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Sonntag, 28. August 2016

Spinat-Ricotta-Röllchen


Endlich, endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden, um mal wieder richtig schön zu kochen. Anfang August war ich 2 Wochen im Urlaub in Portugal und letzte Woche ging es dann noch kurz ins Allgäu. Das heißt Zeit zum Surfen, Entspannen und Runterkommen. Aber jetzt bin ich wieder Zuhause und ich habe wieder Lust mich selbst an den Herd zu stellen und zu kochen. Nachdem momentan Zucchinizeit ist und mir langsam die Ideen ausgehen, hier mal eine etwas andere Zucchini-Variante.



Zutaten für 4 Portionen:
2 Zucchini, längs in 3 mm dicke Scheiben gehobelt
200 g frischer Spinat, gewaschen und geputzt
Salz
Pfeffer
Olivenöl
375 g Mozzarella, fein gewürfelt
350 g Ricotta
1 Zwiebel, abgezogen und fein gehackt
1 EL Zucker
2 EL Weißweinessig
1 Dose stückige Tomaten
3 Stiele Basilikum

1 Auflaufform (ca. 2 L)

 


Und so wird’s gemacht:

  1. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zucchinischeiben portionsweise von beiden Seiten ca. 2 min anbraten und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Dann herausnehmen und die restlichen Scheiben ebenso anbraten.
  2. Erneut etwas Öl erhitzen und den Spinat 2-3 min andünsten, sodass er zusammenfällt. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Hälfte der Mozzarellawürfel und den gesamten Ricotta miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Mit dem Zucker bestreuen, karamellisieren und schließlich mit dem Essig sowie den Tomaten ablöschen. Die Soße zum Köcheln bringen und 4 min leicht köcheln lassen. Am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Für die Röllchen eine Zucchinischeibe dünn mit der Ricotta-Mozzarella-Masse bestreichen, etwas Spinat darauf verteilen und anschließend vorsichtig aufrollen. Das fertige Röllchen vorsichtig aufrecht in die Auflaufform stellen. Bei den anderen Röllchen ebenso verfahren und diese dicht an dicht in die Form stellen.
  6. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann wird die Tomatensoße in die verbleibenden Lücken der Auflaufform gefüllt, sodass keine Zwischenräume mehr zwischen den Röllchen sind. Zum Schluss den restlichen Mozzarella über die Röllchen geben und 15 min lang im Ofen gratinieren. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit Basilikumblättern garnieren.


Ich bin sehr begeistert von diesen leck’ren Röllchen. Probiert das Rezept doch auch mal aus.

Eure Lisa

Sonntag, 17. Juli 2016

Sommerliches Linsencurry


Hallo ihr Lieben,

heute ist mal wieder einer dieser wechselhaften Tage, an denen ich nicht so recht weiß, was ich mit mir anfangen soll. Rausgehen und dann vom Regenschauer überrascht werden? Drinnen bleiben lesen, fernsehen oder in meinen Emails stöbern? Hm, keine leichte Entscheidung an so einem Tag. Darum beschloss ich, mir erstmal was Schönes zu kochen. Auch hier viel die Entscheidung nicht leicht: ich stand vor meinen Kochbüchern und überlegte, wonach mir der Sinn steht. Ich hatte keine Lust auf eine spezielle Stilrichtung oder die Küche eines besonderen Lands. Deshalb zog ich das Buch der Hemsley-Schwestern heraus. Dieses Buch enthält unterschiedlichste Rezepte und ich wurde fündig. Ich habe mich für das sämige Linsencurry entschieden. Bei einem Tag von grau in grau sicher eine gute Wahl. Aber überzeugt euch selbst.



Zutaten für 4 Personen:

2 EL Butterschmalz
2 Zwiebeln, abgezogen und fein gehackt
3 Knoblauchzehen, abgezogen und fein gehackt
2 cm Ingwer, geschält und fein gehackt
180 g rote Linsen, abgespült
500 – 750 ml Gemüsebrühe (zur Not instant)
400 ml Kokosmilch
2 Paprika, geputzt und gleichmäßig gewürfelt (1x1 cm)
1 Zucchino, gewaschen und gleichmäßig gewürfelt
2 große Tomaten, gewaschen und geachtelt
1 Bio-Limette, heiß abgewaschen, Abrieb und Saft (separat)
Salz, Pfeffer
Chilipaste oder Cayennepfeffer nach Belieben
1 TL Honig oder Ahornsirup



