepten und Ideen inspirieren. Lasst uns die öden letzten 4 Monate vergessen und frisch und fröhlich in den Frühling starten. Meine Freundin Laura und ich haben gleich damit begonnen, als wir uns neulich in München trafen, um gemeinsam zu kochen. Wir wählten aus unterschiedlichen Rezepten dieses erfrischend orientalische Gericht aus und waren gespannt, wie die verschiedenen Zutaten zusammen harmonieren. Unser Fazit: super-lecker und herrlich sommerlich. Wir können es nur weiterempfehlen. Darum: testet dieses schnelle Gericht aus tausendundeiner Nacht :)



Zutaten für 2 Personen:

1 Zucchini, in 1 cm Scheiben geschnitten
2 Karotten, geschält und in 0,5 cm Scheiben geschnitten
1 halbe handvoll Pistazien, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gehackt
Schale und Saft einer (Bio-)Zitrone
1 Dose Kichererbsen, abgegossen
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL getrockneter Koriander
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Olivenöl
3 Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
1 Joghurt (150 g)
3 TL Tahin (Sesampaste)
1/2 Bund Petersilie
1 TL Weißweinessig



Und so wird's gemacht:
  1. Zunächst wird der Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. 
  2. Die Kichererbsen in einer Schale mit einer Gabel zerdrücken, Pistazien, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander, 2 TL Zitronenabrieb und Mehl hinzufügen und vermengen, sowie mit einem TL Salz abschmecken.
  3. Zucchini- und Karottenscheiben in eine Schale geben. Zwei EL Öl sowie Salz und Pfeffer zum Abschmecken hinzufügen und gut vermengen. Gemüse auf einem mit Backpapier belegten Blech ausbreiten und im vorgeheizten Backofen 15 min goldbraun backen.
  4. Aus der Kichererbsenmasse mit der Hand 8 gleichgroße Bällchen formen, diese in Mehl wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen ca. 8 min rundherum goldbraun anbraten....dabei steigt bereits leckerer Duft auf :)
  5. Währenddessen Joghurt mit Tahin und 3 TL Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt noch etwas Zitronenschale dazu. Für die Tomaten-Salsa selbige in eine Schüssel geben und 1 TL Öl und den Weißweinessig dazugeben. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  6. Die heißen Falafelbällchen zusammen mit dem Ofengemüse, der Salsa und dem Tahinjoghurt anrichten und genießen.
 Lasst es euch munden und freut euch auf neue Rezepte für Frühling und Sommer,
eure Lisa

Freitag, 21. August 2015

Quiche des légumes pour mes amis

Herz und Seele weinen - ich muss meine neue Heimat Würzburg nach nur einem Jahr Aufenthalt wieder verlassen. Der bayrische Staat schickt mich zurück nach Oberbayern. Gerne wäre ich noch länger im "Knoblauchsland Franken" geblieben. Natürlich hat mich die Kulinarik und der leckere Wein in Franken fasziniert. Vielmehr sind es jedoch die lieben Menschen die ich kennenlernen durfte, die  ich vermissen werde... Gott sei Dank gibt es social media und ich werde auch weiterhin mit allen vernetzt bleiben. Dennoch widme ich dieses Rezept, wenn auch fleischlos *hihi*, meinen lieben Bloggerfreunden, die mein Leben in Würzburg sehr bereichert haben. Danke für das tolle Jahr und die vielen schönen Momente, die wir teilen konnten. Meine erste Knäudele-Erfahrung beim Worschtessen, das 'gewötzelt' werden, die Liste der Wörter die wir öfter oder nie wieder verwenden wollen, das Jungs-Nerven an Championsleague-Spieltagen, das andere-Gäste-durch-unser-lautes-Gequake-Vertreiben und vieles vieles mehr werde ich nie vergessen. Ich habe euch alle sehr ins Herz geschlossen. Ich werde rührselig....also lieber schnell zum Quiche-Rezept rübergeschwenkt ;)



Zutaten für eine Quicheform (d = 26 cm):
Für den Teig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter, in Würfeln
1/2 TL Salz
1 TL getrockneter Oregano

Für den Belag:
2 Koblauchzehen, abgezogen und fein gewürfelt
1 mittelgroße Zucchini, gewaschen und grob geraspelt
2 mittelgroße Karotten, geschält und fein geraspelt
Olivenöl zum Braten
Salz, Pfeffer
Italienische Gewürze nach Belieben
100 g geriebener Käse
2 Eier
200 g saure Sahne
Salz, Pfeffer



