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Dienstag, 2. Juni 2015

Rhabarber-Himbeer-Küchlein

Ihr habt sicher schon sehnlichst darauf gewartet, dass ich ein Rhabarberrezept poste. Wird ja auch langsam Zeit. Schließlich wächst der leckere Geselle nicht ewig in Großmutters Garten vor sich hin. Über Pfingsten bin ich mal wieder in meiner Heimat Oberbayern und ringsum werden mir die leckersten Gemüse und Obst angeboten von Nachbarn, Freunden und Bekannten - herrlich. Da ist es doch echt mal wieder toll, auf dem Land zu sein, wo Lebensmittel getauscht und Kuchenstückchen geteilt werden. Das teilen und gemeinsame genießen fällt mit diesem tollen Rezept nicht schwer. Zum Einen kann man kleine Küchlein immer einfach aufteilen (jeder bekommt eins, zwei, drei....usw ;)) und zum Anderen laden sie zum gemeinsamen genießen und schnabulieren ein. Die Kombination aus Rhabarber und Himbeer ist einfach immer wieder der Knaller, das kann ich euch sagen. Also: ausprobieren!



Zutaten für 12 Stück:
300 g Rhabarber (geputzt gewogen)
50 g Zucker
2 Eier
250 g Himbeerjoghurt
50  g Zucker
75ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
250 g Mehl
2 TL Backpulver

Und so wird's gemacht:
  1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Silikonförmchen oder Papierförmchen im Muffinblech bereitstellen.
  2. Geputzten Rhabarber in 0,5 cm breite Scheiben schneiden. Mit Zucker bestreuen und ziehen lassen.
  3. Eier, Joghurt, Zucker und Öl zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
  4. Mehl und Backpulver separat mischen. Portionsweise unter die Eimasse rühren.
  5. Rhabarber mit dem Teigschaber vorsichtig unter den Teig ziehen.
  6. Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen. Die Küchlein ca. 25 - 30 min im vorgeheizten Backofen backen.
  7. Nach Ablauf der Backzeit die Garprobe mit dem Hölzchen durchführen. Sind die Muffins fertig, dann schnell aus dem Ofen holen und mindestens 10 min abkühlen lassen.
Diese leckeren Sommerboten schmecken lecker mit einem Klecks kühler Sahne.
Eure Lisa

Samstag, 21. März 2015

Frühstücks-Joghurt

Eigentlich mag ich die Frühstückszeit sehr gerne. Für so ein richtiges Frühstück nehme ich mir aber am liebsten sehr viel Zeit: Ich liebe frische Semmeln und Brezen (Du weißt schon, die die gerade frisch aus dem Ofen kommen und wunderbar duften...) dazu einen frisch gepressten Orangensaft und eine heiße Tasse Cappuccino. Dazu dicke Socken und das Radio an.... So kann der Tag beginnen. 

Unter der Woche, wenn die Arbeit ruft, habe ich nicht so viel Zeit... Da schiebe ich mir meist eine Scheibe Vollkornbrot mit selbstgemachter Marmelade oder ein Müsli zwischen die Kiemen. Letzteres gibt es bei mir sehr häufig, daher probiere ich immer mal wieder neue Kombinationen aus: Mal variiere ich das Obst (z.B. Himbeeren, Äpfel oder Kiwis), oder auch die "Toppings" (z.B. Kokosflocken oder Mandelblättchen) untereinander.

Dieses Wochenende gab es bei mir ebenfalls Müsli - da dachte ich, ich mache gleich mal ein paar Fotos und zeige sie Euch. 


Zutaten für 1 Portion:
1 kleiner Becher Naturjoghurt
5 EL Himbeeren (TK)
1 EL Honig
3 EL Haferflocken
2 Passionsfrüchte
1/2 Granatapfel
1 EL Mandelblättchen

Und so geht's:
  1. Naturjoghurt, Himbeeren und Honig in einem hohen Gefäß pürieren. Anschließend den Himbeerjoghurt in ein Weck-Glas oder ähnliches geben (für das Servieren).
  2. Haferflocken auf den Himbeerjoghurt schichten.
  3. Passionsfruchtfleisch mit den Kernen eines halben Granatapfels vermischen und auf die Haferflocken geben. Mit Mandelblättern garnieren und servieren.

So lange dauert es: ca. 15 Minuten (der Granatapfel machts... ;))


Lasst es euch schmecken,
Eure Ricki

Sonntag, 1. März 2015

{Buchvorstellung} Mias süße Kleinigkeiten & eine unkomplizierte Sommer-Dessert-Idee

Heute möchten wir euch ein ganz besonderes Buch vorstellen:
*Mias süße Kleinigkeiten*
Es ist das Buch von Mirja - in den Weiten des "www" besser bekannt als  DIE Kuechenchaotin.



Als fleißige Leserin von Mias liebevoll gestalteten Blog, habe ich natürlich schon seit Dezember 2014 gewusst, das das Buch kommen wird - inkl. den ersten darin enthaltenen Bildern. Dieser kleine Vorgeschmack hat mich sofort von den Socken gehauen. Dazu aber später mehr....


Im Februar durfte dann auch ich endlich ein Exemplar der Ausgabe *Mias süße Kleinigkeiten* in den Händen halten. Das Hardcover ist mit einem typischen Bild von Mia (diese Schnute kennt man einfach ;)) - mit einem Cupcake in der Hand und viel Mehl oder Puderzucker im Gesicht und ihrem schwarzen Oberteil bekleckert - gestaltet. Einmal aufgeklappt springt mich schon ein leuchtendes, mädchenhaftes Lila an.


Inhalt
Das Inhaltsverzeichnis gliedert die ca. 50 im Buch enthaltenen Rezepte in die folgenden fünf Kapitel:
  1. Auf die Hand
  2. Törtchen und Küchlein
  3. Aus Schüsseln und Gläsern
  4. Tartes und Tartlettes
  5. Aus dem Eisschrank

Angeführt wird die Rezeptflut durch eine liebevolle Einleitung, in welcher man mehr über die Küchenchaotin, ihre Liebe zur Fotographie & zu gutem Essen, ihrem großen Traum sowie über ihre grenzenlose Freude über ihr erstes eigenes und selbst gestaltetes Buch erfährt.

Anschließend beginnt jedes der oben genannten Kapitel durch eine persönliche und liebevoll überlegte Einführung, bei welcher dem Leser im Hinblick auf die nachfolgenden Rezepte schon das Wasser im Mund zusammen läuft. Zudem habe ich jedes Wort mit einem zustimmenden Kopfnicken in mich aufgesogen bzw. habe mich über die tolle Beschreibung gefreut.