Und so wird’s gemacht:

  1. Butterschmalz im Wok zerlassen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer bei geringer Hitze 10 min lang glasig dünsten.
  2. Linsen, Gemüsebrühe und Kokosmilch zugeben, kurz aufkochen und bei mittlerer Hitze 12 min garen.
  3. Paprika-, Zucchino- und Tomatenstücke sowie Limettenabrieb hinzugeben, unterrühren, mit Salz, Pfeffer und ggf. Chili würzen und 6 min weiterköcheln. Wenn nötig, Kochflüssigkeit in Form von Brühe nachgießen.
  4. Wok vom Herd nehmen, Limettensaft und Honig unterrühren. Alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zu diesem Gericht schmeckt Reis ebenso wie leckeres Naan-Brot.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.
Eure Lisa

Dienstag, 12. Juli 2016

Galette mit Tomaten und Auberginen

Hallo ihr Lieben,

mein Job erlaubte mir kürzlich ein verlängertes Wochenende in Würzburg. Die Stadt, in der ich ein Jahr gelebt habe, ist meine Lieblingsstadt, nicht zuletzt aufgrund der vielen lieben Menschen die ich dort kenne. Am Samstagmorgen kam ich im sonnigen Würzburg an und wurde gleich herzlich von meinen Stammtischfreunden begrüßt. Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt machte ich mich auf zu einem Kumpel, um mit ihm zu kochen. Gemeinsam wagten wir uns an unser beider ersten Galettes. Zuerst wurde gewogen und geknetet, bis schließlich ein salziger Mürbeteig in den Kühlschrank verfrachtet werden konnte. Wie es weitergeht? Hier ...



Zutaten für 4 Galettes:

Für den Mürbeteig
150 g Weizenmehl
1/2 TL Salz
75 kalte Butter
2 EL kaltes Wasser
2 EL geriebener Käse


Für die Füllung
200 g Auberginen
Olivenöl
200 g Tomaten
100 g geriebener Käse
Salz und Pfeffer


Auf dem Balkon in der Sonne genießen :)
 Und so wird's gemacht:
  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 min in den Kühlschrank legen.
  2. Auberginen putzen, Enden abschneiden. Anschließend in 5 mm breite Scheiben schneiden. Ca. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Auberginenscheiben darin 2-3 min von jeder Seite anbraten. Gegebenenfalls portionsweise anbraten.
  3. Die Tomaten putzen. Ebenfalls in 5 mm breite Scheiben schneiden.
  4. Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den Teig vierteln. Ein Teigstück zu einer Kugel formen, platt drücken und direkt auf einem mit Backpapier belegten Blech zu einem etwa Ø 16 cm großen Kreis ausrollen. Mit dem restlichen Teig entsprechend verfahren.
  6. Die Teigkreise mit 3/4 des Käses bestreuen und dabei einen 2-3 cm breiten Rand lassen. Nun die Auberginen- und Tomatenscheiben dachziegelartig im Kreis darauf verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen und dem restlichen Käse bestreuen. Nun die Seiten des Teiges zur Mitte klappen.
  7. Die Galettes in den Ofen schieben (mittlere Schiene) und ca. 20 min goldbraun backen.

Die Galettes sehen nicht nur toll aus, sondern überzeugen auch mit ihrem leckeren, knusprig-buttrigen Geschmack. Probiert es auch mal aus!

Liebe Grüße, eure Lisa

Freitag, 17. Juni 2016

Strasbourg - zwischen Deutschland und Frankreich

Hallo ihr Lieben,
die Zeit rast im Moment einfach so schnell....schon wieder ist es über einen Monat her, dass ich hier zum letzten Mal etwas gebloggt habe...und ich bin untröstlich. Viel öfter wünsche ich mir die Gelegenheit, hier ein bisschen kreativ zu werden. Doch leider habe ich im Moment sehr viel um die Ohren und da bleibt die Kreativität häufig auf der Strecke.
Letztes Wochenende jedoch hab ich mich einfach mal inspirieren lassen. Ich habe eine gute Freundin eingepackt und wir sind zusammen nach Strasbourg gefahren. Die Hinfahrt zog sich dank Lastwagenunfall auf der Autobahn etwas hin, doch endlich angekommen empfing uns der Gastgeber unserer airbnb-Unterkunft schon herzlich. Wir fühlten uns in der Studentenbude gleich heimelig und machten uns dann gleich auf den Weg in die Stadt.





