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Sonntag, 9. Oktober 2016

Kürbis-Spinat-Burek

Hallo zusammen,

neulich habe ich gleich um die Ecke den Türkischen Laden entdeckt. Da zögerte ich natürlich nicht lange und bin sofort hinein. Ich liebe ja türkisches Essen und die orientalischen Zutaten sowieso. Beim Flanieren durch die Regale erspähte ich dann den Yufkateig. Gleich eingepackt und beim heimradeln überlegt, was man daraus machen könnte. Ziemlich schnell kam ich auf das in Deutschland vor allem als Fastfood bekannte Burek. Klassisch sind darin jede Menge Spinat und Feta. Ich hatte allerdings die Idee, dem ganzen noch einen herbstlichen Touch zu verleihen und packte kurzerhand noch etwas Kürbis mit hinein. Wirklich eine köstliche Kombination, so viel kann ich euch sagen. Für mehr lest ihr am Besten einfach das Rezept und probiert dann selbst einmal aus.




Zutaten für 4 Portionen:
750 g TK-Spinat
250 g Hokkaido, entkernt und fein gewürfelt
1 Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gewürfelt
2 EL Olivenöl
Salz
1 Packung Yufkateig (360g)
125 g Feta, fein gewürfelt
125 g Frischkäse
1 Ei
Pfeffer
Muskat
125 g Butter



Und so wird’s gemacht:

  1. TK-Spinat in einem Sieb auftauen lassen, ggf. in einer Pfanne langsam erhitzen um den Prozess zu beschleunigen ;)
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Kürbis, Zwiebel und Knoblauch darin 3 min dünsten. Ordentlich mit Salz würzen und Beiseite stellen.
  3. Filoteig bei Zimmertemperatur ungeöffnet ca. 10 min liegen lassen. Nun Feta, Frischkäse und das Ei in einer Schüssel verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  4. Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd zerlassen. Den aufgetauten und ggf. erhitzten Spinat sorgfältig über der Spüle portionsweise ausdrücken. Eine Raine mit Butter ausfetten und den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.


  1. Ein Geschirrtuch anfeuchten und auf die Arbeitsplatte legen. Darauf kommt ein trockenes Geschirrtuch. Ein Yufkateigblatt darauf legen. Mit zerlassener Butter bestreichen und ein weiteres Teigblatt deckungsgleich darauf legen. Ebenso mit zwei weiteren Teigblättern verfahren. Nun Spinat auf den Teig geben, platt drücken und mindestens 4 cm Platz zum Rand lassen. 1-2 EL der Käse-Ei-Masse auf den Spinat geben, ebenfalls verteilen und schließlich 1-2 EL Kürbis drauf geben. Die Seiten des Teiges zur Mitte einschlagen und den Yufkateig von der breiten zur schmalen Seite hin rollen. Mit den restlichen Burek-Rollen genauso verfahren.
  2. Die Burek-Rollen dicht an dicht in die Auflaufform legen und mit dem Rest der zerlassenen Butter bestreichen. Die Rollen im Backofen auf mittlerer Schiene 35 min backen, heiß oder kalt genießen.


Lasst euch dieses Gericht schmecken!
Eure Lisa

Montag, 3. Oktober 2016

Soulfood-Nudelauflauf

Hallo ihr Lieben,

heute ist ein besonderer Tag, denn ich habe zum ersten Mal in meiner neuen Küche gekocht :) Ich bin am Samstag in mein neues Zuhause in Dachau eingezogen und konnte heute endlich mal wieder in der Küche werkeln. Zum Glück lief mit dem Umzug Dank vieler lieber Helfer reibungslos und schon jetzt fühle ich mich in meiner neuen Bleibe sehr wohl. Da hatte ich direkt Lust auf ein bisschen Soulfood. Wen also jetzt das Kochfieber packt, der schaut sich am Besten gleich folgendes Rezept an und macht sich auf in die Küche....oder eher erst morgen...wieso? Findet es durch das Rezept heraus :D





Zutaten für 2 Portionen:
150 g getrocknete Hülsenfrüchte (Mix aus z. B. Kichererbsen, Bohnen…)
150 g Nudeln
½ Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
Olivenöl
1 TL Honig
Salz, Pfeffer
400 g Dosentomaten (stückig)
100 g Feta, gewürfelt