Die Rezepte...
Jedem Rezept wurden zwei Seiten gewidmet: Eine der beiden Seiten enthält ein Foto der "süßen Kleinigkeit"; die andere Seite enthält das Rezept selbst. Der Aufbau der Rezeptseite wurde sehr übersichtlich gestaltet:
  • Die Überschrift einer jeden Seite besteht aus dem Rezept-Titel.
  • Anschließend führt uns Mirja in das Rezept mit einer kleinen Anekdote, einem eigenen Persönlichkeitsmerkmal oder ihrer persönlichen Empfindung ein.
  • Nun kommt die Rezeptanleitung selbst: sehr übersichtlich und unkompliziert wird die Rezeptzubereitung erläutert.
  • Zu vielen Rezepten gibt es dann auch noch einen Tipp: Das kann zum Beispiel eine mögliche Abwandlung der Zutaten sein, aber auch eine Hilfestellung zur leichteren Zubereitung.
  • Zu guter Letzt fehlen nun noch die Zutaten selbst. Diese stehen übersichtlich in einer eigenen Spalte auf der Rezept-Seite. Hierbei ist auch eine Angabe enthalten, für wie viele Portionen das Rezept gedacht ist.

Zudem verrät uns Mirja ihre 10 besten Backtipps: Warum soll man gefettete Formen kurz kalt stellen? oder: Was soll ich machen, wenn sich der Kuchen nicht aus der Form lösen will?


Meine Meinung
Allein bei der Kapitelübersicht kann man bereits erkennen, dass man in dem Buch einen richtigen Allrounder gefunden hat: Die Rezepte reichen von kleinen Brioches mit Brombeerbutter über Honig-Zimt-Trüffel, Avocadokuchen, Blaubeercumble und Co. bis hin zu Cheesecakes im Glas und Hugo-Eispops.
Für jeden, der bisher nur "klassische" Schokomuffins gebacken hat und sich gerne mal an was neues heran traut bzw. "intolerante" Freunde oder Bekannte hat, ist auch ein Rezept für vegane Schokomuffins mit von der Partie.

Wie vermutet, kann man hier wirklich einige tolle Rezepte herauspicken, welche fast ausnahmslos einfach und unkompliziert nachzumachen sind. Auch die Zutatenliste enthält keine Ausreißer, bei denen man für die Besorgung einen Internet-Handel oder ähnliches benötigt - Die Zutaten kann man also alle im nahegelegenen Supermarkt bekommen.


Rezeptprobe
Griechischer Joghurt mit Himbeeren


Zutaten für 4 Dessert-Gläser:
1 1/2 Limetten
600 g griechischer Joghurt
1 Pck. Vanille Zucker
1 EL Zucker
2 EL Honig
500 g angetaute Himbeeren (TK)
15 Schokokekse*

*im Originalrezept wird das Dessert mit Baiser-Bröseln serviert.

Und so geht's:
  1. Limetten auspressen - den Saft mit dem griechischen Joghurt verrühren. Vanillezucker, Zucker und Honig unter den Joghurt rühren.
  2. Die Hälfte der Himbeeren pürieren und wieder zu den ganzen Himbeeren verrühren.
  3. Schokoladenkekse grob zerbröseln und in 4 Dessertgläser geben. Anschließend Joghurt und Himbeeren in jeweils zwei Schichten darüber verteilen.

So lange hat's gedauert: ca. 20 Minuten


***

Fazit
Das Buch ist vor allem für Einsteiger und Fans der Kuechenchaotin geeignet. Außerdem ist es eine Grundlage für viele "Standard"-Rezepte. Nach besonders ausgefallenen Rezepten sucht man allerdings vergeblich. Dies ist aber auch gar nicht das Ziel von Mirja, denn die Rezepte sollen für jedermann leicht umsetzbar sein.


So, aber nun macht euch am besten selbst ein Bild meiner neusten Errungenschaft:

Erschienen am 17.02.2015 im Jan Thorbecke Verlag
*Mias süße Kleinigkeiten - Die besten Rezepte der Küchenchaotin*
ISBN: 3799505857
136 Seiten


Ich mache mich dann selbst mal wieder an die Rührschüsseln, denn ich habe noch das ein oder andere Rezept entdeckt, dass ich gerne mal ausprobieren würde.


Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Sonntag, 23. November 2014

Feine Schokoladenmousse mit Cranberry-Grütze und Zimtstangen

Das ich ohne Schokolade eigentlich gar nicht überleben kann, dass weiß praktisch jeder, der mich auch nur kurz kennen gelernt hat.

Passend für mich - denn die *SchokoladenFee* hat sich ein tolles Blog-Event anlässlich ihres zweiten Blog-Geburtstages überlegt: Seit dem 23.09.2014 werden zahlreiche Rezepte rund um das Thema Schokolade gesammelt.

Da haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, für die liebe SchokoladenFee zum Geburtstag etwas besonderes zuzubereiten:
Eine zartschmelzende Schokoladenmousse mit fruchtiger Cranberry Grütze und knusprigen Zimtstangen.

Happy Birthday, liebe SchokoladenFee :)




 


(Zutaten jeweils für 8 Personen)

Schokoladenmousse
Zutaten:
250 g Zartbitter-Schokolade
50 g Sonnenblumenöl
500 g Sahne
4 Eier
2 Eigelb
50 g brauner Zucker
50 ml Rum

Und so geht's:
  1. Schokolade und Sonnenblumenöl zusammen in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad langsam schmelzen.
  2. Sahne steif schlagen und beiseite stellen.
  3. Eier, Eigelb, Zucker und Rum in einer Schüssel zu einer homogenen Masse verrühren. Anschließend über dem heißen Wasserbad schaumig aufschlagen. (Achtung, dass ihr dabei kein Rührei bekommt! Daher IMMER rühren und darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß wird.) Geschmolzene Schokolade vorsichtig unterrühren und im kalten Wasserbad abkühlen lassen. Nun die Sahne ebenfalls vorsichtig unterheben.
  4. Mousse in schöne Gläser umfüllen und im Kühlschrank ca. 3 Stunden kühlen lassen - Man kann die Mousse auch super am Vortag vorbereiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
 
Cranberry-Grütze
Zutaten:
50 ml Saft (z.B. Apfel-Pfirsich-Saft)
1 TL Speisestärke
125 g Cranberry's (Abtropfgewicht, aus dem Glas)
150 g Himbeeren (TK)
1 EL braunen Zucker

Und so geht's:
  1. 4 EL des Safts abmessen und mit Speisestärke verrühren.
  2. Cranberrys, Himbeeren, Zucker und restlichen Saft in einem kleinen Topf aufkochen. Topf von der heißen Platte nehmen und das Speisestärke-Gemisch einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, dann die Grütze erkalten lassen.