Die Prämisse: wir wollen das EM-Auftaktspiel sehen und Flammkuchen essen! Beides sollte uns nach einem kurzen Fußmarsch gelingen. Und so feierten und jubelten wird am Freitag unter zig Franzosen die beiden Tore der Equipe Bleu. Es war ein wundervoller Abend, den wir mit leckerem Eis vom Stand gegenüber der imposanten Kathedrale beschlossen.

Chez "La Nouvelle Poste"



Tags darauf wurde die Innenstadt trotz Regenschauern unsicher gemacht. Der Tag begann mit einem ausgiebigen und vielseitigen Frühstück bei Bistrot & Chocolat. Das goldige Café war so liebevoll eingerichtet und bot tolle Leckereien. Getoppt wurde das ganze nur noch von den freundlichen Bedienungen, die unseren deutschen Akzent in unserem holprigen Französisch geflissentlich überhörten, lediglich ein kleines Schmunzeln war zu erkennen. Frisch gestärkt erfreuten wir uns an tollen Schuh- und Klamottenläden. Auch einen kleinen Marsch über den Wochenmarkt unternahmen wir. Später erfuhren wir noch mehr über die Geschichte und Anekdoten über die Stadt, als wir uns einer Free-Walking-Tour anschlossen.


Chez "http://www.bistrotetchocolat.net/"



Ein heftiger, nicht enden wollender Regenschauer hielt uns einige Zeit in einem sehr altertümlichen Café gefangen . So nutzten wir den abflauenden Regen, um zurück in unsere Bude zu hasten, uns umzuziehen und ein Lokal für den Abend ausfindig zu machen.





 
 Wir aßen traditionell französisch und ließen es uns bei Wein, Aperitiv, leckerem Fleisch und zahlreichen Beilagen gutgehen. Abgerundet wurde das Essen von einem vorzüglichen Nachspeisenarrangement, das das Herz einer jeden Naschkatze hätte höher schlagen lassen. Gesättigt und zufrieden nahmen wir im La Kulture noch einen leckeren Absacker zu uns und ließen den Samstag ausklingen. Am Sonntag morgen frühstückten wir ein letztes mal in einer der Gassen Strasbourgs und nahmen innerlich bereits Abschied.



Chez "http://www.renard-prechant.com/"

Auf dem Heimweg kurvten wir noch am etwas entlegenen Europaparlament vorbei und machten uns schweren Herzens wieder auf den Weg nach Schrobenhausen bzw. Pfaffenhofen. Dieser Kurztripp ins Elsass war Balsam für die Seele und kann nur weiterempfohlen werden. Nehmt öfter mal ein paar Sachen und einen Freund und macht euch auf die Socken um ein tolles Wochenende zu verbringen. Es wird sich in jedem Fall lohnen.

Liebe Grüße
Eure Lisa

Samstag, 14. Mai 2016

Gnocchi alla Romana mit Spargelsalat

Warum wir diese ersten Frühlingsmonate so sehr lieben lieg auf der Hand: Spargelzeit! Da ist es natürlich einfach traumhaft, wie ich in der Spargelstadt Schrobenhausen zu wohnen. Unlängst entdeckte ich beim Joggen durch den Wald einen kleinen Spargelhof, irgendwo im nirgendwo. Haha, dachte ich, bei dieser Geheimadresse hole ich mir die edlen weißen Stangen, wenn die Saison beginnt. Gesagt, getan. Ich schwang mich also auf mein Radel und holperte den unwegsamen Pfad Richtung Bauernhof. Verschwitzt und aus der Puste von dem "Offroad-Trip", stellte ich mein Rad in besagtem Hof ab. Haha, so viel zum Thema "Geheimtipp". Anscheinend gab es einen einfachen, beschilderten Weg dorthin. Dies würde wenigstens die vielen frisch polierten Autos im Hof erklären, die wohl auf geteerter Straße ihren weg zum Spargelhof gefunden hatten. Nur mit Glück ergatterte ich noch je ein Pfund weißen und grünen Spargel. Diesen bereitete ich dann mit meiner Schwester in der wunderschönen Küche ihres frisch renovierten Hauses zu. Nach Ewigkeiten machten wir mal wieder unser beider Lieblings-Soulfood: Gnocchi alla romana...LECKER! Die Kombination aus saisonal-regionalem Spargel und dem italienischen Klassiker begeisterte uns so sehr, dass ich euch das Rezept selbstverständlich nicht vorenthalten möchte.




