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Samstag, 23. Mai 2015

Kartoffelbrot

Endlich Pfingstferien! Wem es genauso geht, bitte "Hier!" rufen ;) Sicherlich sind viele Familien ebenso froh über eine Pause vom stressigen Schulalltag, wie ich. Als angehende Lehrerin bin ich doch recht eingespannt und somit froh, über die wohlverdiente Pause. Heute morgen, am ersten Ferientag, bin ich dann doch recht zeitig aufgestanden und habe mich auch gleich ans Werk gemacht. Ohne den Druck im Nacken, Unterricht für die kommende Woche vorbereiten zu müssen, konnte ich ganz entspannt in der Küche umherflitzen. Der Blick in den Kühlschrank verriet aber, das es wohl eher etwas Schlichtes geben würde. Der Grund für die gähnende Leere im Kühler: kommende Woche fahre ich heim nach Oberbayern, das heißt, ich möchte noch alles aufbrauchen, was sich derzeit in meinem Kühlschrank befindet, auch wenn das nicht mehr allzu viel ist. Aber dieses Problem kennen bestimmt einige unter euch. Da muss dann auch was gegessen werden, wo man im Moment so gaaar keine Lust hat. Gekochte Kartoffeln zum Beispiel. Da habe ich heute echt keine Lust drauf. Allerdings habe ich kein Brot mehr, so kam mir die perfekte Lösung: ein Kartoffelbrot backen. Gedacht, getan. Das Ergebnis dieses, aus der Not geborenen Backvorhabens, könnt ihr hier betrachten. Und, obwohl aus der Not heraus entstanden, ist es doch umso leckerer ;)




Zutaten für 1 Brot:
3 mittelgroße, gekochte Pellkartoffeln
1 EL Olivenöl
200 g Weizenmehl
1/2 Pckch. Backpulver
2 TL Salz
60 ml warmes Wasser

Und so wird's gemacht:
  1. Die gekochten Kartoffeln (am besten vom Vortag) zerstampfen und mit dem Olivenöl vermengen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Mehl, Backpulver, Salz und warmes Wasser zugeben und mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  4. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den fertigen Teig hineinlegen. 
  5. Das Brot zusammen mit einer Schüssel Wasser in den vorgeheizten Backofen stellen und 35 - 40 min backen. Achtung: Immer mal wieder kontrollieren, ob das Brot dunkel wird und gegebenenfalls mit Alufolie abdecken!
Das Brot schmeckt toll zu selbstgemachtem Frischkäse oder als Bruschetta-Unterlage ;)
Liebe Grüße,
eure Lisa

Donnerstag, 14. Mai 2015

Frühlingsfrische Pasta mit Spinat

Spinat... Aus den Kindertagen kennt man meist "den mit dem Blubb" - oh wie ich ihn gehasst habe. Aber ich kann mit Stolz sagen, dass ich die beste Omi der Welt habe. Denn sie hat IMMER etwas Leckeres für meine Schwester und mich zusätzlich gekocht. 

Diese Abscheu vor Spinat hat sich dann auch bis vor einer Woche gehalten. Oder anders: man kann es eigentlich gar nicht Abscheu nennen. Ich wollte ihn halt einfach nicht essen ;) 

Aber dann - ganz urplötzlich - hatte ich unglaublichen Heißhunger auf Pasta mit Spinat. Also ab in den nächsten Supermarkt. Dort gab es ihn aber nur in der großen Familien-XXL-Jahresvorrats-Packung. Ach was solls... Ich wollte ja Spinat-Esser werden... Also ab in den Einkaufskorb damit und los geht's.

Ich habe also einfach mal ausprobiert und war von dem Ergebnis wahnsinnig begeistert. Der Spinat ist in Reinform absolut nicht vergleichbar mit dem "Blubb".



Zutaten für 4 Personen:
1 Gemüsezwiebel (gehackt)
2 Zehen Knoblauch (gehackt)
1/2 EL braunen Zucker
400 g weiße Champignons (geviertelt)
50 ml Weißwein
5 EL Balsamico
300 ml Sahne
130 g Spinat (ggf. in grobe Streifen schneiden)
500 g Nudeln (gekocht)
Salz, Pfeffer

Und so geht's:
  1. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne glasig anbraten. Dann braunen Zucker zugeben und die Zwiebeln karamelisieren lassen. Champignons mit in die Pfanne geben und ebenfalls anbraten. 
  2. Weißwein und Balsamico zugeben und einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend Sahne zugießen und cremig einkochen. 
  3. Gekochte Nudeln und Spinat einrühren. Der Spinat soll dabei etwas zusammen fallen. Sofort servieren.