Und so wird's gemacht:
  1. Für den Teig alle Zutaten und 1-2 EL Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend in eine Frischhaltefolie verpacken und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Währenddessen Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Knoblauch darin glasig dünsten. Dann Zucchini- und Karottenraspel zugeben und anbraten. Mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen. Gemüsemix Beiseite stellen und abkühlen lassen.
  3. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf die Größe der  Quicheform ausrollen. Den Teig am Rand mit den Fingern hochziehen.
  4. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Für den Guss Käse, Eier und saure Sahne vermischen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Gegebenenfalls noch etwas Milch zugeben, falls der Guss sehr fest ist.
  6. Gemüsemischung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig in der Form verteilen und den Guss darüber geben. Die Quiche im vorgeheizten Backofen ca. 40 min goldgelb backen.
Genießt diesen heißen Seelenschmeichler :)
Liebe Grüße
eure Lisa

Mittwoch, 17. Juni 2015

Stir-Fry mit Rind

Sooo liebe Freunde vom Bloggerstammtisch. Neeeeein, hier gibt's keinen veganen Schinkenspicker, sondern leckerste Rinderhüfte aus dem Wok. Dazu frisches Gemüse in einer asiatischen Marinade.
Warum dieser Vorspann? Ich musste mir von meinen Bloggerfreunden anfangs immer Hänseleien anhören, es gäbe nicht genügend Fleischrezepte auf dem Blog. Hm, stimmt, das meiste was Ricki und ich kochen, ist tatsächlich vegetarisch. Vor kurzem ist am Stammtisch dann eine Diskussion entbrannt, was das Fleischthema angeht. Wir haben uns kollektiv über die veganen Schinkenspicker-Produkte amüsiert. Um mich also von solchem künstlichen Essen zu distanzieren, hier ein waschechtes Fleischgericht mit gutem Fleisch aus der Region. Rein optisch kann das Gericht nicht wirklich glänzen. Dafür schmeckt es umso leckerer und ist genau das Richtige für den Sommer.



Für zwei Personen:

200 g Rinderhüfte, in dünne Streifen geschnitten
Salz, Pfeffer
Mehl zum Bestäuben
2 handvoll Champignons, geputzt und geviertelt
2 Frühlingszwiebeln, gewaschen und in 3 cm Streifen geschnitten
3 Karotten, geschält und in 3 cm Streifen geschnitten
50 g gesalzene Erdnüsse, geröstet
1 TL Sambal Olek
1 Knoblauchzehe, abgezogen, in feinen Scheiben
3 EL Sojasauce
1 EL Zucker

Olivenöl

Und so wird's gemacht:
  1.  Das Fleisch salzen und pfeffern, in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
  2. Sambal Olek, Knoblauch, Sojasauce und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  3. Olivenöl im Wok oder einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen. Das Fleisch von beiden Seiten auf höchster Stufe ca. 1-2 min anbraten, bis es knusprig braun ist. Danach aus der Pfanne nehmen.
  4. Einen Esslöffel Öl in den Wok geben. Das Gemüse hineingeben und ca. 3 min auf mittlerer Stufe unter ständigem Rühren anbraten. Mit der Sojamarinade ablöschen und eine Minute kochen.
  5. Zum Schluss, Fleisch und Erdnüsse dazugeben, alles nochmals umrühren und sofort servieren.
Dazu passt leckerer Duftreis oder Reisnudeln.

Lasst es euch schmecken,
eure Lisa

Freitag, 13. März 2015

Vegetarische Asianudeln

Nur noch langweilige Karotten und eine Paprika Zuhause?! Na super, das wird ein kulinarisches Fest *ironisch*. Aber halt, das kann es tatsächlich noch werden. Ich hab da ein super Rezept kreiert. Zugegeben, es war aus der Not heraus geboren. Aber das sind meistens doch die besten und leckersten Rezepte, oder? Auf jedenfall eine echte Gewürz- und Geschmacksbombe! Probiert es doch auch einfach mal aus.



Für 2 Personen:

1 El Olivenöl 
1 Zwiebel, abgezogen und gewürfelt
2 Knoblauchzehen, abgezogen und gewürfelt
2 TL Harissa
1 EL Tomatenmark
1 EL Ahornsirup
1 TL Sambal Olek oder nach Belieben
2 mittelgroße Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, entkernt und gewürfelt
200 ml Kokosmilch
100 ml Gemüsebrühe
125 g Mi-Nudeln
Salz, Pfeffer
Petersilie, gehackt



Und so wird's gemacht:
  1. Olivenöl in einem Wok erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch 2 min andünsten. Anschließend Harissa undTomatenmark dazugeben und kurz mitrösten. Dann Ahornsirup und Sambal Olek zugeben, mitanbraten.
  2. Karotten dazugeben und mindestens 4 min mit anschwitzen. Danach die Paprika dazugeben, 1 min mitanbraten. 
  3. Nun wird mit Kokosmilch und Brühe abgelöscht. Die Gemüsepfanne wird aufgekocht und dann auf mittlerer Stufe geköchelt.
  4. Wasser im Wasserkocher erhitzen. Die Mi-Nudeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 3 min quellen lassen. Die Nudeln abtropfen lassen und Beiseite stellen.
  5. Die Gemüsepfanne 3 - 5 min weiter köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie garnieren. Die Nudeln dazu servieren.