Zimtstangen
Zutaten:
Zimt-Zucker*
80 g Butter
4 Filoteig-Blätter

*wer diesen nicht standardmäßig im Schrank stehen hat, mischt ca. 70 g Zucker mit 2 TL Zimt.

Und so geht's:
  1. Butter langsam in der Mikowelle schmelzen.
  2. Backofen auf 190° C vorheizten.
  3. Filoteig mithilfe eines Küchenpinsels dünn mit Butter bestreichen. Darauf flächendeckend ganz dünn den Zimt-Zucker streuen.
  4. Nun werden die gegenüberliegenden Seiten jeweils bis zur Mitte hin zusammen gerollt. (So, dass es aussieht, als wäre es eine Zimtstange ;))
  5. Die "Zimtstangen" nochmals dünn mit Butter bestreichen und Zimt-Zucker darauf geben.
  6. Zimtstangen für ca. 12 Minuten im Ofen backen.


 
Lasst es euch schmecken, 
Ricki


 

Mittwoch, 11. Juni 2014

Rhabarber Pies

Bei mir stapeln sich die Rezepte, die ich auf den unzähligen Blogs, Zeitschriften und Büchern gefunden habe. Oft handelt es sich dabei dann auch um Rezepte, die ich extra für bestimmte Obst- oder Gemüsesorten aufgehoben habe und mir dann denke "ooohhh lecker - wenn dies oder das dann endlich reif ist, werde ich das Rezept UNBEDINGT ausprobieren!". Aber dann ist es wie mit Weihnachten auch - das kommt alles so plötzlich und ist noch schneller wieder vorbei. Und das noch bevor ich alles gemacht habe, was ich machen wollte.
Geht es euch da genauso? Oder habt ihr eine tolle Idee, wie ihr eure Rezepte sortiert - um dann, wenn endlich das entsprechende Obst oder Gemüse reif ist, auch das geliebte Rezept griffbereit habt? Denn bald sind der Brokkoli, der Fenchel und die Stachelbeeren im Garten reif ;) Also bin ich euch für jeden Tipp dankbar. Denn ich habe noch einige Rezepte die ich dann im Alltagsstress nicht vergessen möchte!

Genau zu einem solchen Rezept zählte auch der "Rhabarber-Erdbeer-Pie" von Ziikocht.at. Schon lange liegt das Rezept bereit. Aber am vergangenen Wochenende habe ich es endlich geschafft es nachzumachen. Und wie Zii schon sagt: Es ist wirklich das Weltbeste Rezept der Welt. Auch wenn ich es ein wenig anders angegangen habe ;)

Ich hoffe ihr habt hierfür noch etwas Rhabarber auf Vorrat? Wenn nicht, ist es aber auch  nicht schlimm ;) Wie wäre es dann mit einer Erdbeer-Himbeer-Füllung? Oder Pfirsich-Himbeere? Oder Kirsch-Vanille? Oder aber in ein paar Monaten mit Apfel-Marzipan-Rosinen-Füllung? Die Möglichkeiten sind einfach grenzenlos! Und in der Zubereitung ganz ähnlich. Also macht einfach das, wonach euch der Sinn steht ;)


Zutaten für 4 Stück:
Teig
50 g Mehl
1 EL Puderzucker
1 Prise Salz
25 g kalte Butter
2 EL kaltes Wasser
Füllung
300 g Rhabarber
150 g Himbeeren
40 g braunen Zucker
1 EL weißen Zucker
Sonstiges
1 Eigelb
1 TL Milch

kleine Ofenfeste Förmchen; leicht gebuttert

Und so geht's:
  1. Mehl, Puderzucker und Salz vermischen. Butter in kleinen Stückchen zugeben und verkneten. Nun noch das kalte Wasser zugeben und nochmals zügig zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie packen und in der Zwischenzeit im Kühlschrank "parken".
  2. Für die Füllung den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den Himbeeren und dem Zucker weich kochen. Dies dauert ca. 15 Minuten.
  3. Währenddessen den Ofen auf 180°C vorheizen.
  4. Nun die Füllung in die ofenfesten Förmchen geben.
  5. Teig aus dem Kühlschrank holen und dünn ausrollen. 4 Kreise ausstechen. Diese sollten ein bisschen größer sein, als der Durchmesser der Förmchen. In diese dann mit einer Gabel leicht einstechen. Anschließend auf den Pies verteilen.
  6. Eigelb und Milch vermischen. Mit einem Pinsel leicht auf den Pies verteilen! Achtung - es wird nicht alles benötigt.
  7. Nun die Förmchen für ca. 30 Minuten in den Ofen geben. Die Pies sind fertig, wenn der Teig leicht gebräunt ist.



So, und nun lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Mittwoch, 14. Mai 2014

Pancake aus dem Ofen

Pancake aus dem Ofen, da denkt ihr jetzt sicher, ich will euch hinters Licht führen! Aber wer sagt denn, dass man eine Pfanne immer auf den Herd und nicht in den Herd stellen kann. Pan bleibt schließlich Pan, oder?! Also habe ich einen Pancake-Teig etwas abgewandelt und ihn samt Pfanne in den Ofen gestellt. Das Ergebnis war ein super luftiger Pfannkuchen, der sehr einfach und schnell geht. Nebenher habe ich noch ein Topping aus Himbeeren und etwas Honig zubereitet. Man kann aber auch frische Früchte oder Marmelade verwenden, der Phantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.
Auf jedenfall war dieses warme "Küchlein" der perfekte Start in diesen Tag...mhmmm....einfach fantastisch!



Zutaten für 4 Personen:

2 EL Butter
3 Eier
1 EL Zucker
1 Prise Salz
65 g Vollkornmehl
120 ml Milch
1 TL Vanilleextrakt
100 g TK Himbeeren
1 TL Honig
Puderzucker nach Belieben


Und so wird’s gemacht:
  1. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter in eine ofenfeste Pfanne geben und in den warmen Ofen stellen, sodass sie schmilzt.
  3. Eier in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen. Je länger ihr sie rührt, umso fluffiger wird nachher der Pancake! Anschließend Zucker, Salz, gesiebtes Mehl, Milch und Vanilleextrakt zugeben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

     

  4. Die heiße Pfanne aus dem Ofen nehmen und den Teig hineingeben. Pfanne zurück in den Ofen stellen und den Pancake 20 min auf mittlerer Schiene goldgelb backen.
  5. Himbeeren mit dem Honig in einem kleinen Topf erwärmen.
  6. Pancake aus dem Ofen nehmen und mit den heißen Himbeeren garnieren. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.


Guten Appetit, meine Naschkatzen!

Eure Lisa

Dienstag, 1. April 2014

Tobleronemousse

Meist fängt die Zubereitung eines Rezeptes bei mir ja mit den Zutaten an sich an. Eine kleine Idee. Ein Gericht, dass ich in einem Restaurant gegessen habe. Eine Inspiration, verdankt durch "Pinterest". Oder schlicht und einfach ein Rezept, dass ich in einem der vielen Koch- und Backbüchern, sowie der vielen Zeitschriften, die ich im ganzen Haus verteilt habe, gefunden habe.

Dieses mal aber fing alles ganz anders an. Mit einer Shopping-Tour!
Als ich diese tollen Gläser - eigentlich Whisky Gläser - entdeckt habe war klar, dass ich sie unbedingt mitnehmen muss. Und natürlich - wie soll es auch anders sein - ein Dessert im Glas darin machen wollte. Und zwar sofort versteht sich :)
Wie immer war zudem mein Vorratsschrank prall gefüllt. Und die Schokolade wollte ich sowieso endlich mal vernichten ;) Dunkel konnte ich mich außerdem an ein Dessert aus der "essen & trinken" (Ausgabe Nr. 1/2014) erinnern. Das schwirrte schon seit einiger Zeit in meinem Kopf herum. Also habe ich es endlich mal angepackt und losgelegt.

Was daraus geworden ist? Eine himmlische Tobleronemousse <3



Zutaten für 4 Personen:
500 g Mandelschokolade (z.B. Toblerone)
500 g Sahne
1 Pck. Sahnesteif
2 EL Honig
12 Himbeeren
Schokostreusel

Und so geht's:
  1. Schokoladen im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
  2. Währenddessen die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Honig und Schokolade vorsichtig unterrühren.
  3. Die Mousse auf vier Gläser verteilen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Mit Himbeeren und Schokostreuseln dekorieren und servieren.

So lange dauert's: ca. 20 Minuten

Tipp: Den Honig könnt ihr gerne auch durch süßen Likör ersetzen.


Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Freitag, 21. März 2014

Beeren-Joghurt-Traum

Ich sagte es ja: Mich hat das Smoothie-Fieber gepackt :)

Daher gibt es heute schon wieder eine volle Ladung an Vitaminen für euch. Das tolle dabei ist, dass ihr einen Haufen Tiefkühlbeeren verwenden könnt, der euren Smoothie gleich schön kalt macht. Außerdem haben die meisten von euch bestimmt immer Tiefkühlbeeren im Gefrierfach, oder? So könnt ihr euch wann ihr wollt einen leckeren Smoothie zubereiten - auch im Winter :)

Durch die Zugabe der Haferflocken und des Joghurts eignet sich dieser Smoothie außerdem auch als Frühstücksersatz.

Ein richtiges Multitalent also <3



Zutaten für 4 Smoothies:
170 g gemischte Beeren (TK)
150 g Himbeeren (TK)
150 g Brombeeren (TK)
3 Bananen (geschält)
200 g Joghurt
250 ml Milch
4 EL Haferflocken
2 EL Honig

Und so geht's:
  1. Alle Zutaten zusammen in den Mixer geben. Sobald eine homogene Masse entstanden ist, ist der Smoothie fertig.

So lange dauert's: ca. 5 Minuten


Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Sonntag, 9. März 2014

Lavendel-Himbeer-Konfitüre mit 'Clou'

LAVENDEL, LAVENDEL, L A V E N D E L!!!!

Ja, ich liebe IHN - den Lavendel natürlich :) Am liebsten würde ich alles damit machen, aber leider ist er nicht so kompatibel mit anderen Zutaten, da er ja doch recht dominant ist im Geschmack. Aber zum Aromatisieren eignet er sich wunderbar. So wurde meine, mittlerweile zweite (hier der Link zur Ersten), Himbeer-Konfitüre mit etwas Lavendel veredelt. Die Süße der Himbeere und die Frische des Lavendels passen einfach toll zusammen. Also wer Lust bekommen hat, mal wieder etwas einzumachen - probiert diese Kombi aus, sie ist fantastisch!



Zutaten (für ca. 5 - 6 Gläser):

1000 g frische oder TK-Himbeeren

Saft einer Zitrone

500 g Gelierzucker 2:1

2-3 TL getrocknete Lavendelblüten

5-6 Schraubgläser
(Gläser vorbereiten: mit heißem Spülwasser gut auswaschen und mit klarem Wasser nachspülen; abtrocknen)



Und so wird's gemacht:

1. Tiefkühlhimbeeren auftauen lassen.

2. Himbeeren zusammen mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf sprudelnd aufkochen.

3. Lavendel hinzugeben und das Gemisch 4 min sprudelnd kochen lassen! Gelierprobe durchführen.

4. Fertige Konfitüre in mit einem Schöpflöffel in die sterilisierten Gläser füllen, bis zum Rand (wirklich RANDVOLL, mindestens bis
5 mm unter dem Rand voll machen). Rand mit einem sauberen Tuch reinigen und fest mit dem Deckel verschließen. Glas sofort auf den Kopf stellen. Nach 5 min wieder umdrehen - nun ist das Glas luftdicht und die Konfitüre lange haltbar.


Der versprochene 'Clou': ihr könnt sie das ganze Jahr über machen, mit TK-Himbeeren und dem getrocknetem Lavendel habt ihr ganzjährig alle wichtigen Zutaten zur Hand ;)

Viel Spaß beim nachmachen!
Eure Lisa <3

Dienstag, 4. März 2014

Melonen-Granatapfel-Traum

Und wenn ich von Traum spreche dann meine ich auch Traum! Schon fast war ich dabei für meine Dienstreise alles zusammenzupacken, da habe ich noch einen Blick in den Kühlschrank geworfen und festgestellt: Mist da ist noch jede Menge Obst drinnen, das bis dahin gegessen werden will.

Also haben wir schnell den Mixer angeworfen und ein paar Sachen zusammen geworfen. Irgendwie klingt das viel zu unkreativ und langweilig für diesen Smoothie... Aber leider ist das die Wahrheit... :) Das ist die Geschichte zum *Melonen-Granatapfel-Traum*.



Zutaten für 2 große Gläser:
1/2 Melone
2 Granatäpfel
150 g Himbeeren (am besten TK)
10 Eiswürfel

Und so geht's:
  1. Melone halbieren, von den Kernen befreien, schälen und grob würfeln. Granatapfelkerne von der weißen Haut befreien.
  2. Melone und Granatapfel zusammen mit den Himbeeren und den Eiswürfeln in den Mixer geben und kurz alles mixen, sodass es eine feine Masse ergibt.
 


Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Montag, 17. Februar 2014

Mango-Orangen-Smoothie

Endlich hat mich das *Smoothie-Fieber* auch gepackt. Vor allem im letzten Jahr habe ich immer und immer wieder diese tollen leuchtenden Getränke bei vielen von euch bewundert. Aber auch bevor ich selbst zum "Foodblogger" wurde und somit diese Vielzahl an tollen Blogs entdeckte, kam ich natürlich nicht um die tausend tollen Bücher zum Thema in meiner Lieblings Bücherei vorbei... Aber dazu aufraffen, mir selbst einen zu machen!? Das war eher selten der Fall. Warum? Das weiß ich auch nicht. Aber jetzt kann ich euch versichern: Ich bin mit Leib und Seele dabei :)

Deshalb möchte ich uns heute mit diesen leuchtenden Smoothies ein bisschen Sonne in die Küche holen <3



Zutaten für 4 Smoothies:
2 Mangos (reif und weich)
8 Orangen
300 g Himbeeren
300 ml Mango-Orangen-Saft

Und so geht's:
  1. Mangos schälen und in Stücken vom Kern schneiden. Orangen auspressen.
  2. Alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab pürieren.

So lange dauert's: ca. 20 Minuten (inkl. Schäl- und Stückel-Arbeiten)

Tipp: Wenn ihr diesen schönen Übergang von rot zu Orange haben möchtet, müsst ihr wie folgt vorgehen: erst alle orangefarbenen Zutaten mixen. Die Hälfte davon in einem Messbecher o.ä. zwischenparken. Nun zu der Hälfte, die noch im Mixer ist, die Himbeeren zugeben und mixen. Dieses Püree sofort auf die Gläser aufteilen. Vorsichtig den Mango-Orangen-Smoothie draufgeben. Dadurch, dass der rote Smoothieteil sehr dickflüssig ist, vermischt sich hier kaum etwas. (Bei mir ist das eher durch Zufall entstanden, da ich nicht genügend Platz im Mixer hatte ;))



Lasst es euch schmecken :)
Ricki

Donnerstag, 6. Februar 2014

Beeriger Glasl-Kuchen

"Glasl-Kuchen?" werden sich wohl vor allem die Nicht-Bayern unter euch fragen. Die Übersetzung ist ganz einfach: Kuchen im Glas. Diese Backvariante gehört nun auch schon zu den Basics, aber ich hatte sie bis dato noch nicht ausgetestet. Heute war es dann soweit. Nach ausgiebigem schmökern in meinen Backbüchern bin ich auf dieses Schmuckstück hier gestoßen. Der "Beerige Glasl-Kuchen" vereint die frische unterschiedlicher Beeren mit der Süße des Kuchens. Mit einem Kleks Sahne - himmlisch!
Geht einfach und kann sogar für ein paar Tage im Schraubdeckelglas aufbewahrt werden! Wer sie geich essen will, kann sie auch in dekorativeren Gläsern, z. B. von Weck (s. Foto), backen ;)


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Zutaten (für 4 x 250 ml-Gläser):

1 Biozitrone
125 g weiche Butter
115 g Zucker
2 Eier
200 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
250 g TK-Beeren-Mix
Butter für die Gläser

4 ofenfeste Schraubdeckelgläser (à 250 ml)

Und so wird's gemacht:

1. Den Backofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Schraubgläser mit Butter ausfetten, am besten mit einem Pinsel.

2. Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Schale mit einer Raspel oder einem Zestenreißer fein reiben. Butter und Zucker in einer Rührschüssel schaumig rühren. Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen. Zitronenabrieb, Eier und Mehlmischung zum Butter-Zucker-Gemisch geben und alles zu einem homogenen Teig verrühren.

3. In jedes der vier vorbereiteten Gläser ein paar der tiefgekühlten Beeren streuen. Diese werden dann mit einer Schicht Teig bedeckt. Darauf kommt wieder eine Schicht Beeren und so weiter, bis das Glas zu 2/3 gefüllt ist. Mit ein paar Beeren obendrauf abschließen.

4. Die Gläser werden dann mit einigem Abstand zueinander auf ein großes Blech gestellt und kommen für ca. 45 - 50 min in den Backofen. Nach Ablauf der Backzeit mit der Hölzchenprobe den Gartest durchführen. Bleibt nichts am Hölzchen kleben, sind sie fertig. Die Backzeit kann, je nach Höhe, Breite und Volumen des Glases, etwas abweichen.

5. Wer Schraubdeckelgläser verwendet hat, schließt diese sofort nach dem Backen mit dem Deckel. So bleiben die kleinen Glasl-Kuchen mindestens eine Woche im Kühlschrank haltbar!



Tipp: Gleich warm genießen oder vor dem Servieren die Kuchen mit geöffnetem Deckel im vorgeheizten Backofen bei 90 °C etwa 10 min erwärmen. So schmecken sie wie eben frisch gebacken!

Viel Spaß beim nachbacken :)
Lisa

Samstag, 1. Februar 2014

Schichtdessert mit roter Grütze und Plätzchen

Weihnachten ist schon lange vorbei... Aber damit gleich Schluss machen mit den leckeren süßen Speisen?? Nein, so schnell geht es doch wieder nicht. Der volle Magen klingt bei mir schon lange wieder ab und ich habe unglaubliche Lust mich an neuen Kreationen zu versuchen. Meine "Nachmach- und Ideen-Liste" ist unglaublich lang. Aber was erzähle ich euch!? Euch geht es bestimmt auch nicht anders. Genauso sieht es bei euch vielleicht auch mit den noch immer vollen Plätzchen Dosen aus?! Oder habt ihr diese bereits entsorgt? Ich hoffe mal nicht, denn heute möchte ich euch noch eine unglaublich gute Recycling Möglichkeit für sie zeigen :)

Und so sieht sie aus:

 
Das ist ein unglaublich leckeres Schichtdessert bei dem ich mich nach vielen anderen Rezepten gerichtet habe. Aber wann auch immer ihr das Dessert nachmachen wollt, versucht es einfach. Denn anstatt des Spekulatius könnt ihr auch andere übrig gebliebene Plätzchen-Sorten oder einfach Schoko-Cookies, Kuchen & Co. verwenden.




Zutaten für 4 Portionen:
200 g Beeren (TK)
1 Orange
1/2 Vanilleschote
4 EL braunen Zucker
50 ml Saft (Johannisbeere oder Apfel)
1 Zimtstange
150 g Spekulatius o.ä.
100 g Mascarpone
200 g Sahne
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Sahnesteif
 
Und so geht's:
  1. Beeren ein wenig antauen lassen. Die Schale der Orange vorsichtig abreiben und anschließend den Saft auspressen. Mark aus der Vanilleschote kratzen.
  2. Für die rote Grütze 2 EL des braunen Zuckers mit 2 EL Wasser in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Sobald der Zucker flüssig ist die Beeren darin schwenken und mit Saft (Johannisbeere o. Apfel + frischen Orangensaft) ablöschen. Kurz aufkochen lassen und dann den Orangenabrieb, das Mark sowie die Vanilleschote selbst und die Zimtstange in den Topf zugeben. 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Nun wird die Mascarpone-Sahne-Creme hergestellt. Dafür den Mascarpone mit Zucker und 3 EL flüssiger Sahne cremig rühren. Die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen. Anschließend die Sahne unter den Mascarpone heben.
  4. Spekulatius zerbröseln und auf 4 Dessertschälchen oder -Gläser verteilen. Nun die Mascarpone-Sahne-Creme darüber geben. Diese wird für ein optimales Ergebnis mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle o.ä. aufgespritzt. Anschließend wird die rote Grütze noch auf den Desserts verteilt.
 
Tipp: Dieses Dessert lässt sich gut vorbereiten. Solange es nur ein, bis sagen wir drei Stunden im Kühlschrank stehen muss, würde ich dieses sofort komplett zubereiten. Andernfalls kann man die verschiedenen Schichten auch erst kurz vor dem Servieren zusammen geben. Das klappt super.
 
So lange dauert's: ca. 30 Minuten
 

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Mittwoch, 4. Dezember 2013

{4. Türchen} Goldstücke


1. Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring’ euch gute neue Mär,
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich singn und sagen will.

2. Euch ist ein Kindlein heut’ geborn
Von einer Jungfrau auserkorn,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eu’r Freud und Wonne sein.

3. Es ist der Herr Christ, unser Gott,
Der will euch führn aus aller Not,
Er will eu’r Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.

 



 
Zutaten für 50 Stück:

225 g Margarine
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
300 g Mehl
200 g Walnüsse
100 g Himbeergelee
100 g Aprikosengelee

Und so wird's gemacht:
  1. Für den Teig Margarine, Zucker, Vanillezucker und Salz 5 min schaumig rühren.
  2. Eier nach und nach unterrühren und schaumig aufschlagen. Mehl zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Teig in eine Frischhaltefolie packen und 1 Stunde kalt stellen.
  4. Inzwischen die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und anschließend grob hacken.
  5. Ofen auf 175 ° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Aus dem gekühlten Teig 50 Kugeln formen, jede Kugel in den gehackten Walnüssen wälzen und auf das mit Backpapier belegte Backblech (ich hatte zwei Fuhren - also am besten gleich zwei Bleche vorbereiten ;)) legen. Mit dem Finger eine Mulde hineindrücken.
  7. Die Gelees separat glatt rühren. Getrennt in die vorgeformten Mulden füllen.
  8. Plätzchen für 20 min im heißen Ofen backen. Sie sind fertig, wenn sie unten einen leicht goldenen Rand haben.
Ich wünsche euch viel Spaß beim nachbacken meiner persönlichen Goldstücke. Sie schmecken einfach wunderbar fruchtig-süß :D

Eure Lisa

Montag, 9. September 2013

Himbeer-Zwetschgen-Marmelade

Immer das gleiche... Man hat gefühlte 1.000 Rezepte und Ideen, die man umsetzten möchte, sobald das jeweilige Obst oder Gemüse im eigenen Garten reif ist. Aber dann geht immer alles ganz schnell. Die Zeit vergeht wie im Flug. Und eigentlich hat man noch viele andere Dinge zu erledigen. Am Ende ist es dann doch höchste Zeit das Obst und Gemüse zu ernten bevor es schlecht wird.

Um größere Mengen an Obst schnell zu verarbeiten, eignen sich Marmeladen ganz prima. Vor allem hat man auch im Winter noch was von den tollen Früchten.

Diesmal hatte ich also vor eine Zwetschgenmarmelade einzukochen. Am Ende hatte ich aber dann doch nicht genug von den süßen Zwetschgen gepflückt. Und dann hat es auch noch angefangen wie aus Kübeln zu schütten. Klar, dass ich dann nicht mehr raus gehen wollte ;) Also schnell umplanen - Was ist noch im Kühlschrank?? Außer ein paar Nektarinen und Weintrauben nichts... Und schon wieder Nektarinen?? Nein! Ok, weitersuchen... Gefrierschrank?? Himbeeren --> Super! Mit diesen hatte ich noch keine Marmelade gemacht. Also schnell umgeplant und überlegt. Und siehe da, raus kam diese leuchtend rote und super leckere Marmelade:

Habe ich schon erwähnt wie toll ich meine neuen "Bauer sucht Frau" -Teller finde??

Rezept für 7 Gläser (à 200-250 ml):
1 kg Zwetschgen
500 g Himbeeren
500 g Gelierzucker (3:1)
2 Pck. Vanillinzucker
1 TL Zimt
150 ml Rotwein

Und so geht's:
  1. Zwetschgen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Wer keine Stücke in seiner Marmelade möchte, püriert die Zwetschgen natürlich anstatt sie zu schneiden.
  2. Himbeeren pürieren und zusammen mit den Zwetschgen in einen großen Topf geben.
  3. Vanillinzucker und Gelierzucker zugeben und aufkochen.
  4. Sobald die Masse kocht, beginnt die Zeit zu laufen: 5 Minuten weiterkochen.
  5. Topf vom Herd nehmen und Zimt und Rotwein unterrühren.
  6. Sollte sich Schaum gebildet haben (was bei mir kaum der Fall war), dann diesen mit der Schaumkelle abfangen. Nun die noch heiße Marmelade in, mit heißem Wasser ausgespülte Gläser geben. Verschließen und Gläser auf dem Kopf auskühlen lassen.
Habt ihr nun auch Lust bekommen auf diese leckere Marmelade? Dann schwingt den Kochlöffel und schon morgen könnt ihr die tolle Marmelade zum Frühstück probieren.

Lasst es euch schmecken!
Ricki

Sonntag, 25. August 2013

Schokoladige Cupcakes mit Himbeer-Pudding-Buttercreme-Topping

Habt ihr Lust auf Cupcakes? Heute kann ich euch meine neue Kreation empfehlen:

Schokoladige Cupcakes mit Himbeer-Pudding-Buttercreme-Topping

P.S.: Ich liebe meine neuen "Bauer sucht Frau" Teller <3

Zur Entstehungsgeschichte möchte ich euch diesmal einfach etwas mehr erzähen, denn hier sind gefühlte tausend Faktoren zusammen gekommen, die mich zu diesem Cupcake inspiriert haben.
  1. Die Grundidee habe ich in meiner Mittagspause "ausgearbeitet", denn da habe ich von meiner lieben Kollegin Anna (Gruß und riesiges Danke an Dich) einen Cupcake des Ladens "wir machen Cupcakes" in München bekommen. Ich sag euch - der war wirklich Inspiration pur!! --> Schaut doch dort mal vorbei, wenn ihr in der Münchner Innenstadt seid. Der Laden ist total goldig. Und die Cupcakes erst. Ich habe noch nie solch gute Cupcakes gegessen! Ihr müsst dem Laden jedoch einen gezielten Besuch abstatten, denn einfach so werdet ihr dort wahrscheinlich nicht vorbeikommen. Der Verkauf findet in einer Seitenstraße in der Nähe der Schrannenhalle statt.  
  2. Nachdem ich von meiner Schwester (Grüßlis und dankeschön auch an dich!) einen tollen Spritzbeutel (ENDLICH!!!) inklusive Tüllen zum Geburtstag bekommen hatte, war außerdem klar: Ich muss mich endlich mal wieder an ein tolles Topping machen.
  3. Noch dazu habe ich von meinem Schatz (hihi - Grüßlis und Danke auch an dich ;)) einen Workshop im besagten "Wir machen Cupcakes"- Laden bekommen. Und da ich da schließlich nicht hingehen und mich total blamieren kann, muss ich davor noch ein bisschen üben, denn ich habe bisher selten mit richtigen Spritzbeuteln gearbeitet ;) 
  4. So und nun zum vierten und letzten Punkt (jaaa irgendwann reichts auch ;)): Ich habe noch nie ein Pudding-Buttercreme-Topping gemacht.


Rezept für 18 Cupcakes:

Zutaten für den Schokoteig:
2 Eier
100 ml Sonnenblumenöl (ggf. mit Buttergeschmack)
230 ml Milch
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 gehäufte EL Backkakao
100 g Zucker
100 g Zartbitterschokolade, grob gehackt

Und so gehts:
  1. Backofen auf 200° C vorheizen.
  2. Eier und Öl schaumig schlagen. Anschließend Milch zugeben.
  3. Mehl, Backpulver und Kakao in einer seperaten Schüssel mischen und über den flüssigen "Teig" sieben. Zucker zugeben. Nun kurz aber kräftig rühren. (Der Teig ist nun ein wenig klumpig - ich hab mich auch gewundert ;) Aber es trübt das Endergebnis nicht.)
  4. Gehackte Schokolade unterheben.
  5. Für 19 Minuten im Ofen backen, rausnehmen und abkühlen lassen.

Zutaten für das Himbeer-Pudding-Buttercreme-Topping:
230 g (450 g) Himbeeren (TK)
1,5 EL (3 EL) Zucker
1 EL (3 EL) Maisstärke
120 g (240 g) Butter
1,5 EL (3 EL) Puderzucker
Verzierung: Zartbitter-Schoko-Streusel, frische Himbeeren.
Verwendet die Zahlen in klammern, wenn ihr auf ein üppiges, großes Topping steht. Für kleine Toppings, wie die auf meinen Cupcakes reichen euch die "normalen" Zutatenangaben.

Und so gehts:
  1. Himbeeren in der Mikrowelle auftauen. Den beim Auftauen entstandenen Saft gleich in einen Messbecher geben. Die restlichen Himbeeren passieren und zum Saft geben.
  2. 3 EL vom Himbeermuß abmessen und in ein kleines Schüsselchen geben. Mit Zucker und Maisstärke gut verrühren.
  3. Den Rest des Himbeermußes aufkochen. Dann vom Herd nehmen und mit Himbeer-Maisstärke-Mischung verrühren. Verwendet hierzu am besten einen Schneebesen. Wieder auf die Herdplatte ziehen und nochmals kurz aufkochen.
  4. Den Pudding sofort mit Frischhaltefolie abdecken, sodass sich keine Haut bildet. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, sodass später bei der Zugabe der Butter nichts gerinnt. Dies geht schneller, wenn ihr den Topf in ein kaltes Wasserbad stellt.
  5. Butter mit Puderzucker schaumig rühren. Lasst hier eure Küchenmaschine ruhig etwas länger auf höchster Stufe schlagen.
  6. Nun noch den Pudding unterrühren.
  7. Nun gehts ans verzieren. Gebt die Pudding-Buttercreme in euren Spritzbeutel und spritzt die Creme auf euren Cupcake. Anschließend könnt ihr diese noch wie ich mit Schokostreuseln und Himbeeren verzieren.
Tipp 1: Ich habe für das Topping Tiefkühlhimbeeren verwendet, da diese beim Auftauen schon einen "Saft" produzieren. So benötigt ihr nicht ganz so viele Himbeeren.