Zutaten für 6 Portionen:
1 L Milch
1 Prise Salz
250 g feiner Weizengrieß
140 g Butter
Salz
80 g frisch geriebener Parmesan
2 Eigelb

1 kg weißer Spargel, geschält und in 3 cm Stücke geschnitten
Weißweinessig
Olivenöl
mittelscharfer Senf
Zucker
Salz
Pfeffer
Kräuter nach Belieben (z. B. Petersilie, Thymian...)

Und so wird's gemacht:
  1. Die Milch mit dem Salz aufkochen und den Grieß langsam einrieseln lassen. Bei kleiner Hitze 10 Minuten quellen lassen und dabei immer wieder umrühren.
  2. 50 g Butter und die Hälfte des Parmesans unterrühren, die Masse etwas abkühlen lassen. Nun die Eigelbe dazugeben und alles vermengen.
  3. Den Backofen auf 200° C vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen und die Grießmasse ca. 1 cm dick darauf verstreichen. Mit einem Glas Kreise ausstechen, ziegelartig in eine gefettete Auflaufform legen und mit der restlichen zerlassenen Butter und dem restlichen Parmesan bestreuen. Ca. 30 - 45 Minuten goldbraun backen.
  4. Den Spargel in kochendem Wasser ca. 6 Minuten blanchieren, dann abgießen. Er sollte weich sein, jedoch noch etwas Biss haben. Für die Vinaigrette Essig und Öl im Verhältnis 2:1 in einer Schüssel vermischen. 2-3 TL Senf und eine Prise Zucker hinzufügen und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, gegebenenfalls noch Zucker dazugeben, falls es zu sauer ist. Achtung: Die Vinaigrette darf ruhig etwas „Bums“ haben, da der Spargel sehr viel Wasser enthält und daher viel Würze verträgt.
  5. Den abgegossenen, noch warmen Spargel in die Vinaigrette geben und vermischen. Der noch warme Salat sollte mindestens 10 Minuten ziehen, damit sich die Aromen verbinden können. Am Schluss die Kräuter unter den lauwarmen bis kalten Salat heben und nochmals abschmecken.
  6. Die goldbraunen Gnocchi aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend auf Tellern anrichten und mit dem Spargelsalat garnieren.

Lasst euch diese Kombination aus traditionell italienisch und modern bayrisch schmecken,
eure Lisa
 


Dienstag, 3. Mai 2016

Pasta mit Gemüsesoße und Hackfleischbällchen

Spargel ist so eine Sache... Er kann (mir relativ) gut schmecken; aber eigentlich bin ich kein Spargelfreund. Dennoch versuche ich immer mal wieder über den Tellerrand hinaus zu schauen bzw. zu kochen ;))

So kam ich dann zu diesem leckeren Gemüsesugo. Der Spargel harmoniert hier klasse mit dem weiteren Gemüse - wie zum Beispiel Aubergienen und Zucchini. Durch die vielen Tomaten treten die Eigengeschmäcker dieser Gemüsearten auch ein wenig in den Hintergrund. Ob Du das jetzt gut oder schlecht findest, bleibt Dir überlassen. Ich kann mich damit auf jeden Fall auch selbst überlisten - das klappt bei Kleinkindern dann bestimmt genauso gut ;)

Und jetzt zum Oberhammer dieses Gerichts: Die Hackfleischbällchen!!


Bis dato kannte ich meist nur 0815-Rezepte. Aber als ich kürzlich über diese Zusammenstellung mit Kapern und Parmesan gestolpert bin, lief mir sogleich das Wasser im Mund zusammen. Und genauso waren die Fleischpflanzerln auch tatsächlich. 
P.S.: Kapern wieder klein schneiden - so führt man jeden der "etwas" horklig ist in den Hinterhalt. Und man hört auch von dieser Personengruppe ein verzücktes "mmhmmmm" und "lecker, die schmecken ganz besonders". Auch hier spreche ich nattürlich wieder aus eigener Erfahung ;))



Zutaten für 5-6 Portionen
Hackfleischbällchen:
1/2 TL getrocknete Chiliringe
25 g Pinienkerne
20 g Kapern
20 g Parmesan (gerieben)
500 g Rinderhackfleisch
1 Eigelb
3 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer

Gemüse-Sugo:
500 g grüner Spargel (Ende abschneiden; unteres Drittel schälen; in ca. 3 cm lange Stücke schneiden)
4 Schalotten (hacken)
1 Zucchini (in kleine Stücke schneiden)
1 Aubergine (in kleine Stücke teilen und mit Salz bestreuen)
800 g geschälte Tomaten aus der Dose (grob in Stücke teilen)
3 EL Tomatenmark
40 g schwarze Oliven (gehackt)
150 g Kirschtomaten (geviertelt)
120 g Speck
Salz, Pfeffer

zusätzlich 500 g Nudeln nach Wahl, geriebenen Parmesan


Und so geht's:
Hackfleischbällchen:
Chili, Pinienkerne und Kapern hacken. Anschließend alle Zutaten zusammen verkneten. Fleischmasse zu kleinen Bällchen formen und vorerst beiseite stellen.

Gemüse-Sugo:
  1. Spargel in kochenden Salzwasser ca. 4 Minuten garen. Anschließend abgießen und abschrecken. Zunächst beiseite stellen.
  2. Währenddessen etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Darin die Schalotten und Zucchini-Stücke anbraten. Tomatenmark unterrühren. Anschließend die Dosentomaten zugeben. Die Dose nochmals mit Wasser befüllen und mit in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun für ca. 30 Mins auf dem Herd köcheln lassen. Nach Ablauf von 10 Mins Aubergine, Oliven, Spargel und Kirschtomaten zugeben und für die verbleibenden 20 Mins mitköcheln lassen. 
  3. Während der Sugo köchelt, in einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Darin wird zunächst der Speck angebraten. Speck aus der Pfanne nehmen und im Bratsatz die Hackfleischbällchen ca. 10 Minuten lang braten. 
  4. Nudeln in reichlich Salzwasser gar kochen. 
  5. Die Hackfleischbällchen und den Speck könnt ihr nun nach Belieben gleich in den Sugo rühren oder extra auf dem angerichteten Teller servieren. Nach Geschmack mit Parmesan bestreuen. 

Und so lange hat es gedauert: ca. 1,5 Stunden


Lasst es euch schmecken,
Eure Ricki :)

Samstag, 30. April 2016

Pistazien-Falafel auf gegrilltem Gemüse

Hallo liebe Blog-Fans,

lange, lange Zeit musstet ihr auf einen neuen Blogeintrag warten, aber nun sind wir endlich wieder zurück! Letzte Woche hatte ich die letzten Prüfungen meines Referendariats und es fühlt sich einfach herrlich an, feritg zu sein. Endlich ist neben der Arbeit wieder Zeit für Hobbies, die in letzter Zeit leider VIEL zu kurz gekommen sind. Eines dieser Hobbies ist, na klar, das Kochen und das Bloggen :) Und ja, ich habe euch auch vermisst! Aber jetzt bin ich wieder da, aus der Versenkung wieder aufgetaucht, und möchte euch wieder öfter mit neuen Rezepten und Ideen inspirieren. Lasst uns die öden letzten 4 Monate vergessen und frisch und fröhlich in den Frühling starten. Meine Freundin Laura und ich haben gleich damit begonnen, als wir uns neulich in München trafen, um gemeinsam zu kochen. Wir wählten aus unterschiedlichen Rezepten dieses erfrischend orientalische Gericht aus und waren gespannt, wie die verschiedenen Zutaten zusammen harmonieren. Unser Fazit: super-lecker und herrlich sommerlich. Wir können es nur weiterempfehlen. Darum: testet dieses schnelle Gericht aus tausendundeiner Nacht :)



Zutaten für 2 Personen:

1 Zucchini, in 1 cm Scheiben geschnitten
2 Karotten, geschält und in 0,5 cm Scheiben geschnitten
1 halbe handvoll Pistazien, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, abgezogen und fein gehackt
Schale und Saft einer (Bio-)Zitrone
1 Dose Kichererbsen, abgegossen
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL getrockneter Koriander
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Olivenöl
3 Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
1 Joghurt (150 g)
3 TL Tahin (Sesampaste)
1/2 Bund Petersilie
1 TL Weißweinessig