Und so wird’s gemacht:

  1. Hülsenfrüchte über Nacht in der doppelten Menge Wasser einweichen und quellen lassen. Am nächsten Tag abgießen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und aufkochen. Ca. 45 min auf kleinster Stufe köcheln. Erneut abgießen und Beiseite stellen.
  2. Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung kochen, abgießen und auskühlen lassen.
  3. Zwiebelwürfel in einer Pfanne mit heißem Olivenöl auf mittlerer Stufe dünsten. Honig darüber geben und karamellisieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach 2 min die abgetropften Hülsenfrüchte dazugeben, kurz mitbraten.
  4. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Zwiebeln und Hülsenfrüchte mit den Dosentomaten ablöschen, aufkochen und 5 min köcheln lassen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. In einer kleinen Auflaufform Nudeln und die Tomatensoße vermengen. Dann den Feta darauf verteilen. Das Ganze in den Ofen schieben und ca. 10 min gratinieren.
Ich wünsche euch viel Freude beim nachkochen und sende euch liebe Grüße,
eure Lisa

Freitag, 23. September 2016

{Buchvorstellung} Koch dich gesund! - Vital & fit mit leckeren Rezepten von Dale Pinnock

Gleich die ersten Buchseiten haben mich fasziniert, obwohl sie keine Kochrezepte zeigen. Der Autor beschreibt die Bedeutung guten Essens in seinem Leben und spricht mir damit aus der Seele. Gesunde Ernährung ist für ihn ein Grundbedürfnis, mit dem er sich tagtäglich auseinandersetzt. Ihm kommt es dabei nicht nur auf den Geschmack, sondern auch die therapeutische Funktion von Essen an. Laut Pinnock kann jeder aktiv seine Gesundheit beeinflussen, in dem er gezielt bestimmte Lebensmittel isst oder meidet. Dies soll jedoch einfach und praktisch in den Alltag integrierbar sein, sodass sich durch eine bewusste Ernährungsweise keine Einschränkungen ergeben. Obwohl gesund und praktikabel, besteht der Autor auf abwechslungsreiche und spannende Rezepte, die keine Langweile auf dem Esstisch aufkommen lassen. Um die maßgeschneiderte Ernährung einfach in das eigene Leben einzupassen, hat sich Dale Pinnock ein System einfallen lassen. Alle Rezepte haben in der linken oberen Ecke eine Legende in der steht, bei welchen Körpersystemen das folgende Gericht aktivierend und unterstützend wirkt. Die einzelnen Symbole werden am Anfang des Buchs erklärt und die Rezepte am Ende des Buchs in einem Verzeichnis den verschiedenen Körpersystemen, z. B. Immunsystem, Herz und Kreislauf… zugeordnet. Außerdem findet sich am Ende ebenfalls ein Rezeptverzeichnis von A-Z. Für die interessierten Leser schließt das Buch mit dem Kapitel „Die Lebensmittel-Apotheke“ in denen Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln notiert und näher erläutert werden. 




Dale Pinnock – Koch dich gesund! Vital & fit mit leckeren Rezepten
Erschienen im: Jan Thorbecke Verlag (2016) - ISBN: 978-3-7995-1096-7



Aufbau der Rezeptsammlung
Die Rezepte werden nach Mahlzeiten geordnet, beginnend mit dem Abschnitt „Start in den Tag“, „Snacks 2 Go“ und so weiter. Wie zuvor bereits erwähnt, schließt das Buch mit der Lebensmittel-Apotheke und dem Rezeptverzeichnis, einmal nach Körpersystemen und einmal nach Alphabet geordnet.



Jedem Rezept werden die Körpersysteme zugeordnet, die dadurch angesprochen werden. Dale Pinnock wendet sich mit einem kurzen persönlichen Wort an alle Leser des Buchs. Im Anschluss daran findet sich das jeweilige Rezept mit Mengenangaben, meist für eine Person. Des Weiteren beinhaltet jedes Gericht eine Topzutat, die näher beschrieben und deren positive Wirkung näher ausgeführt wird.
Die Bilder sind modern arrangiert, die Buchinnenseiten aus mattem hochwertigem Papier.