Getoppt mit gerösteten Erdnüssen ein echter Knaller.
Also schnell mal mein Quick-Menü ausprobieren,

eure Lisa

Sonntag, 7. Dezember 2014

Karottenrisotto

Schon lange wollte ich dieses Risotto einmal testen. Leider hat mich immer der Graus vor der Raspel-Arbeit davon abgehalten. Das ist auch der Grund, warum ich so gut wie nie Reibekuchen oder Karottenrohkost mache: das elende Gereibe auf der ohnehin schon stumpfen Gemüseraspel.
Aber ich hab mich doch aufgerafft und dieses leckere Rezept kreiert. Es war schon lange in meinem Kopf und wurd nun endlich auch ausgeführt. Dieses Risotto ist eine ziemlich deutsche Variante des ursprünglich mediterranen Reisgericht-Klassikers.



Zutaten für 2 Personen:

30 g Pinienkerne
1 Bio-Orange, heiß gewaschen
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Schuss Weißwein
200 g Möhren, geschält und fein geraspelt
1 L warme Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
1 EL Balsamico
Salz
Pfeffer



Und so wird's gemacht:
  1. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  2. Von der Orange die Hälfte der Schale abreiben und den gesamten Saft auspressen.
  3. Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Dann den Risottoreis dazugeben, kurz mit andünsten und dann mit Weißwein ablöschen. Den Wein verkochen lassen, dann Karottenraspel und Orangenabrieb hinzufügen. Mit Orangensaft ablöschen und diesen ebenfalls verkochen lassen. Risotto gleich zu Beginn salzen (Tipp von Kolja Kleeberg in der Küchenschlacht ;)).
  4. Nun einen Schöpflöffel warme Brühe zum Risotto geben und alles bei mittlerer bis kleiner Hitze unter Rühren weiterkochen. Ist die Flüssigkeit fast vollständig vom Reis aufgenommen, weitere Brühe nachgießen. Dieses Verfahren wird die gesamte Kochzeit von etwa 20 min wiederholt, bis der Risotto gar ist. Dann den Balsamico unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Hat der Risotto eine schlotzige Konsistenz erreicht, so kann er vom Herd genommen und serviert werden. Mit den gerösteten Pinienkernen garnieren.

Lasst euch diese neue Variation von Risotto munden,
eure Lisa

Mittwoch, 1. Oktober 2014

{Buchvorstellung} Seelenfutter vegetarisch - Susanne Bodensteiner | Sabine Schlimm

Seelenfutter oder auch Soulfood – diese Wörter sind momentan in aller Munde, dabei versteht jeder etwas anderes darunter. Was alle Meinungen vereint ist das Ziel dieser Gerichte: sie sollen uns glücklich und zufrieden machen. Dieser Aufgabe haben sich auch die beiden Autorinnen Susanne Bodensteiner und Sabine Schlimm gewidmet. Bereits mit ihrem ersten Buch „Seelenfutter“ konnten sie zahlreiche Köchinnen und Köche begeistern. Nun erscheint ihr zweites Buch, das nun auch die Herbivoren unter den Feinschmeckern ansprechen soll. Das Kochbuch mit dem Titel „Seelenfutter vegetarisch“ hat gleich mein Interesse geweckt, als ich es in den Regalen stehen sah. Bereits von ihrem ersten Buch war ich mehr als begeistert, so konnte ich nicht umhin mir auch das zweite Buch zuzulegen. Gerade jetzt, wo ich ausgezogen bin, koche ich natürlich viel einfacher und häufig auch fleischlos, da es sich für eine Person oft nicht „lohnt“ - da werden mir sicher einige unter euch Lesern zustimmen. Das Buch begeistert mich durch seine vielfältigen Rezepte, teils neu aufgesetzte Klassiker oder aber Fleischrezepte, die selbst ohne Ersatzprodukte, perfekt „vegetarisiert“ wurden. Vom deftigen Kaspressknödel über den ausgefallenen Lauchcrumble mit Backpflaumen oder aber süßen Kokos-Milchreis mit Mango ist für jede Feinschmecker-Seele etwas dabei.