Nun habe ich euch mein lieblings Gericht mit Spinat verraten. (ok, es ist bis jetzt auch das einzige ;)) aber nehmt es nicht so genau - es ist wirklich sau lecker.) Verratet uns doch, was ihr mit Spinat kocht. 

Die gleiche Frage stellt euch auch die Mädchenküche aktuell. Dort werde ich mir bestimmt noch weitere Anregungen holen - vielen Dank Mädls für die tollen Rezepte!

Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Sonntag, 26. April 2015

Blitzmuffins mit Sternchen

Hört, hört, Lisa hat mal wieder Muffins gebacken. Endlich habe ich mal wieder Zeit für ein bisschen Backen gefunden. Der Anlass: ein paar Aufmunterungs-Goodies. Ich dachte, so ein paar süße Muffins können viel wieder gut machen. Daher habe ich gestern Abend ganz spontan den Quirl in die Hand genommen und Butter, Eier, Zucker und Mehl zu einem weichen Teig aufgeschlagen und dann gebacken. Schließlich habe ich die Kleinen dann noch etwas verziert. Es hat mal wieder Spaß gemacht zu backen und zu dekorieren. Dann auch noch ein paar schöne Fotos schießen....so könnte jeder freie, sonnige Sonntag sein. Dann noch ein Eis oder einen Kaffee in der Stadt genießen - herrlich. Genießt jede freie Minute!



Zutaten für 10 - 12 Stück:

100 g weiche Butter
140 g Zucker
1 Pckch. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
3 Tropfen Bittermandelaroma
200 g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
200 ml Milch

Puderzucker
Zitronensaft
Dekor-Sternchen


Und so wird's gemacht:
  1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Eier nach und nach zugeben, pro Ei eine Minute rühren.
  3. Mehl und Backpulver separat mischen. Mehlmischung abwechselnd mit der Milch portionsweise zum Teig geben und zügig unterrühren, bis ein einheitlicher Teig entstanden ist.
  4. Muffinförmchen in das Muffinblech setzen. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
  5. Die Muffins in den Ofen geben und 20 - 25 min gold-gelb backen. Mit der Hölzchenprobe testen, ob die Muffins fertig sind. Dazu mit einem Schaschlickspieß in einen Muffin stechen. Die Muffins sind gar, wenn beim Herausziehen des Hölzchens kein Teig mehr am Spieß haften bleibt.
  6. Die fertigen Muffins aus dem Ofen holen und mindestens 10 min auskühlen lassen.
  7. Für den Zuckerguss Puderzucker mit wenig (!!!) Zitronensaft vermengen, sodass eine zähfließende Masse entsteht. Die erkalteten Muffins damit bestreichen und mit Dekor-Sternchen bestreuen. Fertig!

Beglückt eure Lieben oder beißt selbst hinein.
Sonnige Grüße,
eure Lisa

Freitag, 17. April 2015

{Buchvorstellung} Reisehunger | Nicole Stich



Sie spricht mir aus der Seele: Nicole Stich, Autorin des Buchs Reisehunger. Woran sie sich nach einer Reise erinnert, sind all die tollen Gerichte und Zutaten,  die sie bei der Erkundung eines Landes aufgetan hat. So, wie sie selbst sagt, lässt sich das Urlaubsfeeling ganz einfach mit nach Hause nehmen. Wie? Echt easy: als Souvenir. Ebenso wie sie, sind meine Mitbringsel aus dem Urlaub selten aus Plastik oder mit Rüschen verzierte Plüschtiere. Viel lieber kaufe ich landestypische Gewürze und bringe neue Ideen und Inspirationen mit, die ich dann mit meinen Lieben teile (oder ihnen aufdränge ;)). So ähnlich beschreibt es auch Nicole Stich. Dies ist einer der Gründe, warum ich so ins Schwärmen gerate, wenn ich über dieses tolle Kochbuch spreche. Nun aber zu den „harten Fakten“.