Und so wird's gemacht:
  1. Zunächst wird der Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. 
  2. Die Kichererbsen in einer Schale mit einer Gabel zerdrücken, Pistazien, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriander, 2 TL Zitronenabrieb und Mehl hinzufügen und vermengen, sowie mit einem TL Salz abschmecken.
  3. Zucchini- und Karottenscheiben in eine Schale geben. Zwei EL Öl sowie Salz und Pfeffer zum Abschmecken hinzufügen und gut vermengen. Gemüse auf einem mit Backpapier belegten Blech ausbreiten und im vorgeheizten Backofen 15 min goldbraun backen.
  4. Aus der Kichererbsenmasse mit der Hand 8 gleichgroße Bällchen formen, diese in Mehl wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen ca. 8 min rundherum goldbraun anbraten....dabei steigt bereits leckerer Duft auf :)
  5. Währenddessen Joghurt mit Tahin und 3 TL Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt noch etwas Zitronenschale dazu. Für die Tomaten-Salsa selbige in eine Schüssel geben und 1 TL Öl und den Weißweinessig dazugeben. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  6. Die heißen Falafelbällchen zusammen mit dem Ofengemüse, der Salsa und dem Tahinjoghurt anrichten und genießen.
 Lasst es euch munden und freut euch auf neue Rezepte für Frühling und Sommer,
eure Lisa

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Bagels - für das Weihnachtsfrühstück

Hallo liebe Blog-Fans,
jaaaa dieser Blogpost ist mehr als überfällig. Ich habe nun schon seit einiger Zeit nichts mehr gepostet, da ich durch die Arbeit und die vorweihnachtlichen Vorbereitung sehr stark eingespannt war und noch bin. An Weihnachten finde ich endlich wieder einmal ein wenig Zeit zu backen und darüber zu schreiben. In meinem zweiten Referendarsjahr habe ich nun wieder einiges zu tun. Diesmal hat es mich nach Schrobenhausen in Oberbayern verschlagen. Viele kennen diese "Stadt" wahrscheinlich als Spargelstadt. Auf das kommende Frühjahr freue ich mich daher schon sehr auf die leckeren, bleichen Stangen ;) Der kleine bzw. mittelgroße Wermutstropfen: in meiner jetzigen Wohnung habe ich leider nur eine Mini-Kochnische und keinen Backofen. Das ist für mich natrülich schon etwas traurig, aber iiiiirgendwann, iiiirgendwann hol' ich mir mal ne riesige Küche, Leute, versprochen. Dann habe ich hoffentlich auch wieder mehr Zeit und Muße für das Bloggen. Aber jetzt genug Trübsal geblasen. Hier das Rezept für meine Bagels.





Zutaten für 8 Stk.:
500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Zucker
1 TL Salz
300 ml Wasser

Deko:
Schwarzkümmel
Sesam
Italienische Kräuter



Und so wird's gemacht:
  1. Aus den Teigzutaten einen geschmeidigen Hefeteig kneten. In einer luftdichten Schüssel an einem warmen Ort 40 min gehen lassen.
  2. Dann den Teig in 8 Teile teilen. Jedes Teigstück mit etwas Mehl nochmals geschmeidig kneten und zu einer Kugel formen. Mit einem Kochlöffel ein Loch durch die Kugel stechen und das Loch auf etwa 3 cm vergrößern. Die vorbereiteten Bagels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, nochmals 30 min gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 225 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 
  4. In einem Topf Wasser sprudelnd aufkochen lassen und je einen Bagel ins kochende Wasser legen. Nach 30 Sekunden umdrehen und weitere 30 Sekunden kochen lassen. Bagel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, auf einem Tuch abtropfen lassen und auf das Blech legen. 
  5. Nun werden die Bagels mit dem gewünschten Dekor besträut. Für besseren Halt, können die Bagels zuvor mit frischen Eigelb bestrichen und dann bestreut werden.
  6. Auf der mittleren Schiene in 20 bis 25 Minuten goldbraun backen.


Ich wünsche euch allen eine frohe Weihnacht und besinnliche Festtage.
Eure Lisa

Sonntag, 8. November 2015

Weihnachtsmüsli

Weihnachten steht praktisch schon vor der Tür. In drei Wochen wird die erste Kerze am Adventskranz angezündet. Die Plätzchen-, Lebkuchen- und Glühweihnsaison beginnt. Und damit auch die Frage: Was schenke ich wem? Um jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, kann ich euch mein selbstgemachtes Weihnachtsmüsli empfehlen. Hier habt ihr nicht nur ein leckeres Müsli für euch, das ganz nebenbei gesagt auch viel besser schmeckt als das Müsli, das ihr im Supermarkt kaufen könnt. Sondern richtig verpackt ist es auch ein tolles Mitbringsel für die Gastgeber der nächsten Weihnachtsfeier, oder den lieben Großeltern und Tanten.



Zutaten für 400 g Müsli:
250 g Haferflocken
50 g süße Mandeln (gehobelt)
50 g süße Mandeln (gemahlen)
35 brauner Zucker
1/4 TL Kardamon (gemahlen)
1/4 TL Spekulatiusgewürz
Vanille
3 EL Ahornsirup
2 EL Sonnenblumenöl
5 Datteln

Und so geht's:
  1. Zuerst werden alle trockenen Zutaten miteinander vermischt.
  2. Anschließend Ahornsirup und Sonnenblumenöl zugeben und gut einrühren, sodass die trockenen Zutaten gut benetzt sind.
  3. Datteln sehr klein Würfeln und ins Müsli geben.
  4. Nun im Backofen bei 175 Grad für 20 Minuten trocknen lassen. Dabei alle 5 Minuten das Müsli gut durch rühren.

Bis ihr mit ALLEM fertig seid, vergehen nur 30 Minuten - Also nicht nur lecker sondern auch super schnell fertig :)

Weight Watchers: 3 EL = 4 Punkte bzw. 1 EL = 1 Punkt



Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki

Freitag, 30. Oktober 2015

Quinoa-Pfanne die erste (ich bin ein Fan :))

Nun gibt es unseren Blog ja schon eine ganze Weile. Wir haben viele tolle Rezepte veröffentlicht, aber auch viele wieder verworfen, da sie nicht gut genug waren. Wir sind selbst über uns hinaus gewachsen und haben so viele Zutaten kennen und lieben gelernt. Auch die verschiedensten Zubereitungsarten und Wiegemaße haben wir probiert.

Aber eines fehlte bis jetzt komplett: Das Quinoa

Einst das Grundnahrungsmittel der Inka - seit geraumer Zeit aber auch Bestandteil der deutschen Küche. Ich selbst habe Quinoa das erste mal auf einem Street-Food-Markt in der Münchner Innenstadt probiert. Mein Urteil: Irgendwie gut, aber nicht genug Geschmack. Daher wollte ich mich auch selbst mal am Quino versuchen. 

Mein erster Quinoa-Koch-Versuch war ein echter Knaller. Auch meine "Mitesser", die zunächst etwas sehr skeptisch waren, haben meine Quinoa-Pfanne gelobt. 



Rezept für 3-4 Portionen (als Hauptspeise):
(Achtung - auch ich war zunächst verwundert wie "wenig" es ist, aber Quinoa sättigt ungemein.)

250 g Quinoa (gewaschen - um Bitterstoffe auszuwaschen)
500 g Brokkoli (Röschen klein schneiden, Strunk habe ich nicht verwendet)
300 g Champignons (geputzt und gestückelt)
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Thymian
2 EL Frischkäse
Parmesan

Und so geht's: 
  1. Quinoa in 600 ml Wasser für 20 Mins köcheln lassen. Anschließend noch 5 Mins quellen lassen.
  2. Währenddessen die Brokkoli Röschen in einem großen Topf Salzwasser für 5 Mins kochen. Abtropfen und kalt abbrausen.
  3. Champignons in einer tiefen Pfanne in etwas Öl anbraten. Brokkoli zu den Champignons geben. Mit Salz, Pfeffer und getrockneten Thymian abschmecken. 2 EL Frischkäse einrühren. Quinoa unterrühren.
  4. Nach Geschmack mit Parmesan verfeinern.

Weight Watchers Punkte: 8 Punkte
(Hierbei habe ich das Öl nicht berechnet, da ich nur wenig Öl-Spray verwende. Verwendet ihr Parmesan, müsst ihr noch einen Punkt hinzurechnen.)



Nun verratet uns doch, wie euch Quinoa im allgemeinen schmeckt und wie ihr ihn zubereitet :)


Lasst es euch schmecken :)
Eure Ricki