Susanne Bodensteiner, Sabine Schlimm - Seelenfutter vegetarisch - Grüne Rezepte, die glücklich machen 
192 Seiten mit ca. 90 Farbfotos, Format: 18,5 x 24,2 cm. Hardcover,
ISBN: 978-3-8338-4177-4 (GU Gräfe und Unzer Verlag)

Zum Aufbau:

Nach einem kurzen Vorspann, der sich genau mit dem oben genannten Thema „Seelenfutter“ oder „Wie man sich zufrieden isst“ beschäftigt folgen auch schon zahlreiche leckere Rezepte. Den Einstieg machen die „Snacks und Salate“, gefolgt von „Suppen und Eintöpfen“, eine meiner Lieblingskategorien ;) Natürlich darf in einem vegetarischen Kochbuch eine Knolle und deren Verwandte nicht fehlen: „Kartoffeln und Gemüse“. Gefolgt von weiteren leckeren Sattmachern, finden sich im Kapitel „Nudeln, Reis & Co“ tolle Rezepte zu den beliebten Kohlehydraten. Mit dem Kapitel „Soja und Seitan“ richten die Autorinnen auch den Blick auf Ersatzprodukte, die sehr vielseitig einsetzbar sind und tolle neue Variationen von Gerichten ermöglichen. Das Beste kommt wie immer zum Schluss: „Süßes“.
Meiner Meinung nach ist diese Einteilung perfekt, denn wem geht es nicht genau so: „Boah, jetzt hätte ich total Lust auf.....“ Und dann schlägt man dieses Lieblingskochbuch auf und findet im richtigen Kapitel garantiert ein tolles Rezept zur gewünschten Zutat.


Zu den Rezepten:

In der Einleitung ist es bereits angeklungen: wie auch in ihrem ersten Buch „Seelenfutter“, ebenfalls im GU-Verlag erschienen, zeigen Frau Bodensteiner und Frau Schlimm tolle Rezeptvarianten die zum nachkochen einladen. Ich habe bereits mehrere Gerichte aus dem Buch gekocht und werde euch später eines davon, „Omas Kartoffelgulasch“, präsentieren.
Im ersten Kapitel brillieren beispielsweise die Quesadilla mit Pilzen und Guacamole oder aber Rahmfleckerl mit Kürbis und Lauch. Verführerische Suppen, wie die ausgefallene Käse-Mais-Suppe mit Chili-Popcorn, machen bereits beim ersten durchblättern Appetit. Das klingt alles sehr deftig, aber auch asiatische Einschläge, beispielsweise bei den Pakoras mit Mangochutney, finden sich in diesem Buch. Neben dem Möhrenrisotto mit Radicchio lassen auch die Polenta-Nocken mit Fenchel-Pilz-Ragout das Herz eines jeden neugierigen Hobbykochs höher schlagen, ob nun Vegetarier oder Allesfresser! Hättet ihr zum Beispiel gedacht, das man Kohlpäckchen mit Steinpilzen auch ohne Hack machen kann? Das geht und zwar mit Sojaschnetzel. Diese und ähnliche Ideen machen das Buch so spannend und lesenswert. Ich könnte stundenlang die Rezepte mit den liebevoll gestalteten, bunten Fotos durchblättern und mir dabei Appetit holen. Wenn ich dann bei der Seite mit den Naschereien anlange, ist es um mich geschehen: jetzt muss ich aber wirklich an den Herd und tolle Double Chocolate Brownies backen oder ein Tiramisu classico zubereiten. So wird es euch auch gehen, versprochen!

Zur Zubereitung:

Ich bin ein bekennender GU-Fan und wie ich es bereits aus anderen Kochbüchern dieses Verlags gewohnt bin, zeichnet sich auch dieses Buch dadurch aus, das Mengenangaben stets korrekt sind. Die Anleitung ist leicht verständlich, nummeriert und gibt Schritt für Schritt an, was zu tun ist – kinderleicht also. Hervorzuheben ist die „GU-Qualitätsgarantie“, mit der gewährleistet wird, dass jedes Rezept mindestens dreifach getestet wurde und die Fotos authentisch sind. Das heißt: auch ihr könnt das Gericht zaubern, ganz einfach, step by step und es wird genauso toll aussehen.



Zum Layout:

Die Fotos sind, wie gewohnt, sehr ansprechend und bunt. Sie machen Lust auf nachkochen und wecken Freude auf die Gerichte. Für mich sind diese Kochbücher auch immer wie Bildbände, die ich gerne anschaue, auch wenn ich nicht nach Rezepten suche.

Fazit:

Ihr habt es schon gemerkt: ich bin mal wieder begeistert. Das Buch bietet viele tolle Ideen, mit modernen Zutaten auf einfache Art und Weise tolle Gerichte zu kochen. Sie gehen, auch aufgrund der verständlichen Anleitung, leicht von der Hand und machen einfach nur Spaß. Im Anschluss an die Rezension stelle ich euch das Rezept vor, das ich nachgekocht habe.
Aber vorher noch meine Empfehlung: kauft euch dieses Buch, wenn ihr Gemüse mögt, neue Inspirationen sucht und Lust am kochen habt.