Nicole Stich - Reisehunger: Die besten Rezepte zwischen USA und Singapur
ISBN: 978-3-8338-4314-3 | Gräfe und Unzer Verlag

 
Aufbau

Das Buch besteht aus Kapiteln zu den einzelnen Ländern, aus denen die Autorin Rezepte mitgebracht hat. Der Start ist in den USA. Neben kleinen Anekdoten und Tipps, findet sich auch eine kleine Einführung in landestypische Essgewohnheiten und Lebensmitteltrends. Neben Bacon-Jam und den berühmten Mac’N’Cheese, finden sich tolle weitere Rezepte, vereint mit kurzen Berichten über Land und Leute. Nach dem All-American-Cheescake geht es weiter nach Portugal. Dort angekommen, erwarten dich Thunfischtartar oder ein dampfendes Paprikahuhn „Casa do Alentejo“. Einfach herrlich leicht geht es ab in das benachbarte Frankreich. Hier berichtet Nicole von Traditionen und Erinnerungen aus dem schönen Land. Neben einem klassischen Flammkuchen mit Ziegenkäse und Birne, findest du die leckere Aprikosentarte Trocadero. Außerdem hat die Autorin hier noch eine weitere Rubrik eingeflochten: eine Playlist von Reisesongs. Ich finde es toll, wie viel Herzblut und Ideen in diesem Kochbuch stecken. Es ist so facettenreich und macht einfach Spaß. Aber weiter im Text. Schließlich werden in diesem Kochbuch noch fünf weitere Länder bereist. Eines davon, natürlich, Italien. Das beliebteste Urlaubsland der Deutschen darf in keinem Kochbuch fehlen. Das Kapitel beginnt mit einer Doppelseite Pastaideen. Damit hat die Autorin schon mal voll ins Schwarze getroffen. Allerdings hat bella Italia weitaus mehr zu bieten. Du wirst neue Seiten kennenlernen, unter anderem mit der Caponata „Roscioli“ oder den Scaloppine mit Marsalapilzen. Ebenso mediterran aber doch ganz anders kommt Griechenland daher. Oktopussalat mit Kirschtomaten und das gute alte Souvlaki lassen das Herz höher schlagen…vor allem bei einem Knoblauchfan, wie ich einer bin! Weiter geht’s mit Olivenöl und Reis. Die Türkei steht mit tollen Rezepten ins Haus. Zunächst aber gibt die Autorin eine kleine Geschichte zum Besten. Eine kleine Urlaubsanekdote, mit der Nicole Stich wieder einmal ihre Fähigkeiten als FoodBLOGGERIN unter Beweis stellt. Denn nicht nur das Food, sondern auch das Bloggen an sich, muss gewahrt werden. Dann aber folgen die üblichen Verdächtigen wie das Börek aber auch interessante, scharfe türkische Pasta mit Joghurt. Klimatisch betrachtet wird es nun immer heißer…puh. Wir sind mittlerweile in Dubai angelangt. Ich habe schon mehrere Reisekochbücher in den Händen gehabt, aber Dubai war bei der Länderauswahl bis dato nicht dabei. Umso neugieriger war ich und darfst du sein. Neben einem kleinen Exkurs in die Gewürzküche des Orients folgen Rezepte für Kichererbsenküchlein und ein Fischfilet mit Zimtlinsen. Wenn das mal nicht total interessant klingt! Das Ende der Reise führt uns nach Singapur. Nicole Stich startet in das Kapitel mit Tipps und Tricks zur Verwertung von Resten, natürlich auf Asiatisch. In der Rubrik „Asiafood im Alltag“ finden sich außerdem schöne und schnelle Rezepte. Besonders interessant fand ich den Mango-Avocado-Salat, ebenso wie den Black Sticky Kokosrice.
Nach dem wunderschönen und abwechslungsreichen Hauptteil folgt zunächst ein alphabetisches Register. Danach sind die Rezepte nochmal nach Kategorien aufgelistet. Zu guter Letzt steh, wie immer, das Impressum. Kommen wir nun zu den Formalitäten…




Gliederung der Rezepte

Die Rezeptseiten sind in zwei Spalten gegliedert: links stehen jeweils die Zutaten, rechts die Zubereitung Schritt für Schritt. Die Anleitung ist dabei chronologisch, das heißt, man kann fortlaufend kochen. Während das eine im Topf kocht, werden die weiteren Zutaten geschnitten oder ähnliches. Damit lässt sich ungemein Zeit sparen und man lernt, Zeit effektiv zu nutzen. Ich bin ein Fan dieser Art der Aufbereitung von Anleitungen.  Außerdem gibt es Angaben zur Zubereitungs-, gegebenenfalls Ruhe- oder Backzeit. Für die Kalorienzähler gibt es außerdem Nährwertangaben ;)



