Cookies

Posts mit dem Label Einmachen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Einmachen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 30. August 2014

Karamellisiertes Apfel-Honig-Mus

Äpfel wo hin das Auge fällt. Unser ganzer Garten ist übersäht von dieser wunderbaren Herbstfrucht. Nachdem ich mittlerweile meinen Hunger auf frische Äpfel gestillt habe, stellt sich natürlich die Frage, was tun mit dem ganzen Rest? Hier bietet sich natürlich das gute alte Apfelmus an, das wir alle so lieben. Diesmal habe ich eine recht gesunde Variante mit Honig statt Zucker ausprobiert, die wirklich ganz vorzüglich schmeckt. Nachdem die Schäl- und Putzarbeit erledigt ist, geht das ganze auch recht schnell von der Hand mit einem tollen Ergebnis. Also auf auf und ab an den Apfelpflücker.
Ganz nebenbei nehme ich mit diesem schönen Rezept noch an dem Event von LanisLeckerEcke teil. Sie möchte den Sommer mit tollen Rezepten celebrieren oder in Gläsern konservieren und animiert unter anderem mich, aber auch euch, dazu, das frische Obst aus dem Garten zu holen und gleich etwas wunderbares daraus zu kochen.


Zutaten für 2 große Gläser:

80 g Honig
800 g geschälte, geputzte Äpfel in groben Stücken
200 ml Wasser
Saft 1 Zitrone
1/8 TL gemahlene Vanille

2 sterile Twist-Off-Gläser

Und so wird's gemacht.
  1. Den Honig in einem Topf karamellisieren. Die Apfelstücke kurz mitdünsten.
  2. Mit Wasser und Zitronensaft aufgießen und die Vanille dazugeben. Alles aufkochen und auf geringster Stufe köcheln, bis die Äpfel weich sind.
  3. Nun mit dem Pürierstab zu einem glatten Mus mixen und in sterile, heiß ausgewaschene Einmachgläser füllen. Die Gläser sofort fest verschließen und auf den Kopf stellen.
Dass Mus schmeckt zu Kartoffelpuffern aber auch zu Vanilleeis. Lasst es euch munden, jetzt oder im Winter zu einem leckeren Kaiserschmarrn.

Eure Lisa :)


Samstag, 9. August 2014

Griachal-Lavendel-Marmelade

Seit ihr auch schon im Einmachfieber? Ja? Dann habe ich heute noch ein weiteres Rezept für euch, bei dem ihr eine frische Marmelade zubereiten könnt:

Griachal-Lavendel-Marmelade


Zutaten für 8 Gläser à 230 ml:
1.300 g Wildpflaumen
300 ml Apfelsaft
1 EL getrocknete Lavendelblüten (in einem Teesieb)
1 Pck. Gelierzucker (3:1)

Und so geht's:
  1. Wildpflaumen entsteinen, pürieren und durch ein Sieb streichen.
  2. Das Mus zusammen mit den anderen Zutaten in einem großen Topf für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Nach dem Kochvorgang das Sieb mit den Lavendelblüten entnehmen.
  3. Anschließend in sterile Gläser abfüllen und für ca. 15 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

Lasst es euch schmecken.
Ricki

Freitag, 1. August 2014

Griachal-Marzipan Marmelade

Hmmm lecker! Endlich gibt es wieder leckere Griachal. Leider sind diese Obstbäume nur selten zu finden. Aber ich habe das Glück, einen solchen im Garten stehen zu haben. Darüber freue ich mich total. Denn der besagte Baum trägt noch dazu JEDES Jahr außerordentlich viele Früchte. So wird jedes Jahr ein Teil davon zu Marmelade verarbeitet. Habt ihr Lust auf die ersten Rezepte? Dann los ;) Solltet ihr keine Griachal im Garten oder einem Supermarkt finden, so könnt ihr auch Zwetschgen verwenden.

 
Zutaten für 8 Gläser à 230 ml:
2.300 g Wildpflaumen/Griachal
100 g Marzipan (zuvor ca. 1-2 Stunden lang einfrieren)
750 g Gelierzucker (3:1)
2 cl Rum
 
Und so geht's:
  1. Wildpflaumen (oder auch Griachal genannt) entsteinen und pürieren. Anschließend durch ein Sieb streichen.
  2. Marzipan raspeln und mit dem Mus, dem Gelierzucker und dem Rum vermischen.
  3. Alles für ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Anschließend in sterilisierte Gläser füllen und ca. 15 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.
     
Tipp: Wenn man das Marzipan vor der Verwendung für ca. 1-2 Stunden lang einfriert, lässt es sich einfacher raspeln.
 
Lasst es euch schmecken!
Ricki

Donnerstag, 3. Juli 2014

Fruchtig-herbe Erdbeer-Orangen-Konfitüre & Die glückliche Gewinnerin

Letzte Woche hieß es: Ab aufs Erdbeerfeld. Schnell das Fahrrad gesattelt und schon gings los. Ausgerüstet mit einer Packtasche, Schüssel und Eimer machten wir uns auf den Weg. Angekommen am Feld, blinzelten uns schon die ersten roten Früchte zwischen den grünen Blättern der Erdbeersträucher entgegen. Schnell noch die Eimer am Kassenhäuschen gewogen und schwupps gings aufs Feld. Wie ihr alle wisst, darf man beim Erdbeer-Selberpflücken so viele Beerlein essen wie man will. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen, Obstfreak, der ich ja bekanntermaßen bin. Das Resultat der Pflückaktion waren 5 kg Erdbeeren und eine bis zum Rand mit Erdbeeren vollgestopfte, aber dennoch zufriedene Lisa.