Das getestete Gericht:

Omas Kartoffelgulasch



Zutaten für 2 Personen:

1 kleines Bund Suppengrün (Möhre, Lauch, Sellerie; zusammen 150 g)
200 g Zwiebeln
½ Bund Schnittlauch
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
½ TL Kümmelsamen
400 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Tomatenmark
1 – 2 EL edelsüßes oder rosenscharfes Paprikapulver
(je nach gewünschter Schärfe)
ca. ½ TL Chilischrot
50 ml Rotwein oder roter Traubensaft
500 ml gut gewürzte Gemüsebrühe
(Instant oder selbst gekocht)
je 1 kleine rote und grüne Paprikaschote
Salz | schwarzer Pfeffer
2 EL Schmand (nach Belieben)


  1. Das Suppengrün schälen beziehungsweise waschen und putzen. Möhre, Lauch und Selleriestücke sehr fein würfeln. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls sehr fein würfeln. Den Schnittlauch kalt abbrausen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden; in einer Schale knapp die Hälfte davon mit gut ½ TL Zitronenschale und den Kümmelsamen mischen. Die Kartoffeln schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Im Schmortopf (ich habe einen normalen Topf verwendet) das Öl erhitzen. Die Zwiebel- und Gemüsewürfelchen darin bei mittlerer bis starker Hitze in ca. 10 Min. hellbraun anbraten, aber keinesfalls dunkel rösten. Die Kartoffelwürfel und das Tomatenmark unter das Gemüse rühren und kurz mitanbraten.
  3. Alles mit Paprikapulver und dem Chilischrot bestreuen und mit dem Rotwein oder Traubensaft ablöschen. Die Schnittlauch-Kümmel-Mischung über das Gemüse streuen, dann die Gemüsebrühe angießen und aufkochen. Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze zugedeckt in 15 – 20 Min. weich dünsten. Inzwischen die Paprikaschoten waschen, putzen und in 1 cm große Stücke schneiden. Diese nach ca. 10 Min. zum Gulasch geben und mindestens 5 Min. mitgaren.
  4. Das fertige Gulasch mit Salz, Pfeffer und nach Belieben noch etwas Zitronenschale abschmecken. Auf zwei Schalen oder Suppenteller verteilen, je 1 Klecks Schmand daraufgeben und den übrigen Schnittlauch darüberstreuen. Dazu schmeckt dunkles Bauernbrot. Bei großem Hunger können Sie Semmelknödel dazu genießen.

Viel Spaß beim nachkochen. Wenn's euch schmeckt, lohnt es sich vielleicht wirklich, das Buch mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Liebe Grüße
eure Lisa

Donnerstag, 11. September 2014

Karotten-Süßkartoffel-Suppe

Karotten. Ein sehr dankbares Gemüse, das so unterschiedlich eingsetzt werden kann. Ob im Salat, als Gemüse oder in Suppen. Die Karotte verleiht eine herrliche, feine Süße in jedem deftigen Gericht. Ich liebe die orangenen Wurzeln sehr. Daher greife ich im Gemüseregal gerne zu. Erst neulich habe ich es wieder getan. Bei dem Schmuddelwetter hatte ich dann gleich an eine Karottensuppe gedacht, wollte aber nicht den klassischen Mix aus Karotte und Kartoffel. Also ging ich in meinen neu entdeckten Asialaden und kaufte eine Süßkartoffel. Oder zumindest stand das auf dem Schild an der Kiste, in der die lila (?) farbene Knolle lag. Naja, vielleicht ist das ja eine besondere Sorte, so dachte ich. Also ab ins Körbchen und Heim mit der Beute. Zuhause legte ich gleich los. Es kam mir echt komisch vor, als ich die lila "Süßkartoffel" schälte, und diese innen fast weiß war....hm...aber ich habe sie einfach trotzdem verarbeitet und die Suppe war wirklich sehr lecker. Also keine Scheu und ran an den Suppentopf!



Zutaten für 4 Portionen:

1 große Zwiebel, abgezogen und grob gehackt
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
3 cm Ingwer, geschält und fein gehackt
Olivenöl zum braten
1 große Süßkartoffel, geschält, in groben Stücken
5 mittelgroße Karotten, geschält, in groben Stücken
1 L Gemüsebrühe
Saft 1/2 Limette
1 TL Sojasauce
Salz
Pfeffer



Und so wird's gemacht:
  1. Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hinzufügen und kurz andünsten.
  2. Süßkartoffel- und Karottenstücke hinzufügen und bei mittlerer Hitze unter stetigem rühren ca. 4 min mit anbraten.
  3. Anschließend mit der Brühe aufgießen, Deckel aufsetzen und aufkochen. Nun auf kleinste Stufe zurückschalten und die Suppe 15 min köcheln lassen.
  4. Die Suppe pürieren und mit Limettensaft, Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
Zu dieser einfachen Suppe schmeckt leckeres Ciabatta oder auch Naan-Brot.