Tipp 2: Für alle, die sich genau wie ich fragen, was Maisstärke ist: Das ist einfach nur das gute alte Mondamin, auch Speisestärke genannt ;)

So und nun viel Spaß beim nachbacken und genießt sie. Ich hoffe ihr seid genauso begeistert vom Topping wie ich ;)

Viele Grüße
Ricki <3

Donnerstag, 15. August 2013

Mini-Käsekuchen

Liebe Cheesecake-Fans,

ich hab hier ein klasse Rezept von GU aus dem Buch Mini-Kuchen für euch. Damit lassen sich ganz schnell und einfach kleine Käsekuchen zaubern. Der Clue: obendrauf kommt ein Marmeladen-Strudel, der dem leckren Stückchen noch etwas Fruchtigkeit verleiht. Ich habe das Rezept letztes Wochenende ausprobiert, als ich für einen 30. Geburtstag gebacken habe. Die Gäste waren restlos von den kleinen Leckereien begeistert. Das heißt 100 % Weiterempfehlung :)




Zutaten (für 12 Stk.)
  • 80 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 40 g Hartweizengrieß
  • 1/2 abgeriebene Schale und Saft von Bio-Zitrone
  • 500 g Quark (20 % Fett)
  • 2 Größe M Eier
  • 2 TL Speisestärke
  • 50 g Himbeer- oder Erdbeerkonfitüre
  • 12 Förmchen von je ca. 100 ml Inhalt

Und so wird's gemacht:
1. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und dem Grieß in einer Rührschüssel cremig rühren. Zitronenschale und -saft mit dem Quark und den Eiern unterrühren. Die Speisestärke darüberstäuben und unterheben. Die Konfitüre in einem kleinen Topf erwärmen, bis sie schön geschmeidig wird. 
2. Die Quarkmasse in die Förmchen verteilen. Jeweils ca. 1 TL Konfitüre daraufgeben und diese mit einer Kuchengabel spiralförmig leicht in die Quarkmasse einrühren. 

3. Die Kuchen im heißen Ofen (Mitte) ca. 30 Min. backen, bis sie aufgegangen und schön gebräunt sind. Die Kuchen 10 Min. in der Form stehen lassen, dann herauslösen und komplett abkühlen lassen. 
 Ich wünsche euch viel Freude beim nachbacken.
Eure Lisa

Samstag, 3. August 2013

Rose-Kissing-Raspberry-Smoothie

Hallo meine lieben Sonnenanbeter,

heute, bei diesem tollen Wetter musst ich in meiner Lernpause natürlich ab in die Sonne! Ich fläzte mich also für ein halbes Stündchen auf die Terrasse. Puh, da wurde es bei Südseite schnell heiß. Und darum dachte ich, hey, ich mach mir jetzt spontan mal einen Smoothie :) Und was eignet sich besser als einer unserer Stars der Rote-Beeren-Challenge? Ich entschied mich für Himbeeren...hmmm....lecker. Aber wie der Smoothie genau geht, seht ihr gleich im Anschluss. Ist wirklich einfach, aber die Kombi machts. Ich war wirklich angetan und sehr erfrischt von dem leckeren Kaltgetränk.



Also: Enjoy the sun and drink a RED S M O O T H I E!


Zutaten (für einen grooooßen Becher :))

80 g  Tiefkühl-Himbeeren

150 ml Sojamilch

2 TL Honig

1 TL Rosenwasser


Und so geht's:

Tiefkühl-Himbeeren zusammen mit der Sojamilch in ein Standgefäß geben und pürieren. Danach Honig und Rosenwasser zugeben. Wem das ganze noch zu fest ist, der kann nach Belieben Sojamilch nachgießen.
Fertig! Strohhalm rein und losgeschlürft!

Alles Liebe,

eure Lisa

Samstag, 20. Juli 2013

*Ein Traum von einem Brownie*

Und noch ein Rezept für unsere monatliche Challenge: 
Wenn ihr auf der Suche nach einem Brownie Rezept seit, nehmt doch gleich dieses hier ;) Sie sind unglaublich saftig und fluffig.

 
Zutaten für 10 Gläser:
200 g Zartbitter Schokolade
225 g Butter
4 Eier
140 g Zucker
80 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
2 TL Essig
80 g Mehl
1 EL Backkakao
130 g ROTE BEEREN ;) bzw. 50 g Wahlnüsse
Und so geht's:
  1. Schokolade und Butter vorsichtig zusammen schmelzen. Abkühlen lassen.
  2. Eier verquirlen. Mit Zucker, braunen Zucher und Vanillezucker so lange verrühren, bis der "Teig" hellgelb wird. Das geht am besten in der Küchenmaschine bei höchster Stufe in ca. einer Minute.
  3. Schokoladenmasse zugeben.
  4. Backpulver und Essig verrühren. Mehl und Kakao zum Teig geben. Anschließend gleich das Backpulver mit Essig - keine Sorge, von dem Essig werdet ihr definitiv nichts schmecken!
  5. Beeren oder gehackte Nüsse vorsichtig unterrühren.
  6. Teig in eingefettete Weckgläser geben. Diese habe ich mit braunen Zucker anstatt Semmelbröseln ausgekleidet.
  7. Nun bei 180°C für ca. 50 Minuten im Backofen backen. Vergesst die Stäbchenprobe nicht. So seht ihr, ob der Teig bereits fertig ist. Achtet aber darauf, das der Teig nicht zu trocken wird. Wir wollen schließlich super saftige Muffins verzehren ;)
Viele Grüße
Ricki

Dienstag, 16. Juli 2013

Beerenmix-Eis

Vor kurzem war ich bei meiner lieben Kollegin Ramona zu einer "Thermomix-Party" eingeladen - Ja ich weiß schon... Habe mir ja gerade erst die KitchenAid gekauft... Aber ich musste mir das unbedingt mal anschauen. Sie kann ja schließlich auch Kochen!! Und ich muss sagen ich war zwar erst skeptisch, aber sie hat mich doch überzeugt. Dennoch würde ich natürlich NIE meine KitchenAid dafür eintauschen ;)
 
Aber wie auch immer... an besagtem Abend haben wir auch ein Eis gemacht. Das hat total lecker geschmeckt. Wieder zu hause musste ich das natürlich gleich nachmachen. An die genauen Mengenangaben konnte ich mich aufgrund der Fülle an Rezepten zwar nicht mehr erinnern, aber es wurde mindestens genauso gut ;)


Zutaten für 4 Eisstiele:
400 g Beerenmix (TK)
200 g saure Sahne
2 EL Puderzucker
 
Und so geht's:
1. Beerenmix mit dem Pürierstab in einem hohen Gefäß zu feinem Püree verarbeiten.
2. Saure Sahne zugeben. Mit Puderzucker abschmecken - je nach Geschmack natürlich ;)
3. Genießen!
 
Also ihr seht, es war wirklich total einfach. Viele Zutaten benötigt man auch nicht. Dafür war es einfach total lecker. Versucht es selbst!
 
Viele Grüße
Ricki <3