Zuhause angekommen wurde auch gleich mit dem einmachen angefangen. Heraus kamen 3 Varianten: einmal die klassische Erdbeermarmelade mit 100 % Erdbeer, eine Erdbeer-Vanille-Konfitüre und die Erdbeer-Orangen-Konfitüre, die ich euch hier ans Herz lege. Insgesamt waren es dann 4 kg Erdbeeren, die wir zu 18 Gläsern Marmelade verarbeitet haben. Ich denke, das kann sich sehen lassen!


Zutaten für 4 Gläser (à 250 ml):

1 kg frische Erdbeeren
2 Bio-Orangen
500 g Gelierzucker 2:1
1 Sternanis

4 sterile Twist-Off-Gläser

Und so wird's gemacht:
  1. Erdbeeren waschen, putzen und pürieren.
  2. Orangen heiß waschen und trocknen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen. 
  3. Erdbeerpüree, Orangensaft und Gelierzucker in einem breiten Topf mischen und aufkochen.
  4. Alles 4 min sprudelnd kochen und 1 min vor Ende die Orangenzesten zugeben. 
  5. Am Ende die Gelierprobe durchführen und die heiße Marmelade in die sterilen Gläser bis zum Rand füllen. Das Glas mit dem Deckel verschließen und für mindestens 5 min auf den Kopf stellen.
  6. Vollständig auskühlen lassen, beschriften und lagern oder gleich genießen!
So startet ihr perfekt in den Tag!

Apropos perfekter Tag....
Über das wunderschöne Buch "Geschenke aus dem Obstgarten" darf sich Dami von www.schokokussundzuckerperle.blogspot.com freuen! Ermittelt wurde sie als Gewinnerin durch das das Webtool tool.superanton.de/gewinnspiel-ausloser.php

 

Eure Lisa

Freitag, 13. Juni 2014

Orangen-Holunderblüten-Marmelade

Vor kurzem habe ich von einer Bekannten meiner lieben Mama einen riiiiesen Korb voller frischer und unglaublich süßer und saftiger Orangen bekommen. Es waren wirklich die besten Orangen, die ich je gegessen habe! Jetzt wollt ihr bestimmt das Geheimnis hinter dem Geschmack wissen!? Stellt euch das mal bildlich vor:

 Martina besitzt in Spanien eine wundervolle Finka mit 70 (!!!) Orangenbäumen.

Auf den Korb voller Orangen hat mir Martina auch noch ihr geheimes Lieblings-Marmeladen-Rezept gelegt. Nachdem ich dann bereits fast alle Orangen aufgemampft hatte, konnte ich mich doch noch dazu überwinden ein paar für ihre Marmelade aufzusparen. Leider musste ich somit die andre Hälfte des für das Rezept benötigten Orangensaftes mit gekauften auffüllen. Aber das Ergebnis war ein Traum. Viel zu gut für ein Geheim-Rezept ;) Das muss die ganze Welt erfahren! Daher habe ich Martina gebeten das Rezept mit euch teilen zu dürfen - und ihr könnt euch vorstellen: sie hat ja gesagt ;)


Zutaten für 24 Gläser (unterschiedliche Größen):
4 l Orangensaft
50 Holdunderblütendolden
4 Pck. Gelierzucker (2:1)
ggf. 2 Pck. Zitronensäure

Und so geht's:
  1. Die Blütendolden vorsichtig und nur kurz abwaschen. Anschließend kopfüber in den Topf mit dem Orangensaft geben und 24 Stunden ziehen lassen.
  2. Am nächsten Tag die Blütendolden wieder entfernen und den Saft durch ein feines Sieb gießen.
  3. Orangensaft mit Gelierzucker gemäß Packungsanleitung aufkochen.
  4. Gelierprobe durchführen. Sofern diese nicht gelingt, die Zitronensäure zugeben und nochmals aufkochen.
  5. Anschließend die Marmelade in sterile Gläser füllen und auf dem Kopf stehend auskühlen lassen.

Tipp: Martina entfernt bei Ihrer Marmelade nur die Dolden an sich und streift hier noch die ein oder andere Blüte in ihre Marmelade ab. Somit sind in der Marmelade auch noch ein paar tolle Blüten enthalten. Leider werden diese aber schon bald braun... Daher habe ich sie einfach weggelassen, denn ich möchte meine Marmelade lange, lange genießen :)

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Montag, 9. Juni 2014

Rhabarber-Waldmeister-Sirup

Mhhhmmmm herrlich... Gerade sitze ich draußen auf der Terrasse und bereite diesen Blog-Post für euch vor. Es ist einfach herrlich. Fast den ganzen Tag habe ich mich nun gepelzt. Erst bin ich gemütlich auf der Hollywoodschaukel gelegen und habe ein bisschen gelesen, anschließend ein bisschen Unkraut gezupft und dann habe ich noch ein bisschen in der Sonne gebrutzelt und mein Buch weiter gelesen... Kennst ihr es? Es heißt "Morgen kommt ein neuer Himmel" von Lori Nelson Spielman? Ich könnte es in einem Rutsch durchlesen ;)

Dazu trinke ich noch meine leckere Rhabarber-Waldmeister-Schorle. mmmmhmmmm lecker :)

Inspiriert hat mich dazu ein kürzlicher Besuch im Dachauer Schloss (nahe München). Dort gibt es unglaublich leckere Torten und Kuchen. Aber auch ein Besuch zum Abendessen ist die Anreise wert. Am Eingang stand eine große Tafel auf der ein Prosecco mit eben diesem Sirup angepriesen wurde. *yammi* Das wollte ich auch haben! Aber da ich dort eigentlich nur Torte für eine Familienfeier holen wollte, zu der ich schon auf dem Weg war, musste ich dies eben auf meine eigenen vier Wände verschieben. Rhabarber war schließlich noch genug da. Und auch der Waldmeister wächst an meiner Terrasse wie Unkraut. Der Sirup musste also praktisch nur noch gemacht werden... Und das Rezept? Ich kannte bisweilen nur einfachen Rhabarbersirup...