Liebe Grüße
eure Lisa

Sonntag, 20. Juli 2014

Wurzelgemüse-Quiche

Ich weiß auch nicht was mit mir los ist, aber irgendwie fahre ich im Moment total auf Quiche ab. Einmal angefangen, kann ich gar nicht mehr aufhören, immer wieder neue Kreationen zu testen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind aber auch schier unerschöpflich. Gestern allerdings, dem heißesten Tag der Woche, wäre ich mit einem anderen Gericht wohl besser beraten gewesen. Es war jedenfalls nicht sehr angenehm in der Küche zu arbeiten, in der es ohnehin schon heiß war, während der Ofen auf 200 °C vorheizt. Aber ihr kennt mich: wenn ich mir etwas vornehme, dann mache ich das auch - basta! Gesagt getan. Ich hatte also erst fleißig Teig geknetet und alles Gemüse geschnibbelt und schon waren alle Vorbereitungen getroffen, alles ab in die Form und ab in den Ofen - FERTIG!
  Auch bei diesem Gericht gilt wieder: einfache, leckere und günstige Zutaten. Momentan schaue ich nämlich ein bisschen darauf, auch mal günstiger zu kochen, wobei mir Qualität noch immer sehr wichtig ist. Es darf auch mal die Karotte und der Lauch sein, nicht immer ist schließlich die Avocado oder die Süßkartoffel nötig. Der Grund für meine Sparmaßnahmen ist, dass ich bald ausziehen werde und mich schon mal darauf einstelle, nicht mehr so viel Geld für Lebensmittel übrig zu haben. Da ich, wie schon gesagt, nicht auf gute Produkte verzichten möchte, muss also eine andere Lösung her. Diese habe ich in günstigem Wurzelgemüse, aber auch in Reis und Linsen gefunden. Allesamt Dinge, die toll zu kombinieren sind und satt machen. Also ran an den Herd meine Lieben und staunt, wie man mit kleinem Geld, Tolles zaubern kann :)


Zutaten für eine Spring-/Tarteform d = 26 cm:

125 g Weizenmehl
125 g Weizenvollkornmehl
175 g kalte Butter
Salz
3 Eier
3 Karotten, geschält und klein gewürfelt
¼ - ½ Knollensellerie, geschält und klein gewürfelt
4 Stangen Staudensellerie, in 1 cm breite Scheiben
1 Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
Öl zum anbraten
Pfeffer
200 ml Sahne
100 g Feta, zerkrümelt



Und so wird’s gemacht:
  1. Mehl, Butterflöckchen, 2 EL kaltes Wasser, 1 TL Salz und ein Ei in eine Rührschüssel geben. Alles zu einem glatten Mürbeteig verkneten, gegebenenfalls noch Mehl zugeben. Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und 30 min im Kühlschrank kaltstellen.
  2. Öl in einer Pfanner erhitzen. Karotten, Knollen- und Staudensellerie sowie die Zwiebel in die Pfanne geben und 7 min dünsten. Anschließend vom Herd nehmen.
  3. Spring- oder Quicheform ausbuttern. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Für den Guss zwei Eier und die Sahne verquirlen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den zerkrümelten Feta untermischen.
  5. 2/3 des Mürbeteigs auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Den Boden der Backform damit auskleiden und mit der Gabel einstechen. Der Quiche-Boden wird 12 min im heißen Backofen vor gebacken. Nach Ablauf der Backzeit die Form herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Den restlichen Teig zu einer Wurst formen. Die Rolle in der Form auslegen und den Rand daraus formen. Dazu leicht andrücken und am Rand ca. 3 cm hochziehen.
  6. Nun wird die Quicheform befüllt: zuerst wird das Wurzelgemüse gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Anschließend den Guss darüber geben und alles nochmals kräftig salzen und pfeffern. Jetzt kommt die Quiche in den Ofen und wird 30 min gebacken. Danach mindestens 20 min abkühlen lassen. Warm oder kalt (so mag ich sie lieber ;)) genießen.

So ihr lieben, lasst euch dieses wunderbare Teil französischer Backkunst schmecken. Am besten mundet eine Quiche, wenn sie schon einen Tag alt ist, dann sind die Aromen gut durchgezogen und der Geschmack entfaltet sich noch besser!

Bises, Lisa <3

Montag, 30. Juni 2014

Karotten-Linsen-Suppe

Morgen wieder ab in die Arbeit und der Kantinen-Speiseplan sieht mau aus? Dann kocht euch doch einfach diese herrlich schnelle Suppe! So hab ich es zumindest heute gemacht. Die Suppe macht sich fast wie von selbst und man kann nebenbei sogar noch das Abendessen vorbereiten :) Ratz fatz war diese aromatisch würzige Suppe fertig und abgefüllt für die Mittagspause am nächsten Tag. Anders als meine "Standard"-Dal wurde diese Linsensuppe püriert und besteht zu fast der Hälfte aus Karotte. Wer sich also bislang noch nicht an Linseneintöpfe und Co. gewagt hat, kann einfach mal diese Variante testen. Einfach schmackhaft!