Rezeptfotos

Wie ihr anhand der Rezension sehen könnt, hat sich jemand sehr viel Mühe mit den Rezeptfotos gegeben. Neben diesen toll hergerichteten Bildern finden sich viele weitere wunderschöne Urlaubsfotos von Land und Leuten. Das Buch bringt so nicht nur tolle Rezepte, sondern auch wahres Urlaubsfeeling in die Küche oder auf die Couch – je nachdem an welchem Ort du in diesem Buch schmökerst. Ähnlich wie in einem Reisetagebuch, fügen sich Fotos, Geschichten und Rezepte zu einem schönen Ganzen zusammen, sodass es eine wahre Freude ist, das Buch durchzublättern.


Nun hab ich sooo viel von diesem Buch geredet, jetzt willst du sicher auch etwas aus dem Buch sehen oder? Ich habe natürlich ein Rezept nachgekocht, das wirklich außerordentlich lecker war. Ich kann es nur jedem empfehlenn. Die Zutaten klingen einfach, aber es war eine wahre Geschmacksexplosion.


Paprikahuhn - Casa Do Alentejo



Für 4 Personen
1 Bio-Zitrone
4 Knoblauchzehen
4 Zweige Thymian (nach Belieben)
2 EL Harissa
3 EL Paprikamark
2-3 EL Olivenöl
5-6 entbeinte Hähnchenkeulen
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 Dosen Canellini-Bohnen ( je 420 g Abtropfgewicht)
1/4 L Hühnerbrühe
1/2 TL Safranfäden
4 EL Butter
125 g Kirschtomaten
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Honig

Zubereitungszeit: 25 min
Kühlzeit: 1 Std.
Bratzeit: 30 min

Zubereitung
  1.  Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale fein (ohne das Weiße) abreiben. Knoblauch schälen und fein reiben oder durchpressen. Eventuell Thymian waschen, trocken schütteln Blättchen abstreifen und fein hacken. Alles mit Harissa, Paprikamark und Olivenöl in eine große Schüssel geben und zu einer Würzpaste verrühren. 
  2. Die Hähnchenkeulen waschen, trocken tupfen und in je zwei gleich große Teile schneiden, dann salzen und pfeffern. Die Hähnchenstücke ebenfalls in die Schüssel geben und - am besten mit den Händen - mit der Würzpaste vermengen, bis alle Stücke gleichmäßig überzogen sind. Abgedeckt für mindestens 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
  3. Dann die Hähnchenstücke aus dem Kühlschrank nehmen. Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Bohnen in einem Sieb abbrausen, abtropfen lassen und in eine große Aulaufform geben. Hühnerbrühe mit den Safranfäden zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und 2 EL Butter darin schmelzen. Brühe über die Bohnen gießen, die Hähnchenstücke mit der Haut nach oben auf die Bohnen legen. Die Kirschtomaten waschen, halbieren und mit den Schnittflächen nach oben zwischen die Hähnchenstücke setzen.
  4. Die Hähnchenstücke noch mal mit Salz und Pfeffer sowie dem Paprikapulver bestreuen, dann im Ofen (Mitte) 20 min braten.
  5. Übrige Butter mit dem Honig schmelzen und die Hähnchenstücke damit einpinseln. Die Ofentemperatur auf 220 °C erhöhen sowie Grill und Umluft zuschalten. Hähnchen unter Aufsicht 5 - 10 min weiterbraten, bis die Haut ein wenig kross - aber nicht zu dunkel - ist, und servieren.
TIPP: Wer statt Dosenbohnene lieber getrocknete Cannellini-Bohnen (ca. 200 g) verwenden möchte, weicht diese über Nacht in reichlich Wasser ein. Am nächsten Tag die Bohnen in einem Sieb abbrausen, dann in einem Topf großzügig mit frischem Wasser bedecken und in 45 min - 1 1/4 Std. weich kochen (je nach Alter der Bohnen). Erst nach dem Kochen salzen.



Ihr wollt das Buch? Klar, versteh ich. Dann schnell auf die GU-Website und zuschlagen:
www.gu.de/buecher/kochbuecher/internationale-kueche/815801-reisehunger/


War wirklich super-lecker und mal echt was anderes! Probiert es unbedingt aus,
eure Lisa


(c) Gräfe und Unzer. Forotgrafin: Nicole Stich

Sonntag, 12. April 2015

Birnen-Tarte mit Walnüssen und Honig

Heute wird's hier wunderbar fruchtig. Dieses Rezept (das eigentlich aus einem Winterkochbuch stammt ;)) wollte ich schon lange ausprobieren, denn ich fand die Kombination aus frischen Birnen, knackigen Nüssen und aromatischen Honig unglaublich ansprechend.

Geschmacklich ist die Tarte der Hammer: Wir haben einen Großteil davon Abends bei meinen Eltern verdrückt. Als ich dann am nächsten Tag von der Arbeit kam, habe ich mich schon auf ein Stückchen gefreut, das am Vorabend über geblieben ist. Aber siehe da - alles war weg! Bis auf den letzten Krümel ;)


 
Zutaten für eine Tarte:
Teig
180 g Mehl
2 EL brauner Zucker
150 g Butter
 
Belag
700 g Birnen
80 g Walnüsse
90 g brauner Zucker
1 EL Speisestärke
3 EL Butter
2 EL flüssiger Honig
 
Und so geht's:
  1. Mehl in eine große Rührschüssel sieben. Zucker, Butter und 2 EL kaltes Wasser zugeben. Mit dem Knethacken und/ oder den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in eine Frischhaltefolie einschlagen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Birnen waschen und in kleine Stücke schneiden.* Walnüsse hacken. Birnen, Nüsse, Zucker und Speisestärke vermischen.
  3. Backofen auf 225° Grad vorheizen.
  4. Teig auf einem Kuchen-/ Backblech oder ähnlichem ausrollen - etwas größer als eine normale Springform.
  5. Die Birnenfüllung auf dem Teig verteilen. Dabei ca. 5 cm des Randes frei lassen. Den Teigrand anschließend ein Stück über die Füllung einschlagen. Mit Butterflocken und Honig bestreuen.
  6. Im Backofen für ca. 35 Minuten backen. Am besten noch lauwarm servieren. Dazu könnt ihr Vanilleeis oder (wie ich) eine selbstgemachte Kaffee-Schokoladensauce reichen. 
 
*Ich habe die Birnen zuvor nicht geschält. Aber das macht ihr am besten wie es Euch am besten schmeckt.
 
 
 
Lasst es euch schmecken,
Eure Ricki


Quelle: "Wohlig warme Winterküche" - Seite 151 / Lifestyle BusseSeewald in der frechverlag GmbH

Montag, 30. März 2015

Kartoffel-Zucchini-Gratin - Sommervorbote im März

Für alle, denen ein normales Kartoffelgratin zu langweilig ist: hier eine Variante mit Zucchini. Zugegeben, es ist auch nicht das Allerneuste. Aber ich dachte, hey, lass' doch mal eine etwas weniger schwere Version des Ofen-Klassikers ausprobieren. Nachdem ich bei meinen Lieblingsblogs kein Rezept gefunden habe, dachte ich, ich probiers einfach mal selber aus. Und taddaaaa: es hat geklappt. Gut geschmeckt hat es außerdem. Einfach mal ein bisschen anders und nicht ganz so stopfend wie das übliche Kartoffelgratin. Besondere Leichtigkeit hat das Gericht auch dadurch bekommen, dass ich Sojasahne statt normaler Sahne verwendet habe. Für mich ist das eine echte Alternative. Wenn ihr das Ei weglasst, dann ist das Gericht sogar vegan. Einfach mal testen. Also auf die Plätze, fertig, ....hobeln!



Zutaten für 2 Personen:

1 Zucchini, gehobelt (ca. 3 mm)
3 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gehobelt (ca. 3 mm)
2 Konblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
150 ml Sojasahne (oder normal)
75 ml Gemüsebrühe
1 Ei
Salz
Pfeffer
Muskat
 


Und so wird's gemacht:
  1. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kartoffel- und Zucchinischeiben abwechselnd in eine ofenfeste Auflaufform schichten. Dann den Knoblauch gleichmäßig darüber verteilen. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen.
  3. Für den Guss Sahne, Brühe und das Ei mit dem Schneebesen verquirlen. Alles über den Gemüsescheiben in der Form gießen. Wer mag, kann noch geriebenen Käse darüber streuen.
  4. 50 - 60 min im vorgeheizten Backofen. Nach 30 min prüfen, ob die Kruste schon schwarz wird. Falls ja, einfach mit Alufolie abdecken und weiterbacken.


Liebe Leute, die 60 min Wartezeit zahlen sich aus. Genießt diesen leckeren Ofenschmaus,
eure Lisa

Samstag, 21. März 2015

Frühstücks-Joghurt

Eigentlich mag ich die Frühstückszeit sehr gerne. Für so ein richtiges Frühstück nehme ich mir aber am liebsten sehr viel Zeit: Ich liebe frische Semmeln und Brezen (Du weißt schon, die die gerade frisch aus dem Ofen kommen und wunderbar duften...) dazu einen frisch gepressten Orangensaft und eine heiße Tasse Cappuccino. Dazu dicke Socken und das Radio an.... So kann der Tag beginnen. 

Unter der Woche, wenn die Arbeit ruft, habe ich nicht so viel Zeit... Da schiebe ich mir meist eine Scheibe Vollkornbrot mit selbstgemachter Marmelade oder ein Müsli zwischen die Kiemen. Letzteres gibt es bei mir sehr häufig, daher probiere ich immer mal wieder neue Kombinationen aus: Mal variiere ich das Obst (z.B. Himbeeren, Äpfel oder Kiwis), oder auch die "Toppings" (z.B. Kokosflocken oder Mandelblättchen) untereinander.

Dieses Wochenende gab es bei mir ebenfalls Müsli - da dachte ich, ich mache gleich mal ein paar Fotos und zeige sie Euch. 


Zutaten für 1 Portion:
1 kleiner Becher Naturjoghurt
5 EL Himbeeren (TK)
1 EL Honig
3 EL Haferflocken
2 Passionsfrüchte
1/2 Granatapfel
1 EL Mandelblättchen

Und so geht's:
  1. Naturjoghurt, Himbeeren und Honig in einem hohen Gefäß pürieren. Anschließend den Himbeerjoghurt in ein Weck-Glas oder ähnliches geben (für das Servieren).
  2. Haferflocken auf den Himbeerjoghurt schichten.
  3. Passionsfruchtfleisch mit den Kernen eines halben Granatapfels vermischen und auf die Haferflocken geben. Mit Mandelblättern garnieren und servieren.

So lange dauert es: ca. 15 Minuten (der Granatapfel machts... ;))


Lasst es euch schmecken,
Eure Ricki

Freitag, 13. März 2015

Vegetarische Asianudeln

Nur noch langweilige Karotten und eine Paprika Zuhause?! Na super, das wird ein kulinarisches Fest *ironisch*. Aber halt, das kann es tatsächlich noch werden. Ich hab da ein super Rezept kreiert. Zugegeben, es war aus der Not heraus geboren. Aber das sind meistens doch die besten und leckersten Rezepte, oder? Auf jedenfall eine echte Gewürz- und Geschmacksbombe! Probiert es doch auch einfach mal aus.



Für 2 Personen:

1 El Olivenöl 
1 Zwiebel, abgezogen und gewürfelt
2 Knoblauchzehen, abgezogen und gewürfelt
2 TL Harissa
1 EL Tomatenmark
1 EL Ahornsirup
1 TL Sambal Olek oder nach Belieben
2 mittelgroße Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, entkernt und gewürfelt
200 ml Kokosmilch
100 ml Gemüsebrühe
125 g Mi-Nudeln
Salz, Pfeffer
Petersilie, gehackt



Und so wird's gemacht:
  1. Olivenöl in einem Wok erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch 2 min andünsten. Anschließend Harissa undTomatenmark dazugeben und kurz mitrösten. Dann Ahornsirup und Sambal Olek zugeben, mitanbraten.
  2. Karotten dazugeben und mindestens 4 min mit anschwitzen. Danach die Paprika dazugeben, 1 min mitanbraten. 
  3. Nun wird mit Kokosmilch und Brühe abgelöscht. Die Gemüsepfanne wird aufgekocht und dann auf mittlerer Stufe geköchelt.
  4. Wasser im Wasserkocher erhitzen. Die Mi-Nudeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 3 min quellen lassen. Die Nudeln abtropfen lassen und Beiseite stellen.
  5. Die Gemüsepfanne 3 - 5 min weiter köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie garnieren. Die Nudeln dazu servieren.


Getoppt mit gerösteten Erdnüssen ein echter Knaller.
Also schnell mal mein Quick-Menü ausprobieren,

eure Lisa

Sonntag, 1. März 2015

{Buchvorstellung} Mias süße Kleinigkeiten & eine unkomplizierte Sommer-Dessert-Idee

Heute möchten wir euch ein ganz besonderes Buch vorstellen:
*Mias süße Kleinigkeiten*
Es ist das Buch von Mirja - in den Weiten des "www" besser bekannt als  DIE Kuechenchaotin.



Als fleißige Leserin von Mias liebevoll gestalteten Blog, habe ich natürlich schon seit Dezember 2014 gewusst, das das Buch kommen wird - inkl. den ersten darin enthaltenen Bildern. Dieser kleine Vorgeschmack hat mich sofort von den Socken gehauen. Dazu aber später mehr....


Im Februar durfte dann auch ich endlich ein Exemplar der Ausgabe *Mias süße Kleinigkeiten* in den Händen halten. Das Hardcover ist mit einem typischen Bild von Mia (diese Schnute kennt man einfach ;)) - mit einem Cupcake in der Hand und viel Mehl oder Puderzucker im Gesicht und ihrem schwarzen Oberteil bekleckert - gestaltet. Einmal aufgeklappt springt mich schon ein leuchtendes, mädchenhaftes Lila an.


Inhalt
Das Inhaltsverzeichnis gliedert die ca. 50 im Buch enthaltenen Rezepte in die folgenden fünf Kapitel:
  1. Auf die Hand
  2. Törtchen und Küchlein
  3. Aus Schüsseln und Gläsern
  4. Tartes und Tartlettes
  5. Aus dem Eisschrank

Angeführt wird die Rezeptflut durch eine liebevolle Einleitung, in welcher man mehr über die Küchenchaotin, ihre Liebe zur Fotographie & zu gutem Essen, ihrem großen Traum sowie über ihre grenzenlose Freude über ihr erstes eigenes und selbst gestaltetes Buch erfährt.

Anschließend beginnt jedes der oben genannten Kapitel durch eine persönliche und liebevoll überlegte Einführung, bei welcher dem Leser im Hinblick auf die nachfolgenden Rezepte schon das Wasser im Mund zusammen läuft. Zudem habe ich jedes Wort mit einem zustimmenden Kopfnicken in mich aufgesogen bzw. habe mich über die tolle Beschreibung gefreut.


Die Rezepte...
Jedem Rezept wurden zwei Seiten gewidmet: Eine der beiden Seiten enthält ein Foto der "süßen Kleinigkeit"; die andere Seite enthält das Rezept selbst. Der Aufbau der Rezeptseite wurde sehr übersichtlich gestaltet:
  • Die Überschrift einer jeden Seite besteht aus dem Rezept-Titel.
  • Anschließend führt uns Mirja in das Rezept mit einer kleinen Anekdote, einem eigenen Persönlichkeitsmerkmal oder ihrer persönlichen Empfindung ein.
  • Nun kommt die Rezeptanleitung selbst: sehr übersichtlich und unkompliziert wird die Rezeptzubereitung erläutert.
  • Zu vielen Rezepten gibt es dann auch noch einen Tipp: Das kann zum Beispiel eine mögliche Abwandlung der Zutaten sein, aber auch eine Hilfestellung zur leichteren Zubereitung.
  • Zu guter Letzt fehlen nun noch die Zutaten selbst. Diese stehen übersichtlich in einer eigenen Spalte auf der Rezept-Seite. Hierbei ist auch eine Angabe enthalten, für wie viele Portionen das Rezept gedacht ist.

Zudem verrät uns Mirja ihre 10 besten Backtipps: Warum soll man gefettete Formen kurz kalt stellen? oder: Was soll ich machen, wenn sich der Kuchen nicht aus der Form lösen will?


Meine Meinung
Allein bei der Kapitelübersicht kann man bereits erkennen, dass man in dem Buch einen richtigen Allrounder gefunden hat: Die Rezepte reichen von kleinen Brioches mit Brombeerbutter über Honig-Zimt-Trüffel, Avocadokuchen, Blaubeercumble und Co. bis hin zu Cheesecakes im Glas und Hugo-Eispops.
Für jeden, der bisher nur "klassische" Schokomuffins gebacken hat und sich gerne mal an was neues heran traut bzw. "intolerante" Freunde oder Bekannte hat, ist auch ein Rezept für vegane Schokomuffins mit von der Partie.

Wie vermutet, kann man hier wirklich einige tolle Rezepte herauspicken, welche fast ausnahmslos einfach und unkompliziert nachzumachen sind. Auch die Zutatenliste enthält keine Ausreißer, bei denen man für die Besorgung einen Internet-Handel oder ähnliches benötigt - Die Zutaten kann man also alle im nahegelegenen Supermarkt bekommen.


Rezeptprobe
Griechischer Joghurt mit Himbeeren


Zutaten für 4 Dessert-Gläser:
1 1/2 Limetten
600 g griechischer Joghurt
1 Pck. Vanille Zucker
1 EL Zucker
2 EL Honig
500 g angetaute Himbeeren (TK)
15 Schokokekse*

*im Originalrezept wird das Dessert mit Baiser-Bröseln serviert.

Und so geht's:
  1. Limetten auspressen - den Saft mit dem griechischen Joghurt verrühren. Vanillezucker, Zucker und Honig unter den Joghurt rühren.
  2. Die Hälfte der Himbeeren pürieren und wieder zu den ganzen Himbeeren verrühren.
  3. Schokoladenkekse grob zerbröseln und in 4 Dessertgläser geben. Anschließend Joghurt und Himbeeren in jeweils zwei Schichten darüber verteilen.

So lange hat's gedauert: ca. 20 Minuten


***

Fazit
Das Buch ist vor allem für Einsteiger und Fans der Kuechenchaotin geeignet. Außerdem ist es eine Grundlage für viele "Standard"-Rezepte. Nach besonders ausgefallenen Rezepten sucht man allerdings vergeblich. Dies ist aber auch gar nicht das Ziel von Mirja, denn die Rezepte sollen für jedermann leicht umsetzbar sein.


So, aber nun macht euch am besten selbst ein Bild meiner neusten Errungenschaft:

Erschienen am 17.02.2015 im Jan Thorbecke Verlag
*Mias süße Kleinigkeiten - Die besten Rezepte der Küchenchaotin*
ISBN: 3799505857
136 Seiten


Ich mache mich dann selbst mal wieder an die Rührschüsseln, denn ich habe noch das ein oder andere Rezept entdeckt, dass ich gerne mal ausprobieren würde.


Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Dienstag, 24. Februar 2015

Süße Sünde in Schwarz-Weiß

Eeeendlich habe ich es auch mal wieder geschafft. Nach den Anstrengungen der vergangenen Schulwochen komm ich nun endlich auch mal wieder zum bloggen. Euch geht es sicher auch oft so: der Job nimmt einen so ein, dass man in der Freizeit kaum mehr Zeit für seine Hobbies hat.
Aber genug gejammert, jetzt kommt ja endlich mal wieder was! Und dann gleich noch ein Lisa-Ricki-Special. Da uns mittlerweile 250 km trennen, sehen wir uns nicht mehr so oft wie früher und kochen daher auch kaum mehr miteinander. Umso schöner war diese Spontanaktion: Ricki und ich waren zum Frühstücken verabredet. Davor blätterte ich einfach mal auf gut Glück in einer Kochzeitschrift und stieß auf dieses Rezept. Schnell Rickis Nummer wählen....ha...sie war noch nicht losgefahren. Daher konnte sie dann auch schnell noch beim Supermarkt einen Zwischenstopp einlegen und die nötigen Zutaten kaufen. Als sie dann da war legten wir sofort mit den Riegeln los. Es war ein so super einfaches und  schnelles Rezept - echt klasse. Aber Achtung: diese Schokoriegel machen süchtig!



Zutaten für 30 Stück:
500 g weiße Schokolade
400 g gesüßte Kondensmilch
1 Prise Salz
250 g Oreokekse

Und so wird's gemacht:
  1. Die süße Kondensmilch zusammen mit der weißen Schokolade und einer Prise Salz langsam in einem Topf erwärmen und zu einer glatten Masse verrühren.
  2. Oreokekse grob hacken und zur Schokoladen-Milch-Mischung geben. Die Kekskrümel gleichmäßig unterrühren.
  3. Die Schokoriegelmasse in eine mit Backpapier ausgelegte, rechteckige Form (ca. 20 x 20 cm) füllen und glatt streichen. Ca. 3 Stunden lang im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Nun den Block in 15 gleich große Streifen schneiden und in der Mitte halbieren.

Lasst euch diese süße Sünde schmecken!
Eure Lisa und Ricki