Gesamteindruck des Buches
Was besonders auffällt ist die Liebe die in diesem Buch steckt. Dem Leser wird mit jeder Seite deutlicher, wie sehr es dem Autor am Herzen liegt, sein Wissen über gesunde Ernährung mit dem Leser zu teilen. Eigene Erfahrung, breit gefächertes Basiswissen und Freude am Kochen sollen auf den Leser bzw. den Kochschüler übertragen werden.



Eigene Meinung
Mich hat das Buch sehr begeistert, gerade weil Dale Pinnock ähnliche Ansichten wie ich vertritt. Auch ihm liegt eine gesunde und maßgeschneiderte Ernährung am Herzen. Genau wie er glaube auch ich daran, dass man mit der für eine selbst richtigen Ernährung das eigene Leben positiv beeinflussen kann. Zunächst ändert sich nur die Art der Speisen und vielleicht der Gewohnheiten. Doch schon bald wird man auch an sich selbst Veränderungen feststellen können. Ich kenne meinen Körper sehr gut und bemerke auch an mir selbst, wenn ich wieder etwas gegessen habe von dem ich bereits davor wusste, dass es mir nicht guttut. Hört auf euren Körper und lasst euch dabei von Dale Pinnock an der Hand nehmen und führen. Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen, gerade wenn ihr einen Kompass für eine ausgeglichene Lebensweise sucht.
Natürlich habe ich auch diesmal wieder ein Rezept aus dem Kochbuch nachgekocht und freue mich, euch diesen leckeren und erfrischenden Salat vorstellen zu dürfen.

Bunter Quinoa-Salat mit Granatapfelkernen


Zutaten für 1 Person:
50 g Quinoa
2 EL gemischte Oliven
½ rote Paprika, gewürfelt
75 g Feta, gewürfelt
1 EL Kapern
2 EL Granatapfelkerne
2 EL Olivenöl
1 TL Balsamico-Essig
Meersalz und schwarzer Pfeffer



Die Quinoa in einen Stieltopf geben und mit kochendem Wasser aufgießen. 10-15 Minuten kochen, bis die Quinoa weich und glasig ist. Abgießen und abkühlen lassen.
Die Oliven, die Paprika, den Feta, die Kapern und die Granatapfelkerne unter die Quinoa heben und gründlich mischen. Das Olivenöl und den Essig verrühren, salzen und pfeffern, über den Salat geben und erneut mischen. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.



Neugierig geworden?

Dann gleich online bestellen unter: http://www.thorbecke.de/koch-dich-gesund-p-2146.html
Bilder: Martin Poole © 2016 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Viel Spaß mit diesem wunderbaren Buch!

Eure Lisa

Mittwoch, 7. September 2016

Yellow-Zucchini-Wraps



Hallo ihr Lieben,

Zucchinisaison neigt sich dem Ende, doch ein (vielleicht) letztes Rezept hab ich noch für euch. Und ich sage euch, das ist wirklich ein Rezept für Faule – wie mich, ab und an. Ich sah die gelben Zucchini im Gemüsekorb leuchten und dachte die sind heute dran. Aber ich hatte so gar keine Lust auf schnibbeln. Drum holte ich meinen Hobel raus und machte Zucchinistifte. Diese Form von Zucchini hatte ich bis dahin auch noch nicht ausprobiert. Was ich dann damit gemacht habe? Lest selbst…



Zutaten für 4 Wraps:

Gemüsefüllung:

1 Zwiebel, abgezogen und fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gewürfelt
Olivenöl zum Anbraten
Cumin, Kurkuma, Curry, Koriander
1 TL Honig
1,5 mittelgroße gelbe Zucchini, geraspelt
Salz, Pfeffer
1 TL gelbe Currypaste
½ - 1 Dose Kidneybohnen, abgetropft und abgespült
5-6 Blätter Salat, fein geschnitten
1-2 Tomaten, in Scheiben geschnitten

Dip:

150 g Magerquark
1 TL Tahinpaste (Sesampaste)
1 EL Sojasauce
Salz, Pfeffer

4 Vollkornweizenwraps



Und so wird’s gemacht: 