Zutaten für 2 Portionen:

3 Karotten, geschält, grob gewürfelt
1 Knoblauchzehe, abgezogen, fein gewürfelt
1/2 Zwiebel, abgezogen, fein gewürfelt
2 cm Ingwer, geschält, fein gewürfelt
Olivenöl zum anbraten
100 g rote Linsen, gewaschen
1/2 Chili, in Ringen
1/2 TL Currypulver
1/2 TL Fenchelsaat
1 Lorbeerblatt
750 ml Gemüsebrühe
1 Limette
Salz, Pfeffer
Petersilie



Und so wird's gemacht:
  1. Öl in einem Topf erhitzen und die Karotten darin 10 min anbraten.
  2. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer dazu geben, glasig dünsten.
  3. Linsen hinzugeben und kurz mit anschwitzen, dann Chili und die Gewürze hinzufügen.
  4. Mit der Brühe ablöschen, aufkochen und 20 min zugedeckt auf kleinster Stufe köcheln lassen.
  5. Das Lorbeerblatt entfernen. Dann wird die Suppe fein püriert und mit dem Saft der Limette sowie Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
  6. Mit Petersilie garnieren und servieren.
Dazu schmeck Pita- oder Naanbrot.

Lasst es euch schmecken,
Lisa

Sonntag, 25. Mai 2014

Glasnudelsalat mit Garnelen

Premiere! Lisa kocht zum ersten mal mit Glasnudeln. Kaum zu glauben, wo ich doch ein totaler Fan der asiatischen Küche bin. Irgendwie hatte ich aber nie besonders viel Gutes über diese Nudeln gehört, darum hatte ich Rezepte damit bislang ausgespart. Jetzt habe ich mich aber doch eines anderen besonnen und es einfach selbst ausprobiert. Meine Vorurteile muss ich nach diesem Rezept auf jedenfall revidieren...aber erstmal von vorne.
In meinem Kühlschrank lag, wie nicht allzu oft der Fall, ein Päckchen Garnelen. Daraus wollte ich ursprünglich Sommerrollen machen. Da ich aber weder Reispapier noch Glasnudeln im Haus hatte, musste ich erstmal einkaufen "gehen". Haha, ja, gehen ist gut gesagt. Ich war heute morgen total motiviert und beschloss kurzerhand, in den Nachbarort (5 km entfernt ;)) zu joggen, samt Rucksack und Einkaufsliste. Ich jogge zwar regelmäßig, aber 10 km sind auch für mich ein hartes Stück arbeit. Aber wie gesagt, anfangs war ich motiviert. Beim Supermarkt angekommen dann die Ernüchterung: nix da Reispapier, nur Glasnudeln konnte ich auftreiben. Na gut, dann halt mal wieder improvisieren. Der nach Hauseweg war dann echt anstrengend, nicht wegen der schweren Last auf meinem Rücken (Rucksack + 100 g Glasnudeln ;)), sondern weil ich mich einfach auf dem Hinweg schon ausgepowert hatte....blöd! Ich konnte mich dann aber doch noch nach Hause schleppen und zauberte, statt der ursprünglich geplanten Sommerrollen, diesen herrlichen Glasnudelsalat. Gott sei Dank schmeckte er, sonst hätte ich mich noch geärgert, das ich mich wegen der Nudeln so gequält hatte :D




Zutaten für 2 Personen:

200g geputzte Garnelen
1 Knoblauchzehe, abgezogen, fein gewürfelt
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm), geschält, fein gewürfelt
1 rote Chili, entkernt, fein geschnitten
2 EL Olivenöl
1 EL brauner Zucker
50 ml Sojasauce
100 g Glasnudeln
Saft einer Limette
1 große Karotte, geschält, fein gerieben
½ Gurke, in 1 cm Würfel geschnitten
4 Stängel glatte Petersilie, fein gehackt
Salz
Pfeffer



Und so wird’s gemacht:
  1. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Garnelen von beiden Seiten knusprig braten. Anschließend Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben und kurz mit braten. Mit dem Zucker kurz karamellisieren und schließlich mit Sojasauce ablöschen. Pfanne vom Herd nehmen.
  2. Glasnudeln mit kochendem Salzwasser übergießen und 5 min quellen lassen. Anschließend abschrecken und zu den Garnelen in die Pfanne geben. Limettensaft hinzufügen und alles vermengen.
  3. Karotte, Gurke und Petersilie zusammen mit dem Pfanneninhalt in eine Salatschüssel geben und mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Der Salat schmeckt lauwarm oder kalt.

Geht super schnell und schmeckt einfach herrlich!