So kam es dann, dass ich einen Tag später in der Küche stand und einfach mal vor mich hin getestet habe. Von dem Ergebnis war ich selbst total entzückt - schmeckt dieser Sirup doch besser als alles, was ich zuvor probiert habe. Also macht ihn unbedingt nach! Ich hoffe, ihr könnt von den Zutaten noch etwas auftreiben.


Zutaten für 5 Fläschlein á 250 ml:
600 g Rhabarber
1 Vanilleschote
200 g Himbeeren (TK)
10 Stängelchen Waldmeister
1 Pck. Zitronensäure
800 g Zucker

Und so geht's:
  1. Rhabarber in grobe Stücke schneiden. Nicht schälen! Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark heraus kratzen.
  2. Rhabarber zusammen mit den Himbeeren, dem Waldmeister, der Zitronensäure, dem Vanillemark, sowie den ausgekratzten Vanillestangen und 500 ml Wasser aufkochen bis alles schön matschig ist. Dies dauert ca. 20-25 Minuten.
  3. Anschließend alles durch ein feines Sieb streichen.
  4. Den dabei entstandenen Saft mit 800 g Zucker sirupartig einkochen lassen. Dies dauert nochmals ca. 15 Minuten.
  5. Nun den Sirup in sterile Flaschen umfüllen und luftdicht verschließen.
 
Tipp: Waldmeister über Nacht trocknen lassen. So kann er sein volles Aroma entfalten. Außerdem: Sobald er anfängt zu blühen verliert sein Geschmack ebenfalls an Intensivität! 


Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki







Dienstag, 29. April 2014

Rhabarber-Erdbeer-Marmelade

Aprilfrisch! So lautet das Motto der Geburtstagschallenge von Simone von S-Küche. Erst vor kurzem habe ich ihren Blog entdeckt und war gleich von dem Challengethema begeistert. Regionales und saisonales soll verkocht werden. Genau mein Ding.  Jaaa, jetzt kommt wieder die alte Leier vom Rhabarber, die kennt ihr ja nun mittlerweile bestens von mir. Aber tadaaa! Da ist er auch schon wieder. Diesmal geht er eine Liaison mit der Erdbeere ein - himmlisch! Einige erinnern sich bestimmt noch an meine Rhabarber-Himbeer-Marmelade vom letzten Jahr. Sehr ähnlich kommt diese Fruchtkombi daher, aber nicht minder lecker. Den Rhabarber habe ich von einer Nachbarin, die Erdbeeren leider aus dem Supermarkt. Dafür aber welche aus Bayern ;D Die Erdbeer-Selbstpflück-Felder sind ja leider noch nicht eröffnet. Solange müssen eben die Supermarktbeeren herhalten.




Zutaten für ca. 4 Gläser (à 250 ml)

750 g Mus von reifen Erdbeeren, passiert
250 g geputzter Rhabarber, in 1 x 1 cm Stücke geschnitten
1 Vanilleschote
500 g Gelierzucker 2:1
2 EL frischer Zitronensaft

Und so wird's gemacht:
  1. Mark aus der Vanilleschote kratzen. Erdbeermus und Rhabarberstücke zusammen mit  Vanillemark und Schote in einen breiten Topf geben. Gelierzucker zugeben, alles gut vermengen und ca. 1 Stunde ziehen lassen.
  2. Zitronensaft in den Topf geben. Das Gemisch unter vorsichtigem Rühren aufkochen und 4 min sprudelnd kochen. Gelierprobe durchführen.
  3. Vanilleschote entfernen. Heiße Marmelade randvoll in die vorbereiteten, heiß ausgewaschenen Schraubdeckelgläser füllen und sofort fest verschließen. Verschlossene Gläser für 10 min auf den Kopf stellen, damit sie dicht und steril sind. Anschließend wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen. Nach Lust und Laune beschriften.


Rhabarber is all i need . . .

eure Lisa <3


Montag, 21. April 2014

O-Carrot-Marmelade

Jetzt ist Ostern fast schon wieder vorbei und wir haben noch kein einziges Rezept mit Karotten gepostet, wo der Osterhase sich die doch so verdient hat, oder? Den ganzen lieben langen Tag Eier verstecken macht den stärksten Hasen hungrig. Darum hab ich mich an eine neue Kreation herangewagt: Marmelade mit Karotten. Klingt verrückt oder? Schmeckt aber, ich hab' schon ein Glas aufgerissen :) Natürlich nuuuur um dem Osterhasen ein Brot zu schmieren, ist ja klar, ne?! Karotte passt also nicht nur in den Rüblikuchen, der ja mittlerweile (wortwörtlich ;)) in aller Munde ist, sondern auch in Konfitüre.


Zutaten für ca. 6 Gläser à 250 ml:

600 g Orangenfruchtfleisch (ca. 6 Orangen)
400 g geraspelte Karotten
Saft von 1 – 2 Zitronen (ca. 120 ml)
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
2 Sternanis
1000 g Gelierzucker 1 : 1

Und so wird’s gemacht:
  1. Orange filetieren und Saft mit auffangen
  2. Karotten putzen und fein reiben
  3. Zitrone heiß abwaschen, trocknen und abreiben. Dann den Saft der Zitrone auspressen. Gegebenenfalls eine zweite Zitrone pressen.
  4. Orangenfilets, Karottenraspel, Zitronensaft- und Abrieb zusammen mit dem Sternanis und dem Gelierzucker in einen großen Topf geben und 3 Stunden ziehen lassen.
  5. Das Kochgut aufkochen und 5 Minuten sprudelnd kochen, vorsichtig umrühren, damit nichts am Boden anliegt.
  6. Gelierprobe durchführen. Anschließend die heiße O-Carrot-Marmelade randvoll in sterile Gläser (einfach vorher mit sauberem, heißen Spülwasser auswaschen und auf den Kopf stellen) füllen und mit dem Deckel fest verschließen.
  7. Gläser für mindestens 10 min auf den Kopf stellen. Anschließend umdrehen und fertig auskühlen lassen. Fertig!


Ein letzter Ostergruß, ganz spät am Ostermontag!

Eure Lisa

Dienstag, 25. März 2014

Veilchengelee

Natürlich war der Veilchensirup noch nicht alles, was ich aus meinem Tütchen voller Veilchen hergestellt hatte. Nein, auch dieses Jahr habe ich wieder tolles Veilchengelee zubereitet.

Nun müsst ihr euch aber beeilen und die letzten Veilchen pflücken, denn bald verblühen sie leider schon wieder. Und macht euch bitte nicht so viele Gedanken, ihr müsstet soooo viele Veilchen pflücken um auch nur an eines der Gelee-Gläser zu kommen. Denn ihr braucht wahrscheinlich nur einen Bruchteil der Blüten, wie ihr vielleicht meint. Um ehrlich zu sein - es sind schon 6 Handvoll Blüten ausreichend. Und das für 7 volle Gläser! Die hat man total schnell zusammen. Außerdem duften sie wunderbar süß und blumig. Perfekt für einen kleinen Spaziergang nach einem harten Tag.

 


Zutaten für 7 Gäser à 150 ml:
6 Handvoll Veilchen
400 ml Zitronensaft (naturtrüb, aus der Flasche)
1 kg Gelierzucker (1:1)
2 Päckchen Zitronensäure
ggf. 4 EL Gelierzucker (3:1)

Und so geht's:
  1. Veilchen in einen Topf geben. Zitronensaft und einen Liter Wasser zugeben. Kurz  aufkochen lassen und über Nacht ziehen lassen. 
  2. Am nächsten Tag das ganze durch ein feines Sieb gießen. Den Veilchensaft zusammen mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure in einen Topf geben. Ca. 7 Minuten köcheln lassen. Gelierprobe machen. Wenn diese nicht gelingt, 4 EL des 3:1 Gelierzuckers zugeben. Nochmals aufkochen lassen und die Gelierprobe durchführen.
  3. In sterile Gläser füllen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

So lange dauert's: 30 Minuten Arbeitszeit + mind. 10 Stunden Wartezeit.

Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Sonntag, 23. März 2014

Veilchensirup

Wer uns auf Facebook verfolgt, hat schon gesehen, dass ich eine ganze Tüte voll Veilchen gepflückt habe. Bestimmt wartet ihr schon sehnsüchtig auf das Ergebnis. - Jedenfalls hoffe ich das ;)

Schon letztes Jahr habe ich diesen tollen Sirup zusammen mit meiner Mutti zubereitet und war schon da begeistert von dem Ergebnis. Der Sirup schmeckt unglaublich toll - Nach Blumen und Sonnenschein. Macht einfach die Augen zu und schon vergesst ihr das schlechte Wetter und schlüpft in ein süßes Sommerkleid und Flip Flops :)


Zutaten für (knapp) 2 Liter:
2 Handvoll Veilchen
500 g Zucker
1 Zitrone (Saft davon)
20 ml Rotwein

Und so geht's:
  1. Veilchen (nur die Blüten) in ein geeignetes Gefäß geben. Mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen und zudeckt über Nacht ziehen lassen.
  2. Nach mindestens 10 Stunden den Veilchensaft mit Hilfe eines feinen Tuches abseihern. Saft zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Nun den Zitronensaft und den Rotwein zugeben. Nochmals für ca. 3-4 Minuten köcheln lassen. 
  3. Nun den Sirup in kleine sterile Flaschen füllen und abkühlen lassen.

So lange dauert's: 20 Minuten Arbeitszeit + mind. 10 Stunden Wartezeit

Passt zu: Sekt, Mineralwasser oder als Sauce über Eis und Co.

Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Sonntag, 9. März 2014

Lavendel-Himbeer-Konfitüre mit 'Clou'

LAVENDEL, LAVENDEL, L A V E N D E L!!!!

Ja, ich liebe IHN - den Lavendel natürlich :) Am liebsten würde ich alles damit machen, aber leider ist er nicht so kompatibel mit anderen Zutaten, da er ja doch recht dominant ist im Geschmack. Aber zum Aromatisieren eignet er sich wunderbar. So wurde meine, mittlerweile zweite (hier der Link zur Ersten), Himbeer-Konfitüre mit etwas Lavendel veredelt. Die Süße der Himbeere und die Frische des Lavendels passen einfach toll zusammen. Also wer Lust bekommen hat, mal wieder etwas einzumachen - probiert diese Kombi aus, sie ist fantastisch!



Zutaten (für ca. 5 - 6 Gläser):

1000 g frische oder TK-Himbeeren

Saft einer Zitrone

500 g Gelierzucker 2:1

2-3 TL getrocknete Lavendelblüten

5-6 Schraubgläser
(Gläser vorbereiten: mit heißem Spülwasser gut auswaschen und mit klarem Wasser nachspülen; abtrocknen)



Und so wird's gemacht:

1. Tiefkühlhimbeeren auftauen lassen.

2. Himbeeren zusammen mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf sprudelnd aufkochen.

3. Lavendel hinzugeben und das Gemisch 4 min sprudelnd kochen lassen! Gelierprobe durchführen.

4. Fertige Konfitüre in mit einem Schöpflöffel in die sterilisierten Gläser füllen, bis zum Rand (wirklich RANDVOLL, mindestens bis
5 mm unter dem Rand voll machen). Rand mit einem sauberen Tuch reinigen und fest mit dem Deckel verschließen. Glas sofort auf den Kopf stellen. Nach 5 min wieder umdrehen - nun ist das Glas luftdicht und die Konfitüre lange haltbar.


Der versprochene 'Clou': ihr könnt sie das ganze Jahr über machen, mit TK-Himbeeren und dem getrocknetem Lavendel habt ihr ganzjährig alle wichtigen Zutaten zur Hand ;)

Viel Spaß beim nachmachen!
Eure Lisa <3

Donnerstag, 21. November 2013

Roasted Applesauce - oder einfach Apfelmus aus dem Ofen

Vor kurzem haben wir euch die vielen tollen Einsendungen zu unserer Apfelchallenge gezeigt. Könnt ihr euch noch an das Gewinner-Rezept von Anja erinnern? Das tolle *Ofen Apfelmus*!? Bereits bei der Veröffentlichung des Rezepts habe ich euch mitgeteilt, wie begeistert ich von dem Rezept war. Und nun - nachdem wir ca. 25 (!!!) Kilo Äpfel, von meinem gut 30 Jahre alten Baum geerntet hatten, wollten diese ja auch verarbeitet werden.

Zuerst, aber noch in eigener Sache: Nun schwarz auf weiß für dich Papa: es ist "MEIN"Apfelbaum!! Und ihr werdet ihn nicht köpfen! Ich will ihn behalten! Und wenn ihr mit der Kettensäge loslegt, bleibt bestimmt nichts mehr von ihm über. Also nur LEICHT stutzen, bitte ;)

Ok, aber nun weiter im Text ;) Was eignet sich mehr zur Massenverarbeitung von Äpfeln, als Saft oder Mus? Mir ist da nicht sooo viel eingefallen. Euch vielleicht? Aber da mir das tolle Apfelmus von Anja sowieso nicht mehr aus dem Kopf gehen will, habe ich sehr viele Gläser davon gemacht. Erst mal nur ca. 15 Gläser, zum Testen praktisch. Aber nachdem diese bereits nach einer Woche komplett verspeist worden waren - dabei habe ich nur EIN Glas her geschenkt - musste ich natürlich noch viel mehr davon produzieren.

Ihr seht schon wieder: Ich bin begeistert. Und das solltet ihr auch sein. Also schnell noch ein paar Äpfel pflücken oder besorgen und einfach los legen :)


erst mal Äpfel schälen und stückeln... - ganz schön viel Arbeit bei solchen Mengen...

Zutaten für 8 Gläser:
3,2 kg Äpfel
2 Vanilleschoten
9 EL brauner Zucker
1 EL Bratapfelgewürz (alternativ etwas Zimt, Kardamon, Ingwer,...)
100 ml Apfelsaft

Und so geht's:
  1. Äpfel schälen, vierteln und vom Kernhaus befreien. Nun in grobe Stücke schneiden - das reicht und das Mus lässt sich am Ende einfacher pürieren.
  2. Vanilleschoten längs teilen und halbieren. Das Mark auskratzen.
  3. Äpfel mit dem Vanillemark, den Schoten und den restlichen Zutaten vermengen und in eine (zwei) große Auflaufformen geben.
  4. Die Äpfel bei 200° C für 1 Stunde im Backofen schmoren lassen. Währenddessen alle 20 Minuten gut durchrühren.
  5. Nun die Äpfel pürieren und noch heiß, in mit heißen Wasser ausgespülten Gläsern abfüllen. Für 10 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.
Tipp: Gerne könnt ihr anstatt der Vanilleschote auch einen guten Schuss Amaretto zugeben. Schmeckt seeehr lecker. Und auch die Vanilleschote ist nicht unbedingt notwendig. Aber ich finde es gibt eine dezente, leckere Note ab. Ich habe alles getestet ;)






Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Samstag, 16. November 2013

Apfelsaft - selbst gemacht

Jeder der selbst Obst und Gemüse einmacht oder in den Genuss dieser Leckereien kommt, kann folgendes sicher bestätigen: Fertig gekauftes ist nicht einmal halb so gut!

Das trifft auch auf diesen Apfelsaft zu. Mit seiner leicht rosa Färbung sieht er toll aus und schmeckt einfach viel frischer und leckerer als Apfelsaft, den man im Supermarkt bereits fertig kaufen kann. Leider ist das Entsaften von Äpfeln nicht sehr ergiebig. Dafür geht es aber total schnell und der Geschmack überzeugt einfach.


Zutaten für 1,5 l Saft:
3 kg Äpfel
60 g Zucker
2 Zimtstangen

Und so geht's:
  1. Äpfel nur vierteln und entkernen. Schälen ist nicht notwendig! So bekommt der Saft eine schöne rosige Färbung.
  2. Äpfel mit Zucker und Zimtstangen in den Dampfentsafter geben und für ca. 1 Stunde köcheln lassen. Ggf. immer wieder Wasser im Entsafter nachfüllen.
  3. In sterile Flaschen abfüllen.

Lasst es euch schmecken <3
Ricki

Dienstag, 12. November 2013

Bratapfelmarmelade

Marmelade kann man nur im Sommer einmachen!? So ein Quatsch! Klar - im Sommer gibt es leckere Beeren in Hülle und Fülle. Aber was wäre, wenn ich euch nun ein tolles Rezept für eine Bratapfelmarmelade zeige? Ich finde sie ist unglaublich lecker und passend zur bevorstehenden kalten Jahreszeit.

Und wie auch für meine ganzen Marzipan Rezepte gilt - die Rosinen kann man natürlich weg lassen ;)

 

Zutaten für 15 Gläser:
100 g Rosinen
50 ml Amaretto
3 kg Äpfel (Geschält und entkernt)
1 Pck. Zitronensäure
2 EL Bratapfelgewürz (alternativ etwas Zimt, Ingwer und Kardamon)
600 ml Apfelsaft
1 kg Gelierzucker (3:1)

Und so geht's:
  1. Rosinen in Amaretto einlegen. Für ca. 6 Stunden beiseite stellen.
  2. Äpfel schälen und entkernen. Mit der KitchenAid (oder ähnlichem) fein raspeln. (Alternativ kann man die Marmelade auch später während des Kochvorgangs pürieren. Dafür die Äpfel einfach nur würfeln.) In einen großen Topf geben.
  3. Zitronensäure, Bratapfelgewürz, Apfelsaft und Gelierzucker zugeben.
  4. Aufkochen lassen. Nach fünft Minuten die in Amaretto eingelegten Rosinen zugeben. Weitere drei Minuten köcheln lassen.
  5. In sterile Gläser abfüllen. Gläser für 15 Minuten auf den Kopf stellen.

Viele Grüße
Ricki

Sonntag, 3. November 2013

*Gewinner/in* der Oktober-Challenge

Und schon ist es wieder soweit. Der Oktober ist zuende. Immer näher rückt die eisige Jahreszeit, das Weihnachtsfest und somit auch das Jahresende. Unsere neue Herausforderung kennt ihr bereits: *Suppen und Eintöpfe* Aber natürlich wollen wir euch die tollen Einsendungen zu unserer Oktober Challenge nicht vorenthalten. Erreicht haben und sechs tolle und unterschiedliche Einsendungen.

Zuerst aber möchten wir euch nun das Rezept vorstellen, dass uns am meisten zugesagt hat: Die *Roasted Applesauce* von Anja O. Natürlich sind alle Rezepte genial. Und das sei nicht nur so dahin gesagt ;) Das werdet ihr in Kürze noch feststellen, wenn die weiteren Einsendungen online geht. Bei diesem Rezept haben wir uns über ein weiteres "Einmach"-Rezept gefreut. Denn diese Zubereitungsart haben wir dieses Jahr für uns entdeckt und etliche Gläser mit leckeren Zutaten gefüllt. Außerdem sind wir sehr neugierig auf dieses Rezept geworden durch das Wort *roasted*. Ganz sicher werden wir dieses Rezept bald nachmachen und euch davon berichten.


Aber nun wollen wir euch nicht weiter auf die Folter spannen. Auf geht's zum Rezept:

Roasted Appelsauce von Anja O.
(Ofen Apfelmus)

Zutaten:
1,5kg Äpfel
5 EL brauer Zucker
1 EL Zitronensaft
1 gehäufter TL Zimt
1 Msp Muskat
50 ml Wasser oder Apfelsaft

Und so geht's:
  1. Äpfel in kleine Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Dann mit allen anderen Zutaten vermengen.
  2. Nun die Äpfel bei 200 Grad ca. 1 Stunde im Ofen rösten bis sie weich sind. Dabei alle 20 Minuten durchrühren.
  3. Weiche Äpfel pürieren und heiß in Gläser abfüllen. 10 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

Aufpepp-Möglichkeit 1: 1-2 EL Butter untermengen bevor die Äpfel in den Ofen kommen. Gut für die Cremigkeit und den Geschmack.

Tipp 2: Wer gerne einen Karamelleffekt haben möchte, verteilt die Zutatenmischung zuerst auf dem Auflaufboden und gibt dann die Äpfel (vermischt mit Zitronensaft) oben drauf, ohne verrühren. Mischung karamellisiert dann am Boden.

Danke für das tolle Rezept liebe Anja :)

Viele Grüße
Ricki und Lisa

Sonntag, 29. September 2013

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade

Klingt das nicht nach einer spannenden Kombination?

Zu dieser Variante einer Aprikosenkonfitüre hat mich eine Zeitschrift inspiriert. Der süße Fruchtgeschmack mit dem intensiven Geschmack der ätherischen Öle des Rosmarin? Das hat mich überzeugt. Gleich wurde erstmal ein großer Eimer Aprikosen gekauft und der Rosmarinbusch im Garten abgezupft. Dann noch die letzten leeren Marmeladengläser zusammengekratzt und schon ging es los. Es macht einfach so viel Spaß, einzukochen, das müsst ihr echt ausprobieren. Es macht gar nicht so viel Arbeit und das Ergebnis schmeckt echt (fast) immer toll ;)
Also ab an den Herd....auf auf!


Zutaten (für ca. 8 Gläser):

1,5 kg Aprikosen
1 Bio-Orange
1 Bio-Zitrone
500 g Gelierzucker (3:1)
3 Stängel Rosmarin

Schraubgläser
(Gläser vorbereiten: mit heißem Spülwasser gut auswaschen und mit klarem Wasser nachspülen; abtrocknen)

Und so wirds gemacht:

1. Aprikosen waschen und die Hälfte davon entsteinen und in kleine Würfel schneiden - in eine Schüssel geben. Orange und Zitrone heiß abbrausen. Abrieb von Zitrone und Orange und den Gelierzucker zu den Aprikosenwürfeln geben, alles vermengen und gut 4 (max. 12) Stunden stehen lassen.

- nach 4 Stunden -

2. Restliche Aprikosen entsteinen. Saft der Zitrone und der Orange auspressen. Aprikosen pürieren und sofort den Saft der Zitrusfrüchte darübergeben. Rosmarin fein zerhacken.

3. Aprikosenstücke-Zucker-Gemisch, pürierte Aprikosen und den Rosmarin in einen großen Topf geben und aufkochen. Das Ganze lässt man 4 min sprudelnd kochen, anschließend wird die Gelierprobe durchgeführt.

4. Fertige Marmelade noch heiß randvoll in die sterilen Schraubgläser füllen. Rand säubern, Glas mit dem Deckel fest verschließen und fünf Minuten auf den Deckel stellen. Anschließend wieder umdrehen - fertig.

Viel Spaß beim nachmachen!

Eure Lisa

Freitag, 27. September 2013

Amaretto-Pfirsich-Marmelade

Endlich ist es wieder soweit. Wir haben ein weiteres Marmeladen-Rezept für euch. Dieses könnt ihr zu jeder Jahreszeit zubereiten, in der ihr leckere Pfirsiche kaufen könnt. Und es schmeckt einfach sooo lecker. Vor allem zur bevorstehenden Herbstzeit passt es wunderbar. Probiert es doch selbst mal aus.


Rezept für 5 Gläser à 230 ml:
1 kg Pfirsiche (bereits geschält und entkernt)
1 Pck. Gelierzucker (2:1)
1 Pck. Zitronensäure
30 g Amarettini (zerbröselt)
4 cl Amaretto

Und so geht's:
  1. Pfirsiche in Stücke schneiden und in einen ausreichend großen Topf geben. Deckel darauf setzen und ca 6 Stunden ziehen lassen. Gerne auch über Nacht. Somit werden die Früchte schön weich.
  2. Zitronensäure zugeben und aufkochen lassen. Nachdem die Früchte bereits 4 Minuten geköchelt haben, mit dem Pürierstab pürieren. Weitere 2 Minuten köcheln lassen.
  3. Amerettini und Amaretto unterrühren. Noch eine Minute köcheln lassen.
  4. Gelierprobe durchführen. Wenn diese erfolgreich war, den ggf. entstanden Schaum ablöffeln und die Marmelade in Gläser abfüllen.
Und schon ist die Marmelade auch wieder fertig. Lasst sie euch schmecken.

Viele Grüße
Ricki

Sonntag, 22. September 2013

Zwetschgenmus

Ob Marmelade, Datschi, Chutney, Kuchen oder Mus - die Zwetschge musste eine Zeit lang für wirklich alles herhalten. Wie ich schon diverse Male erwähnt hatte, hingen die Äste vom Zwetschgenbaum vor lauter Früchten schon so tief, dass man sich beim schlendern über das "Areal" (mittelgroßer Garten :)) fast schon den Kopf anhaute. Mittlerweile ist der Baum nicht mehr lila, die Zwetschgen sind alle unten, aber ein paar von euch haben sicher noch welche, darum kommt nun von mir das letzte Zwetschgenrezept für dieses Jahr. Nach Chutney und Marmelade, habe ich noch ein Zwetschgenmus gekocht. Es schmeckt hervorragend zu jeglicher Mehlspeise, z. B. Kaiserschmarrn oder Dampfnudeln.



Zutaten (für ca. 4 Gläser à 350 ml):

2 kg Zwetschgen
750 g Gelierzucker 2:1
1/2 TL Zimt
1 TL Spekulatiusgewürz (z. B. von Ostmann)
3 EL Weißweinessig
1 TL flüssiger Vanilleextrakt

Schraubgläser
(Gläser vorbereiten: mit heißem Spülwasser gut auswaschen und mit klarem Wasser nachspülen; abtrocknen) 


Und so wirds gemacht:

1. Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln. In einen großen, hohen Topf geben und mit dem Gelierzucker, den Gewürzen und dem Essig sowie Vanilleextrakt vermischen. Das Ganze 4 - 6 Stunden ziehen lassen.

- nach 4 - 6 Stunden - 

2. Die Zwetschgen aufkochen und unter rühren 15 min einkochen. Je länger man köcheln lässt, umso intensiver wird nachher der Zwetschgengeschmack des Mus.

3. Anschließend wird der Topfinhalt solange püriert, bis es die gewünschte Konsistenz, stückig oder fein, erreicht ist.

4. Das Mus randvoll in die vorbereiteten, sterilen Schraubgläser füllen, mit dem Deckel verschließen und für 5 min auf den Kopf stellen. Gläser abkühlen lassen.

Das Mus schmeckt auch lecker auf Brot oder, wie schon erwähnt, zu allen möglichen Mehlspeisen ;D

Lecker schmecker - macht es nach!

Viel Spaß,
eure Lisa

Freitag, 13. September 2013

Apfel-Holler-Gelée mit Vanille

Holler die Waldfee :) Schon wieder gibts Marmelade, oder besser gesagt Gelee :) Da gibt es ja, wie wir alle wissen, große Unterschiede. Aber ich werde euch hier jetzt keinen Vortrag halten. Lieber hau ich gleich das nächste Einmachrezept heraus, für das leckere Apfel-Holler-Gelée mit Vanille.


Vor zwei Tagen hab ich mich aufs Radl geschwungen und bin auf die Suche nach Holunderbüschen gegangen. Wie ihr unten sehen könnt, habe ich auch einen gefunden. Bewaffnet mit Messer und Schüssel habe ich mich durchs Gebüsch geschlagen und mich zu den fettesten Dolden durchgekämpft. Leider waren ein paar Brennnesseln im Weg, aber mei, eine Foodbloggerin kennt keinen Schmerz, vor allem dann nicht, wenn es um die Beschaffung der feinsten Zutaten geht! :D
Nach meinem Beutezug gings dann zurück nach Hause und ab in die Küche. Es folgte die lästige Aufgabe des Abperlens der Rispen....müßig sag ich euch. ABER: es lohnt sich! Das Gelée ist super geworden und war in seiner Herstellung echt günstig ;) Ich finde es einfach toll, aus den Sachen, die die Natur uns schenkt etwas zu machen. Wie sagte meine Oma immer "Alles verwenden, nichts verschwenden!". Und voilà - das Resultat kann sich sehen UND schmecken lassen. Einfach großartig.




Zutaten (für ca. 4 Gläser à 250 ml):

15 - 20 Rispen Holunderbeeren (für ca. 500 ml Saft)
250 ml selbst hergestellter Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2 : 1
2 TL flüssiger Vanilleextrakt (ersatzweise ein Pkch. Vanillezucker)

Schraubgläser
(Gläser vorbereiten: mit heißem Spülwasser gut auswaschen und mit klarem Wasser nachspülen; abtrocknen)

Und so wird's gemacht:

1. Hollerbeeren von den Rispen abperlen und gründlich waschen. Beeren mit ca. 125 ml Wasser aufkochen und 20 min bei niedriger Hitze den Saft auskochen. Anschließend alles durch ein Sieb gießen, passieren und die Flüssigkeit auffangen.

2. 500 ml des gewonnenen Hollersafts abmessen und zusammen mit dem frischen Apfelsaft und dem Gelierzucker sprudelnd aufkochen und 4 min köcheln lassen.



3. Vanilleextrakt zugeben, nochmals umrühren und  die Gelierprobe durchführen. Das Gelée, noch heiß, randvoll in die vorbereiteten Schraubgläser füllen. Rand gegebenenfalls reinigen und die Gläser fest verschließen. Für 5 min umgedreht stehen lassen, damit die Gläser dicht und steril sind.

4. Gläser auskühlen lassen und beschriften.



Eignet sich, wie gewohnt, als Brotaufstrich, aber auch für Kekse, Plätzchen oder Linzer Torte.

Eure Lisa <3

Montag, 9. September 2013

Himbeer-Zwetschgen-Marmelade

Immer das gleiche... Man hat gefühlte 1.000 Rezepte und Ideen, die man umsetzten möchte, sobald das jeweilige Obst oder Gemüse im eigenen Garten reif ist. Aber dann geht immer alles ganz schnell. Die Zeit vergeht wie im Flug. Und eigentlich hat man noch viele andere Dinge zu erledigen. Am Ende ist es dann doch höchste Zeit das Obst und Gemüse zu ernten bevor es schlecht wird.

Um größere Mengen an Obst schnell zu verarbeiten, eignen sich Marmeladen ganz prima. Vor allem hat man auch im Winter noch was von den tollen Früchten.

Diesmal hatte ich also vor eine Zwetschgenmarmelade einzukochen. Am Ende hatte ich aber dann doch nicht genug von den süßen Zwetschgen gepflückt. Und dann hat es auch noch angefangen wie aus Kübeln zu schütten. Klar, dass ich dann nicht mehr raus gehen wollte ;) Also schnell umplanen - Was ist noch im Kühlschrank?? Außer ein paar Nektarinen und Weintrauben nichts... Und schon wieder Nektarinen?? Nein! Ok, weitersuchen... Gefrierschrank?? Himbeeren --> Super! Mit diesen hatte ich noch keine Marmelade gemacht. Also schnell umgeplant und überlegt. Und siehe da, raus kam diese leuchtend rote und super leckere Marmelade:

Habe ich schon erwähnt wie toll ich meine neuen "Bauer sucht Frau" -Teller finde??

Rezept für 7 Gläser (à 200-250 ml):
1 kg Zwetschgen
500 g Himbeeren
500 g Gelierzucker (3:1)
2 Pck. Vanillinzucker
1 TL Zimt
150 ml Rotwein

Und so geht's:
  1. Zwetschgen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Wer keine Stücke in seiner Marmelade möchte, püriert die Zwetschgen natürlich anstatt sie zu schneiden.
  2. Himbeeren pürieren und zusammen mit den Zwetschgen in einen großen Topf geben.
  3. Vanillinzucker und Gelierzucker zugeben und aufkochen.
  4. Sobald die Masse kocht, beginnt die Zeit zu laufen: 5 Minuten weiterkochen.
  5. Topf vom Herd nehmen und Zimt und Rotwein unterrühren.
  6. Sollte sich Schaum gebildet haben (was bei mir kaum der Fall war), dann diesen mit der Schaumkelle abfangen. Nun die noch heiße Marmelade in, mit heißem Wasser ausgespülte Gläser geben. Verschließen und Gläser auf dem Kopf auskühlen lassen.
Habt ihr nun auch Lust bekommen auf diese leckere Marmelade? Dann schwingt den Kochlöffel und schon morgen könnt ihr die tolle Marmelade zum Frühstück probieren.

Lasst es euch schmecken!
Ricki