  1. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin anschwitzen. Die orientalischen Gewürze nach Belieben darüber geben und mitanbraten, so entfaltet sich das Aroma noch viel besser. Den Honig dazugeben und alles auf mittlerer Stufe karamellisieren lassen.
  2. Zucchini dazu geben und ca. 3 min unter Rühren mitanbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würden. Nun die Currypaste dazugeben und weitere 3 min braten, bis die Paste sich gut verteilt und das Gemüse überzogen hat. 
  3. Währenddessen alle Dipzutaten in einer separaten Schale miteinander verrühren und abschmecken. Dann beiseite stellen (nicht in den Kühlschrank, denn kalte Lebensmittel schmecken weniger aromatisch). 
  4. Die Kidneybohnen am Schluss zum Gemüse geben und kurz mit erhitzen, alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann ist die Gemüsefüllung fertig.
  5. Die Wraps in einer Pfanne oder ganz einfach in der Mikrowelle erhitzen. Den Dip darauf verteilen aber Achtung: lasst an den Seiten und unten ca. 4 cm frei, sodass ihr den Wrap noch gut falten könnt. Dann mit Salat und Tomaten belegen und das Gemüse darauf verteilen. Zusammenrollen und reinbeißen!


Lasst es euch schmecken,
eure Lisa

Sonntag, 28. August 2016

Spinat-Ricotta-Röllchen


Endlich, endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden, um mal wieder richtig schön zu kochen. Anfang August war ich 2 Wochen im Urlaub in Portugal und letzte Woche ging es dann noch kurz ins Allgäu. Das heißt Zeit zum Surfen, Entspannen und Runterkommen. Aber jetzt bin ich wieder Zuhause und ich habe wieder Lust mich selbst an den Herd zu stellen und zu kochen. Nachdem momentan Zucchinizeit ist und mir langsam die Ideen ausgehen, hier mal eine etwas andere Zucchini-Variante.



Zutaten für 4 Portionen:
2 Zucchini, längs in 3 mm dicke Scheiben gehobelt
200 g frischer Spinat, gewaschen und geputzt
Salz
Pfeffer
Olivenöl
375 g Mozzarella, fein gewürfelt
350 g Ricotta
1 Zwiebel, abgezogen und fein gehackt
1 EL Zucker
2 EL Weißweinessig
1 Dose stückige Tomaten
3 Stiele Basilikum

1 Auflaufform (ca. 2 L)

 


Und so wird’s gemacht:

  1. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zucchinischeiben portionsweise von beiden Seiten ca. 2 min anbraten und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Dann herausnehmen und die restlichen Scheiben ebenso anbraten.
  2. Erneut etwas Öl erhitzen und den Spinat 2-3 min andünsten, sodass er zusammenfällt. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Hälfte der Mozzarellawürfel und den gesamten Ricotta miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Mit dem Zucker bestreuen, karamellisieren und schließlich mit dem Essig sowie den Tomaten ablöschen. Die Soße zum Köcheln bringen und 4 min leicht köcheln lassen. Am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Für die Röllchen eine Zucchinischeibe dünn mit der Ricotta-Mozzarella-Masse bestreichen, etwas Spinat darauf verteilen und anschließend vorsichtig aufrollen. Das fertige Röllchen vorsichtig aufrecht in die Auflaufform stellen. Bei den anderen Röllchen ebenso verfahren und diese dicht an dicht in die Form stellen.
  6. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann wird die Tomatensoße in die verbleibenden Lücken der Auflaufform gefüllt, sodass keine Zwischenräume mehr zwischen den Röllchen sind. Zum Schluss den restlichen Mozzarella über die Röllchen geben und 15 min lang im Ofen gratinieren. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit Basilikumblättern garnieren.


Ich bin sehr begeistert von diesen leck’ren Röllchen. Probiert das Rezept doch auch mal aus.

Eure Lisa

Sonntag, 17. Juli 2016

Sommerliches Linsencurry


Hallo ihr Lieben,

heute ist mal wieder einer dieser wechselhaften Tage, an denen ich nicht so recht weiß, was ich mit mir anfangen soll. Rausgehen und dann vom Regenschauer überrascht werden? Drinnen bleiben lesen, fernsehen oder in meinen Emails stöbern? Hm, keine leichte Entscheidung an so einem Tag. Darum beschloss ich, mir erstmal was Schönes zu kochen. Auch hier viel die Entscheidung nicht leicht: ich stand vor meinen Kochbüchern und überlegte, wonach mir der Sinn steht. Ich hatte keine Lust auf eine spezielle Stilrichtung oder die Küche eines besonderen Lands. Deshalb zog ich das Buch der Hemsley-Schwestern heraus. Dieses Buch enthält unterschiedlichste Rezepte und ich wurde fündig. Ich habe mich für das sämige Linsencurry entschieden. Bei einem Tag von grau in grau sicher eine gute Wahl. Aber überzeugt euch selbst.



Zutaten für 4 Personen:

2 EL Butterschmalz
2 Zwiebeln, abgezogen und fein gehackt
3 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
2 cm Ingwer, geschält und fein gehackt
180 g rote Linsen, abgespült
500 – 750 ml Gemüsebrühe (zur Not instant)
400 ml Kokosmilch
2 Paprika, geputzt und gleichmäßig gewürfelt (1x1 cm)
1 Zucchino, gewaschen und gleichmäßig gewürfelt
2 große Tomaten, gewaschen und geachtelt
1 Bio-Limette, heiß abgewaschen, Abrieb und Saft (separat)
Salz, Pfeffer
Chilipaste oder Cayennepfeffer nach Belieben
1 TL Honig oder Ahornsirup



Und so wird’s gemacht:

  1. Butterschmalz im Wok zerlassen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer bei geringer Hitze 10 min lang glasig dünsten.
  2. Linsen, Gemüsebrühe und Kokosmilch zugeben, kurz aufkochen und bei mittlerer Hitze 12 min garen.
  3. Paprika-, Zucchino- und Tomatenstücke sowie Limettenabrieb hinzugeben, unterrühren, mit Salz, Pfeffer und ggf. Chili würzen und 6 min weiterköcheln. Wenn nötig, Kochflüssigkeit in Form von Brühe nachgießen.
  4. Wok vom Herd nehmen, Limettensaft und Honig unterrühren. Alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zu diesem Gericht schmeckt Reis ebenso wie leckeres Naan-Brot.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.
Eure Lisa

Dienstag, 12. Juli 2016

Galette mit Tomaten und Auberginen

Hallo ihr Lieben,

mein Job erlaubte mir kürzlich ein verlängertes Wochenende in Würzburg. Die Stadt, in der ich ein Jahr gelebt habe, ist meine Lieblingsstadt, nicht zuletzt aufgrund der vielen lieben Menschen die ich dort kenne. Am Samstagmorgen kam ich im sonnigen Würzburg an und wurde gleich herzlich von meinen Stammtischfreunden begrüßt. Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt machte ich mich auf zu einem Kumpel, um mit ihm zu kochen. Gemeinsam wagten wir uns an unser beider ersten Galettes. Zuerst wurde gewogen und geknetet, bis schließlich ein salziger Mürbeteig in den Kühlschrank verfrachtet werden konnte. Wie es weitergeht? Hier ...



Zutaten für 4 Galettes:

Für den Mürbeteig
150 g Weizenmehl
1/2 TL Salz
75 kalte Butter
2 EL kaltes Wasser
2 EL geriebener Käse


Für die Füllung
200 g Auberginen
Olivenöl
200 g Tomaten
100 g geriebener Käse
Salz und Pfeffer


Auf dem Balkon in der Sonne genießen :)
 Und so wird's gemacht:
  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 min in den Kühlschrank legen.
  2. Auberginen putzen, Enden abschneiden. Anschließend in 5 mm breite Scheiben schneiden. Ca. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Auberginenscheiben darin 2-3 min von jeder Seite anbraten. Gegebenenfalls portionsweise anbraten.
  3. Die Tomaten putzen. Ebenfalls in 5 mm breite Scheiben schneiden.
  4. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den Teig vierteln. Ein Teigstück zu einer Kugel formen, platt drücken und direkt auf einem mit Backpapier belegten Blech zu einem etwa Ø 16 cm großen Kreis ausrollen. Mit dem restlichen Teig entsprechend verfahren.
  6. Die Teigkreise mit 3/4 des Käses bestreuen und dabei einen 2-3 cm breiten Rand lassen. Nun die Auberginen- und Tomatenscheiben dachziegelartig im Kreis darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und dem restlichen Käse bestreuen. Nun die Seiten des Teiges zur Mitte klappen.
  7. Die Galettes in den Ofen schieben (mittlere Schiene) und ca. 20 min goldbraun backen.

Die Galettes sehen nicht nur toll aus, sondern überzeugen auch mit ihrem leckeren, knusprig-buttrigen Geschmack. Probiert es auch mal aus!

Liebe Grüße, eure Lisa

Freitag, 17. Juni 2016

Strasbourg - zwischen Deutschland und Frankreich

Hallo ihr Lieben,
die Zeit rast im Moment einfach so schnell....schon wieder ist es über einen Monat her, dass ich hier zum letzten Mal etwas gebloggt habe...und ich bin untröstlich. Viel öfter wünsche ich mir die Gelegenheit, hier ein bisschen kreativ zu werden. Doch leider habe ich im Moment sehr viel um die Ohren und da bleibt die Kreativität häufig auf der Strecke.
Letztes Wochenende jedoch hab ich mich einfach mal inspirieren lassen. Ich habe eine gute Freundin eingepackt und wir sind zusammen nach Strasbourg gefahren. Die Hinfahrt zog sich dank Lastwagenunfall auf der Autobahn etwas hin, doch endlich angekommen empfing uns der Gastgeber unserer airbnb-Unterkunft schon herzlich. Wir fühlten uns in der Studentenbude gleich heimelig und machten uns dann gleich auf den Weg in die Stadt.





Die Prämisse: wir wollen das EM-Auftaktspiel sehen und Flammkuchen essen! Beides sollte uns nach einem kurzen Fußmarsch gelingen. Und so feierten und jubelten wird am Freitag unter zig Franzosen die beiden Tore der Equipe Bleu. Es war ein wundervoller Abend, den wir mit leckerem Eis vom Stand gegenüber der imposanten Kathedrale beschlossen.

Chez "La Nouvelle Poste"



Tags darauf wurde die Innenstadt trotz Regenschauern unsicher gemacht. Der Tag begann mit einem ausgiebigen und vielseitigen Frühstück bei Bistrot & Chocolat. Das goldige Café war so liebevoll eingerichtet und bot tolle Leckereien. Getoppt wurde das ganze nur noch von den freundlichen Bedienungen, die unseren deutschen Akzent in unserem holprigen Französisch geflissentlich überhörten, lediglich ein kleines Schmunzeln war zu erkennen. Frisch gestärkt erfreuten wir uns an tollen Schuh- und Klamottenläden. Auch einen kleinen Marsch über den Wochenmarkt unternahmen wir. Später erfuhren wir noch mehr über die Geschichte und Anekdoten über die Stadt, als wir uns einer Free-Walking-Tour anschlossen.


Chez "http://www.bistrotetchocolat.net/"



Ein heftiger, nicht enden wollender Regenschauer hielt uns einige Zeit in einem sehr altertümlichen Café gefangen . So nutzten wir den abflauenden Regen, um zurück in unsere Bude zu hasten, uns umzuziehen und ein Lokal für den Abend ausfindig zu machen.





 
 Wir aßen traditionell französisch und ließen es uns bei Wein, Aperitiv, leckerem Fleisch und zahlreichen Beilagen gutgehen. Abgerundet wurde das Essen von einem vorzüglichen Nachspeisenarrangement, das das Herz einer jeden Naschkatze hätte höher schlagen lassen. Gesättigt und zufrieden nahmen wir im La Kulture noch einen leckeren Absacker zu uns und ließen den Samstag ausklingen. Am Sonntag morgen frühstückten wir ein letztes mal in einer der Gassen Strasbourgs und nahmen innerlich bereits Abschied.



Chez "http://www.renard-prechant.com/"

Auf dem Heimweg kurvten wir noch am etwas entlegenen Europaparlament vorbei und machten uns schweren Herzens wieder auf den Weg nach Schrobenhausen bzw. Pfaffenhofen. Dieser Kurztripp ins Elsass war Balsam für die Seele und kann nur weiterempfohlen werden. Nehmt öfter mal ein paar Sachen und einen Freund und macht euch auf die Socken um ein tolles Wochenende zu verbringen. Es wird sich in jedem Fall lohnen.

Liebe Grüße
Eure Lisa