Eure Lisa

Montag, 21. April 2014

O-Carrot-Marmelade

Jetzt ist Ostern fast schon wieder vorbei und wir haben noch kein einziges Rezept mit Karotten gepostet, wo der Osterhase sich die doch so verdient hat, oder? Den ganzen lieben langen Tag Eier verstecken macht den stärksten Hasen hungrig. Darum hab ich mich an eine neue Kreation herangewagt: Marmelade mit Karotten. Klingt verrückt oder? Schmeckt aber, ich hab' schon ein Glas aufgerissen :) Natürlich nuuuur um dem Osterhasen ein Brot zu schmieren, ist ja klar, ne?! Karotte passt also nicht nur in den Rüblikuchen, der ja mittlerweile (wortwörtlich ;)) in aller Munde ist, sondern auch in Konfitüre.


Zutaten für ca. 6 Gläser à 250 ml:

600 g Orangenfruchtfleisch (ca. 6 Orangen)
400 g geraspelte Karotten
Saft von 1 – 2 Zitronen (ca. 120 ml)
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
2 Sternanis
1000 g Gelierzucker 1 : 1

Und so wird’s gemacht:
  1. Orange filetieren und Saft mit auffangen
  2. Karotten putzen und fein reiben
  3. Zitrone heiß abwaschen, trocknen und abreiben. Dann den Saft der Zitrone auspressen. Gegebenenfalls eine zweite Zitrone pressen.
  4. Orangenfilets, Karottenraspel, Zitronensaft- und Abrieb zusammen mit dem Sternanis und dem Gelierzucker in einen großen Topf geben und 3 Stunden ziehen lassen.
  5. Das Kochgut aufkochen und 5 Minuten sprudelnd kochen, vorsichtig umrühren, damit nichts am Boden anliegt.
  6. Gelierprobe durchführen. Anschließend die heiße O-Carrot-Marmelade randvoll in sterile Gläser (einfach vorher mit sauberem, heißen Spülwasser auswaschen und auf den Kopf stellen) füllen und mit dem Deckel fest verschließen.
  7. Gläser für mindestens 10 min auf den Kopf stellen. Anschließend umdrehen und fertig auskühlen lassen. Fertig!


Ein letzter Ostergruß, ganz spät am Ostermontag!

Eure Lisa

Freitag, 28. Februar 2014

Bananen-Karotten-Muffins - mit ein bisschen Schoki ;)

Vor knapp einem Jahr hat uns vor allem die Liebe zum Backen, oder besser gesagt die Liebe zu Muffins und Cupcakes dazu bewogen diesen Foodblog zu eröffnen. Klar - Muffins sind schnell gemacht, lassen sich in einer luftdicht verschlossenen Dose auch mal den einen oder anderen Tag länger aufbewahren, sie lassen sich einfrieren,... Kurz gesagt: Mit ihnen liegt man nie falsch. UND: Einen Muffin kann man immer essen - egal zu welchem Anlass oder wieviel man bereits gegessen hat ;) Und noch dazu sieht er meist viel schöner aus, als ein schlichter Rührkuchen.

Daher zeige ich euch endlich mal wieder ein tolles Muffin-Rezept. Schon sehr lange hatte ich mir vorgenommen in den Teig eine Karotte einzuarbeiten. Nun habe ich den Plan endlich mal in die Tat umgesetzt. Hmmm und sie waren einfach himmlisch. Lecker schokoladig, unglaublich nussig und mit einem Hauch von Karotte - die man natürlich nicht geschmeckt hat ;)

Und die beste Geschichte zu diesem Muffin ist diese: Ich habe meiner lieben Mutti einen Teller voll Muffins rüber gebracht. Als meine Schwester von der Arbeit kam, hat sie natürlich gleich einen verdrückt und für lecker befunden. War ja schließlich ein Schokomuffin.... Aaaaaber: Zu diesem Zeitpunkt wusste sie natürlich noch nicht, dass ich eine "geheime Zutat" in den Teig gepackt hatte ;) Als Mama das meiner Schwester mitteilte, hat es sie gleich gebeidelt und sie wollte natürlich KEINEN weiteren Muffin... *tssss*




Zutaten für 18 Muffins:
60 g Walnüsse
2 große Bananen
2 große Karotten
280 g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 TL Zimt
3 EL Backkakao
175 g braunen Zucker
3 Eier
180 ml Sonnenblumenöl

Und so geht's:
  1. Backofen auf 175°C vorheizen.
  2. Walnüsse grob hacken, Bananen mit einer Gabel zermatschen und Karotten raspeln.
  3. Mehl, Backpulver, Zimt und Kakao in einer großen Rührschüssel verrühren. Zucker untermischen. Nun Walnüsse, Banane und Karotten einrühren. Eier nach und nach abwechselnd mit dem Sonnenblumenöl zugeben und währenddessen kräftig rühren.
  4. Teig in ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech geben und für ca. 25 Minuten in den Backofen stellen.

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki